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Ganz einfach...

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  1. Ganz einfach...

    Autor golam 10.10.12 - 13:48

    ...
    Man kauft das Spiel bei Steam, sagen wir mal für 50¤ NEU. Verkaufbar.
    Kauft man ein Steam Spiel gebraucht, legt meine Lizenzgebühr von max. 5% hin.
    Wären also 2,50 für die Aktiviereung. Und man kann es weiterverkaufen.

    Die meisten leute verkaufen ihre Spiele weil dert weiter Besitz es nicht wert ist.
    Meine Empfehlung. Gebrauchtspiele nach 3 Monaten fürn Obulus aktivierbar machen.

    Man muss ja als Entwickler ehe nur an den Erstkaüfer denken. Wer danach kommt muss halt blechen.

    Eine unendliche Einnahmequelle für die Entwickler quasi.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.12 13:50 durch golam.

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  2. Re: Ganz einfach...

    Autor Local_Horst 10.10.12 - 14:10

    Das wäre eine faire und gerechte Sache, den Gebrauchthandel über so eine Art Transfer-Gebühr abzuwickeln.
    Nur denke ich, dass das gegen die Gewinnmaximierungssucht der Anbieter steht. Wenn nur ein paar Gamer, anstatt wegen fehlendem Gebrauchtangebot ganz zu verzichten, eine Spielelizenz neu erwerben, macht man mehr Umsatz. Bei dem 5%-Beispiel wäre das der Faktor 20, d.h. wenn von 20 Gebrauchtkäufern einer neu kauft, ist man schon pari. Und bei komplett fehlendem Gebr.-Angebot dürften das weit mehr wie einer sein, weil Verzicht liegt Gamern nicht so recht. MMn wird sich in dieser Richtung bei Valve/Steam und den angebundenen Publishern nichts bewegen; dieses Geschäftsmodell ohne Gebrauchthandel liegt ganz in deren Interesse.

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  3. Re: Ganz einfach...

    Autor golam 10.10.12 - 14:24

    Meine Idee wäre aber ein Kompromiss zwischen Valve und bem Vzbv.

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  4. Re: Ganz einfach...

    Autor non_sense 10.10.12 - 14:27

    Du denkst das Szenario nicht ganz zu Ende.
    Stell dir vor, einer kauft ein Spiel. Er bezahlt 50 ¤ und verkauft es wieder.
    Der nächste Spieler bezahlt für die Aktivierung 2,50 ¤ (deine 5%).
    Bei zwei Spielern hätte das Unternehmen 52,50 ¤ eingenommen.

    Hätte der zweite Spieler allerdings das Spiel auch gekauft, hätte das Unternehmen 100 ¤ eingenommen. Also ein Verlust von fast 47,50% und dieser Verlust wird größer, je öfters das Spiel weiterverkauft wird.

    Genau das Problem hatten doch die Automobilhersteller gehabt. Die Hersteller saßen auf ihren Neufahrzeugen, während auf dem Markt nur die Gebrauchtwagen hin- und hergingen. Deswegen auch die Abwrackprämie, damit wieder Neufahrzeuge gekauft werden.

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  5. Re: Ganz einfach...

    Autor golam 10.10.12 - 14:38

    ich habe es zuende gedaqcht.

    natürlich macht der hersteller 100 gewinn je copy mit verkaufsverbot.
    ABER, es ist anscheind nicht gewollt von der Zentrale.

    mir ist der umstand klar und die gier ebenfalls.
    du redest aber nur von einer seite, ich über den kommpromis.

    die hersteller werden sich beuge müssen.

    abgesehen davon, käme das den vernünftigen entwicklern zugute.
    siehe Rayman und ubisofts neuer sicht auf aktivierung.

    ich bin für meinen vorschlag.

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  6. Re: Ganz einfach...

    Autor Flying Circus 10.10.12 - 15:13

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du denkst das Szenario nicht ganz zu Ende.

    Doch.

    > Hätte der zweite Spieler allerdings das Spiel auch gekauft, hätte das
    > Unternehmen 100 ¤ eingenommen. Also ein Verlust von fast 47,50% und dieser
    > Verlust wird größer, je öfters das Spiel weiterverkauft wird.

    Und hätte das Unternehmen pro Spiel 1.000¤ verlangt ... so funktioniert das nicht. Du gehst - übrigens wie die Musikindustrie - davon aus, daß jeder kauft, der es haben möchte und keiner verzichtet.
    Ich habe fast keines meiner Spiele neu gekauft.

    > Genau das Problem hatten doch die Automobilhersteller gehabt. Die
    > Hersteller saßen auf ihren Neufahrzeugen, während auf dem Markt nur die
    > Gebrauchtwagen hin- und hergingen. Deswegen auch die Abwrackprämie, damit
    > wieder Neufahrzeuge gekauft werden.

    Die Lösung wäre demnach, den Weiterverkauf von Gebrauchtwagen zu verhindern? DAS wäre ja mal ... sinnvoll. Doch. Und: die Abwrackprämie hat natürlich das ganze nur um eine Stufe verlagert. Denn so haben Leute ein neues Auto gekauft, die jetzt garantiert später kein neues Auto mehr kaufen. Leute, die sich aufgrund der Abwrackprämie ein neues Auto gekauft haben, sind Leute, die auch so genügend Geld für ein neues Auto hatten. Ich wage zu behaupten: fast niemand, der sonst nicht das Geld gehabt hätte, hatte es auf einmal durch die Abwrackprämie.

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  7. Re: Ganz einfach...

    Autor non_sense 10.10.12 - 15:31

    Flying Circus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und hätte das Unternehmen pro Spiel 1.000¤ verlangt ... so funktioniert das
    > nicht. Du gehst - übrigens wie die Musikindustrie - davon aus, daß jeder
    > kauft, der es haben möchte und keiner verzichtet.
    > Ich habe fast keines meiner Spiele neu gekauft.

    Und was hat die Industrie dann an dir verdient? Nichts.
    Und dennoch hast du die Spiele in deinem Besitz.
    Weder der Verkauf von "gebrauchten" Spielen, noch der Verbot führen zum Ziel, und es wird eine ewige Diskussion bleiben, weil es keine Antwort gibt, die beide Parteien zufrieden stellt.

    Flying Circus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn so haben Leute ein
    > neues Auto gekauft, die jetzt garantiert später kein neues Auto mehr
    > kaufen. Leute, die sich aufgrund der Abwrackprämie ein neues Auto gekauft
    > haben, sind Leute, die auch so genügend Geld für ein neues Auto hatten. Ich
    > wage zu behaupten: fast niemand, der sonst nicht das Geld gehabt hätte,
    > hatte es auf einmal durch die Abwrackprämie.

    Das ist nicht richtig.
    Wenn man das Geld für ein neues Auto hat, heißt es lange nicht, dass man sich auch ein Neufahrzeug kauft. Ich besitze auch genügend Geld für ein Neufahrzeug, aber mehr als 6.000 ¤ ist für mich einfach zu viel für ein Auto.

    Diejenigen, die die Abwrackprämie in Anspruch genommen haben, waren schon mit den Gedanken, ein neues Auto zuzulegen. Mit Hilfe der Abwrackprämie hat man sie gelockt, ein neues Auto zu kaufen, anstatt ein gebrauchtes.
    Eine weitere Gruppe fanden die Abwrackprämie verlockend und haben sie in Anspruch genommen, weil sie somit mehr einsparen konnten, weil ihr eigenes Auto nichts mehr Wert war.
    Und genau darum ging es bei der Abwrackprämie: Leute zu locken, ein neues Auto zu kaufen, anstatt ein gebrauchtes.

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  8. Re: Ganz einfach...

    Autor mwi 10.10.12 - 16:03

    > Und was hat die Industrie dann an dir verdient? Nichts.
    Nach dem Ursprungsbeispiel hat die Industrie aber doch an dem Weiterverkauf verdient. Nur nach dem aktuellen Modell wäre das nicht so.
    Bleiben wir mal bei Autos. Meinen letzten Gebrauchten habe ich für 10000 EUR verkauft. Gekauft habe ich ihn für 20000 EUR. Audi hat an meinem Weiterverkauf natürlich nichts verdient. Und jemand anders ist mit dem 4 Jahre "alten" Auto trotzdem glücklich geworden. Nach dem Ursprungsbeispiel im ersten Post würde Audi 5 %, also 1000 Euro am Verkauf meines Autos verdienen. Wenn man sich das mal auf alle Gebrauchtwagengeschäfte hochrechnet...da würden riesige Summen für die Autohersteller zusammen kommen.
    Zurück zum Beispiel Software: Wenn ich z.B. Spiel A für 50 Euro erwerbe, verdient dessen Hersteller 50 Euro (stimmt natürlich nicht genau, aber für die Rechnung hier). Person 2 möchte Spiel A nach einem Jahr haben, ist aber nicht bereit, 50 Euro zu bezahlen. Der Hersteller verdient also 0 Euro. Dann sieht er, dass ich aber weiterverkaufe. Der Hersteller verdient mehr als 0, nämlich 2,50 EUR. Kommt ein weiterer Spieler dazu, der sich das Ding nicht für 50 Euro holen möchte, dann verdient der Hersteller statt 0 Euro schon 5 Euro...usw.
    Unterschied zum Auto: Geringere Summen, aber viel viel mehr Wiederverkäufe.

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  9. Re: Ganz einfach...

    Autor JTR 10.10.12 - 16:25

    Naja mit den Steam Sales ist der Gedankengang eh hinfällig. Spätestens 6 Monate nach Release bekommst du das Spiel eh für kleines Geld hinter geworfen.

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  10. Re: Ganz einfach...

    Autor non_sense 10.10.12 - 16:28

    mwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unterschied zum Auto: Geringere Summen, aber viel viel mehr Wiederverkäufe.

    Spiele werden aber erst rentabel, wenn sie in Massen verkauft werden. Deswegen sind sie auch, im Vergleich zu anderer Software, so günstig. Die Preise müssten also weiter angehoben werden, was zur Folge hat, dass sich noch weniger Spieler das Spiel kaufen werden.

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  11. Re: Ganz einfach...

    Autor Local_Horst 10.10.12 - 16:35

    Das ist ja mathematisch alles richtig - aber für einen Vergleich völlig untauglich.
    Ein Gebrauchsgegenstand verliert nicht nur durch das Alter an Wert, d.h. er ist out/unmodern oder einfach ein "alter Hut", sondern durch die Abnutzung und daraus resultierenden erhöhten Instandhaltungskosten oder verminderter Restnutzungszeit. Das ist bei immateriellen Gütern, wie eben z.B. Software nicht so; jedes Byte bleibt unverändert und sogar beliebiges Duplizieren im original Neuzustand ist möglich.
    Bei Autos stellt der Hersteller physisch viele Einheiten her, deren Verwertungskette i.d.R. nach dem Verkauf jeder einzelnen Einheit für ihn endet. Softwareentwickler stellen nur eine Einheit her, vermarkten diese aber beliebig oft. Also ist der Gebrauchtmarkt für ein Softwarehaus deutlich problematischer, da es bei seinen Produkten keinen Unterschied zu neu-gebraucht gibt und für den Kunden kein Anreiz besteht, mehr für Neuware auszugeben, wenn er exakt dasselbe nur mit dem Attribut "gebraucht" für weniger bekommt. Anders beim Auto, wenn der Tacho schon 150tKM auf der Uhr hat und das Laufgeräusch die nächste Reparatur erahnen lässt.

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  12. Re: Ganz einfach...

    Autor golam 10.10.12 - 16:35

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mwi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Unterschied zum Auto: Geringere Summen, aber viel viel mehr
    > Wiederverkäufe.
    >
    > Spiele werden aber erst rentabel, wenn sie in Massen verkauft werden.
    > Deswegen sind sie auch, im Vergleich zu anderer Software, so günstig. Die
    > Preise müssten also weiter angehoben werden, was zur Folge hat, dass sich
    > noch weniger Spieler das Spiel kaufen werden.

    nein.
    den diejenige die das spiel ehe zum start kaufen sind der größte kundenkreis und der hype geht etwa 3 monat so weiter.
    man lese die zeile
    >Meine Empfehlung. Gebrauchtspiele nach 3 Monaten fürn Obulus aktivierbar machen.

    die 3 Monate sind da um ausschließlich neuware im umlauf zu haben. dann ist genug geld und software zusammen um es freizustellen für aktivierung.

    abgesehen davon:
    der verkauf eines spiels spornt viele an sich ein nachfolger eines spiels zu kaufen.

    meine idee ist eigentlich eine rettung der spielebrachne wie wir sie kennen.
    eine win win situation für alle.

    man bedneke: als erstkäufer ist alles duffte.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.12 16:37 durch golam.

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  13. Re: Ganz einfach...

    Autor mwi 10.10.12 - 16:52

    Mh, das sehe ich etwas anders. Ich denke, dass es auch bei Software "Abnutzungs"-Effekte gibt. Ein Spiel ist irgendwann immer überholt, weil es einen besseren Nachfolger gibt oder weil man die gekaufte Version schon tausend mal gespielt hat. Selbst wenn man ein Diablo 3 in zwei Jahren weiterverkauft als exakt gleiche Kopie von der jetzigen Version, ist der eigentliche Wert des Spiels meiner Meinung nach geringer als jetzt. Es gibt weniger Spieler im Online-Modus, es gibt eventuell bereits einen Nachfolger oder andere Spiele, die besser sind.

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  14. Re: Ganz einfach...

    Autor Couch-Hero 10.10.12 - 16:56

    Was ist aber mit Spielen/Software, die es in diesen alten Versionen nicht mehr im Handel gibt, weil mittlerweile Version 2 rausgekommen ist ?!

    Andererseits bekommt durch den Weiterverkauf der Erstkäufer wieder Geld in die Hand, dass er nun wieder in weitere Erstkäufe stecken kann, was er sonst nicht tun würde.

    Fakt ist: der "Gebrauchtmarkt" ist wichtig, sowohl für Erstkäufer als auch für Gebrauchtkäufer, die sich neueste Software sonst nicht leisten könnten/würden.

    Das die Industrie nicht soviel daran verdient, wie sie gerne würde, ist eh ein unlösbares Problem. Die heutigen Spiele kommen deswegen oftmals unvollständig bzw. beschnitten in den Handel und werden dann mit künstlichem DLC vervollständigt, für den dann sowohl Erstkäufer als auch Gebrauchtkäufer zur Kasse gebeten werden ....

    --
    Grüße von der Couch

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  15. Re: Ganz einfach...

    Autor Couch-Hero 10.10.12 - 16:57

    oder es gibt gar keinen OnlineModus mehr, weil die Server mittlerweile dicht gemacht wurden....

    --
    Grüße von der Couch

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  16. Re: Ganz einfach...

    Autor non_sense 10.10.12 - 17:03

    golam schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die 3 Monate sind da um ausschließlich neuware im umlauf zu haben. dann ist
    > genug geld und software zusammen um es freizustellen für aktivierung.

    Ich bezweifel, dass ein Spieleentwickler schon nach drei Monaten seine Ausgaben gedeckt hat und das Spiel reinen Gewinnen macht.
    Dies gilt vielleicht für Indie-Entwickler, die Hobbymäßig Spiele entwickeln, aber für größere Firmen wird das nichts. Bedenke mal eins: Ein Mitarbeiter bei einem Spieleentwickler-Studio verdient, sagen wir mal, 2000 ¤ Brutto im Monat. Für einen Arbeitgeber kommen da noch mal ca. 1000 ¤ oben drauf. Wenn du also ein Mittelständisches Unternehmen hast, mit ca. 30 Mitarbeitern, dann belaufen sich die Personalkosten pro Monat auf ca. 90.000 ¤. Also nur um die Personalkosten von einem Monat abzudecken, müssten über 2000 Exemplare verkauft werden.
    Dazu kommen dann noch zig weitere Kosten, wie Gerätschaften, Miete, Strom, Wasser, Steuern, etc. etc.

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  17. Re: Ganz einfach...

    Autor non_sense 10.10.12 - 18:25

    Couch-Hero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die heutigen Spiele kommen deswegen oftmals
    > unvollständig bzw. beschnitten in den Handel und werden dann mit
    > künstlichem DLC vervollständigt, für den dann sowohl Erstkäufer als auch
    > Gebrauchtkäufer zur Kasse gebeten werden ....

    Das liegt aber auch zum Teil an den Spielern selbst. Es wird ja keiner gezwungen, die Spiele zu kaufen. Wenn also Millionen von Spielern ein unfertiges Spiel kaufen und dann noch die DLCs dazu, dann funktioniert das System doch.
    Es ist wie mit der BILD-Zeitung. Alle hassen sie, aber sie ist die meist verkaufteste Zeitung. Also muss die Zeitung ja irgendwas richtig machen.

    Wenn jetzt also nun die unfertigen Spiele zum Ladenhüter werden, dann müssen die Entwickler sich was anderes einfallen lassen.

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  18. Re: Ganz einfach...

    Autor Local_Horst 10.10.12 - 18:26

    mwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mh, das sehe ich etwas anders. Ich denke, dass es auch bei Software
    > "Abnutzungs"-Effekte gibt. Ein Spiel ist irgendwann immer überholt, weil es
    > einen besseren Nachfolger gibt oder weil man die gekaufte Version schon
    > tausend mal gespielt hat. Selbst wenn man ein Diablo 3 in zwei Jahren
    > weiterverkauft als exakt gleiche Kopie von der jetzigen Version, ist der
    > eigentliche Wert des Spiels meiner Meinung nach geringer als jetzt. Es gibt
    > weniger Spieler im Online-Modus, es gibt eventuell bereits einen Nachfolger
    > oder andere Spiele, die besser sind.

    Naja, das schrieb ich doch; Software ist irgendwann ein alter Hut, es gibt Nachfolger etc., aber sie verliert nichts an ihrer Nutzungsqualität. Und wenn man es selbst schon 1000 mal gespielt hat, macht es wenig Sinn darüber nachzudenken, es sich nochmals als gebraucht zu kaufen.
    Klar verliert Sorftware mit der Zeit an Aktualität, sei es grafisch oder durch bessere(?) Nachfolger. Darum gibt es ja nach einiger Zeit ehemalige Top-Titel auf der Pyramide zum Schnäppchenpreis. Die Publisher wollen das Geschäft selber mache, für die ist es ein entgangener Gewinn, wenn ein identisches Stück Software, anstatt für 10,-¤ von der Pyramide, für 10,-¤ privat weg geht.

    Ich verstehe die Publisher da schon, am kompletten Markt monetär zu partizipieren zu wollen. Nur wenn die auf der Schiene Steam allein eine personenbezogene NutzungsLizenz ohne Weiterverkauf durchsetzen wollen, sind die Preise dafür allemal zu hoch, wenn man sieht, dass neue Titel in Steam teilweise 50,-¤ kosten. Da ist der Steam-Käufer wirklich gekniffen, weil er nach dem durchzocken nichts mehr in der Hand hat und die gesamte Kohle futsch ist.

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  19. Re: Ganz einfach...

    Autor divStar 10.10.12 - 18:26

    Die Sache ist super einfach: wenn die Spiele nicht günstig genug sind, werden sie nicht gekauft. Sind sie günstig(er) bzw. gebraucht verfügbar, werden mehr Leute kaufen als wenn es diese Möglichkeiten nicht gäbe. Und ein gebrauchtes Spiel (wie bei PS3 Spielen) kaufe ich mir durchaus mal - ich kann mir vorstellen, dass viele aus Geldmangel nicht verzichten, sondern die Spiele sich einfach anderweitig beschaffen.

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  20. Re: Ganz einfach...

    Autor Garius 10.10.12 - 18:53

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das liegt aber auch zum Teil an den Spielern selbst. Es wird ja keiner
    > gezwungen, die Spiele zu kaufen. Wenn also Millionen von Spielern ein
    > unfertiges Spiel kaufen und dann noch die DLCs dazu, dann funktioniert das
    > System doch.
    > Es ist wie mit der BILD-Zeitung. Alle hassen sie, aber sie ist die meist
    > verkaufteste Zeitung. Also muss die Zeitung ja irgendwas richtig machen.
    >
    > Wenn jetzt also nun die unfertigen Spiele zum Ladenhüter werden, dann
    > müssen die Entwickler sich was anderes einfallen lassen.

    Klingt in der Theorie gut, woher weißt du aber als Erstkäufer, dass das Produkt eine Finte ist? Ich bin mit Spielen wie The Force Unleashed 2 oder Final Fantasy 13-2 auch böse auf die Nase gefallen.

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