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Warum Gebrauchtverkauf von Spielen nicht mit Autos vergleichbar ist

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  1. Warum Gebrauchtverkauf von Spielen nicht mit Autos vergleichbar ist

    Autor MrBrown 11.10.12 - 15:27

    Hier mal ein Beispiel, wie das bei populären Single Player Spielen läuft:

    (1) Kunde A kauft das Spiel neu für 50¤
    (2) Kunde A spielt es durch
    (3) Zwei Tage später kauft Gamestop es ihm ab und bietet es anschließend als "kaum gebraucht" für 40¤ an
    (4) Kunde B kauft das Spiel gebraucht für 40¤
    (5) Kunde B spielt es durch
    (6) Zwei Tage später kauft Gamestop es ihm ab und bietet es anschließend als "kaum gebraucht" für 30¤ an
    (7) .... usw, usf ....

    Am Ende hat Gamestop mehr Einnahmen gemacht, als die Entwickler des Spiels. Ich kann es den Entwicklern nicht verdenken, wenn sie da Steam willkommen heißen.

    Und bitte erspart mir irgendein dummes Geseier zu dem Thema, daß der Entwickler selbst Schuld sei, wenn man das Spiel innerhalb weniger Tage durchspielen kann. Ein 50¤ Spiel, daß mich 8h unterhält, erzeugt Kosten von 6,25¤ pro Unterhaltungsstunde. BluRay, Kino oder Konzerte haben auch kein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

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  2. Re: Warum Gebrauchtverkauf von Spielen nicht mit Autos vergleichbar ist

    Autor a.nym 11.10.12 - 15:58

    Blödsinn das ist Marktwirtschaft !

    Und soll auch so sein den jedesmal werden steuern fällig und somit freut sich Papa Staat :)

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  3. Re: Warum Gebrauchtverkauf von Spielen nicht mit Autos vergleichbar ist

    Autor MrBrown 11.10.12 - 16:23

    a.nym schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blödsinn das ist Marktwirtschaft !

    Ja, die ganzen Bankenrettungen mit Steuergeldern, die EU-Krise, die Bankster die an der Börse wie am Casino zocken, das ist auch Marktwirtschaft. Ich wüsste nicht, warum man zu jedem Auswuchs der Marktwirtschaft Beifall klatschen muss.

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  4. Re: Warum Gebrauchtverkauf von Spielen nicht mit Autos vergleichbar ist

    Autor a.nym 11.10.12 - 16:29

    MrBrown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > a.nym schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Blödsinn das ist Marktwirtschaft !
    >
    > Ja, die ganzen Bankenrettungen mit Steuergeldern, die EU-Krise, die
    > Bankster die an der Börse wie am Casino zocken, das ist auch
    > Marktwirtschaft. Ich wüsste nicht, warum man zu jedem Auswuchs der
    > Marktwirtschaft Beifall klatschen muss.


    Ich hab nicht gesagt das Alles GUT ist aber, das was du sagt würde bedeuten:

    Der Müller zahl neben den Preis fürs Korn, auch noch einen Obolus das er das Mehl Malen darf, + das er es an den Bäcker verkaufen darf. Der Becker Zahlt das Mehl + den Müller weil er das Mehl verarbeitet und auch an den Bauern ...

    HILFE !!!!

    Ich habe auch noch nie erlebt das ich meinen Verkäufer fragen müsste (und der seinen Großhändler etc.) ob ich ein Beliebiges gekauftes (und voll bezahltes) Produkt weiterverkaufen darf.

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  5. Re: Warum Gebrauchtverkauf von Spielen nicht mit Autos vergleichbar ist

    Autor MrBrown 11.10.12 - 17:33

    a.nym schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe auch noch nie erlebt das ich meinen Verkäufer fragen müsste (und
    > der seinen Großhändler etc.) ob ich ein Beliebiges gekauftes (und voll
    > bezahltes) Produkt weiterverkaufen darf.

    Jaja... wenn man von "Raubkopien" redet, regen sich alle künstlich auf. Aber SOLCHE Vergleiche zwischen physischen und virtuellen Gütern sind dann auf einmal wieder OK. Rosinenpickerei halt, man nimmt gerne alle Vorteile des digitalen Zeitalters mit, aber mit den doofen Nachteilen sollen sich doch bitte die Entwickler und Produzenten rumschlagen!

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  6. Re: Warum Gebrauchtverkauf von Spielen nicht mit Autos vergleichbar ist

    Autor supersux 11.10.12 - 17:42

    MrBrown schrieb:
    > Jaja... wenn man von "Raubkopien" redet, regen sich alle künstlich auf.
    > Aber SOLCHE Vergleiche zwischen physischen und virtuellen Gütern sind dann
    > auf einmal wieder OK.

    Die Aufregung um den Begriff "Raubkopie" ist schlicht, der falsche Begriff "Raub" anstatt "Schwarzkopie". Jmd. der sich widerrechtlich auf einen Parkplatz stellt, wird auch "Falschparker" gennant und wird nicht zu einem HausfriedensbrechendemRaubparker ;-)

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  7. Re: Warum Gebrauchtverkauf von Spielen nicht mit Autos vergleichbar ist

    Autor Moe479 11.10.12 - 18:36

    Ein Vertrag ist ein Vertrag ist ein Vertrag ...

    Ihr zeichenet doch immer so blind die EULAs/_Nutzungs_bedingungen und dergleichen ab, da steht es genau drinne, was ihr als NUTZER/LIZENSNEHMER dürft, und was der LIZENSGEBER darf.

    Bestätigt ihr diese, so zeichnet ihr auch genau diesen Vertrag.

    Das Datenträgermedium was man event. im Handel erhält kostet sammt produktion, Transport und Auslage im Schnitt maximal 5¤, der rest ist die Nuzungsgebühr die man an die Entwickler/Publisher entrichtet.

    Es ist nunmal so, aber das kann sich ändern, ihr müsst bei Nutzungsbedingungen die euch stören einfach mal Nein sagen lernen ... wer alles frisst macht den Vertragsparner nur unnötig stark!

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  8. Re: Warum Gebrauchtverkauf von Spielen nicht mit Autos vergleichbar ist

    Autor divStar 11.10.12 - 23:06

    Dadurch, dass jeder ein Spiel, welches er/sie/es spielen will, zu einem Vollpreis kaufen muss - weil gebrauchte Spiele gezielt unterbunden werden - steigt die Rate derer, die sich ein Vollpreisspiel nicht leisten können (ein gebrauchtes aber sehr wohl) und daher auch schon mal zur "Raubmordkopie" greifen. Davon hat der Entwickler/Publisher noch weniger, denn er hat auch keine Chance irgendwelche ingame-Goodies zu verkaufen. Mehr noch: da Publisher dank Steam immer dreister werden, wird auch die Unterstützung der Spielerschaft nicht so hoch bleiben. Ergo kauft man sich die Spiele dann nicht bei Erscheinung, sondern wenns auf der Pyramide liegt (oder auf anderen, dubioseren Wegen).

    Ein gekauftes Spiel/Lied/Programm/Film, ob real oder virtuell, sollte - sofern der Preis einen Kauf und keine Miete beinhaltet - genau so weiterverkauft werden können wie ein Möbelstück, ein Elektro-Gerät oder ein Auto. Oft kann man aber nicht einmal ein Spiel, was man mit dem Karton erworben hat, weiterverkaufen, weil mans auf irgendeiner der be***... Plattformen aktivieren musste, um es spielen zu können.
    Insofern: da die Käufer gegängelt werden, habe ich kein Mitleid mit Entwicklern oder Publishern, da für mich der Käufer/Kunde auch König sein muss. Solange die Industrie das nicht lernt, wird es auch anderweitige Quellen und auch Menschen, die diese nutzen, geben. Nicht alle "Kunden" lassen sich eben verar***en.

    @TE: es ist irrelevant, wie die Preis-Leistung aussieht. Wenn du einen PC kaufst, ihn zum Schreiben deiner Doktorarbeit nutzt, und diesen wieder verkaufst - kriegst du ja auch keine Probleme vom Hersteller oder dem Markt, von dem du es gekauft hast. DVDs und Blurays kannst du auch weiterverkaufen, wenn du sie nicht brauchst. Also was soll der Quatsch. Nicht informiert sein aber den anderen den Mund verbieten wollen - zeugt nicht gerade von Intelligenz.

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  9. Re: Warum Gebrauchtverkauf von Spielen nicht mit Autos vergleichbar ist

    Autor Clown 12.10.12 - 11:09

    MrBrown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jaja... wenn man von "Raubkopien" redet, regen sich alle künstlich auf.
    > Aber SOLCHE Vergleiche zwischen physischen und virtuellen Gütern sind dann
    > auf einmal wieder OK. Rosinenpickerei halt, man nimmt gerne alle Vorteile
    > des digitalen Zeitalters mit, aber mit den doofen Nachteilen sollen sich
    > doch bitte die Entwickler und Produzenten rumschlagen!

    Ernsthaft?
    Die digitale Distribution hat doch eh schon fast nur Vorteile für den Hersteller:
    - keine Kosten für Verpackung
    - keine Kosten für Versand, Verschiffung etc
    - damit auch keine Kosten für rechtliches Blabla, was beim Handel mit materiellen Gütern einhergeht
    - überhaupt geht das Geld direkt an den Hersteller, statt erst über 10 Mittelsmänner zu gehen, die alle ein Stück vom Kuchen ab haben wollen -> weitaus größere Gewinnmarge

    Im Vergleich zu den Vorteilen des Konsumenten:
    - (im Falle einer schnellen Internetverbindung) das Produkt ist schneller beim Kunden
    Das wars schon.

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