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Wünschenswert währe es...

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  1. Wünschenswert währe es...

    Autor Drag_and_Drop 10.10.12 - 13:23

    Ich hab mittlerweile Games für über 1000¤ in meinem Account. Davon Zocke ich aber aber nur noch 2-3. Der Rest ist meist halbwegs aktuell, aber bring mir nix, weil ich sie schon durch habe...

    Das mit den Nutzungsbedingungen ist mir persönlich relativ hupe. Solange nichts großartiges von mir verlangt wird. Außerdem ist das überall gang und gebe.

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  2. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor lisgoem8 10.10.12 - 13:32

    Stell dir vor du könntest deine 920¤ an Spielen an Freunde weiter verschenken.

    Steam wäre tot ^^

    Der Verlustgeschäft enorm. Statt Spiele zu kaufen, würde die Spiele einfach nur unter allen Freunden immer wieder (je nachdem wer es möchte) weitergereicht.

    Steam ist ein Komfortdienst, aber hier denke ist die Grenze berechtigt. So schmerzlich das auch ist.

    Nur so bekommst du auch oft extreme Sonderrabatte. An WE und so weiter. Da ist Steam doch sehr "fair" am ende.

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  3. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor y.m.m.d. 10.10.12 - 13:35

    Drag_and_Drop schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab mittlerweile Games für über 1000¤ in meinem Account. Davon Zocke
    > ich aber aber nur noch 2-3. Der Rest ist meist halbwegs aktuell, aber bring
    > mir nix, weil ich sie schon durch habe...
    >
    > Das mit den Nutzungsbedingungen ist mir persönlich relativ hupe. Solange
    > nichts großartiges von mir verlangt wird. Außerdem ist das überall gang und
    > gebe.

    Deshalb kaufe ich kaum noch Einzelspieler-Spiele, zu wenig Spielzeit für zu viel Geld. Die aktuellste Ausnahme war Just Cause 2 als es sehr günstig (<10¤) im Angebot war.

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  4. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor Xander 10.10.12 - 13:44

    Das ist ja leider überall so mit dem Verhältnis zu (Spiel)zeit, überleg mal was alleine ein Kinobesuch kostet für ncht mal 2 Stunden Unterhaltung? Eine übliche 3d-Vorstellung kostet bei uns auch mal gerne 13,50¤.

    Abgesehen davon bin ich persönlich "gegen" zu lange Spielzeiten. Als Arbeitnehmer hat man kaum noch die Zeit alle guten Spiele komplett zu spielen weil viele einfach zu lange gehen... typischerweise verändern sich die Probelme wenn man mehr geld als Zeit hat bekanntlich aber dennoch sollte man das auch mal erwähnen denke ich.

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  5. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor EddiTheEagle 10.10.12 - 13:55

    Wenn deine Theorie stimmt, dürfte es heute keine Spielehersteller mehr geben.

    Denn "früher", zu Zeiten als man noch einen Datenträger ohne Kopierschutz bekam, konnte man jedes Spiel sofort weitergeben. Das hat aber nicht zu einem Massensterben der Software-Spieleschmieden geführt.

    Im Gegenteil, eigentlich war das sogar kostenloses Marketing. Auch wenn man sich so manches Spiel gar nicht gekauft hätte, wurde es einem doch fast schon aufgenötigt. Und irgendwann hat man sich den X-ten Nachfolger doch gekauft.

    Ein absolutes Win-Win für die Hersteller. (So hat sich übrigens Windows überhaupt erst massenhaft verbreitet)

    Nur will heute keiner mehr was davon wissen.

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  6. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor hänschenklein 10.10.12 - 14:09

    wie willst du denn deine 129318250913123 Facebook-"Freunde" mit deinem Steam Account versorgen?

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  7. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor NochEinLeser 10.10.12 - 14:13

    EddiTheEagle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn "früher", zu Zeiten als man noch einen Datenträger ohne Kopierschutz
    > bekam, konnte man jedes Spiel sofort weitergeben. Das hat aber nicht zu
    > einem Massensterben der Software-Spieleschmieden geführt.

    Früher musste man aber auch Rohlinge kaufen, brennen, Fahrkarte kaufen, mit dem Bus zum Kumpel fahren, CDs abgeben und mit dem Bus wieder zurückfahren.

    Das ist schon ein gewisser Mehraufwand verglichen mit "Knopf anklicken, Mailadresse des Kumpels eingeben, noch einen Knopf klicken".

    Es hat sich einfach der logistische Aufwand exponentiell verringert, um Daten zu verteilen. Was natürlich die faulen Computernerds endlich dazu befähigt auch mal Spiele weiterzugeben, ohne aus ihrem Sessel aufsteigen zu müssen.

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  8. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor Vanger 10.10.12 - 14:15

    Jop, weil man ja mit dem Kauf eines Spiels wartet bis der Kumpel es durchgezockt hat. Hab ich früher auch immer gemacht. Grundsätzlich.

    Was ein Schwachsinn... Das ist schlicht und ergreifend ein Scheinargument. Der Hersteller hat für den Verkauf eines Spiels bereits Wertschöpfung erzielt, ein Hersteller hat *kein Recht* bei Weiterveräußerung nochmals eine Wertschöpfung zu erzielen. Das ist ein Grundgedanke des Kapitalismus, wäre das anders würde unser Wirtschaftssystem nicht funktionieren können - du müsstest sonst bspw. beim Weiterverkauf eines Kühlschranks nochmal Geld an den Stahlhütte abdrücken. Das ist doch absurd...

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  9. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor NochEinLeser 10.10.12 - 14:15

    Nur dass nicht jeder den selben Geschmack hat. Ich bevorzuge gute Stories, die ich interaktiv erzählt bekomme, Gere-unabhängig. Dass gibt's bei reinen Multiplayer-Spielen sehr, sehr selten.

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  10. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor NochEinLeser 10.10.12 - 14:40

    Naja, beim "klassischen" Kapitalismus ist die Ware ein Brot oder ein Auto. Verkauft bedeutet dort weg und muss erneut produziert werden.

    Nach deiner Argumentation darf ein Spieleentwickler nur exakt ein Exemplar verkaufen, weil er ja nur "ein" Spiel hergestellt hat.

    Ein Brot kaufe ich und esse es, das kann nur einmal verkauft werden. Ein Auto wurde vom Hersteller einmal gebaut und kann nur einmal von ihm verkauft werden (wiederhole für jedes seiner Autos).

    Aber eine Software muss mehrfach an den Hersteller vergütet werden, sonst ist er sofort pleite - oder er müsste sein SPiel für 10 Millionen verkaufen.

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  11. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor y.m.m.d. 10.10.12 - 14:46

    Xander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja leider überall so mit dem Verhältnis zu (Spiel)zeit, überleg mal
    > was alleine ein Kinobesuch kostet für ncht mal 2 Stunden Unterhaltung? Eine
    > übliche 3d-Vorstellung kostet bei uns auch mal gerne 13,50¤.

    Dem steht aber auch eine andere Leistung gegenüber. Dort hast du eine riesige Leinwand, klimatisierte Räume und am wichtigsten: Soziale kontakte. Ich persönlich gehe jedenfalls nicht alleine ins Kino ;)

    Bei Spielen gibt es derartige Unterschiede so nicht, eher im Gegenteil. Denn die soziale Komponente findet man idr. in Multiplayer- (genauer: Team-)Spielen.

    > Abgesehen davon bin ich persönlich "gegen" zu lange Spielzeiten. Als
    > Arbeitnehmer hat man kaum noch die Zeit alle guten Spiele komplett zu
    > spielen weil viele einfach zu lange gehen...

    Ich finde lediglich der Kosten-Nutzen Faktor muss stimmen. Wenn ich ein Singleplayer-Spiel mit 15-20 Std. Spielzeit für <= 20¤ bekomme bin ich damit absolut zufrieden. Meistens bewege ich mich bei Singleplayer-Spielen aber eher im Bereich um die 10¤. Klar gibt es auch Ausnahmen (Singleplayer-Spiele bei denen ich gerne mehr Ausgebe weil genial), trauriger Weise werden diese immer seltener...

    > typischerweise verändern sich die Probelme wenn man mehr geld als Zeit
    > hat bekanntlich aber dennoch sollte man das auch mal erwähnen denke ich.

    Naja ich habe da immer im Hinterkopf das ich mit meinem Geld die Entwickler "belohne oder bestrafe". Ob ich das Geld habe oder nicht ist bei mir nicht der Punkt, der springende Punkt ist doch: Ist es mir das Wert?

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  12. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor y.m.m.d. 10.10.12 - 14:49

    NochEinLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur dass nicht jeder den selben Geschmack hat. Ich bevorzuge gute Stories,
    > die ich interaktiv erzählt bekomme, Gere-unabhängig. Dass gibt's bei reinen
    > Multiplayer-Spielen sehr, sehr selten.

    Ich belohne jedes brauchbare Koop-Game mit meinem Geld, das ist nach meinem Geschmack die Königsklasse. Ein Spiel mit guter Story und Koop-Modus und anschließender Multiplayer-Option um sich noch etwas miteinander/gegeneinander auszutoben ;)

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  13. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor Fatwgo 10.10.12 - 14:55

    Man bedenke auch die Sache um die es sich dreht lässt sich verlustfrei beliebig vervielfältigen. Ich glaube man kann sich lokale Sicherungen seiner Spiele auf die Platte ziehen, wer sichert denn die Löschung aller relevanten Daten bei einem Weiterverkauf. Es findet halt einfach keine Abnutzung des Produktes statt, in diesem Sinne gibt es keinen Wertverfall wie es ihn beim normalen Weiterverkauf von Waren gibt. Wo wäre da auch der Sinn es für einen niedrigeren Preis weiterzuverkaufen. Es gäbe schließlich ein Neues Produkt, oder gibt man auch Spielstände, Achievments usw. mit an den Käufer?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.12 14:55 durch Fatwgo.

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  14. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor nonameHBN 10.10.12 - 15:09

    ... einen Steam-Marketplace á la eBay einzurichten, da könnte Steam auch an den Transaktionen mitverdienen. Allen wäre geholfen.

    Glücklicher Käufer, Glücklicher Verkäufer und Steam als Betreiber der Plattform, der immer noch was daran verdient hat.

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  15. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor y.m.m.d. 10.10.12 - 15:21

    nonameHBN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... einen Steam-Marketplace á la eBay einzurichten, da könnte Steam auch an
    > den Transaktionen mitverdienen. Allen wäre geholfen.
    >
    > Glücklicher Käufer, Glücklicher Verkäufer und Steam als Betreiber der
    > Plattform, der immer noch was daran verdient hat.

    1. Stell mal deine Foren-Ansicht um ("Ansicht wechseln"), du hast mir geantwortet und ich bezweifle dass das deine Absicht war. Eine Krankheit ist das hier *Kopf -> Tisch* (nichts gegen dich, die Standardeinstellung nervt G O L E M)

    2. Die verlorenen Neu-Käufe und die gewonnenen Provisionen werden sich nicht annähernd ausgleichen. Also lieber ein paar "unglückliche" (nicht völlig glückliche) Kunden als viele die weniger Umsatz bringen. Um die passenden Buzzwords zu benutzen: Gewinnoptimierung!! Wachstum!! Bis in den Bankrott und dann noch viel viel weiter! *sigh*
    Ich schweife ab....

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  16. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor nonameHBN 10.10.12 - 15:32

    Sorry, sollte als Antwort auf den TE gelten.

    Die Frage ist ja, wie hoch die Verkaufprovision ist. Wenn man unter 20% bleibt, ist das aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll. Bei 40% hätte selbst der Verkäufer noch genug vom Verkauf und wäre zufriedener als gar nichts zu haben. Die einzige Frage, die noch bliebe, mit welchen Regeln der Verkaufspreis festgelegt wird - frei oder prozentual am aktuellen Verkaufspreis im Steam Store.

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  17. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor newjack 10.10.12 - 15:46

    NochEinLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, beim "klassischen" Kapitalismus ist die Ware ein Brot oder ein Auto.
    > Verkauft bedeutet dort weg und muss erneut produziert werden.

    Ähm , und? Ist das ein Argument FÜR, oder GEGEN den Weiterverkauf von Spielen?

    > Nach deiner Argumentation darf ein Spieleentwickler nur exakt ein Exemplar
    > verkaufen, weil er ja nur "ein" Spiel hergestellt hat.

    Nein, nach seiner Argumentation darf ich die Kopie, die ich gekauft habe, weiterverkaufen, ohne das der Hersteller für diese Kopie nochmal Geld sieht. Natürlich darf ich dann nicht eine Kopie meiner Kopie behalten und weiternutzen.

    > Ein Brot kaufe ich und esse es, das kann nur einmal verkauft werden. Ein
    > Auto wurde vom Hersteller einmal gebaut und kann nur einmal von ihm
    > verkauft werden (wiederhole für jedes seiner Autos).

    Der einzige Unterschied zwischen dem Auto und der Kopie eines Spiels ist, dass die Kopie nicht an Wert verliert, d.h. nicht "verbraucht" wird. Dafür kann der Hersteller eine Kopie ebenfalls beliebig oft verkaufen, ohne jedes Mal einen erheblichen Teil des Verkaufspreises in die Fertigung zu stecken. Gleicht sich doch wohl mehr als aus.

    > Aber eine Software muss mehrfach an den Hersteller vergütet werden, sonst
    > ist er sofort pleite - oder er müsste sein SPiel für 10 Millionen
    > verkaufen.

    Nein, der Hersteller darf seine Software an mehrere Abnehmer verkaufen, ohne grossartig viel Geld in die Herstellung der jeweiligen Kopie reinzustecken. Da darf er nicht noch einmal Geld von einem Käufer verlangen, der eine bereits bezahlte Kopie übernimmt.

    Gerade bei Steam ist doch der Weiterverkauf technisch kein Problem, ein Spiele-Key wird einfach auf einen anderen Account übertragen. Der alte Account kann dieses Spiel nicht mehr spielen. Aber natürlich will Steam sich selbst damit keine Konkurrenz machen, indem sie einen Gebrauchtmarkt eröffnen.

    Überhaupt ist dieses ganze Rumgeeiere um Gebrauchtsoftware eine Farce. Selbst wenn ich nur eine Lizenz erwerbe, also das Recht, eine Software zu nutzen, sollte ich dieses Recht auch weiter verkaufen/verschenken dürfen. Natürlich darf ich es nach dem Verkauf nicht weiter nutzen. Und an die Leute, die meinen, nur weil eine Software sich nicht verbraucht, darf sie nicht weiterverkauft werden: Software verbraucht sich zwar nicht klassisch, wird aber im Laufe der Zeit trotzdem unnutzbar, weil sich technische Voraussetzungen, Plattformen, Betriebssysteme ändern. Eine Software, die ich mir vor 20 Jahren gekauft habe, ist heute kaum noch nutzbar, weil ich keinen PC mehr bekomme, auf dem diese läuft.

    Die Softwarehersteller nutzen die Vorteile des digitalen Zeitalters, sie verkaufen ein Produkt, dass sich beliebig oft fast kostenlos reproduzieren lässt, was aber trotzdem nicht ewig genutzt werden kann. Dabei sind sie natürlich auch nicht verpflichtet, eine Weiternutzung auch nach einer bestimmten Zeit sicher zu stellen. Und wollen sich das Weiterverkaufsrecht vorbehalten. Sicher, sehr fair gegenüber seiner Kundschaft!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.12 15:49 durch newjack.

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  18. Absolut! ...oder nicht?

    Autor supersux 10.10.12 - 15:52

    NochEinLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, beim "klassischen" Kapitalismus ist die Ware ein Brot oder ein Auto.
    > Verkauft bedeutet dort weg und muss erneut produziert werden.

    "weg" ist die Ware mitnichten. Das Auto existiert auch nach dem erstmaligen Verkauf durch den Hersteller immer noch.

    > Nach deiner Argumentation darf ein Spieleentwickler nur exakt ein Exemplar
    > verkaufen, weil er ja nur "ein" Spiel hergestellt hat.
    dies war vom vorposter so nicht gemeint. Der Spieleentwickler verkauft ja auch in erster Instanz etliche Lizenzen seines Spiels.

    > Ein Brot kaufe ich und esse es, das kann nur einmal verkauft werden.
    Du könntest auch nur einen Teil davon essen und den Rest deinem Nachbarn "weiterverkaufen", völlig legitim. Klingt banal, ist aber durchaus wichtig für die Argumentation, denn du musst dem Bäcker nicht noch einmal den Kaufpreis des Brotes bezahlen. Du musst ihn nichtmal um Erlaubnis fragen.

    > Ein
    > Auto wurde vom Hersteller einmal gebaut und kann nur einmal von ihm
    > verkauft werden (wiederhole für jedes seiner Autos).

    Analog zur Softwarelizenz, oder nicht? (Auch wenn die eigentliche Reproduktion natürlichen gänzlich andere Dimensionen annimmt)

    > Aber eine Software muss mehrfach an den Hersteller vergütet werden, sonst
    > ist er sofort pleite - oder er müsste sein SPiel für 10 Millionen
    > verkaufen.
    Warum? Wo ist der Unterschied zu anderer Handelsware? Warum sollte ich ein Auto nur vom Hersteller als Neuwagen beziehen dürfen? Warum sollte ich mein Auto nicht gebraucht weiterverkaufen dürfen? Wo ist der Unterschied von Softwarelizenz zu Autos bzw. aufgrund gänzlich unterschiedlicher Verschleißkriterien: allgemein anderer Handelsware?

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  19. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor supersux 10.10.12 - 16:01

    sehr guter Beitrag! echt top.

    nur ein Punkt:

    >> Der einzige Unterschied zwischen dem Auto und der Kopie eines Spiels ist, dass die Kopie nicht an Wert verliert, d.h. nicht "verbraucht" wird.

    Auch eine Spielekopie verliert durchaus an Wert, auch wenn der Wertverlust hierbei eher nicht in Form von "Materialverschleiß" wie beim Auto, sondern allein der Zeit-Faktor in Relation zur Anzahl verkaufter Lizenzen seitens des Herstellers maßgeblich ist.

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  20. Re: Wünschenswert währe es...

    Autor y.m.m.d. 10.10.12 - 16:11

    nonameHBN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, sollte als Antwort auf den TE gelten.

    Kein Thema, auch wenn es mich immer wieder nervt kannst du da nicht viel zu, außer vielleicht das du nicht neugierig genug warst um die Ansicht zu entdecken ;)

    > Die Frage ist ja, wie hoch die Verkaufprovision ist. Wenn man unter 20%
    > bleibt, ist das aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll. Bei 40% hätte
    > selbst der Verkäufer noch genug vom Verkauf und wäre zufriedener als gar
    > nichts zu haben. Die einzige Frage, die noch bliebe, mit welchen Regeln der
    > Verkaufspreis festgelegt wird - frei oder prozentual am aktuellen
    > Verkaufspreis im Steam Store.

    Das mit dem Verkaufspreis ist echt eine verdammt gute Frage. Wenn ich mein rein digitales Spiel weiterverkaufe, warum sollte es weniger wert sein als neu?

    Wenn man den Gedanken weiter spinnt wird das ganze ziemlich absurd... Beispiel:
    - Steam verlangt für das "gebrauchte" Spiel (wo ist der unterschied?) den vollen Preis und gibt dir 60% davon wieder (nimmt 40% provision).
    -> Warum nicht einfach zum selben Preis verkaufen und nichts abgeben?
    - Gebrauchte Spiele kosten weniger als Neue
    -> Warum sollte man noch neue Spiele kaufen wenn die gebrauchten exakt gleich sind und weniger kosten? Direkt beim Release, klar, aber danach? Selbst Tage, vielleicht gar Stunden danach würden vermutlich die ersten gebrauchten Versionen auftauchen.

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