Ich tue mir schwer damit die Studie zu bewerten, da Golem hier leider sehr ausspart.
> Befragt wurden rund 3.500 Hamburger
> Schülerinnen und Schüler aller Schulformen
> zwischen 14 und 18 Jahren zum Thema "Glücks-
> und Computerspiel".
Zwischen 14 und 18 passiert ja auch nichts im Menschen, er bleibt vollkommen gleich. Darum kann man das auch in einen Pool werfen (Ironie!)
Effekte bestimmter Schulformen? Effekte von Alter? Soziale Brennpunkte? Sozioökonomischer Status?
Jeder der vier aufgezählten Posten könnte den Effekt potentiell moderieren, und die Klatsche gegen Videospiele ad absurdum führen. In der Praxis: Wenn ein unmotivierter Schüler aus einem verarmten Haushalt als einzige Bestätigung die Spiele hat und ihn das von seinem Lernen abhält, dann ist das nicht die Schuld der Spiele sondern seines Lebensumfelds, und daher rührt dann der Effekt.
> Rund neun Prozent der Jugendlichen,
> die regelmäßig an Computer oder Konsole spielen,
> berichtet von Problemen in der Schule,
> und elf Prozent gaben an, ihre
> schulischen Leistungen würden schlechter.
9-11% ? Wow... Aber waren das nicht ähnliche Zahlen wie für ADHS, Lernschwäche, aggressive Grundpersönlichkeit und andere mit mangelnder Schulleistung in Zusammenhang stehende Befunde?
> Schüler, die lediglich ab und zu am Computer spielen,
> berichten nur zu einem Prozent von Schulproblemen
> und zu zwei Prozent von schwächeren Leistungen.
Henne... Ei... Henne... Ei. Für mich ist es auch plausibel, dass sich Schüler die in der Schule (zB. wegen Mobbing) mehr mit Computerspielen und darin enthaltenen Erfolgserlebnissen beschäftigen.
> Schüler an Berufs- und Hauptschulen spielen
> etwa genauso viel wie die an Gymnasien.
Und das wirft dann natürlich wieder die Frage nach dem Effekt der Schulform auf. Wenn die Spiele alleinschuld sind, müsste die Quote der "Versager" an beiden Schulformen gleich hoch sein... Ich wette sie ist es nicht.
Und das alles müssen nichtmal Fehler der Studie sein. Natürlich kann man Golem nicht zumuten (und es ist auch nicht Aufgabe des Portals), eine Wissenschaftliche Studie zu diskutieren, aber man sollte bitte nicht nur die Bild-Zeitungs-Kompatiblen Befunde rauspicken oder, der fairness halber und so vorhanden, auf die Studie selbst verweisen.
Praios schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich tue mir schwer damit die Studie zu bewerten, da Golem hier leider sehr
> ausspart.
>
> > Befragt wurden rund 3.500 Hamburger
> > Schülerinnen und Schüler aller Schulformen
> > zwischen 14 und 18 Jahren zum Thema "Glücks-
> > und Computerspiel".
>
> Zwischen 14 und 18 passiert ja auch nichts im Menschen, er bleibt
> vollkommen gleich. Darum kann man das auch in einen Pool werfen (Ironie!)
"Seltsamerweise" kann man hier alle in einen Topf werfen, ja.
> Effekte bestimmter Schulformen? Effekte von Alter? Soziale Brennpunkte?
> Sozioökonomischer Status?
Du meinst also "Unterschichtenkids" die stundenlang vor dem PC daddeln / sich vor dem TV von Verblödungskomikern berieseln lassen / am Wochenende vier Uhr früh in der Disco rumhängen um am Montag mit einem Kater im Unterricht zu sitzen unterscheiden sich da von "Oberschichtenkids" die das gleiche tun?
> Jeder der vier aufgezählten Posten könnte den Effekt potentiell moderieren,
> und die Klatsche gegen Videospiele ad absurdum führen. In der Praxis: Wenn
> ein unmotivierter Schüler aus einem verarmten Haushalt als einzige
> Bestätigung die Spiele hat und ihn das von seinem Lernen abhält, dann ist
> das nicht die Schuld der Spiele sondern seines Lebensumfelds, und daher
> rührt dann der Effekt.
Aha. Jugendliche sind also nicht für sich selbst verantwortlich, denn schuld sind immer "Die Anderen (tm)".
Daneben sagt keiner das die Spiele schuld wären und als es noch nicht jeder min. einen PC hatte gab' es andere Dinge um sich damit seine Zukunft zu verbauen.
(...)
> Henne... Ei... Henne... Ei. Für mich ist es auch plausibel, dass sich
> Schüler die in der Schule (zB. wegen Mobbing) mehr mit Computerspielen und
> darin enthaltenen Erfolgserlebnissen beschäftigen.
Jetzt noch die Mobbing Karte und eine Runde Mitleid (auch wenn sich die Frage stellt wer denn eigentlich gemobbed wird wenn doch alle mit mobben beschäftigt sind) und schon kommt man zum gewünschten Ergebnis, d.h. "Die Anderen (tm)", "Die Gesellschaft (tm)" sowie "Sonnenflecken" & "Handy-Strahlung".
Sorry, aber Erfolgserlebnisse kann man sich auch woanders holen. Macht evtl. aber mehr Arbeit, man muss vielleicht sogar mal seinen Hintern aus dem Haus bewegen und wenn man versagt tätschelt einem auch kein Wischiwaschi Pädagoge das Popöchen, aber so ist das Leben -- es gibt einfach auch Verlierer und die bleiben, wenn sie die Kurve nicht noch kriegen, dann auf der Strecke.
Wenn jeder sich in Münchhausenmanier selbst am Zopf aus dem Sumpf ziehen könnte gäbe es viele soziale Probleme nicht. Schon garnicht, wenn die Bedingungen schlecht sind. Das kann aber nicht jeder, könnte es jeder, währe das Berufsbild von Beratern und Coachs in Sport, Schulumfeld und dem sozialen Bereich vollkommen unnötig.
Gegen deinen Sozialdarwinistischen Schlusssatz kann ich aber zugegebenermaßen kein Gegenargument anbringen, weshalb ich dir da uneingeschränkt recht geben muss.
Studie... wenn ich das Wort nur schon lese...
Viele der so genannten 'Studien' sind schon rein grundsätzlich falsch und irreführend aufgebaut... um das zu sehen muss man wahrlich kein Genie sein.
Studien sind meistens Instrumente irgendwelche Interessen zu untermauern - deswegen wird kein sinnvoller Veruschsaufbau gewählt, sondern derjenige, der am ehsten dazu führen wird, dass am Ende das gwünschte Resultat rauskommt.
Und kommt dann das 'richtige' Resultat trotzdem nicht raus, wird die Studie einfach nicht veröffentlicht.
Dass von den Nicht-Computerspielern nur ein Prozent Probleme in der Schule haben soll, erscheint fragwürdig.
Und selbst wenn das alles stimmen sollte - wer sagt, dass Computerspiele zu schlechten Leistungen führen und nicht beispielsweise mangelnde Erfolgserlebnisse in der Schule dazu, dass man sich lieber mit etwas anderem beschäftigt, wo man Erfolgserlebnisse erhält. Das ist ähnlich plausibel.
Interessant an den Zahlen (ich beziehe mich auf das PDF welches herunterladbar ist) ist jedoch, dass die jüngeren Spieler, also die zukünftige Generation quasi, wieder vermehrt Strategiespiele spielt. Es besteht also noch Hoffnung für den Markt und gegen die Verdummung.
Ebenfalls interessant: "Jugendlichen mit türkischem, ost-europäischem oder asiatisch-arabischem Migrationshintergrund
bevorzugen Sport- und Rennspiele, während sie signifikant seltener als ihreAltersgenossen ohne Migrationshintergrund Strategie- und Simulationsspiele spielen" - lass ich unkommentiert.
N' lustigen Querverweis haben sie auch noch drin: Regelmässige Computerspieler haben eine erhöhte Cannabis Konsumbereitschaft...
> Aha. Jugendliche sind also nicht für sich selbst verantwortlich, denn schuld sind immer "Die Anderen (tm)".
Jein. Wenn jemand Hilfe braucht, ist er dann "für sich selbst verantwortlich"? Sollte man ihm sich dann selbst überlassen?
> Jetzt noch die Mobbing Karte und eine Runde Mitleid (auch wenn sich die Frage stellt wer denn eigentlich gemobbed wird wenn doch alle mit mobben beschäftigt sind)
Jeder mobbt jeden. Was glaubst du denn! Guck dir an wieviele Leute wegen Depressionen in Behandlung sind. Und es werden mehr!
> es gibt einfach auch Verlierer und die bleiben, wenn sie die Kurve nicht noch kriegen, dann auf der Strecke.
Eine ganze Generation "Verlierer". Ganz toll was man sich da herangezogen hat. Ist das nicht ein Pulverfass? Sind DAS nicht die "Terroristen" von morgen?
Was meiner Meinung nach getan werden muss, sind Bürgerbewegungen. Menschen die sich zusammenfinden, um gemeinsam Dinge auf die Beine zu stellen.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
hier mal die Studie.
http://www.suchthh.de/dokumente/jugendliche_computerspiel.pdf
Und wenn ich die richtig interpretiere steht da nirgends, dass Computerspieler mehr Probleme in der Schule haben als nicht Spieler, sondern nur, dass Computerspieler mit dem Computerspielen eher Probleme in der Schule assoziieren als nicht Spieler.
Ist auch irgendwie klar, denn wenn ich nicht Computerspiel, dann assoziier ich natuerlich allgemein weniger Probleme damit, was die Studie ebenfalls aussagt. Siehe seite 12.
FlyingFoX schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> hier mal die Studie.
> www.suchthh.de
ist das wirklich die studie um die es hier geht? ich sehe da kaum irgendwelche fragen bezüglich schule und mit computern verbrachte zeit, da wird eher auf das spielen an sich und dessen gründe eingegangen. nur ein satz zum thema schule:
"5 % der Jugendlichen geben an, dass sie aufgrund ihres Spielverhaltens Probleme in der Schule
haben und ihre Schulleistungen darunter leiden."
> Und wenn ich die richtig interpretiere steht da nirgends, dass
> Computerspieler mehr Probleme in der Schule haben als nicht Spieler,
> sondern nur, dass Computerspieler mit dem Computerspielen eher Probleme in
> der Schule assoziieren als nicht Spieler.
> Ist auch irgendwie klar, denn wenn ich nicht Computerspiel, dann assoziier
> ich natuerlich allgemein weniger Probleme damit, was die Studie ebenfalls
> aussagt. Siehe seite 12.
das wäre natürlich ein gewaltiger unterschied (auf den im artikel hier eingegangen werden sollte), und der satz "Vergleichsweise häufig berichten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen über Probleme im Kontext ihres Umgangs mit Computerspielen" deutet durchaus darauf hin. aus den zahlen allerdings geht das nicht hervor, der satz klingt schon nach einer interpretation...
trotzdem: grauenhafte berichterstattung hier, schon der reißerische titel ist eine schande :/
OldFart schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Praios schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Ich tue mir schwer damit die Studie zu bewerten, da Golem hier leider
> sehr
> > ausspart.
> >
> > > Befragt wurden rund 3.500 Hamburger
> > > Schülerinnen und Schüler aller Schulformen
> > > zwischen 14 und 18 Jahren zum Thema "Glücks-
> > > und Computerspiel".
> >
> > Zwischen 14 und 18 passiert ja auch nichts im Menschen, er bleibt
> > vollkommen gleich. Darum kann man das auch in einen Pool werfen
> (Ironie!)
>
> "Seltsamerweise" kann man hier alle in einen Topf werfen, ja.
>
Ach, kann man? Man kann nicht einmal mehrere 18 jährige in einen Topf werfen.
> > Effekte bestimmter Schulformen? Effekte von Alter? Soziale Brennpunkte?
> > Sozioökonomischer Status?
>
> Du meinst also "Unterschichtenkids" die stundenlang vor dem PC daddeln /
> sich vor dem TV von Verblödungskomikern berieseln lassen / am Wochenende
> vier Uhr früh in der Disco rumhängen um am Montag mit einem Kater im
> Unterricht zu sitzen unterscheiden sich da von "Oberschichtenkids" die das
> gleiche tun?
>
Es mag gegen deine Vorstellungen sein. Aber es ist nun einmal so das wir eine Mehrklassengesellschaft haben. Diese bildet sich jedoch nicht aus Adelsleuten und Bauern zusammen, wie früher. Sondern aus dem sozialen Umfeld aus dem man kommt.
> > Jeder der vier aufgezählten Posten könnte den Effekt potentiell
> moderieren,
> > und die Klatsche gegen Videospiele ad absurdum führen. In der Praxis:
> Wenn
> > ein unmotivierter Schüler aus einem verarmten Haushalt als einzige
> > Bestätigung die Spiele hat und ihn das von seinem Lernen abhält, dann
> ist
> > das nicht die Schuld der Spiele sondern seines Lebensumfelds, und daher
> > rührt dann der Effekt.
>
> Aha. Jugendliche sind also nicht für sich selbst verantwortlich, denn
> schuld sind immer "Die Anderen (tm)".
>
> Daneben sagt keiner das die Spiele schuld wären und als es noch nicht jeder
> min. einen PC hatte gab' es andere Dinge um sich damit seine Zukunft zu
> verbauen.
>
> (...)
>
Es mag zwar nicht das Ziel der Studio sein Videospiele in die Pfanne zu hauen. Jedoch wird der großteil der Leserschaft genau zu diesem Schluss kommen.
Allerdings sind "Die Anderen" auch die Videospiele. Ob man aber einem 14 jährigen schon eigenverantwortliches Verhalten zutrauen kann oder nicht, hängt sehr stark vom Karakter der einzelnen Person ab. Es gibt ein haufen von 18 jährigen die nicht einmal eigenverantwortlich handeln können!
> > Henne... Ei... Henne... Ei. Für mich ist es auch plausibel, dass sich
> > Schüler die in der Schule (zB. wegen Mobbing) mehr mit Computerspielen
> und
> > darin enthaltenen Erfolgserlebnissen beschäftigen.
>
> Jetzt noch die Mobbing Karte und eine Runde Mitleid (auch wenn sich die
> Frage stellt wer denn eigentlich gemobbed wird wenn doch alle mit mobben
> beschäftigt sind) und schon kommt man zum gewünschten Ergebnis, d.h. "Die
> Anderen (tm)", "Die Gesellschaft (tm)" sowie "Sonnenflecken" &
> "Handy-Strahlung".
>
Mobbing ist Altag in deutschen Schulen. Sowohl wärend des Unterichtes als auch in den Pausen. D.h. nicht das man Mobbing die alleinige Schuld zuweisen kann. Das hat hier aber auch niemand. Es wurde nur als eine Möglichkeit hinzugenommen die derartige Effekte auslösen können.
> Sorry, aber Erfolgserlebnisse kann man sich auch woanders holen. Macht
> evtl. aber mehr Arbeit, man muss vielleicht sogar mal seinen Hintern aus
> dem Haus bewegen und wenn man versagt tätschelt einem auch kein
> Wischiwaschi Pädagoge das Popöchen, aber so ist das Leben -- es gibt
> einfach auch Verlierer und die bleiben, wenn sie die Kurve nicht noch
> kriegen, dann auf der Strecke.
Natürlich kann man sich Erfolgserlebnise überall holen. Man kann es beim Schwimmen, Laufen, Boxen, Sky fahren, Fernsehen, Essen, Drogenhandel, Strassenrennen und vieles mehr.
Nichts davon ist wirklich besser als Videospiele und sorgt nicht dafür das man in der Schule besser wird.
Es ist jedoch erschreckend zu sehen wie schnell manche einzelne Personen abschreiben und einfach fallen lassen. Nicht jeder ist in der Lage sich selbst zu helfen. Alleine bekommt man Probleme nur in sehr seltenen Fällen überhaupt gelöst. Bei schulischen stehen besonders die Eltern und auch die Lehrer in der Pflicht.
Gib Dir keine Mühe, Tingelchen. Diesen pauschalen, unkonkreten Anschuldigungen von OldFart kann, muß und sollte man nicht widersprechen.
davon abgesehen sollte man "computerspieler" und "nerds" nich auf einen haufen schmeißen. ein normaler jugendlicher in dem alter der als hobby computer spielt, wird deshalb nicht weniger erfolgreich in der schule sein wie ein normaler jugendlicher der fußball spielt.
die wirklichen, oft als "nerds" bezeichneten jugendlichen die ein übermaß des zockens konsumieren, können hier nicht wirklich zum vergleich herhalten. sie sind genausowenig für nen vergleich tauglich wie der kleine hopper der am tag 9 stunden zugekifft ist und garnicht registriert was um ihn herrum passiert. das sind "randgruppierungen" und ausnahmefälle, die selbst keine kontrolle mehr über sich haben. zu solchen kommt es aber auch nur wenn sie nicht erzogen sondern einfach nur in ein zimmer gesteckt und bei nichtbedarf ignoriert werden von den eltern, welche so die probleme nicht, bzw zu spät registrieren.
wiedermal eine "studie" die von herrn pfeife(r) stammen könnte
Wow, zu behaupten das gerade hier im Thema 'Mobbing/Abgrenzung/sozialKontakt/schulischeErfolge' von Computerspiele und VereinsSport nichts wirklich beser ist, ist echt ein strakes Stück.
Und dann die Pro-Zocker-Meinung: "Umgekehrtes Resultat - wer schlecht in der Schule ist, geht vorn Computer (ErfolgsErlebnisse o. FrustSpielen)"
ist doch nicht besser.
Gerade diese Einstellung 'Alle sagen ich muss mehr lernen und mich anstrengen, aber jetzt erst recht vorn PC', das ist doch die Einstellung die schulisches versagen hervor ruft.
Computerspiele sind Zeit-Killer. FAKT. (es gibt viele Zeit-Killer)
Aber das ist nun mal für Leute die schlecht in der Schule sind nicht gut. Es geht nicht um 'Baller-Spiele'.
Ich verstehe nicht warum das runtergeredet wird, Fernseher ist doch genau so, wer vor der Glotze hockt statt zu lernen.
"NEIN, die können nichts dafür, das hat immer soziale Hintergründe, denen muss man helfen.Spielen macht nicht Dumm."
Boah. ich kanns nicht mehr hören.
Ein 14 bis 18 jähriger, kommt von der Schule nach Hause und hat die Entscheidung: Bildschirm oder Buch. Man kann einem Jugendlichen in diesem Alter diese Entscheidung auch mal zutrauen.
Und wer sich oft falsch entscheidet hat nun mal auch die Verantwortung zu tragen, Probleme in der Schule zu haben.
Man kann auch im alter von 14 bis 18 nur am PC hängen, die Schule schleifen lassen, schlechte Noten bekommen, sich dann aber fangen, mal was für sich tun, ein halbwegs akzeptabelen Abschluss bekommen, Studieren, Streber werden, Freak werden, Nerd werden, und alle alten Schulkamaraden abhängen.
ABER: Entscheidungssache.
>> Sorry, aber Erfolgserlebnisse kann man sich auch woanders holen. Macht evtl. aber mehr Arbeit, man muss vielleicht sogar mal seinen Hintern aus dem Haus bewegen und wenn man versagt tätschelt einem auch kein Wischiwaschi Pädagoge das Popöchen, aber so ist das Leben -- es gibt einfach auch Verlierer und die bleiben, wenn sie die Kurve nicht noch kriegen, dann auf der Strecke.
> Natürlich kann man sich Erfolgserlebnise überall holen. Man kann es beim Schwimmen, Laufen, Boxen, Sky fahren, Fernsehen, Essen, Drogenhandel, Strassenrennen und vieles mehr. Nichts davon ist wirklich besser als Videospiele und sorgt nicht dafür das man in der Schule besser wird.
> Es ist jedoch erschreckend zu sehen wie schnell manche einzelne Personen abschreiben und einfach fallen lassen. Nicht jeder ist in der Lage sich selbst zu helfen. Alleine bekommt man Probleme nur in sehr seltenen Fällen überhaupt gelöst. Bei schulischen stehen besonders die Eltern und auch die Lehrer in der _Pflicht_.
Grundsätzlich teile ich deine Ansicht. Allerdings bin ich der Meinung das man helfen sollte wen man es von sich aus will. Und nicht weil es "Plicht" ist.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Man kann auch im alter von 14 bis 18 nur am PC hängen, die Schule schleifen lassen, schlechte Noten bekommen, sich dann aber fangen, mal was für sich tun, ein halbwegs akzeptabelen Abschluss bekommen, Studieren, Streber werden, Freak werden, Nerd werden, und alle alten Schulkamaraden abhängen.
> ABER: Entscheidungssache.
Es ist auch eine Sache inwiefern man beim vorankommen unterstützt oder behindert wird. In unserer Gesellschaft ist es gang und gäbe das der eine den anderen am fortkommen behindert.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> davon abgesehen sollte man "computerspieler" und "nerds" nich auf einen haufen schmeißen. ein normaler jugendlicher in dem alter der als hobby computer spielt, wird deshalb nicht weniger erfolgreich in der schule sein wie ein normaler jugendlicher der fußball spielt.
> die wirklichen, oft als "nerds" bezeichneten jugendlichen die ein übermaß des zockens konsumieren, können hier nicht wirklich zum vergleich herhalten.
Zocker!=Nerd.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Natürlich kann man sich Erfolgserlebnise überall holen. Man kann es beim Schwimmen, Laufen, Boxen, Sky fahren, Fernsehen, Essen, Drogenhandel, Strassenrennen und vieles mehr. Nichts davon ist wirklich besser als Videospiele und sorgt nicht dafür das man in der Schule besser wird.
Mal abgesehen von Drogenhandel, Strassenrennen (wenn illegal) und Fernsehen sind sind ALLE aufgezählten Tätigkeiten besser als Computerspielen. Weil sie real sind, mit dem ganzen Körper erlebt werden, und in den meisten Fällen in Interaktion mit ECHTEN Menschen in Fleich und Blut ausgeführt werden. Und das wirkt sich auch auf schulische Leistungen aus, denn wer ein ausgeglichenes Sozialleben hat, kann sich auch in der Schule besser integrieren und aktiv am Unterricht teilnehmen.
Computerspiele bergen die gleiche Gefahr, wie andere legale Drogen auch. In Maßen konsumiert richten sie kein Schaden an und machen Spaß, überdosiert können sie fatale Folgen für den Konsumenten nach sich ziehen. Und dass man auf die Gefahr aufmerksam macht und Aufklärung bei Eltern und Lehrern betreiben will, ist sinnvoll und notwendig - kein Grund, hier wieder wirre Verschwörungstheorien zu postulieren und verzweifelte Rechtfertigungsreden zu halten...
Siri braucht sich nicht zu fürchten
MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb
Aussagen zur Internetsucht sind absurd
Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen
Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"
Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40
Kommentare: 147 | letzter Beitrag 14:47 Uhr
Kommentare: 92 | letzter Beitrag 13:11 Uhr
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.