in meiern Shculzeit waren die sog. "Normalen". Jeder der irgendwie von der norm abweichte wurde bei uns in der Klasse bis auf's Blut fertig gemacht.
Die größte Psychische Krankheit die man haben kann ist meiner meinung nach ein normaler braver Bürger zu sein. Das sind die schlimmsten gestörten Psychos überhaupt.
sd-card schrieb:
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> in meiern Shculzeit waren die sog. "Normalen". Jeder der irgendwie von der
> norm abweichte wurde bei uns in der Klasse bis auf's Blut fertig gemacht.
>
> Die größte Psychische Krankheit die man haben kann ist meiner meinung nach
> ein normaler braver Bürger zu sein. Das sind die schlimmsten gestörten
> Psychos überhaupt.
War bei uns genauso, wer nur minimal von der "Norm" abgewichen ist wurde gemobbt und fertig gemacht. Da hat es teilweise schon gereicht Musik gut zu finden von denen die anderen noch nicht einmal etwas gehört hatten um zum Ausenseiter abgestempelt zu werden.
Jetzt im Job ist es aber auch nicht anders. Nur weil ich die 10km jeden Morgen mit dem Rad fahren und nicht mit nem dicken Schlitten auf dem Parkplatz protze bin ich jetzt der Sonderling.
Ach du Scheiße.
Solche Probleme hatte ich teilweise bis zur 12 Klasse. Der Mist fing nach der dritten Klasse. Ich kann nur sagen, dass ich irgendwie nicht soooo gerne was mit Mitmenschen unternehme. Ich beschränke meine Freizeit größtenteils auf mich.
Fassen wir mal so zusammen:
Kinder sind noch triebgesteuerte Wesen. Ohne sie könnte der Mensch nicht stark geworden sein. Es kkann durchaus schon sein, dass man Brillenträger mobbt, damit sie sich nicht bestätigen, weil sie eben nicht überlegen sind und schlechte Chancen haben. Weil wenn sich schwache durchsetzen, hat man eher schwache Menschen. Und das mag man in der Allgemeinheit nicht. Man mag vielleicht denken, dass die primitiv sind, aber dahinter kann ein kleiner komplizierter teils sinnvoller Prozess sein.
Triebe werden vielleich mal später mit der Zeit erst durch Wissen substituiert.
Ich frage mich, ob man das Auskommen mit Menschen während der Schulzeit als Grundwissen für Beziehungen mit Menschen nehmen kann.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.10 12:43 durch renegade334.
>>War bei uns genauso, wer nur minimal von der "Norm" abgewichen ist wurde gemobbt und
>>fertig gemacht
Ob man die Norm befolgt, zeigt, dass jemand jemandem was bedeutet und fertig sein würde, bereit sein was für jemanden zu tun? Oder man hat keine gemeinsamen Ziele, wenn man sich unterscheidet. Wäre vielleicht ein Teil, wie man gleichgesinnte findet oder fähig sein auf gemeinsamen Nenner kommen zu können.
Ich, dass geradezu in Schulen voll die verschiedensten Menschenarten sind.
Ob es vielleicht so ist, weiß ich nicht.
Bäh, ich bin kein Psychologe :-P
renegade334 schrieb:
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> Kinder sind noch triebgesteuerte Wesen.
...
> Triebe werden vielleich mal später mit der Zeit erst durch Wissen
> substituiert.
Suuuper!
Hier ist der erste, nicht triebgesteuerte Mensch, der "homo oeconomicus"!
Ich gratuliere...
Das "später" hast Du hoffentlich auf das nächste Jahrtausend gemünzt und nicht auf "später als Erwachsene"?! Sonst wären wir nämlich alle nicht auf der Welt.
Auf was für komischen Schulen wart ihr?
nutzer schrieb:
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> Auf was für komischen Schulen wart ihr?
Realschule Ravensburg.
O.K. man wir nicht von allen gemobbt wenn man etwas anders ist. Es sind eher die Alphatiere an der Schule die offen mobben, die ganze Herde der Mitläufer macht dann einfach mit oder hilft dir zumindest nicht.
Gerade die Alphatiere erhalten sich ihren Status indem sie vermeindlich schwächere runter machen, dadurch erscheinen sie noch höher.
Solche Mechanismen hast du an jeder Schule, mal stärker, mal weniger ausgeprägt.
Entschuldigt mich für meine Ausdrucksweise, aber ich bin doch bloß ein Informatikstudent, dessen Durchschnittsnote bei Auffsätzen auf einer 5 lag. In Deutsch hatte ich im Durchschnitt eine 4.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.10 13:06 durch renegade334.
Ich wurde (Mädchenschule) in der 5ten Klasse fertig gemacht von den anderen, weil ne freundin und ich zu den Bravo Postern die wir an der hinteren Wand aufhängen durften ein Pokémon Poster hängen wollten... des war zu der Zeit total neu und toll XD
Das schlimme an dieser Mobberei ist, dass es fast jeder irgendwann erlebt... und manche "Gemobbten" werden mit der Zeit stärker und lassen sich nicht mehr doof anmachen oder eben nicht.
Das schlimmste was einen passieren kann ist, wenn man denkt mit wem befreundet zu sein und dann festzustellen dass die einen nur mobben bzw. verarschen wollen sowas macht Menschen antisozial....
Leider gibt es nicht wirklich einen richtigen Weg diese Mobberei auszuschalten... aber meiner Meinung nach würden Schuluniformen dazu beitragen wenigsten einen großen Punkt der Mobberei auszumerzen...
Dann war ich wohl da wo es nicht so schlimm war bzw. kaum.
Und wenn doch was aufgefallen ist haben sich die Lehrer den "alpha tieren" angenommen und sie wieder zurecht gestuzt.
Um ehrlich zu sein gibt es nur eine Möglichkeit Mobbing zu verhindern:
Verständnis
Doch den Weg gibt es - er heißt Lehrer.
MehMöh schrieb:
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> auszuschalten... aber meiner Meinung nach würden Schuluniformen dazu
> beitragen wenigsten einen großen Punkt der Mobberei auszumerzen...
Zumindest der Teil, der sich in der getragenen Kleidung widerspiegelt. Ich waere dafuer, an allen Schulen Einheitskleidung einzufuehren. Die kann ruhig modern und laessig aussehen, aber eben fuer alle das gleiche (meinetwegen gerne auch mit Unterschieden je Schulstufe). Ich persoenlich finds schade, dass es sowas bei uns nicht wirklich gibt.
nutzer schrieb:
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> Doch den Weg gibt es - er heißt Lehrer.
LOL, die machen doch selbst genug Jokes auf Kosten schwacher Schüler. Gerade die als beliebt und locker geltenden Lehrer haben oftmals noch witze über die Gemobbten gerissen. Da wirkt der gleiche Mechanismus wie bei den Alphatiern wenn du andere klein machst wirkst du um so größer. Ausserdem ist es einfach sich über jemanden lustig zu machen der sich nicht mehr weht oder wehren kann.
Lehrer sollen gegen mobbing helfen??
Normalerweise bekommt der gemobbte anschließend vom Lehrer auch nochmal eins auf die Mütze weil er das Zentrum der Unruhe war.
War auf drei verschiedenen Gymnasien und es war immer das selbe, egal ob Staatlich, oder christlich Privat oder kommerziell Privat (die drei Varianten die ich erlebt habe)
nutzer schrieb:
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> Doch den Weg gibt es - er heißt Lehrer.
Ich wurde aufs Schlimmste gemobbt (war eben ein ruhiger, freundlicher Kerl - damit kamen die Spatzenhirne nicht klar). Und die Lehrer haben weggeschaut - alle, weil sie sogar zu Feige waren, sich mit den "Mobbern" anzulegen.
Heute bin ich immer noch ruhig und freundlich. Sollte aber einer meinen, mich mobben zu müssen, vergeht im das Lachen (keine Gewalt meinerseits, aber eine Eiseskälte und Bedrohung kann ich ausstrahlen. Das reicht oft).
Jedenfalls bin ich dank der Schulzeit kein wirklicher "Menschenfreund" geworden und habe für "Mobber" kein Verständnis. Das Argument "man war halt jung" könnte mich auf die Palme bringen. War ich denn nicht auch jung?!
Fazit: Die Spiele (Doom etc.) haben mir über die Zeit damals hinweggeholgen - war eine Flucht. Aggressiv machen mich solche dummen Menschen, aber keine Spiele.
SirFartALot schrieb:
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> MehMöh schrieb:
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> > auszuschalten... aber meiner Meinung nach würden Schuluniformen dazu
> > beitragen wenigsten einen großen Punkt der Mobberei auszumerzen...
>
> Zumindest der Teil, der sich in der getragenen Kleidung widerspiegelt. Ich
> waere dafuer, an allen Schulen Einheitskleidung einzufuehren. Die kann
> ruhig modern und laessig aussehen, aber eben fuer alle das gleiche
> (meinetwegen gerne auch mit Unterschieden je Schulstufe). Ich persoenlich
> finds schade, dass es sowas bei uns nicht wirklich gibt.
Definitiv, ich bin auch immer wegen meiner Klamotten fertig gemacht worden, dabei ging es nicht anders: Meine Mutter war alleinerziehend und Markenklamotten warnen bei dem Budget nicht drin.
Figgonomente schrieb:
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> nutzer schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Doch den Weg gibt es - er heißt Lehrer.
>
> LOL, die machen doch selbst genug Jokes auf Kosten schwacher Schüler.
> Gerade die als beliebt und locker geltenden Lehrer haben oftmals noch witze
> über die Gemobbten gerissen. Da wirkt der gleiche Mechanismus wie bei den
> Alphatiern wenn du andere klein machst wirkst du um so größer. Ausserdem
> ist es einfach sich über jemanden lustig zu machen der sich nicht mehr weht
> oder wehren kann.
/signiert
sd-card schrieb:
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> in meiern Shculzeit waren die sog. "Normalen". Jeder der irgendwie von der
> norm abweichte wurde bei uns in der Klasse bis auf's Blut fertig gemacht.
>
> Die größte Psychische Krankheit die man haben kann ist meiner meinung nach
> ein normaler braver Bürger zu sein. Das sind die schlimmsten gestörten
> Psychos überhaupt.
Das Unterschreibe ich so. nach 34jahren Erfahrung in meinem Leben!
Die normalos sind die die kein eigentliches Ziel haben und jeden scheiss als Krank bezeichnen. Sie reflektieren nur andere sie selbst nie. Machen auch gar nichts. Sitzen am WE daheim. Schauen sich diese Langweilige scheisse auf den Privaten an und sind einfach nur schrecklich normal. Ab und zu schauen sie aus dem Fenster und meckern weil x-y mal ne party macht.
Ich konnte nicht immer richtig unterscheiden, ob man mich geärgert hat/wollte oder nicht. Die Russlandrussen konnten geschickt ärgern im Gegensatz zu Kasachstan-Russen.
Ich denke, ich war jemand über den man ein wenig oder mehr gelacht hat. Jetzt etwas immer noch.
Mein Computer ist mein bester Freund :-P
Also jetzt frage ich mich, was es sehr interessantes gibt, was man mit Mitmenschen machen kann, was man am Computer nicht machen kann, außer LAN-Party.
Mal eine Frage: Ihr wollt Freunde, aber wofür denn? Um sich mit ihnen mit Sachen zu beschäftigen, die euch selbst kein bisschen interessieren? Wofür denn einen Blödsinn machen, den man nicht will, wenn man eigene Interessen hat?
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