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Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

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  1. Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor IceRa 24.11.09 - 08:15

    Meine Güte, was muss man eigentlich geraucht haben, um das NICHT zu kapieren?? Geht's eigentlich noch??
    Ein Spieler werkelt mit Programmen und Pixeln (und Vektorgrafiken). Keine Realität, kein Blut, keine Kugeln, keine Schmerzen, kein Tod.
    Das Ganze ist Phantasie, Fiktion, Vorstellung, Imagination - noch nicht einmal Simulation. Pixel treffen auf Pixel, Vektor auf Vektor und der Computer entscheidet, ob das jetzt als virtueller Treffer gilt oder nicht. Und das Ganze ist ein Spiel, meist erst noch ab 18.
    Von irgendwelchen Verbrechen kann keine Rede sein.
    Zum Vergleich: Ich male ein Bild einer Frau, und zerschneide, zerfetze, oder mache **der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt** damit. Und? Habe ich jetzt jemanden verletzt? Nein, ich habe ein - mein - Bild zerstört, zerschnitten, zerknüllt, **wasauchimmer**.
    Die Frau auf dem Bild oder die Dinge/Menschen in Computerspiel existieren einzig und allein in meiner Phantasie bzw. der des Spielers.
    Phantasie = Gedanken.
    So gesehen spielt diese Studie Gedankenpolizei. Jup, genau erkannt: Das Herummäkeln an Spielen/Bildern/Filmen/etc. die obendrein meist sowieso erst ab 18Jahren freigegeben sind ist nichts anderes als Gedankenpolizei spielen zu wollen.
    Virtuelle Blut-Pixel dürfen nicht rot sein, Spiele-Gedanken werden für echte Gewalt verantwortlich gemacht, Film-Phantasie geschnitten, und so weiter.
    Wirklich toll, wie weit wir es im aufgeklärten 21. Jahrhundert gebracht haben. Wir sollten uns wirklich schämen und als erstes den leidigen überflüssigen Jugend-"Schutz" abschaffen und gewisse durchgeknallte Politiker(innen) feuern.


    Gruss, Ice

  2. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor MacBlaBla 24.11.09 - 08:51

    /sign

    *man kanns auch übertreiben ...*

  3. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor Russky 24.11.09 - 09:28

    Du bringst es auf den Punkt!!!

    Aber die werden es doch NIE begreifen und wir werden uns IMMER WIEDER aufregen! Teufelskreis!

    Ich werde mich nicht wundern, wenn in ein paar Jahren unsere Phantasie zensiert wird :D Und uns gesagt welche Gedanken erlaubt sind ;)

    Grez Russky

  4. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor Computerspieler 24.11.09 - 09:31

    IceRa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Spieler werkelt mit Programmen und Pixeln (und Vektorgrafiken). Keine
    > Realität, kein Blut, keine Kugeln, keine Schmerzen, kein Tod.
    > Das Ganze ist Phantasie, Fiktion, Vorstellung, Imagination - noch nicht
    > einmal Simulation.
    > ...
    > Von irgendwelchen Verbrechen kann keine Rede sein.
    > ...
    > Wirklich toll, wie weit wir es im aufgeklärten 21. Jahrhundert gebracht
    > haben. Wir sollten uns wirklich schämen und als erstes den leidigen
    > überflüssigen Jugend-"Schutz" abschaffen und gewisse durchgeknallte
    > Politiker(innen) feuern.

    Also, einmal Schritt für Schritt:
    1. Von Verbrechen im strafrechtlichen Sinne kann hier wirklich keine Rede sein. Das sagen auch die Autoren meines Wissens nicht.

    2. Ich weiß nicht, wie du Simulation definierst, aber heutige Actionspiele sind sehr wohl Simulationen. Viele sind phantasiereich - mit Dingen die real nicht vorkommen können - andere hingegen versuchen der Realität gezielt nahe zu kommen.
    Das US-Militär programmiert nicht ohne Grund einen Egoshooter. Er soll u.a. als Simulation bzw. virtuelles Training dienen können (das heißt nicht, dass dies für jeden Spieler zutrifft).
    Das ist auch grundlegend überhaupt kein Problem bzw. daran ist erst mal nichts auszusetzen.

    3. Problematisch wird es eigentlich dann, wenn für den Nutzer die Grenzen zwischen Realität und Spiel oder Simulation verschwimmen. Das passiert sehr selten. Und es bedarf normalerweise bestimmter Begleitumstände damit das passiert, sprich das Spiel kann nicht der alleinige Grund dafür sein. Aber wir wissen alle, dass diese Gefahr bei einigen wenigen besteht.

    4. Die Forderung, den Jugendschutz abzuschaffen, wäre fatal und ein Rückschritt in der Humanität. Auch wenn ich nachvollziehen kann, warum die Forderung aufkommt (aufgrund der fehlgeleiteten Diskussion um "Killerspiele"), so ist sie dennoch die verkehrte Lösung und schafft eigentlich nur mehr Probleme.

    5. Das Problem ist doch ein ganz anderes: Sollten wir im simulierten Spiel alle ethischen Grundsätze aufgeben?
    Ein Beispiel: Man stelle sich ein Spiel vor, indem es darum geht, möglichst viele Frauen brutal zu vergewaltigen. Würdest du ein solches Spiel gutheißen? Womöglich noch für Kinder zugänglich machen?
    Ich vermute nicht (und ich hoffe nicht). Auch im Spiel gelten manche moralischen Grundvorstellungen.

    Sicher ist es schwierig, Grenzen zu ziehen zwischen dem, was in der Phantasie legitim ist, und dem, was nicht legitim ist. Vor allem in Spielen, in denen Phantasie (z.B. menschliche Charaktere, die entgegen der Natur fliegen können, o.ä.) und Realität (z.B. nahezu real anmutende Menschen und Umgebungen) verschränkt sind, wird das schwierig.
    Aber dennoch finde ich die Frage, warum in einem Actionspiel Aktionen, die in der Realität verachtet werden, möglich sein müssen, interessant und berechtigt. In einem guten Actionspiel muss ich nicht Kinder erschiessen können oder Moscheen in die Luft jagen. Das heißt natürlich nicht, dass man Actionspiele jetzt verbieten muss (und soweit mit bekannt fodern das die Autoren auch nicht), sondern vielmehr ein Impuls, darüber nachzudenken, ob man in künftigen Spielen soetwas noch ermöglichen muss.

    Gruß,

    Timo

  5. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor Figgomonete 24.11.09 - 09:36

    Es gibt Gedanken dir durchaus gefährlich sind weil sie z.B. Menschen auf falsche Ideen bringen oder Menschen durch virtuelle Handlungen abgestupft werden und derartige Greultaten auch im realen Leben für normal halten.
    Deshalb gibt es durchaus Argumente für so etwas wie eine Gedankenpolizei.

  6. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor co 24.11.09 - 09:38

    muss ja nicht gleich eine Gedankenpoilizei sein, aber wie du schon schreibst, die Leute stumpfen durch virtuelle Handlungen ab.
    Dummerweise gibt es immer mehr, die Virtuell nicht mehr von Real unterschieden können. Gut, eine Knarre und Handgranaten haben sie deshalb noch nicht im RL, aber kopieren vielleicht das Verhalten, das sie im 'Spiel' an den Tag legen.

  7. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor Sonnenblume 24.11.09 - 09:38

    Na wenn ich mir so ansehe was für Gewaltphantasien manche Computerspieler hier so absondern dann wünsche ich mir wirklich so etwas wie eine Gedankenpolizei.

  8. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor Idelwind 24.11.09 - 09:42

    co schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > muss ja nicht gleich eine Gedankenpoilizei sein, aber wie du schon
    > schreibst, die Leute stumpfen durch virtuelle Handlungen ab.
    > Dummerweise gibt es immer mehr, die Virtuell nicht mehr von Real
    > unterschieden können. Gut, eine Knarre und Handgranaten haben sie deshalb
    > noch nicht im RL, aber kopieren vielleicht das Verhalten, das sie im
    > 'Spiel' an den Tag legen.

    Genau das ist es doch was Jugendarbeiter jetzt schon bei Jugendlichen beobachten. Wenn z.B. bei einer Schlägerei einer am Boden liegt wird nicht mehr von ihm abgelassen. Dann wird der siegreiche Kämpfer oftmals von Zuschauern noch mit "Finish him" angefeuert den Unterlegenen endgültig fertig zu machen, was auch meist passiert. Erinnert euch das vielleicht an die Mortal Kombat Spiele? Für so etwas braucht man keine Waffen.

  9. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor Alter Sack 24.11.09 - 09:46

    Vor 50 Jahren waren die Comics und Beatmusik Schuld an der "Verrohung der Jugend" und dem Untergang abendländischer Kultur. Vor 40 Jahren war es die Rockmusik, vor 30 Jahren das Fernsehen.

    Die Leute, die damals für ihre Jugendkultur gekämpft und demonstriert haben, sind die gleichen alten Säcke geworden, die sie damals bekämpft haben.
    Sie verstehen die neuen Medien nicht, also müssen diese logischerweise böse sein und zum Untergang abendländischer Kultur führen. Und durch "Killerspiele" verroht auch noch die Jugend.

    Einfach abwarten, das lässt mit der Zeit nach. Und in 30 Jahren sind wir dran, die Medien unserer Kinder und Enkel verbieten zu wollen.

  10. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor Blütenblatt. 24.11.09 - 09:53

    Ich bin mit 25 sicherlich kein alter Sack. Trotzdem bin ich für ein Verbot solcher Spiele. Leute wie du gehen wohl davon aus dass alle Menschen die etwas zu sagen haben Männlich sind. Dem ist zum Glück nicht mehr so.
    Diese ganzen männlichen Gewaltphantasien ekeln den großteil der weiblichen Bevölkerung nur noch an. Frag doch mal Frauen jeglichen Alters nach ihrer Meinung zu Killerspielen. Frauen sind zum Glück nicht so primitiv wie Männer gestrickt und verabscheuen mehrheitlich Gewalt. Genau deshalb werden die Killerspielgegner euch auch nicht so schnell wegsterben wie ihr es euch vielleicht erhofft.

  11. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor Me.MyBase 24.11.09 - 09:55

    Ich bin schon der Ansicht, daß heutige Shooter Simulationen sind. Sie geben sich sehr viel mühe möglichst realitätsnah zu sein und deshalb sollten sie auch die Gegebenheiten wie das Völkerrecht mit integrieren. COD4 und 6 spielen in der Gegenwart und sollten alles berücksichtigen, was heutige Soldaten auh berücksichtigen müssen. Bei Spielen, die z.B. im 2. Weltkrieg oder auch in Vietnam spielen, müßen diese Regeln natürlich den originalvorgaben angepasst werden. So hat das Völkerrecht im 2. Weltkrieg nurnoch bruchstückhaft Beachtung gefunden und in Vietnam hat sich die US-Armee auch nicht grad mit humanitärem Ruhm bekleckert. Diesen Umständen sollte durchaus Rechnung getragen werden.

  12. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor IceRa 24.11.09 - 10:03

    Computerspieler schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    > 3. Problematisch wird es eigentlich dann, wenn für den Nutzer die Grenzen
    > zwischen Realität und Spiel oder Simulation verschwimmen.

    Ja, aber das weisst nicht Du und nicht irgend ein Moralapostel, sondern einzig und allein der Spieler. Kannst Du Gedanken lesen? Oder unterstellst Du hier einigen Spielern deren Nase Dir nicht gefällt, einfach etwas??
    Eben. Sind wir schon wieder bei Gedanken eines anderen Menschen, die Dich nichts angehen.


    > 4. Die Forderung, den Jugendschutz abzuschaffen, wäre fatal und ein
    > Rückschritt in der Humanität.

    Erzähl mal, wieso denn. Was hat denn dieser Jugendschutz nachweislich (!!) erreicht ausser dass dessen Gesetze und Organe zur Zensur missbraucht werden?

    > Auch im Spiel gelten manche moralischen Grundvorstellungen.

    Irrtum. Ein Spiel ist nicht real, ein Spiel sind Gedanken, und da liegt es am Einzelnen, über seine Moral zu entscheiden, und nicht an Dir oder jemand anderem.


    Gruss, Ice

  13. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor FranUnFine 24.11.09 - 10:05

    Blütenblatt. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frag doch mal Frauen jeglichen Alters nach ihrer
    > Meinung zu Killerspielen.

    Ich mag "Killerspiele", wenn sie gute Spiele sind. Zum Glück bin ich auch nicht so primitiv, irgendeinem Erwachsenen vorschreiben zu wollen, was er in seiner Freizeit macht, solange dabei niemand (außer vielleicht ihm oder ihr selbst) ernsthaft zu Schaden kommt.

    __________
    Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
    - Francoise Sagan

  14. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor IceRa 24.11.09 - 10:06

    Figgomonete schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt Gedanken dir durchaus gefährlich sind weil sie z.B. Menschen auf
    > falsche Ideen bringen oder Menschen durch virtuelle Handlungen abgestupft
    > werden und derartige Greultaten auch im realen Leben für normal halten.
    > Deshalb gibt es durchaus Argumente für so etwas wie eine Gedankenpolizei.

    Ach so, und Du weisst welches die "richtigen" Gedanken und Ideen sind? Merkst Du nicht wie absurd Deine Argumentation ist?
    Gedanken sind frei, alles andere endet ein einem Orwellschen Albtraum. Und auch Deine Freiheit endet da wo das Hirn des anderen anfängt, geht dich nichts an, was ein anderer *DENKT*.


    Gruss, Ice

  15. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor Daraku 24.11.09 - 10:07

    Blütenblatt. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin mit 25 sicherlich kein alter Sack. Trotzdem bin ich für ein Verbot
    > solcher Spiele. Leute wie du gehen wohl davon aus dass alle Menschen die
    > etwas zu sagen haben Männlich sind. Dem ist zum Glück nicht mehr so.
    > Diese ganzen männlichen Gewaltphantasien ekeln den großteil der weiblichen
    > Bevölkerung nur noch an. Frag doch mal Frauen jeglichen Alters nach ihrer
    > Meinung zu Killerspielen. Frauen sind zum Glück nicht so primitiv wie
    > Männer gestrickt und verabscheuen mehrheitlich Gewalt. Genau deshalb werden
    > die Killerspielgegner euch auch nicht so schnell wegsterben wie ihr es euch
    > vielleicht erhofft.

    Niemand will hier das jemand "wegstirbt". Killerspiel ... ich hasse dieses Wort und warum? Weil es nicht zutrifft. Ich behaupte einfach mal, das jedes Spiel einen nicht Gewaltätige Aufgabe hat die man selber, als Spieler, erfüllen soll. Das Thema Killerspiele kam nur, weil die nette Politik sich einen Sündenbock ausgesucht hat. Und was ist einfacher? Computerspiele sind böse oder wir müssen das Waffenrecht verschärfen (Schützenvereine beschweren sich), die Eltern müssen mehr Aufklärungsarbeit leisten sowie mehr Zeit mit Ihren Kindern verbringen um sie so zu erziehen das sie den Unterschied zwischen Realität und Virtuellen besser unterscheiden können sowie eine Strafe für den Verkauf von ab 18 Titeln an Minderjährige einführen. Puh ne das dauert alles zu lange, kostet zu viel Geld und bringt uns keine Stimmen bei der Wahl also machen wir die bösen Computerspiele runter. Was für ein Blödsinn.

  16. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor IceRa 24.11.09 - 10:07

    co schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dummerweise gibt es immer mehr, die Virtuell nicht mehr von Real
    > unterschieden können.

    So, und wer ist das? Der mit der krummen Nase oder der mit den blauen Augen? Kannst Du Gedanken lesen?
    Ansonsten siehe oben.


    Gruss, Ice

  17. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor Igel09 24.11.09 - 10:09

    IceRa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Computerspieler schrieb:
    > -----------------------------------------------------------------
    > > 3. Problematisch wird es eigentlich dann, wenn für den Nutzer die
    > Grenzen
    > > zwischen Realität und Spiel oder Simulation verschwimmen.
    >
    > Ja, aber das weisst nicht Du und nicht irgend ein Moralapostel, sondern
    > einzig und allein der Spieler. Kannst Du Gedanken lesen? Oder unterstellst
    > Du hier einigen Spielern deren Nase Dir nicht gefällt, einfach etwas??
    > Eben. Sind wir schon wieder bei Gedanken eines anderen Menschen, die Dich
    > nichts angehen.

    Wenn durch solche Gedanken bzw. die Realisierung solcher Gedankenein Schaden für die allgemeinheit entstehen kann dann gehen sie duchaus auch andere Menschen an.

    > > 4. Die Forderung, den Jugendschutz abzuschaffen, wäre fatal und ein
    > > Rückschritt in der Humanität.
    >
    > Erzähl mal, wieso denn. Was hat denn dieser Jugendschutz nachweislich (!!)
    > erreicht ausser dass dessen Gesetze und Organe zur Zensur missbraucht
    > werden?

    Wie willst du beweisen dass der Jugenschutz angeblich nichts bringt? Vielleicht hätten wir ohne ihn deutlich mehr Jugendgewalt.

    > > Auch im Spiel gelten manche moralischen Grundvorstellungen.
    >
    > Irrtum. Ein Spiel ist nicht real, ein Spiel sind Gedanken, und da liegt es
    > am Einzelnen, über seine Moral zu entscheiden, und nicht an Dir oder jemand
    > anderem.

    Da vielen Menschen Anstand und Moral verloren gegangen ist muss es andere Menschen geben die sich umso mehr darum kümmern. Du wärst doch der erste der aufschreit wenn eine jugendbande dich absticht.

  18. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor IceRa 24.11.09 - 10:11

    Sonnenblume schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na wenn ich mir so ansehe was für Gewaltphantasien manche Computerspieler
    > hier so absondern dann wünsche ich mir wirklich so etwas wie eine
    > Gedankenpolizei.

    Wer legt die erlaubten Gedanken fest? Du? Wenn ja, wieso gerade Du und nicht ein anderer? Bist Du besser und ein anderer schlechter nur weil Dir gewisse von Dir unterstellte Gedanken nicht passen??

    Solche Leute die so denken, haben in der Geschichte schon oft die schrecklichsten Verbrechen verübt. Für Stalin hatten gewisse Leute auch die "falschen" Gedanken und wurden dann verfolgt. Tolle Idee, gell?
    -> Erst denken, DANN schreiben.

    Gruss, Ice

  19. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor Figgomonete 24.11.09 - 10:13

    Es gibt in unserer Gesellschaft ganz klare Normen, Regeln ung Gesetze. Daran kann man sich orientiren.

  20. Re: Da ein Computerspiel kein Krieg ist, gibt's da auch keine Kriegsverbrechen.

    Autor FranUnFine 24.11.09 - 10:15

    Figgomonete schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt in unserer Gesellschaft ganz klare Normen, Regeln ung Gesetze.
    > Daran kann man sich orientiren.

    Konformität ist Stagnation und das Ende der Zivilisation.

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