Ich werde nicht müde, zu jedem Killerspiele-Thema ein bestimmtes Interview über Christian Pfeiffer zu zitieren. Es zeigt, welche Aussagekraft manche "Studien" haben.
Zitat zum Thema "Killerspiele" und ob diese die Gewaltbereitschaft fördert:
> Moderator: Woher haben Sie denn überhaupt diese Erkenntnisse [dass Killerspiele aggressiv machen, Anm.] gewonnen? Wie konnten Sie das messen?
>
> Spitzer: Nun, Beispiel: Man lässt Leute ein gewalttätiges Computerspiel spielen [...] und hinterher guckt man, wie gewalttätig sind die. Und auch das kann man experimentell messen. Man lässt sie zum Beispiel einen Drink mixen aus Tabasco und Wasser. Und wenn die vorher ein Gewaltspiel gespielt haben, dann tun sie mehr Tabasco rein. Sie können das in Gramm Tabasco messen, dass die Leute vierfach - die tun da wirklich viermal mehr da rein -, vierfach aggressiver werden.
Quelle: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kulturinterview/566948/
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Ein kurzer Exkurs, wie Studien normalerweise gehalten werden: Durch eine Studie soll normalerweise ein Verdacht bestätigt werden, dem NICHT eine vorhergehende Absolute vorausgeht. Auf gut Deutsch: Herr Pfeiffer stellt sich in seinen Studien nicht die Fragen "Machen Killerspiele aggressiv" sondern "In welcher Weise machen Killerspiele aggressiv". Es versteht sich von Selbst, dass derart abgehaltene Studien bedingt bis garnicht aussagekräftig sind, das Ergebnis wird immer so ausgeführt, als ob Killerspiele für Aggressivität vorhanden wären... Wie man oben sieht, stützt sich Herr Pfeiffer auf Studien, die schlicht Null Aussagekraft haben (ich vermeide mal absichtlich den Begriff "Gesunder Menschenverstand", denn ausgerechnet mit dem wirbt Herr Pfeiffer auch gerne...)
Pardon, aber ich wollte schon immer mal meine eigenen Beiträge pushen^^.
Sprich die Rahmenbedingungen um einen wissenschaftlichen Ausgangspunkt klar zu bestimmen werden gar nicht erst geschaffen, sondern pauschal eine rein subjektive Annahme als Grundlage in den Raum gestellt, auf deren Basis dann weitergearbeitet wird. Toller Wissenschaftler! Wenn die Grundlage schon nicht wissenschaftlich korrekt erstellt wurde, wie soll dann der weitere Verlauf wirklich nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten glaubwürdige und korrekt sein, ganz zu Schweigen das Ergebnis . . . .
Naja, spricht doch Bände das unsere Regierung sich an solche Wissenschaftler wendet, da sie dann schon im Vorfeld weiß wie das Ergenbis aussehen wird um es zweckdienlich zu verarbeiten. Mal ganz abgesehen davon das es eine Unverschämtheit ist, solchen wissenschaftlichen Quäkern auch noch Steuergelder in den Rachen zu schmeissen, da können sie gleich neben die Finanzkasperl stellen und sich die Schaufel teilen beim Geld sinnlos verheizen - Mist, ich vergaß, das Netzwerk.
Ich wäre ja für ein weiteres Grundgesetz, das Politiker nach Leistung bezahlt werden und deren Projekte klar dokumentiert werden müssten, wenn dann z. B. Projekt X das dreifache kostet, von dem was bei Projektanfang ausgearbeitet wurde, muss der Politiker selber mit seinem Geld, im Inn- und Ausland, dafür grade stehen. Dieses Land würde Milliarden sparen und Vetternwirtschaft und Amigoaffären würden ein Ende finden. Ein weiterer positiver Effekt wäre, das dieses Land mehr Geld für Bildung und pädagogische Betreuung zu Verfügung hätte - Ergebnis weniger, oder gar keine Amokläufe mehr und die heuchlerischen und unehrlichen Vorbilder würden sich auch erledigen.
Hallo,
ich suche grade für einen wissenschaftlichen Vortrag genau dieses Interview in audio-form.. hast du das zufällig noch als MP3 rumliegen irgendwo? danke und freu mich über antwort an bosmeg@gmx.net
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