bzgl:
"In Südkorea sind MMORPGs wie das von NC Soft betriebene Lineage oder Aion extrem beliebt, Computerspiele sind viel stärker von der Bevölkerung akzeptiert als in westlichen Ländern."
Dieser Einwurf klingt, als ob Bürger westlicher Länder die Spiele aus dem genannten Grund nicht spielen würden. Dabei läuft z.B. WoW auch hier wunderbar. Die östlichen Spiele zeichnen sich uns gegenüber lediglich durch wesentlich heftigeres langwieriges "grinden" aus, weshalb sie hier nicht so gut ankommen.
Daher finde ich die passage recht irreführend.
Ich glaube das bezog sich eher darauf dass man hierzulande oft schon schief angeschaut wird wenn man als Hobby "Computerspielen" angibt. Wenn's dann CS ist bist du sowieso ein potentieller Amokläufer und wenn's WoW ist dann ist man ein 14 jähriger Pickelnerd oder Hartz4 Empfänger. Und Spaß machen tun Computerspiele sowieso nur Leuten mit maximal 3 Gehirnzellen alle anderen suchen sich anspruchsvolle Beschäftigungen wie Fußball/DSDS gucken oder Komasaufen ;-)
joe0815 schrieb:
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> bzgl:
> "In Südkorea sind MMORPGs wie das von NC Soft betriebene Lineage oder Aion
> extrem beliebt, Computerspiele sind viel stärker von der Bevölkerung
> akzeptiert als in westlichen Ländern."
>
> Dieser Einwurf klingt, als ob Bürger westlicher Länder die Spiele aus dem
> genannten Grund nicht spielen würden. Dabei läuft z.B. WoW auch hier
> wunderbar. Die östlichen Spiele zeichnen sich uns gegenüber lediglich durch
> wesentlich heftigeres langwieriges "grinden" aus, weshalb sie hier nicht so
> gut ankommen.
>
> Daher finde ich die passage recht irreführend.
Eigentlich nicht, "du potentieller Amokläufer". Wie kann man hier nur offen zugeben "Hardcorespieler" zu sein, oder gar einer der neuen "Zielgruppe" der Politiker, den "Suchties" aus MMORPG's.
Wenn Zynismus gefunden wird, ist das durchaus beabsichtigt.
Ich glaube, man kann CS'ler und WoW'ler schon etwas vorwerfen.
Beide "typischen" Langzeitspieler, erwarten von jedem anderen Spiel das es so ist wie CS/WoW - und reden es schlecht wenn es nicht der Fall ist.
Und reden es auch schlecht, wenn es der Fall ist.
Die Generation der CS'ler und WoW'ler sind eingebrannt, wie Hardcore Xbox bzw. PS3 Fans, die glauben, für einen Hersteller/Titel in den Krieg ziehen zu müssen. Der typische WoWler zockt kein MMORPG mehr, das nicht über 5 Mio. Abos vertickt. Das ist nähmlich die erste Frage eines WoW'ler wenn er sich schlau macht für alternativen nach 5 Jahren WoW.
gibt's eigentlich schon ne nutzungssteuer auf die spielzeit von mmorpgs und shootern? der staat kassiert doch sonst überall ab und ist auch sonst kreativ was die tätigkeit "dem volk das geld aus der tasche ziehen" angeht...
FunnyName schrieb:
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> Ich glaube das bezog sich eher darauf dass man hierzulande oft schon schief
> angeschaut wird wenn man als Hobby "Computerspielen" angibt. Wenn's dann CS
> ist bist du sowieso ein potentieller Amokläufer und wenn's WoW ist dann ist
> man ein 14 jähriger Pickelnerd oder Hartz4 Empfänger.
Grundsätzlich auch nicht falsch. In Deutschland ist es doch tatsächlich so, dass viele in diese Kathegorie eingeteilt werden können. Das ist aber auch nur hier so, denn nur hier gibts die soziale Hängematte. In anderen Länder gibts nichts wenn man nichts tut. Deswegen haben die auch nicht so viel Zeit fürs Zocken oder um zu verkommen, die wissen, ich muss was tun um zu überleben.
Man muss sich die Leute doch nur mal angucken, in Chats oder von solchen Spielen die süchtig danach sind.
X99 schrieb:
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> In anderen Länder
> gibts nichts wenn man nichts tut. Deswegen haben die auch nicht so viel
> Zeit fürs Zocken oder um zu verkommen, die wissen, ich muss was tun um zu überleben.
Ja, in Afrika und Indien ist alles besser, da bin ich mit dir einig. Dort arbeiten die Leute wenigstens noch. Diejenigen die keinen Job finden oder nicht arbeiten können verhungern einfach, aber ja - wenigstens können die kein WoW spielen.
Mir würde die Inflation sorgen machen, den in mom haben schon 2 Zentralbanken ( FED und EZB) die im Keller Gelddrucken ohne fundamentalen wert. das in den Börsen jetzt schon 13 mal mehr Geld 'virtuell' herumschwirrt als in der realen Wirtschaft, reicht doch schon. und wenn jetzt aus spielen ,wo ständig Geld hinzu zaubern auch noch gegen reales Geld getauscht werden kann...
Zum Glück muss es auch ein Käufer geben, ich hoffe nur das er das nicht auf Kredit kauft ;)
Darüber wird nicht nachgedacht, denn von dem typischen Spieler ist nichts zu holen.
X99 schrieb:
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> Das ist aber auch nur hier so, denn nur hier gibts die soziale Hängematte. In anderen Länder
> gibts nichts wenn man nichts tut.
Stimmt nicht. Dort wird man meistens von der Familie durchgefüttert, egal was man macht. Ausserdem sind die Mindestkosten zum überleben deutlich geringer.
> Deswegen haben die auch nicht so viel
> Zeit fürs Zocken oder um zu verkommen,
Genau, wer weniger erreichen will muss mehr Arbeiten :-P
Hohoho schrieb:
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> zu müssen. Der typische WoWler zockt kein MMORPG mehr, das nicht über 5
> Mio. Abos vertickt. Das ist nähmlich die erste Frage eines WoW'ler wenn er
> sich schlau macht für alternativen nach 5 Jahren WoW.
Das is sowieso der letzte Witz, was bringen einem persönlich 5 Mio spieler wenn die auf 30 Server oder so verteilt sind. Eine gewisse Spielerzahl pro Server is erforderlich um die Ökonomie aufm Ingame Markt in Schwung zu bringen, aber was interessiere mich wieviele Leute auf anderen Servern spielen.
Mein Game (Atlantica Online DE Version) Spielen Momentan ca. 15000 Leute, das reicht voll und ganz. Für PvP sind immer Gegner da, man sieht öfter mal Menschen questen. Was will man mehr.
Die player zahl ist nicht immer ein Garant für Qualität. Wieviele WoWler beschweren sich über den Niedrigen Schwierigkeitsgrad? Aber es ist eine Macht der gewohnheit, ich habe fast 1,5 Jahre in einem Spiel nicht wirklich gross gelevelt. Trotzdem war ich jeden Tag online, alleine schon wegen der Community. Aber in Endeffekt war das Game schrott.
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