Ja, ja, der liebe adaptive Schwierigkeitsgrad...
Mir geht es manchmal auch so, dass ich mich bei nem Song in der "gewohnten" Schwierigkeitsstufe recht wohl fühle und mir das Lied Spaß macht. Plötzlich werde ich besser und der Song meint, ich bräuchte ne größere Herausforderung... und schnon hab ich dann am Ende deutlich weniger Punkte, als in der "einfachen" Fassung, obwohl ich viel mehr Noten spielen musste...
Macht nix! Hier heisst es schlicht und einfach Üben! Üben! Üben!
Irgendwann klappt der Song dann auch mit Akkord, statt mit Einzelnote und irgendwann hat man den passenden Fingersatz raus, um die schwierige Passage sauber zu meistern. Nicht unterkriegen lassen! Wird schon!
Alles in Allem finde ich "Rocksmith" ein sehr motivierendes Spiel. Man muss nur wissen, wie man dran geht. Und man sollte vielleicht auch ne gewisse Portion Willen mitbringen, um die teils doch recht schwierigen Songs zu meistern. Wie gesagt. Üben! Üben! Üben!
Bei nem "echten" Gitarrenlehrer ist das auch nicht anders!
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Der echte Gitarrenlehrer bringt dir aber die richtigen Griffe vernünftig bei, kann dir Tipps zur Haltung geben, sieht und hört wie du spielst und korrigiert.
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wmayer schrieb:
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> Der echte Gitarrenlehrer bringt dir aber die richtigen Griffe vernünftig
> bei, kann dir Tipps zur Haltung geben, sieht und hört wie du spielst und
> korrigiert.
Richtig!
In nem anderen Post hier im Kommentar-Wust hab ich das auch so gesagt. Das ist schlicht und einfach ne Schwäche von all diesen "interaktiven Gitarren-Lehrern". Es schaut dir halt niemand auf die Finger, wie du deine Gitarre jetzt wirklich hältst, bzw. welchen Fingersatz zu verwendest usw.
Wer also ernsthaft lernen will Gitarre zu spielen, kommt um einen echten Lehrer aus Fleisch und Blut nicht herum. Ein "Spiel" wie Rocksmith kann nur das Üben abseits vom Gitarrenunterricht interessanter, bzw. abwechslungsreicher gestalten. Und jetzt sind wir wieder bei dem Punkt, den ich eigentlich gemeint habe: auch bei einem echten Lehrer aus Fleisch und Blut heisst es "Üben! Üben! Üben!". So lange eben, bis es richtig klappt!
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Ok da stimm ich natürlich vollkommen überein.
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Sehe ich genauso.
Übe nun seit 3-4 Wochen täglich eine Stunde und bin blutiger Anfänger älteren Semesters.
Mir machts so einen Riesenspaß, dass mich der sich ändernde Schwierigkeitsgrad schon gar nicht mehr stört.
Ich sehe es eher als Herausvorderung auf Änderungen zu reagieren.
Dazu gibt es das Akkordbuch im Spiel, um bestimmte Griffe eines Songs zu üben.
Auch Songs für die ich längst qualifiziert bin übe ich weiter bis zum erbrechen, bevor ich mich wirklich an den Auftritt wage.
Das mag auch darin begründet sein, dass das meiste genau die Art von Musik ist, die auch sonst so höre.
Beim Autor dieses Artikels habe ich den Eindruck, dass er meine Begeisterung nicht so ganz teilen kann.
Eine Motivationsbremse konnte ich jedenfalls bislang nicht finden.
Allenfalls die Ladezeiten (zumindest auf meiner PS3), aber die überbrücke ich mit Trockenübungen auf der Gitarre :-)
Ich bin mir natürlich im Klaren darüber, dass mir ein echter Gitarrenlehrer mehr beibringen könnte. Aber für eine ernsthafte Karriere bin ich eh zu alt ;-)
It's a long way to the top if you wanna rock and roll
Grüße
Mindfield
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Daniel war nicht der einzige, in der Redaktion, der sich relativ intensiv damit beschäftigt. Ich bin innerhalb einer Woche auch auf gut 16h Übungszeit gekommen. Begeisterung war bei uns immer da, daher kommt auch ein wenig die Enttäuschung über die tatsächlichen didaktischen Mängel im Programm.
Die Motivationsfähigkeit des Programmes ist an sich hoch. Aber genau da sehe ich in gewisserweise auch den größten Fehler: ich werde immer nur belohnt, aber nie wirklich "bestraft"[1]. Der Schwierigkeitsgrad sinkt einfach, ohne das ich mal den Hinweis kriege, welche Methode sinnvoll wäre, um eine bestimmte Schwierigkeit zu üben bzw. direkt dahin gelenkt werde. Wer ernsthaft lernen will, für den stellt das kein Problem dar, der begreift das irgendwann und geht Wege abseits vom Karriere- und Spielmodus[2]. Aber gerade Jüngeren sollte das Programm da mehr Hinweise an die Hand geben und Rocksmith sich eben nicht zu sehr als Spiel darstellen.
Ganz extrem formuliert: Es hilft bei Fifa 13 nicht, auch real Fußball zu üben. Bei Rocksmith macht aber genau das reale Üben Sinn. Da nimmt es eine Sonderstellung ein.
[1] Auffällig ist das inbesondere am Anfang einer Karriere. Dort kommt man mit arcademässigen "Rumdaddeln" bereits zu ersten Erfolgen. Damit gewöhne ich mir aber bereits in den ersten Sekunden des "Spiels" ein falsche Verhalten an, das nicht zum Lernen beiträgt.
[2] Das ist übrigens wirklich die echte Schwäche des Programms neben einem fehlenden Lehrplan. Es wäre toll gewesen, wenn Ubisoft "nichtspieliges" Übungsmaterial z.B. online zur Verfügung gestellt hätte.
Grüße,
Alexander Merz (golem.de)
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Gesunde Mischung daraus machen...
Erstmals damit lernen wie man überhaupt Gitarre spielt und im Anschluss nochmal zu einem richtigen Gitarrenlehrer der deine Griffe usw. verbessert.
Denke als Starthilfe ist das gar nicht verkehrt aber das richtige spielen lernen über eine Konsole? Denke eher nicht...
Aber denke ein Spiel was nach viel üben richtig Spaß machen kann...
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