Na wenn das mal nicht eine schöne Sache ist. :) IMHO ist Oblivion immernoch die absolute Genre-Referenz, was aber weniger am Grundspiel selbst liegt, sondern an den zahlreichen Mods, die es Stück für Stück perfektioniert haben. Gerade Quarls Texture Pack, Better Cities und Natural Landscapes sowie die div. Wetter-Mods bringen es dreieinhalb Jahre nach dem Release sogar grafisch mehr als auf den Stand der Zeit.
Allerdings bringt das auch mit sich, dass man wahrscheinlich bei The Elder Scrolls 5 auch wieder einie Zeit - mindestens ein Jahr - warten muss, bis Mods die Qualität über die vom Oblivion gehoben haben. Mit sinnvollen Budget-Vorstellungen ist so etwas für eine Firma allein imho nicht mehr schaffbar.
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin
*Wenn man den Schrott erstmal verbessert hat.
Super.
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Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
- Francoise Sagan
Oblivion hatte halt den Vorteil, dass es nach dem Release fast nicht mehr Berg ab gehen konnte. :)
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- Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.
- Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.
Na dann, alle Motzer und Jammerer: Wenn es euch nicht gefällt, dann kauft es einfach nicht. Deal? Und sagt wenigstens, WAS denn so abgrundtief schlecht ist, und vielleicht auch noch, was Bethesda es besser machen sollte. Na?
Ich finde das Spiel super. Die Kämpfe sind nicht derart elend schwere Spasskiller wie bei Gothic 2, die Grafik ist gut (klar, nicht so super wie bei Crysis, aber dafür LÄUFT es auch auf einem älteren PC flüssig.) und das offene Konzept, das Mods ermöglicht, ist schlichtweg toll.
Gruss, Ice
IceRa schrieb:
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> Na dann, alle Motzer und Jammerer: Wenn es euch nicht gefällt, dann kauft
> es einfach nicht. Deal?
Nee, dann ja nicht mehr *g*
(SCNR)
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"We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."
IceRa schrieb:
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> Na dann, alle Motzer und Jammerer: Wenn es euch nicht gefällt, dann kauft
> es einfach nicht. Deal? Und sagt wenigstens, WAS denn so abgrundtief
> schlecht ist, und vielleicht auch noch, was Bethesda es besser machen
> sollte. Na?
Klar, ich spiel vorher einfach die Demo... Ach warte, die gabs zum release ja nicht.
> Ich finde das Spiel super. Die Kämpfe sind nicht derart elend schwere
> Spasskiller wie bei Gothic 2, die Grafik ist gut (klar, nicht so super wie
> bei Crysis, aber dafür LÄUFT es auch auf einem älteren PC flüssig.) und das
> offene Konzept, das Mods ermöglicht, ist schlichtweg toll.
... Das alles macht das Spiel leider nicht besser. Oder anders ausgedrückt, Scheisse wird nicht besser nur weil andere Scheisse mehr stinkt.
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- Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.
- Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.
DER GORF schrieb:
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> Scheisse wird nicht besser nur weil andere Scheisse mehr stinkt.
Ja, du hast aber damit immer noch nicht gesagt, was denn besser sein sollte - aber Hauptsache gemotzt.
Ice
IceRa schrieb:
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> Na dann, alle Motzer und Jammerer: Wenn es euch nicht gefällt, dann kauft
> es einfach nicht. Deal? Und sagt wenigstens, WAS denn so abgrundtief
> schlecht ist, und vielleicht auch noch, was Bethesda es besser machen
> sollte. Na?
Oblivion habe ich geschenkt bekommen, war wehrlos, hätte mir das nach MW nie gekauft oder gespielt.
Und meine ausführliche Meinung kann man in meinem Testbericht zu "Fallout" 3 lesen, das genau die gleichen Krankheiten plus ein paar mehr hat.
http://cktc.de/rezension/fallout-3-war-da-was/
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- Francoise Sagan
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.09 13:39 durch FranUnFine.
Dannw erde ich meine UNZÄHLIGEN Beschwerden die ich in den letzten 2 Jahren über Oblivion in den Äther geblasen habe (offensichtlich nutzlos, an Fanboys geht sowas ja vorbei) NOCHMAL hier zum besten geben.
Die Gegner level mit, das ist schlecht, dadurch ist es am besten, das Spiel so früh wie möglich durchzuspielen. Wenn man auf die Sidequests verzichtet ist man dann level 7 (dauert so ca. 6 - 8 Stunden). Langweilig.
Besseres Equipment zu kaufen macht keinen Sinn, sobald ich ein höheres Level erreicht habe haben meine Gegner auch besseres Equipment,dass ich denen dann abnehmen kann... Langweilig.
Das System sich selbst Zaubersprüche basteln zu können ist von der Idee her ganz nett, nur leider so umgesetzt, dass daurch im Endeffekt alle anderen Kampfmethoden überflüssig werden (Die Zaubersprüche sind so mächtig, da kommt nichts anderes ran).
Kompressed Time: Man braucht ca. 10 Minuten um die Oblivion Map einmal komplett durchquert zu haben und trotzdem will Oblivion ein Land mindestens so groß wie Bayern simulieren... Es wäre einfacher gewesen das Spiel einfach komplett in der Hauptstadt oder einem Teil der Hauptstadt (die Ausdehnung der Karte ist eigentlich sogar für eine dieser Städte zu klein) stattfinden zu lassen.
Die Story ist MIST! Ich ziehe los und B0r bin ich der große Held... Nur halt dann doch nicht, jemand anders ist der Held, ich bin nur der Sidekick der den richtigen Helden dazu überredet aus der Versenkung zu kommen. :/ Meh, Langweilig.
Was bekomme ich als Belohnung für meine Mühen? Eine Nutzlose Rüstung die nicht mal gut aussieht... Lame.
Das Rüstungssystem: Gibt es irgendeinen Grund keine schweren Rüstungen zu benutzen? immerhin haben die später gegenüber den leichten Rüstungen keine Nachteile mehr.
Das Verzaubern von Gegenständen: gibt es einen Grund nicht alle Gegenstände die man trägt mit der Chameleonverzauberung zu belegen, immerhin kann sich man dann immer unentdeckt an Gegner anschleichen und Zusatzschaden machen (bring später jeden Gegner im Spiel auf denersten Schlag um).
Die KI: ist Rotz! besonders die Wegfindungsroutinen. Hoppla, da konnte mich ein Monster nicht erreichen, jetzt hat es sich vor mich gebeamt...
Die Dungeons: Mist. Die ersten 5 sind lustig, danach merkt man, dass alle Dungeons gleich sind, winzig, einfallslos und langweilig (es gibt EINEN EINZIGEN der lustig ist, da ist so eine Falle die einen von einer Brücke schubst wenn man zu langsam ist...).
Ich hätte jetzt noch mehr, aber ich muss auch noch arbeiten. :/
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- Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.
- Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.
Ah doch einige valide Punkte!
Gegner leveln mit: Kritik 50% agreed.
Ist aber ein Dilemma. Soll man vor der Hauptstadt mit Level 2 von einem Oger gefressen werden? IMO sollten mehr Gebiete höherlevelige Gegner enthalten, aber das mit-leveln ganz abzuschaffen wär kontraproduktiv.
Zaubersprüche basteln: Das System ist ok, nur erlaubt es halt auch powergamen. Da es ein Singleplayer-Spiel ist muss das jeder selbst wissen, WIE einfach es denn nun werden soll.
Compressed Time: Das ist bei allen Spielen so, Städte sind vergleichsweise winzig, Distanzen kurz und die Dungeon-Dichte ist jenseits von gut und böse. Daggerfall hatte genau diese Dichte nicht, das Land war RIESIG. Ergebnis: Motzerei der Spieler.
Story ist Geschmackssache - ich bin im Spiel lieber der gefeierte Held als ein Underdog Herr Unbedeutend. Ist schliesslich ein Spiel.
Die Verzauberung hat bei Chameleon total verk*ckt - es kann nicht sein, dass ich zum Schluss permanent unsichtbar bin. Aber das wiederum ist eine Verführung zum Powergamen - mehr nicht.
Die Dungeons sind etwas Einerlei, da könnte mehr Abwechslung da sein, das stimmt. Aber das stört nicht so sehr wie die viel zu vielen und immerzu fast identischen Oblivion-Ebenen. DA hat sich Bethesda einen Quatsch geleistet - das ist dann nur noch durchschleichen oder Hack'n Slay.
Und: die Physik-Engine wird viel zu wenig benutzt, da wäre viel mehr drin wie Stalaktiten runterschiessen/-zaubern oder Brücken zu zerstören um Gegner zu killen. Oder Steine runterschubsen, etc. Das ist echt schade!
Mein Fazit: Makellos ist das Spiel nicht, aber viele der Mankos kann man durch user-Plugins wett machen. Ich spiele es halt nicht optimiert, ich schleiche nicht durch JEDEN Dungeon, ich benutze Chameleon nicht bis zum erbrechen, ich optimiere auch nicht meine Ausrüstung ohne Ende und verwende auch nicht immer die gleichen supi-dupi-killt-alles-Zaubersprüche. So und mit noch ein paar anderen Gewohnheiten macht das Spiel sehr viel Spass.
Lieber - viel lieber Oblivion als fast aussichtlose Kämpfe die sich dann nur durch EINE einzige Taktik gewinnen lassen.
IceRa schrieb:
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>
> Die Dungeons sind etwas Einerlei, da könnte mehr Abwechslung da sein, das
> stimmt. Aber das stört nicht so sehr wie die viel zu vielen und immerzu
> fast identischen Oblivion-Ebenen. DA hat sich Bethesda einen Quatsch
> geleistet - das ist dann nur noch durchschleichen oder Hack'n Slay.
Ha, dass mit den Oblivion Ebenen ist ja noch das beste, das war EINE Ebene man konnte von Portal zu Portal laufen, dass waren halt immer die gleichen paar Gelände Tiles aneinandergereit. :)
> Und: die Physik-Engine wird viel zu wenig benutzt, da wäre viel mehr drin
> wie Stalaktiten runterschiessen/-zaubern oder Brücken zu zerstören um
> Gegner zu killen. Oder Steine runterschubsen, etc. Das ist echt schade!
Die "tolle" Physikengine war nur in dem Spiel, damit die Marketingleute damit angeben konnten. Sonst war die doch da zu nichts gut, oder? Ich meine, diese Fallen die es da gab, die gabs do so nur um wenigstens eine minimalrechtfertigung für die Physikengine zu liefern...
> Mein Fazit: Makellos ist das Spiel nicht, aber viele der Mankos kann man
> durch user-Plugins wett machen. Ich spiele es halt nicht optimiert, ich
> schleiche nicht durch JEDEN Dungeon, ich benutze Chameleon nicht bis zum
> erbrechen, ich optimiere auch nicht meine Ausrüstung ohne Ende und verwende
> auch nicht immer die gleichen supi-dupi-killt-alles-Zaubersprüche. So und
> mit noch ein paar anderen Gewohnheiten macht das Spiel sehr viel Spass.
> Lieber - viel lieber Oblivion als fast aussichtlose Kämpfe die sich dann
> nur durch EINE einzige Taktik gewinnen lassen.
Genau das ist der größte Kritikpunkt. Der User wirds schon richten. Das ist die typische Einstellungen von Firmen wie Bethesda, oder Bohemia interactive (ArmA 1+2) die potentiell gute Spiele einfach schon in der Entwicklung zerstört.
Wenn man nachfragt warum dies oder jenes Element in dem Spiel so schlecht gelöst ist, bekommt man einen Link auf einen User Mod, das kann einfach nicht sinn der Sache sein. Wenn Bethesda das so will, dann will ich die Spiele bitte auch umsonst bekommen immerhin bin ich ja User und soll alles richten was mit dem Spiel nicht stimmt.
---
- Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.
- Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.
Hmm ich denke wie ich bereits geschrieben habe nicht, dass überhaupt eine Firma in der Lage ist, ein Monsterprojekt wie Oblivion ökonomisch sinnvoll auf die Beine zu stellen. Das Tolle an Bethesda ist, dass sie wirklich erstklassige SDKs liefern. Ob man jetzt dabei Arbeit auf die Spieler abwälzt (negativ) oder den Spielern Ausbaumöglichkeiten bietet (positiv) ist dabei Einstellungssache.
Mit den meisten vorhin genannten Kritikpunkten stimme ich mehr oder weniger überein, aber mit dem Zusatz dass sich fast alles inzwischen per Mod wunderbar an die eigenen Vorlieben anpassen lässt, insbesondere was das Monster-Leveln betrifft.
In Sachen komprimierte Spielwelt muss ich aber auch sagen: Ja, definitiv! Gerade wenn so etwas wie Pferde oder Fast Travel zur Verfügung steht, hätte man die Dimensionen ruhig noch etwas vergrößern können. Man braucht zwar tatsächlich eine Weile um herumzureisen, trotzdem kommt es nicht gut, wenn man von jeder Stadt aus zwei andere sehen kann... :-/ Naja, bessert sich wenigstens auch subjektiv dank Natural Environments, das die Landschaft deutlich interessanter und detailverliebter macht.
Noch sehr viel negativer war mir das aber bei Fallout III aufgefallen, das wirklich winzig wirkt...
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin
Hmm, vielleicht gebe ich Oblivion mit all den Mods doch noch mal eine Chance.
Ich hatte bisher 2 Anläufe mit dem Spiel, und jedes mal war nach gut 20 Std. der Reiz verflogen und die Motivation dahin.
Ogheim schrieb:
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> Hmm, vielleicht gebe ich Oblivion mit all den Mods doch noch mal eine
> Chance.
> Ich hatte bisher 2 Anläufe mit dem Spiel, und jedes mal war nach gut 20
> Std. der Reiz verflogen und die Motivation dahin.
1000 gute Mods retten i.d.R keine durchschnittliche Geschichte...
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"We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."
DER GORF schrieb:
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> Die "tolle" Physikengine war nur in dem Spiel, damit die Marketingleute
> damit angeben konnten. Sonst war die doch da zu nichts gut, oder? Ich
> meine, diese Fallen die es da gab, die gabs do so nur um wenigstens eine
> minimalrechtfertigung für die Physikengine zu liefern...
Das ist Insiderwissen - kann ich nichts dazu sagen. Atypisch ist es, denn wenn eine prominente Funktionalität mal da ist, wird sie üblicherweise bis zum Erbrechen genutzt.
> Genau das ist der größte Kritikpunkt. Der User wirds schon richten. Das ist
> die typische Einstellungen von Firmen wie Bethesda, oder Bohemia
> interactive (ArmA 1+2) die potentiell gute Spiele einfach schon in der
> Entwicklung zerstört.
>
> Wenn man nachfragt warum dies oder jenes Element in dem Spiel so schlecht
> gelöst ist, bekommt man einen Link auf einen User Mod, das kann einfach
> nicht sinn der Sache sein. Wenn Bethesda das so will, dann will ich die
> Spiele bitte auch umsonst bekommen immerhin bin ich ja User und soll alles
> richten was mit dem Spiel nicht stimmt.
User-Mods zum Vorneherein um das Spiel quasi "fertig" machen zu lassen - das wär' ein dicker Hund. Ich weiss nicht ob das bei der Entwicklung schon der Gedanke hinter User-Mods war. Wenn ja - schlecht. Ob Bethesda da ein schwarzes Schaf ist, na ja, kann ich nicht sagen.
Bei Morrowind beispielsweise war meine Haupt-Motivation, Mods zu installieren, ein Quantitativer: Icgh wollte mehr Bäume, mehr Häuser, mehr Gegner, Umgebungs-Sounds, mehr, mehr... ;)
Aufgrund einer Konzept-Schwäche mit den Zellen und Nachbar-Zellen und Sichtbarkeit oder nicht ist allerdings ein PC anno 2003 schnell überfordert in einer richtig vollen Morrowind-Welt. Von daher ist die gefühlte Leere irgendwie akzeptabel.
Ich sehe Mods auch als Wiederspiel-Motivator an.
Gruss, Ice
Yeeeeeeeeha schrieb:
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> Hmm ich denke wie ich bereits geschrieben habe nicht, dass überhaupt eine
> Firma in der Lage ist, ein Monsterprojekt wie Oblivion ökonomisch sinnvoll
> auf die Beine zu stellen. Das Tolle an Bethesda ist, dass sie wirklich
> erstklassige SDKs liefern. Ob man jetzt dabei Arbeit auf die Spieler
> abwälzt (negativ) oder den Spielern Ausbaumöglichkeiten bietet (positiv)
> ist dabei Einstellungssache.
Ja gut, wenn ich das SDK von Oblivion oder FO3 bewerten müsste, würde das wahrscheinlich sogar eine gute Wertung bekommen. Das Spiel aber trotzdem nicht.
Und ob man Arbeit auf den Spieler abwälzt oder ihm Ausbaumöglichkeiten gibt ist eben keine Einstellungssache. Wenn ich ein Spiel herstelle und an jeder Ecke nur die minimallösung einbaue mit dem Gedanken, dass es der User schon richten wird, sollte man sich auch nicht wundern, wenn der User das Spiel am Ende für schlecht befindet.
> Mit den meisten vorhin genannten Kritikpunkten stimme ich mehr oder weniger
> überein, aber mit dem Zusatz dass sich fast alles inzwischen per Mod
> wunderbar an die eigenen Vorlieben anpassen lässt, insbesondere was das
> Monster-Leveln betrifft.
User generated content ändert nichts an der schlampigen Leistung der Entwickler,
> In Sachen komprimierte Spielwelt muss ich aber auch sagen: Ja, definitiv!
> Gerade wenn so etwas wie Pferde oder Fast Travel zur Verfügung steht, hätte
> man die Dimensionen ruhig noch etwas vergrößern können. Man braucht zwar
> tatsächlich eine Weile um herumzureisen, trotzdem kommt es nicht gut, wenn
> man von jeder Stadt aus zwei andere sehen kann... :-/ Naja, bessert sich
> wenigstens auch subjektiv dank Natural Environments, das die Landschaft
> deutlich interessanter und detailverliebter macht.
> Noch sehr viel negativer war mir das aber bei Fallout III aufgefallen, das
> wirklich winzig wirkt...
Das mit den Pferden war auch so eine Sache. Wozu brauche ich die? Am Ende bin ich ohne Pferd eh schneller... oO
Was mich bei Fo3 so unglaublich gestört hat, waren die Vaults die ÜBERALL waren. Das sollten so Dinger sein, die für Zigtausend Personen Platz bieten. Am Ende ging man rein, und das waren Hütten für 20 Personen... :(
Und dafür, dass das 200 Jahre nach einem Atomkrieg war gab es noch verdächtig viele funktionierende Energiequellen und Stromgeneratoren (mit genügend Treibstoff um 200 Jahre lang zu funktionieren).
Eine Spielwelt in der Größe von Daggerfall hätte ich da schon ansprechender gefunden.
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- Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.
- Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.
IceRa schrieb:
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>
> User-Mods zum Vorneherein um das Spiel quasi "fertig" machen zu lassen -
> das wär' ein dicker Hund. Ich weiss nicht ob das bei der Entwicklung schon
> der Gedanke hinter User-Mods war. Wenn ja - schlecht. Ob Bethesda da ein
> schwarzes Schaf ist, na ja, kann ich nicht sagen.
Ja, war es. Bethesda hat genau gewusst, dass Morrowind Fans (das waren recht viele) sich Oblivion wegen der Erweiterbarkeit und dem tollen SDK kaufen werden (fast egal wie schlecht es ist, dre User kanns ja richten). Und sie haben Recht behalten.
> Bei Morrowind beispielsweise war meine Haupt-Motivation, Mods zu
> installieren, ein Quantitativer: Icgh wollte mehr Bäume, mehr Häuser, mehr
> Gegner, Umgebungs-Sounds, mehr, mehr... ;)
> Aufgrund einer Konzept-Schwäche mit den Zellen und Nachbar-Zellen und
> Sichtbarkeit oder nicht ist allerdings ein PC anno 2003 schnell überfordert
> in einer richtig vollen Morrowind-Welt. Von daher ist die gefühlte Leere
> irgendwie akzeptabel.
> Ich sehe Mods auch als Wiederspiel-Motivator an.
Morrowind Mods.. Achja... Es gibt Leute die an total conversions für Oblivion arbeiten... also... Morrowind war schon langweilig aber es spricht schon Bände, wenn man an total Conversions für Oblivion arbeitet um Morrowind da Quasi importieren zu können.
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- Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.
- Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.
^Andreas Meisenhofer^ schrieb:
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> 1000 gute Mods retten i.d.R keine durchschnittliche Geschichte...
Auch wieder wahr. Na dann werde ich meine Fühler diesen Winter mal Richtung Drakensang und Witcher ausstrecken, die kosten kaum noch was und sind allgemein ja ganz gut weggekommen.
Yeeeeeeeeha schrieb:
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> Na wenn das mal nicht eine schöne Sache ist. :) IMHO ist Oblivion immernoch
> die absolute Genre-Referenz, was aber weniger am Grundspiel selbst liegt,
> sondern an den zahlreichen Mods, die es Stück für Stück perfektioniert
> haben.
Hmmm hast du MW gespielt?
Ich habe nix gegen Christen. Ich habe nix gegen Moslems. Ich habe nix gegen Vegetarier. Ich habe nix gegen Apple-Fans. Aber ich habe etwas gegen Missionare...
DER GORF schrieb:
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> Die Gegner level mit, das ist schlecht, dadurch ist es
> am besten, das Spiel so früh wie möglich durchzuspielen.
> Wenn man auf die Sidequests verzichtet ist man dann
> level 7 (dauert so ca. 6 - 8 Stunden). Langweilig.
Die Logik erschließt sich mir nicht. Im Grunde sagst Du "Wenn ich etliche Teile des Spiels auslasse ist es mir zu kurz!" - Ähem, warum machst Du es dann?
Klar, dass Mitleveln in Vanilla-Oblivion war einfach nur Mist. Aber das Problem war nicht das Mitleveln an sich, sondern der Umstand, das es pauschal erfolgte, also nicht für spezielle Gegnertypen angepasst. Straßenräuber möchte man zwar mit zunehmender Erfahrung problemlos abwehren können, aber die Söldnerbande in Dungeon XYZ soll doch bitteschön auch in höheren Leveln noch eine Herausforderung sein.
Etliche Mods hatten daher um Ziel, einzelnen Gegnertypen ein Intervall zuzuordnen, in dem sie leveln können. Und das funktionierte bestens!
> Das System sich selbst Zaubersprüche basteln zu können ist
> von der Idee her ganz nett, nur leider so umgesetzt, dass
> daurch im Endeffekt alle anderen Kampfmethoden überflüssig
> werden (Die Zaubersprüche sind so mächtig, da kommt nichts
> anderes ran).
Da ist spielerische Disziplin gefragt. Nur weil man die Möglichkeit hat, es sich leicht zu machen, muss man es ja nicht tun. Und wenn man es tut, darf man sich nicht beschweren, dass es leicht wird, nicht wahr?
Bevor man Zauber erstellen konnte, musste man aber auch erst einmal eine ewig lange Reihe von Quest absolvieren.
Nun gut, ich habe das Spiel meistens auf der Dieb/Assassine-Schiene gespielt, da wirkten sich viele Designmängel nicht aus.
> Kompressed Time: Man braucht ca. 10 Minuten um die Oblivion
> Map einmal komplett durchquert zu haben
Selbst wenn man allen Begegnungen aus dem Weg ging und auf gerader Linie marschierte, brauchte man deutlich mehr Spielzeit, um die Karte zu durchqueren. Ich hätte die Welt auch gerne etwas größer (und vielseitiger mit mehr Geländearten und größeren Städten) gehabt, aber hemmungslos untertreiben muss man deshalb nicht.
> Die Story ist MIST! Ich ziehe los und B0r bin ich der
> große Held... Nur halt dann doch nicht, jemand anders
> ist der Held, ich bin nur der Sidekick der den richtigen
> Helden dazu überredet aus der Versenkung zu kommen. :/
Geschmackssache. Ich fand den Twist gar nicht übel. Der hätte sogar gerne noch deftiger ausfallen können - mir war mein Charakter immer noch zu sehr als Held verehrt.
> Was bekomme ich als Belohnung für meine Mühen? Eine
> Nutzlose Rüstung die nicht mal gut aussieht... Lame.
Ich habe das Spielziel nicht so verstanden, dass es aus
dem Beenden des Mainquests besteht, aber Deine Meinung muss
ich akzeptieren, zumal sie von vielen geteilt wird.
Ich hätte es auch besser gefunden, wenn die Erfüllbarkeit
des Hauptquests stärker von der Erfüllung etlicher
Nebenquests abgehangen hätte. Am besten gefiel mir aber
jene Mod, die den Hauptquest komplett abgesägt hat und aus
dem Spielcharakter einfach nur einen Abenteurer machte.
> Das Rüstungssystem: Gibt es irgendeinen Grund keine
> schweren Rüstungen zu benutzen? immerhin haben die
> später gegenüber den leichten Rüstungen keine
> Nachteile mehr.
Siehe oben, es hängt von der Spielweise ab. Für mich als Schleicher und Meuchler waren schwere Rüstungen grundsätzlich unbrauchbar, ich war bestrebt, gute leichte Rüstungen mit möglichst zweckdienlichen Verzauberungen zu finden/erbeuten.
> Das Verzaubern von Gegenständen: gibt es einen Grund
> nicht alle Gegenstände die man trägt mit der
> Chameleonverzauberung zu belegen,
Siehe oben: Wenn es Dich stört, dann lass es bleiben! ;-)
Viele Deiner Kritikpunkte sind berechtigt, viele bauen
aber auch darauf auf, dass Du Dich über Dinge beschwerst,
die Dich gar nicht betreffen, wenn Du sie nicht nutzt.
> Die KI: ist Rotz! besonders die Wegfindungsroutinen.
> Hoppla, da konnte mich ein Monster nicht erreichen,
> jetzt hat es sich vor mich gebeamt...
Nie erlebt, und ich habe etliche Stunden mit dem Spiel verbracht. Die Viecher mussten - auch ohne Mods - immer brav die gangbaren Wege nutzen. Das einzig blöde im Vanilla-Oblivion war, dass sie einen ohne Mods nach dem Schleichangriff gefunden haben, egal um wie viele Ecken man lief und wie gut man sich versteckte.
> Die Dungeons: Mist. Die ersten 5 sind lustig, danach
> merkt man, dass alle Dungeons gleich sind, winzig,
> einfallslos und langweilig
Das ist leider zu allzu wahr.
Nun, ja, der langen Kommentare kurzer Sinn: Für TES-5 besteht gegenüber dem Vorgänger sicher in vielen Punkten Verbesserungsbedarf. Aber Bethesda wird es auch niemals schaffen, es allen Recht zu machen, selbst wenn sie die Wünsche der Spieler berücksichtigen.
Siri braucht sich nicht zu fürchten
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