Direkte Vertriebswege, direkte Käufe.
Weg mit den ganzen Parasiten die nichts Produktives tun, nur Geld zur Verfügung stellen und dann mehr Geld sehen wollen.
Sinnloser Zwischenschritt des Kapitalismus.
In diesem Sinne "Möge der Beste gewinnen" und das Grundprinzip des Kapitalismus funktioniert wieder :)
Altruistischer Misanthrop schrieb:
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> In diesem Sinne "Möge der Beste gewinnen" und das Grundprinzip des
> Kapitalismus funktioniert wieder :)
Aber Publisher gehören zum Kapitalismus, den sie optimieren die Ideen der "Ersteller" hin zu dem, was sie als das ansehen was die "Empfänger"/Käufer am ehesten kaufen würden.
Und sie haben damit öfter Recht als Unrecht, sonst gäbe es sie nicht mehr.
Der Publisher ist hier Valve, da diese mit Steam die Verkaufsplattform stellen und darüber auch hier garantiert an den Einnahmen beteiligt sind.
Sicher wird auch ein Teil der Einnahmen durch Kickstarter an Valve gehen, damit die Unterstützer den Key erhalten bzw. Schafer muss die Keys selber (zu günstigen Konditionen) von Valve kaufen um diese an die Unterstützer zu verteilen.
Erst wenn Schafer selber die Software auf eigenen Servern bereitstellen würde, würde es keinen Publisher mehr geben. Ein Publisher über nimmt nicht (nur) die Finanzierung, sondern in erster Linie den Vetrieb.
Das heisst Herstellung der Datenträger inkl. Verpackung und Verteilung des Endprodukts, sowie die Bewerbung.
LH schrieb:
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> Altruistischer Misanthrop schrieb:
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> > In diesem Sinne "Möge der Beste gewinnen" und das Grundprinzip des
> > Kapitalismus funktioniert wieder :)
>
> Aber Publisher gehören zum Kapitalismus, den sie optimieren die Ideen der
> "Ersteller" hin zu dem, was sie als das ansehen was die "Empfänger"/Käufer
> am ehesten kaufen würden.
Daran glaube ich nicht. Über die Jahre wurde den Käufern mangels Alternativen immer mehr Einheitsbrei serviert, weil er am billigsten zu produzieren ist.
Was die Kunden am liebsten hätten interessiert dabei nicht, wenn es keine Alternative gibt.
z.B.: Moderne Adventures gibt es kaum noch, weil, laut Publishern, kein Markt dafür da ist bzw. es sich nicht lohnen würde für diesen Markt zu produzieren.
Hier sieht man aber, dass viele Leute eben gerne ein Adventure hätten.
> Und sie haben damit öfter Recht als Unrecht, sonst gäbe es sie nicht mehr.
Daran glaube ich ebenfalls nicht. Wieso? Wir haben ein Zinssystem, das irrsinnig kompliziert aussieht, im Grunde aber sehr einfach ist.
Wenn du einmal genug Geld hattest und es gut investierst wirst du garantiert nicht ärmer.
Genau deshalb konnten sich die Publisher lange halten.
Im Übrigen geht es THQ, einem großen Publisher, derzeit nicht gerade rosig. Einzig Activision-Blizzard kann mit dem "Und jährlich grüßt das Murmeltier"-MW-Einheitsbrei
und WoW gewaltige Gewinne einfahren.
DerKleineHorst schrieb:
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> Der Publisher ist hier Valve, da diese mit Steam die Verkaufsplattform
> stellen und darüber auch hier garantiert an den Einnahmen beteiligt sind.
> Sicher wird auch ein Teil der Einnahmen durch Kickstarter an Valve gehen,
> damit die Unterstützer den Key erhalten bzw. Schafer muss die Keys selber
> (zu günstigen Konditionen) von Valve kaufen um diese an die Unterstützer zu
> verteilen.
>
> Erst wenn Schafer selber die Software auf eigenen Servern bereitstellen
> würde, würde es keinen Publisher mehr geben. Ein Publisher über nimmt nicht
> (nur) die Finanzierung, sondern in erster Linie den Vetrieb.
> Das heisst Herstellung der Datenträger inkl. Verpackung und Verteilung des
> Endprodukts, sowie die Bewerbung.
Das ist mir alles klar, ich hoffe auf lange Sicht dennoch darauf, dass die Publisher wegfallen. Ihre Dienstleistung ist, gerade in diesem Bereich, vollkommen überflüssig.
Es ist doch nichts gegen einen Publisher (ob der nun Valve, Universal, Apple, Sony oder wie auch immer heisst) einzuwenden, aber 20-30% ist einfach zu viel.
Angebracht wären ca. 3-6%
Altruistischer Misanthrop schrieb:
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> Daran glaube ich nicht. Über die Jahre wurde den Käufern mangels
> Alternativen immer mehr Einheitsbrei serviert, weil er am billigsten zu
> produzieren ist.
Und wo widerspricht das dem Kapitalismus? Im Kapitalismus ist nicht das Ziel den Konsumenten glücklich zu machen.
Gewinnmaximierung ist das Zauberwort. Und da sind Publisher gut drinne, im Gegensatz zu den kleinen Entwicklerstudios.
> Was die Kunden am liebsten hätten interessiert dabei nicht, wenn es keine
> Alternative gibt.
Exakt. Und genau deswegen erfüllen die Publisher ihren Zweck. Sagt ja keiner das einem als User das gefallen muss.
> Hier sieht man aber, dass viele Leute eben gerne ein Adventure hätten.
Aber weit weniger als z.B. ein MW3.
> Im Übrigen geht es THQ, einem großen Publisher, derzeit nicht gerade rosig.
> Einzig Activision-Blizzard kann mit dem "Und jährlich grüßt das
> Murmeltier"-MW-Einheitsbrei und WoW gewaltige Gewinne einfahren.
Es kann nicht jeder Gewinne, so ist das halt. Ich sagte ja "meistens", nicht "immer".
Altruistischer Misanthrop schrieb:
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> Das ist mir alles klar, ich hoffe auf lange Sicht dennoch darauf, dass die
> Publisher wegfallen. Ihre Dienstleistung ist, gerade in diesem Bereich,
> vollkommen überflüssig.
Die Dienstleistung von Valve ist mit nichten überflüssig, sie bündeln die Kunden auf einer Plattform, von wo die Hersteller sie für die Spiele werben können.
Das ist ein echter Mehrwert für jeden Spielehersteller. Von der einfachen Verteilung der Spiele ganz abgesehen.
LH schrieb:
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> Altruistischer Misanthrop schrieb:
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> > Daran glaube ich nicht. Über die Jahre wurde den Käufern mangels
> > Alternativen immer mehr Einheitsbrei serviert, weil er am billigsten zu
> > produzieren ist.
>
> Und wo widerspricht das dem Kapitalismus? Im Kapitalismus ist nicht das
> Ziel den Konsumenten glücklich zu machen.
> Gewinnmaximierung ist das Zauberwort. Und da sind Publisher gut drinne, im
> Gegensatz zu den kleinen Entwicklerstudios.
Das Grundprinzip des Kapitalismus, im Gegensatz zum bösen, bösen Kommunismus, war es die Entwicklung der Welt voranzutreiben. Das sollte dadurch geschehen, dass sich der Bessere immer durchsetzt.
Gewinnmaximierung war nur ein Teilziel, das wohl oder übel nötig sein würde um der Beste zu sein.
> > Was die Kunden am liebsten hätten interessiert dabei nicht, wenn es
> keine
> > Alternative gibt.
>
> Exakt. Und genau deswegen erfüllen die Publisher ihren Zweck. Sagt ja
> keiner das einem als User das gefallen muss.
Anscheinend machen es andere aber besser. Siehe die ganzen Indipendent Entwicklungen die AAA-Titeln die Show stehlen ;)
> > Hier sieht man aber, dass viele Leute eben gerne ein Adventure hätten.
>
> Aber weit weniger als z.B. ein MW3.
>
> > Im Übrigen geht es THQ, einem großen Publisher, derzeit nicht gerade
> rosig.
> > Einzig Activision-Blizzard kann mit dem "Und jährlich grüßt das
> > Murmeltier"-MW-Einheitsbrei und WoW gewaltige Gewinne einfahren.
>
> Es kann nicht jeder Gewinne, so ist das halt. Ich sagte ja "meistens",
> nicht "immer".
Auf lange Sicht denke ich einfach, dass der Kapitalismus nur überleben kann wenn er gemäßigter wird und Überflüssiges verschwindet.
Das sehe ich derzeit, durch das Zinssystem nur bedingt gegeben.
DerKleineHorst schrieb:
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> Der Publisher ist hier Valve ...
Nein. Valve stellt lediglich eine Vertriebsplattform für bereits fertig entwickelte Spiele zur Verfügung. Valve ist allenfalls ein Self-Publisher für eigene Titel.
Und wenn eine Portal 2-Packung im Laden steht, dann ist EA auch nicht der Publisher, sondern lediglich ein Vertriebspartner, weil EA nichts mit der Entwicklung von Portal 2 zu tun hat, sondern lediglich sein Vertriebsnetz zur Verfügung stellt.
Publisher != Vertriebspartner.
Doch, genau das ist der grundlegendste Job eines Publishers ("Veroeffentlichers"). Den Vertrieb zu uebernehmen, sei es die Online-Platform, etwa Steam, bereitzustellen, oder sei es die Herstellung von DVDs und Packungen in Auftrag zu geben und die Werbung zu schalten.
Ob der Publisher dabei ein fertiges Spiel ngeboten bekommt oder im Vorraus ein Studio finanziert oder gar ein Spiel direkt in Auftrag gibt, sei es inhouse oder bei einem Fremdstudio, ist doch egal. Publisher bleibt Publisher.
Altruistischer Misanthrop schrieb:
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> Das Grundprinzip des Kapitalismus, im Gegensatz zum bösen, bösen
> Kommunismus, war es die Entwicklung der Welt voranzutreiben. Das sollte
> dadurch geschehen, dass sich der Bessere immer durchsetzt.
Tun sie ja oft trotzdem, aber eben nicht nur. Es gibt auch genug Firmen, die zuerst mit Qualität punkten (Blizzard), was wiederum dem Verkauf dient. Siehe auch Apple. Qualität und Erfolg schließen sich nicht aus, aber erfordern einander auch nicht.
Nebenher war/ist Kommunismus eine schlechtere Gesellschaftsform als unsere, den sie hat unrealistische Ziele. Der Kapitalismus steht wenigstens zu seinen Problemen.
> Anscheinend machen es andere aber besser. Siehe die ganzen Indipendent
> Entwicklungen die AAA-Titeln die Show stehlen ;)
Die meisten Indiependenttitel sind für den Gesamtmarkt völlig irrelevant. Zudem gibt es davon einfach so unglaublich viele, das ein/zwei davon auch mal ins schwarze Treffen ist kein Wunder.
Das sagt aber nichts über deren Erfolg oder deren Bedeutung aus.
Einem MW3, GTA4/5 oder World of Warcraft hat noch kein Indiependent Titel die schau gestohlen.
> Auf lange Sicht denke ich einfach, dass der Kapitalismus nur überleben kann
> wenn er gemäßigter wird und Überflüssiges verschwindet.
Wir sind ja in DE im gemäßigten Kapitalismus, dem oft sog. Rheinischer Kapitalismus. Einer der Gründe warum es uns gut geht, und vielen anderen nicht.
"Wir" sind weder zu sozial, noch zu kapitalistisch.
LH schrieb:
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> Altruistischer Misanthrop schrieb:
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> > Das Grundprinzip des Kapitalismus, im Gegensatz zum bösen, bösen
> > Kommunismus, war es die Entwicklung der Welt voranzutreiben. Das sollte
> > dadurch geschehen, dass sich der Bessere immer durchsetzt.
>
> Tun sie ja oft trotzdem, aber eben nicht nur. Es gibt auch genug Firmen,
> die zuerst mit Qualität punkten (Blizzard), was wiederum dem Verkauf dient.
> Siehe auch Apple. Qualität und Erfolg schließen sich nicht aus, aber
> erfordern einander auch nicht.
Das war aber eines der absoluten Kernargumente im Kampf gegen den bösen Kommunismus.
> Nebenher war/ist Kommunismus eine schlechtere Gesellschaftsform als unsere,
> den sie hat unrealistische Ziele. Der Kapitalismus steht wenigstens zu
> seinen Problemen.
Echten Kommunismus gab es niemals. Les Marx und du weißt was ich meine ;)
> > Anscheinend machen es andere aber besser. Siehe die ganzen Indipendent
> > Entwicklungen die AAA-Titeln die Show stehlen ;)
>
> Die meisten Indiependenttitel sind für den Gesamtmarkt völlig irrelevant.
> Zudem gibt es davon einfach so unglaublich viele, das ein/zwei davon auch
> mal ins schwarze Treffen ist kein Wunder.
> Das sagt aber nichts über deren Erfolg oder deren Bedeutung aus.
> Einem MW3, GTA4/5 oder World of Warcraft hat noch kein Indiependent Titel
> die schau gestohlen.
>
> > Auf lange Sicht denke ich einfach, dass der Kapitalismus nur überleben
> kann
> > wenn er gemäßigter wird und Überflüssiges verschwindet.
>
> Wir sind ja in DE im gemäßigten Kapitalismus, dem oft sog. Rheinischer
> Kapitalismus. Einer der Gründe warum es uns gut geht, und vielen anderen
> nicht.
> "Wir" sind weder zu sozial, noch zu kapitalistisch.
kA wie es bei euch ist, bei uns fällt derzeit alles soziale den Sparmaßnahmen zum Opfer und das dank zwei wildgewordenen Ratingagenturen. Dabei hat unsere Regierung letzten Sommer noch großartig verkündet man wolle sich von den Finanzmärkten nicht mehr beherrschen lassen.
Bitte schiebt nicht alles auf die Publisher.
Und von Kommunistisch oder Anarchistisch entwickelten Spielen habe ich auch noch nie etwas gehört... Klingt auch wirklich bescheuert.
Natürlich gibt es Publisher die unmögliche Anforderungen an ein Spiel stellen um eine mögliche Gewinnmaximierung zu garantieren. Aber das ist nicht die Regel und wenn man es genau sieht gibt es da auch gute Gründe für. Dennoch machen Publisher Werbung, steigern die Verfügbarkeit der Spiele und bieten Support an. Ist das so verkehrt?
Bedenkt das beispiel Catherine. Ich kann dank Deep Silver seit 5 Tagen die PAL Version kaufen. Ohne die wäre das einfach unmöglich gewesen. Und ich will meine Konsole nicht 3 mal im Haus stehen haben, nur damit ich alle Sprachgebiete für die Veröffentlichung abdecke.
Und mal ehrlich -um auf meinen Punkt zu kommen-, natürlich bin ich dabei und natürlich will ich das Spiel sehen, Day of the Tentacle und Full Throttle waren meine Kindheit. Doch bedenkt was passiert, wenn das neue Spiel eine Niete wird. Noch ist es nicht fertig und wenn es der zahlenden Fangemeinde nicht gefallen sollte wäre das ein ziemlich schnelles aus für Kickstarter Projekte. Nich wahr?
Altruistischer Misanthrop schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Direkte Vertriebswege, direkte Käufe.
>
> Weg mit den ganzen Parasiten die nichts Produktives tun, nur Geld zur
> Verfügung stellen und dann mehr Geld sehen wollen.
>
> Sinnloser Zwischenschritt des Kapitalismus.
>
> In diesem Sinne "Möge der Beste gewinnen" und das Grundprinzip des
> Kapitalismus funktioniert wieder :)
fullack
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