Es ist einfach nur kundenfeindlich, anmaßend und schränkt die Verwendung der Software oder sonstiger Daten zu stark ein. Ich würde so ein Spiel zurückgeben, wenn es nicht benutzbar ist, wegen so einem Scheiß. Das ist definitiv ein Mangel.
Ich hoffe, dass noch mehr Firmen Probleme mit DRM kriegen. Solange bis sie einsehen, dass sie damit einfach nur Kunden verlieren und der tatsächliche Schaden wesentlich höher ist, als der der durch "Raubkopien" entsteht.
Wenn man schon Kunden hat, sollte man sie nicht wie Arschlöcher behandeln und sie damit vergraulen.
Erklär das bitte einem dieser BWL die entscheiden was gemacht wird.
Erklär das mal einem Unternehmen das merkt, daß mehr "Raubkopien" als Originale im Umlauf sind.
Dem BWLer kann man das ganz leicht mit Opportunitätskosten deutlich machen.
Neko-chan schrieb:
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> Erklär das bitte einem dieser BWL die entscheiden was gemacht wird.
ICh habe selber mitbekommen wie es im Elitestudium abläuft. Der Investor, der Investor, der Investor,....
Kunden spielen kaum eine Rolle weil man davon ausgeht sie durch Marketing und PR fest im Griff zu haben. Wenn man sich die ganzen Lemminge im MM sieht scheint dies auf den Großteil der Kunden sogar zuzutreffen. :(
monettenom schrieb:
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> Wenn man schon Kunden hat, sollte man sie nicht wie Arschlöcher behandeln
> und sie damit vergraulen.
Dann stelle doch mal ein besseres Konzept vor, das Raubkopien verhindert bzw. die Hemmschwelle deutlich nach oben setzt. Denn eines ist sicher. Viele verzichten nur deshalb auf eine Cracks aus dem Internet, weil sie Angst vor Viren und Trojaner haben. Würde ein Unternehmen auf DRM verzichten, würden aber viele einfach in die nächste Videothek gehen und das geliehene Spiel kopieren. Schau dich im Alcohol 120% oder Slysoft Forum um. Dann wird dir klar, warum die Unternehmen tun was sie tun.
Davon scheinen die aber noch NIE was gehört zu haben.
Ich übrigens auch nicht...
Najaaa... die meisten sind ja so dumm und glauben alles was man ihnen mit Bild und Werbung so vorsetzt.
Bronnstein schrieb:
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> > Erklär das bitte einem dieser BWL die entscheiden was gemacht wird.
>
> ICh habe selber mitbekommen wie es im Elitestudium abläuft. Der Investor,
> der Investor, der Investor,....
> Kunden spielen kaum eine Rolle weil man davon ausgeht sie durch Marketing
> und PR fest im Griff zu haben. Wenn man sich die ganzen Lemminge im MM
> sieht scheint dies auf den Großteil der Kunden sogar zuzutreffen. :(
Dumm nur wenn die Kunden ausbleiben, wenn die meisten auf die "Kostenlosvariante" zurückgreifen.
Die Frage ist nur, erzielt man einen höheren Absatz, nur weil weniger Raubkopien im Umlauf sein könnten? Zumal sich engagierte Freunde der "Freeware" womöglich schon um dieses Problem gekümmert haben.
Das man mit solchen Restriktionen dann auch noch die treu zahlenden Kunden vergraulen könnte, die sowieso immer weniger werden...
Lalaaaaa schrieb:
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> Erklär das mal einem Unternehmen das merkt, daß mehr "Raubkopien" als
> Originale im Umlauf sind.
hast du dafür irgendeine quelle?
die zahlen von sog. raubkopien sind meines wissens seit jahren rückläufig und zwar in allen sektoren (film/musik/software) links dazu s. heise.de
ausserdem hätte dafür eine EINMALIGE onlineauthentifizierung genügt. das, was hier ausprobiert wird -übrigens nicht nur seitens ubi- geht m.E. in richtung monatsabo!
Lalaaaa schrieb:
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> monettenom schrieb:
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>
> > Wenn man schon Kunden hat, sollte man sie nicht wie Arschlöcher
> behandeln
> > und sie damit vergraulen.
>
> Dann stelle doch mal ein besseres Konzept vor, das Raubkopien verhindert
> bzw. die Hemmschwelle deutlich nach oben setzt. Denn eines ist sicher.
> Viele verzichten nur deshalb auf eine Cracks aus dem Internet, weil sie
> Angst vor Viren und Trojaner haben. Würde ein Unternehmen auf DRM
> verzichten, würden aber viele einfach in die nächste Videothek gehen und
> das geliehene Spiel kopieren. Schau dich im Alcohol 120% oder Slysoft Forum
> um. Dann wird dir klar, warum die Unternehmen tun was sie tun.
warum in zeiten von breitband noch in die leihe gehen müssen? viele spiele stehen dort übrigens trotz verleih verbot, aber das nur nebenbei...
es wird niemals ein konzept geben, sog. raubkoipien zu verhindern - eben so wenig wie es ein konzept gibt, kriminalität zu unterbinden. Es geht eher mal um konzepte, wie man die kunden besser motiviert und von den eigenen produkten überzeugt UND zugegeben das ganze mit einer art authentifiziersystem.
genau deswegen kritisieren viele kunden ja gerade DRM und fordern zurecht, dass sie auch wieder wie kunden behandelt werden möchten!
die musikbranche hat es nach ca 15 jahren ganz langsam begriffen.
sicher haben firmen interesse an piraterieabwehr. das, was jedoch im schwerpunkt mit DRM langsam aber sicher m.E. durchgesetzt werden soll, ist die absolute kontrolle des unterhaltungsdproduktes, um bei selbigem eine noch höhere maximalabschöpfung zu erreichen.
gebühr per nutzung, dauerabos, usw....
schon mitbekommen, dass im letzten jahr die spielebranche mehr umgesetzt hat, als die die filmindustrie? man kann also pauschal nicht unbedingt davon ausgehen, dass die großen labels am hungertuvch nagen.
Doch, haben sie. ;)
Opportunitätskosten: Die "Kosten" die anfallen, wenn du dich zwischen zwei Dingen entscheiden musst.
Beispiel: Du könntest spazieren gehen oder 50€ verdienen (kannst also nur eines von beidem machen). Die Opportunitätskosten des Spaziergangs sind in diesem Fall 50€ (und die Kosten der Arbeit sind ein toller Spaziergang bei herrlichem Wetter).
*rauch* das ist mir zu hoch...
Lalaaaa schrieb:
> Dann stelle doch mal ein besseres Konzept vor, das Raubkopien verhindert
> bzw. die Hemmschwelle deutlich nach oben setzt.
Spiel bei Veröffentlichung für 10€ verkaufen.
BWLer schrieb:
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> Doch, haben sie. ;)
>
> Opportunitätskosten: Die "Kosten" die anfallen, wenn du dich zwischen zwei
> Dingen entscheiden musst.
> Beispiel: Du könntest spazieren gehen oder 50€ verdienen (kannst also
> nur eines von beidem machen). Die Opportunitätskosten des Spaziergangs sind
> in diesem Fall 50€ (und die Kosten der Arbeit sind ein toller
> Spaziergang bei herrlichem Wetter).
Wie sieht es dann aus, wenn ich mich zwischen zwei Aufträgen entscheiden muss, weil ich nur einen durchführen kann? Angenommen, Auftrag A bringt 100€ an erlös, Auftrag B 150€. Nur einen kann ich durchführen. Entscheide ich mich nun, aus welchen Gründen auch immer, für Auftrag A, hätte ich nach der Logik Rechnung 50€ Verlust gemacht.
Gruß
Tantalus
Ne, wieso, dann hätte ich 100 Euro Gewinn gemacht.
Die 50 Euro Opportunitätskosten sind ja nur eine Art künstliches Maß um die nicht gewählten Alternativen zu bewerten, die existieren ja nicht wirklich.
Opportunist schrieb:
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> Die 50 Euro Opportunitätskosten sind ja nur eine Art künstliches Maß um die
> nicht gewählten Alternativen zu bewerten, die existieren ja nicht wirklich.
mir erschließt sich bisher jedoch nicht, wozu dieses rechenmodell gut sein soll...?
was kann ich denn nun damit kalkulieren bzw. welchen vorteil erlange ich, kalkuliere ich mit "Opportunitätskosten"?
http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/opportunitaetskosten/opportunitaetskosten.htm
da wird's ganz gut erklärt...
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