... dass Action-Computerspiele nicht
verboten werden sollen?
Das ist blamabel.
Hey du schon wieder =)
Also nochmal zum mitschreiben: Das Genre, in dem sich die meisten der sog. "Killerspiele" bewegen, nennt sich nunmal Action.
Ergo sollen Action-Spiele verboten werden.
Und jetzt troll dich!
Und selbst wenn... jede Möglichkeit, das Thema auch mal abseits von Amokläufen und vermeintlich schockierenden Studien auf die politische Agenda zu packen, ist begrüßenswert!
Der Vergleich mag überspitzt sein, aber: im Iran haben sicher auch viele gegen das gesellschaftliche System an sich protestiert, auch wenn ihre Leitfigur Mussawi dieses gar nicht in Frage stellt...
Letzten Endes ist es doch schon ein Erfolg, dass die Medien darüber berichten werden und die Computerspieler ein Forum bekommen, um den Brandstiftern und Nebelkerzenwerfern auch einmal Contra zu geben...
whateverever schrieb:
> Letzten Endes ist es doch schon ein Erfolg, dass
> die Medien darüber berichten werden und die
> Computerspieler ein Forum bekommen, um den
> Brandstiftern und Nebelkerzenwerfern auch einmal
> Contra zu geben...
Ob es dazu aber nötig ist, selbst mit
Nebelkerzen zu werfen, ist fraglich.
vergiss es: gehört wohl zur weisallesbesserundwillnichtverstehenfraktion
omgrofllol schrieb:
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> Hey du schon wieder =)
>
> Also nochmal zum mitschreiben: Das Genre, in dem
> sich die meisten der sog. "Killerspiele" bewegen,
> nennt sich nunmal Action.
>
> Ergo sollen Action-Spiele verboten werden.
Du machst (absichtlich) einen Logikfehler.
nt
Blama Mama schrieb:
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> whateverever schrieb:
>
> Ob es dazu aber nötig ist, selbst mit
> Nebelkerzen zu werfen, ist fraglich.
Ob nötig oder moralisch nicht einwandfrei... ein bisschen muss man schon diese Schiene betreten, wenn man von den Medien wahrgenommen werden will... Einer wie Prof. Pfeiffer rennt auch von Talkshow zu Talkshow, gerade WEIL dieses Klappern zum Handwerk gehört, wenn man seinen Standpunkt auf der Tagesordnung sehen will... ob das nun schön ist oder nicht...
Nein. Hab mich vielleicht ein wenig unklar ausgedrückt.
Vielleicht besser so:
Ergo sollen _auch_ Action-Spiele verboten werden.
Den Logikfehler begehst du. Du nimmst dir deine schwammige definition "deren Hauptbestandteil das töten von Menschenähnlichen blablabla" was natürlich nicht auf ein Action zutrifft und schließt daraus, dass keine Action-Spiele verboten werde sollen.
Counter-Strike ist jedoch ganz klar als Action-Spiel (bzw. als Ego-Shooter, ein Subgenre der Action-Spiele) einzuordnen.
Counterstrike würde also nach deiner definition verboten werden. Also sind wir wieder dabei. Es sollen auch Action-Spiele verboten werden.
omgrofllol schrieb:
-------------------------------------------------------
> Nein. Hab mich vielleicht ein wenig unklar
> ausgedrückt.
Ja, ne, is klar. Hat sich der Petent
bestimmt auch gedacht. ;)
> Den Logikfehler begehst du. Du nimmst dir deine
> schwammige definition "deren Hauptbestandteil das
> töten von Menschenähnlichen blablabla" was
> natürlich nicht auf ein Action zutrifft und
> schließt daraus, dass keine Action-Spiele verboten
> werde sollen.
Blödsinn. Natürlich sollen auch Action-
Spiele verboten werden, aber die Betonung
liegt auf "auch". Ich wehre mich nur gegen
das pauschale "gegen das Verbot von Action-
Computerspielen", das den (ganz bewußt)
einen ganz falschen Eindruck erweckt.
whateverever schrieb:
> Ob nötig oder moralisch nicht einwandfrei... ein
> bisschen muss man schon diese Schiene betreten,
> wenn man von den Medien wahrgenommen werden
> will... Einer wie Prof. Pfeiffer rennt auch von
> Talkshow zu Talkshow, gerade WEIL dieses Klappern
> zum Handwerk gehört, wenn man seinen Standpunkt
> auf der Tagesordnung sehen will... ob das nun
> schön ist oder nicht...
Die Frage ist nur, ob das was bzw. was das
überhaupt bringt, denn so jemanden kann ich
noch weniger ernst nehmen als jemanden, der
sich wenigstens bemüht, die Sache mit dem
Begriff "Killerspiele" EINIGERMAßEN sachlich
zu umschreiben. Es geht eben nicht um die
reine Action, sondern um Spiele, in denen
die Tötungsabsicht wesentlich ist.
Du willst es nicht verstehen.
Es gibt Action-Spiele die verboten werden sollen. Daran gibt es nichts zu rütteln. Das ist nunmal so. Wenn du es mir nicht glauben willst, dann guck dir mal ein Video von Counterstrike an und les dir dann nochmal die Definition durch was genau verboten werden soll.
Das es sich bei Counterstrike um ein Action-Spiel handelt wird dir jeder bestätigen können.
Also halten wir fest: Es gibt Action-Spiele die verboten werden sollen.
Eine Petition "gegen ein Verbot von Action-Spielen" trifft also so ziehmlich genau das was es auch aussagt.
Nämlich das man mit diesem Verbot nicht einverstanden ist.
>gehört wohl zur weisallesbesserundwillnichtverstehenfraktion
Hättest auch sagen können: Er ist Politiker ... geht schneller!
Blama Mama schrieb:
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> Es geht eben nicht um die
> reine Action, sondern um Spiele, in denen
> die Tötungsabsicht wesentlich ist.
Ich KANN bei Fable II z.B. vollkommen absichtlich eine durchgeknallte Massenmörderin spielen. Man kriegt dafür dann sogar einen Titel.
Und es gibt Leute, die experimentieren mit Ihren Sims auch sehr freizügig herum.
Und nun?
__________
Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
- Francoise Sagan
Blama Mama schrieb:
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> whateverever schrieb:
>
> Die Frage ist nur, ob das was bzw. was das
> überhaupt bringt, denn so jemanden kann ich
> noch weniger ernst nehmen als jemanden, der
> sich wenigstens bemüht, die Sache mit dem
> Begriff "Killerspiele" EINIGERMAßEN sachlich
> zu umschreiben. Es geht eben nicht um die
> reine Action, sondern um Spiele, in denen
> die Tötungsabsicht wesentlich ist.
Also nehmen wir uns mal besagte Formulierung vor:
> "Spiele, bei denen ein wesentlicher
> Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle
> Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten
> Tötungshandlungen oder anderen grausamen
> oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten
> gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist".
Hier hat man sich sogar seitens der Innenministerkonferenz bewusst zurückgehalten... Warum dann als Politiker nicht mal zur Abwechslung in Interviews von "Gewaltspielen" statt "Killerspielen" sprechen... Weils es dann weniger plakativ klingt? Warum verschweigen, dass besagte Spiele längst auf dem Index stehen und sonstige Vertreter dieses Genres keine Freigabe ab 18 haben? Ganz einfach: Weil Politiker wissen, wie sie sich öffentliches Gehör verschaffen bei der Klientel...
Ums mal pointiert zu sagen: Warum nicht im gleichen Atemzug noch ein Verbot von jeglicher Gewaltdarstellung in Medien, Schwertkämpfe auf Mittelaltermärkten, olympisches Fechten, Brettspiele, Räuber und Gendarm, Gangsterrap, den Struwwelpeter und Schützenvereine verbieten und vor jedem Korrespondentenbericht aus einem Krisengebiet eine Warnung wegen medialer Gewalt ausstrahlen?
Weil dann die nötige Überspitzung nicht gegeben ist, um die gewünschte Klientel zu überzeugen? Weil alles andere keine Vereinfachung wäre, die nunmal zum politischen Handwerkszeug gehört? Weil man sich sonst intensiver mit der Materie befassen müsste, als mal eben dem Büropraktikanten für zehn minuten über die Schulter zu schaun? Weil dann pontentielle Wähler betroffen wären, die man eher im Blick hat (Schützen zum Beispiel)
Insofern ist es doch nur zweckmäßig, die Diskussion auf medialer Ebene auszutragen, wenn eine sachliche Ebene hinter den Kulissen nicht im Sinne der "Entscheider" ist...
OT: Ob man solche Spiele nun mag oder nicht: Ich bin alt genug um mir solche Spiele kaufen zu dürfen... Und ein Verbot, nur weil die bestehenden Jugendschutzgesetze nicht konsequent umgesetzt werden, empfinde ich schon als eine Einschränkung und als eine unnötige Form der stigmatisierung...
Blama Mama schrieb:
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> ... dass Action-Computerspiele nicht
> verboten werden sollen?
>
> Das ist blamabel.
Es gibt nur eine Person, die NICHTS verstanden hat ... das der Ersteller der Petition nämlich das Wort "Killerspiele" ganz bewußt "ausgetauscht" hat .... oder hättest Du eine bessere Bezeichnung für die Spiele gehabt ???
Du kannst es ihm nicht erklären. Das Problem ist nicht das Gesetz als solches sondern seine Formulierung. Es stöhrt niemanden wenn ein Spiel nicht in den Handel kommen darf dessen Spielinhalt es ist einen "Gegner" auf möglichst brutale Art und weise zu töten und man mehr Punkte bekommt um so brutaler das ganze wird.
Solche Spiele sind allerdings recht selten. Ich erinnere mich da an einen Fall der noch nicht so lange her ist. Das Spiel durfte in England nicht auf den Markt kommen (keine Altersfreigabe). Im übrigen durfte es in der Uhrsprungsversion auch nicht auf den Deutschen Markt ;)
Generell bezieht sich jedoch die aktuelle Version auf eine derart schwammige Aussage mit extrem dehnbaren begriffen das man gut 90% aller Spiele auf dem Markt unter dieses Gesetz fallen lassen kann. Inkl. Spiele wie z.B. Monkey Island.
Da besonders CS auf der Abschussliste der Politiker steht und CS definitiv ein Action-Spiel ist, fallen damit alle Shooter unter das Gesetz.
"Action" ist auch wieder so ein Begriff... in 90% aller Fälle beinhaltet "Action", in diesem Zusammenhang, auch immer Gewalt. Schusswechsel und Nahkampfsituationen sind die typischen Action-Szenen. Es gibt natürlich auch immer Verfolgungen. Z.B. eine Verfolgungsjagt mit Autos. Die alleine ohne Beulen und Kratzer und Drengelaktionen wird dies oft jedoch nicht mit "Action" betietelt sondern mit "Rasant" oder "Wild".
Daher passt der Titel der Petition recht genau. Denn nach der aktuellen Fassung des Gesetzes muss man die darin enthaltenen Bezeichnungen nicht einmal sonderlich groß dehnen oder interpretieren, wenn man Shooter aller Art aus dem Verkehr ziehen will.
Das Problem bei der USK ist nicht die USK selber. Sondern die Eltern die damit entweder nicht umgehen können, oder es ihnen einfach egal ist. Denn genau genommen ist die USK genau das richtige Werkzeug für eine Demokratie.
Denn sie gibt lediglich eine Richtung vor, trifft aber selbst nicht die Entscheidung als Staatsorgan. Denn der Staat hat diese Entscheidung einfach nicht zu treffen. Genausowenig wie er zu entscheiden hat was man sieht, höhrt oder liest.
Nur man selber oder aber die Eltern haben diese Entscheidungsgewalt.
Das Gesetz jedoch verschiebt diese Entscheidungsgewalt in Richtung Staat und erlaubt ihm dir dem Bürger vorzuschreiben was du sehen, höhren und lesen darfst und was nicht.
Tingelchen schrieb:
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> Das Problem bei der USK ist nicht die USK selber.
> Sondern die Eltern die damit entweder nicht
> umgehen können, oder es ihnen einfach egal ist.
Jep, letzte Woche erst wieder im Spieleladen. Junge (ca. 9 bis 11 Jahre) nimmt einen Hitman-Teil aus dem Regal und gibt es dem Vater. Der kauft's dann auch trotz Hinweis des Verkäufers.
Aber hinterher ist das Gemecker wieder groß.
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- Francoise Sagan
Blama Mama schrieb:
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> Es geht eben nicht um die
> reine Action, sondern um Spiele, in denen
> die Tötungsabsicht wesentlich ist.
In Doom3 ist die Tötungsabsicht gar nicht wesentlich, sondern die Überlebensabsicht, das ist ja wohl ein kleiner Unterschied.
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