Gesellschaftsspiele? Nicht dass ich wüßte.
Wieso sollte man also in Zukunft modernisiert Computerspiele unterrichten? Aber hauptsache der Herr hat sich mit seinem Geschätz in die Medien gebracht.
Für die Karriere viel wichtiger wäre blenderisches Dummlabern damit jedes Kind die möglichkeit hat Vorstand, Politiker oder Lobbyist zu werden, denn das ist wichtiger als sich das ganze andere Wissen anzueignen.
Die Idee mit einem "Aufklärungsunterricht" über Spiele ist ja nicht so verkehrt, solange sie nicht auch bei manchen so nach hinten losgeht, wie der Aufklärungsunterricht in Sexualkunde. Sieht man ja dann auch an Frühschwangerschaften, wie wirkungsvoll dieser gewesen ist - zumindestens zum Teil. ;)
Andersrum betrachtet würde hier wieder viel Verantwortung auf Lehrer abgeschoben. Primär sind aber Eltern für ihren Teil verantwortlich dafür, wie Jugendliche aufwachsen und wodurch sie ggf. nicht zu stark geprägt werden. Excessives Computerspielen kann zur Sucht oder anderen Gefahren führen (nein, ich behaupte nicht, daß jeder Computerspieler ein potentieller Amokläufer ist).
Damit kann man sämtliche Defizite ausgleichen, selbst im Sportunterricht. Einfach den Sportlehrer dumm von der Seite zutexten und schon hat man seine 1, ohne auch nur die Turnschuhe anziehen zu müssen.
> Andersrum betrachtet würde hier wieder viel Verantwortung auf Lehrer
> abgeschoben. Primär sind aber Eltern für ihren Teil verantwortlich dafür,
> wie Jugendliche aufwachsen und wodurch sie ggf. nicht zu stark geprägt
> werden.
Theoretisch richtig, in der Praxis dagegen kaum existent. Gerade mit Medien kennen sich doch die wenigsten aus bzw. können damit selber nicht umgehen. Wie auch wenn Mutti sich jeden Nachmittag Gerichtsshows und gefakte Dokusoaps reinzieht?
Gesellschaftsspiele hat auch noch nie den massiven Einfluß auf Jugendliche, den Computerspiele mittlerweile haben.
Außerdem wurden Gesellschaftsspiele auch nie so kontrovers diskutiert.
Mal ganz abgesehen davon, dass Jugendliche heutzutage mit Sicherheit mehr und länger Computerspiele zocken als früher Gesellschaftsspiele gespielt wurden.
Wie du siehst, dein Vergleich hinkt, und zwar gewaltig.
@312e
Der Unterricht soll sich also nicht verändern sonder strikt konstant bleiben obwohl sich die Welt weiter dreht? Gerade im Bereich Technologie und Medien ist ja in den letzten Jahren doch sehr viel geschehen findest du nicht? Darauf sollen die Schulen also nicht reagieren?
Wenn dem wirklich so ist dann holt die Häkelnadel raus und knüpft Topflappen. ;D
da der Großteil sich Soaps und ähnlichen Müll antut und man wie beim Computerspielen viel Zeit darauf verwendet, sollte man das auch unbedingt als Unterrichtsfach einführen.
Soaps: welche Aussage hatte Frau X bzgl. Mann Y getätigt und warum ist sie nun mal wieder nicht auf der Arbeit sondern im Cafe zu sehen?
Nur weil jemand etwas verändert heißt das ja nicht automatisch das es gut ist.
Computerspiele zu behandeln, weil das ja Kunst sei, aber nicht das Fernseh- oder Zeitschriftenangebot ist schon etwas seltsam.
Ein gemeinsames Fach Medien o.Ä. wäre interessanter.
Themen könnten z.B. sein was ein Produkt ausmacht, wie Werbung wirkt (nein, nicht bei alles und jedem) etc.
Dabei könnte man auch gleich zeigen das die ach so coolen 300€ Turnschuhe von Mr. Ich-kanns-mir-leisten-ihr-anderen-seit-ja-nur-zu-arm genauso viel in der Herstellung weniger kosten als ein McDonalds-Menü.
Daily Soaps sind inzwischen ein Bestandteil des Faches Deutsch für irgendwann in Klasse 6-8.
najasoganzstimmtdasnicht schrieb:
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> Dabei könnte man auch gleich zeigen das die ach so coolen 300€ Turnschuhe
> von Mr. Ich-kanns-mir-leisten-ihr-anderen-seit-ja-nur-zu-arm genauso viel
> in der Herstellung weniger kosten als ein McDonalds-Menü.
Aua, das ging aber nach hinten los ;)
> > Dabei könnte man auch gleich zeigen das die ach so coolen 300€
> Turnschuhe
> > von Mr. Ich-kanns-mir-leisten-ihr-anderen-seit-ja-nur-zu-arm genauso
> viel
> > in der Herstellung weniger kosten als ein McDonalds-Menü.
>
> Aua, das ging aber nach hinten los ;)
Was ging denn nach hinten los?
Ich habe nur wärend des schreibens die Ausformulierung des Satzes geändert, dumm ja, aber das ändert ja nichts an den Inhalt. Oder?
Halt nochmal:
Dabei könnte man auch gleich zeigen, dass die ach so coolen 300€ Turnschuhe von Mr. Ich-kanns-mir-leisten-ihr-anderen-seit-ja-nur-zu-arm in der Herstellung weniger kosten als ein McDonalds-Menü.
Was für ein Menü?
* The president is a duck? *
@najasoganzstimmtdasnicht
Was Werbung an geht nun das hatte ich in der Unterstufe im Fach Wirtschaft.
Und unter Medienkopetenz verstehe ich eigetnlich nicht den Umgang mit Werbung sonder eher "was sollte ich bei Facebook über mich preis geben und was besser nicht" oder "Virtuelles Mobbing" ...o.ä.
Im Unterricht werden doch auch Bücher/Filme näher analysiert!? Wieso dann keine Games?
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