Irgendwelche Alibi-SPiele oder das was die Kids wirklich spielen:
Bioshock, anderes Bumbumm, Bionetta, Tekken XXXIII, WoW, ...
?
Wenn es ein Spiel verdient hat besprochen zu werden dann CounterStrike. Es ist der bekannteste umd meist diskutierte Titel, auch oder gerade weil er aus Unwissenheit zerissen wird. Und ich kenne auch kein anderen Spiel was seit über 10Jahren gezockt wird. Quake 3 dient ja seit jeher eher als TechDemo.
Counter-Strike, Quake und BAYonetta (Bionetta *g*... Hört sich an wie ein Jogurt-Drink) bestimmt nicht. Weil: Jugendgefährdend.
Ich könnte mir vorstellen, dass WoW dran kommt, die Final-Fantasy-Reihe halte ich für möglich, eventuell UT-2004 (FSK 16 immerhin) oder die Total-War-Reihe.
Ich finde das eigentlich gut den Vorstoß das in den Unterricht zu bringen. Und mutig.
Du weißt schon das Counter Strike als FSK 16 eingestuft wurde, ja?
Dem kann ich zustimmen, auch wenn ich damals lieber in Q3 unterwegs war :) Nun, ein Unterrichtsfach für PC-Spiele ist sicherlich nit so ganz einfach, betrachtet man die Kritik in einem anderen Kommentar zu dem Thema "zu Brettspielen gibts ja auch kein Unterrichtsfach" - korrekt. Deshalb gibts ja auch kein Fach "Bücher" oder "Lesen", es heißt Deutsch und befasst sich mit vielen anderen Dingen. Ähnlich könnte ich es mir bei PC-Spielen vorstellen, insbesondere bei Counter Strike ist es sicherlich interessant das Sozialverhalten der Spieler untereinander zu untersuchen, quasi die Zocker in freier Wildbahn auf einer LAN. Es wird grundlegend um mehr gehen müssen als die Spiele selbst, aber der Ansatz gefällt mir.
CounterStrike ist Jugendgefährend? Wir haben das damals noch zu kaufen gekriegt, später sogar in der Ramschecke im Supermarkt.
Ich glaube der Ansatz Medienkomptenz in einem anderen Thread wäre wohl die aktuell beste Varianten. Allerdings setzt das ganze auch Lehrer vorraus, die sich mit den Medien auskennen und dazu gehören eben auch Computerspiele.
Ich finde z. B. das Spiel GTA San Andreas auch als ein Kulturstück. Ich sehe hier ja eine Hauptfigur (CJ), der seine Familie verloren hat und noch seine Ghettofreunde hat. Einige verraten ihn. Hinzu kommen auch korrupte Polizisten. Die Geschichte finde ich durchaus ein wenig spannend.
iZocker schrieb:
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> ...Und ich kenne auch kein anderen Spiel was seit über 10Jahren gezockt wird...
und was ist mit Diablo 2 das läuft schon länger und wir immer noch gespielt wohingegen bei CS die meisten mittlerweile cs source spielen
Es geht um Kultur und nicht um Massenvergnügen!
Man muss das in Analogie zum "Schul"buch lesen sehen.
Also werden Spiele analysiert die sich keiner freiwillig antun würde.
Der Sprengmeistersimulator? http://www.gamingclerks.de/view.php?type=hoster&id=167
oder doch eher Super Mario Kaizo? http://www.gamingclerks.de/view.php?type=divx&id=175
Solche Spiele vielleicht`?
was ist denn mit der Postal Reihe? Da gibt es einiges zu besprechen, immerhin ist das die verallgemeinerung der Amerikanischen Gesellschaft, etwas überspitzt und ein bisschen Ironie dazu.
Klar, die Möglichkeiten die man ergreifen kann, sind ziemlich drastisch, allerdings kann man (fast) alles auch in der realen Welt tuen.
(mal von den Dingen wie der Katze und dem Napalmurinieren abgesehen).
Im Prinzip kann doch alles besprochen werden was der Markt her gibt und die Schüler interessiert. Auch wenn bei der Analyse des erzählerischen Aufbaus einige Spiel wohle weniger geeignet sind als andere.
CounterStrike, Quake... o.ä. zu nehmen nur weil sie groß in den Medien und als Killerspiele verschrieen sind fände ich kein ausreichendes Argument.
CS, Quake und Konsorten sind nur so schnell unten durch gewesen, weil keiner der Kritiker jemals eins dieser Spiele gespielt hat (könnt ich meine Eier drauf verwetten).
Bei wem das Empfinden für Realität und Fantasie nicht vollständig ausgesetzt hat, kann auch gut unterscheiden, wann das Maß voll ist und wann nicht.
Soviel ich weiß sind die aber mal so richtig verboten. Und sowas dann in der Schule zu zeigen, wird wohl klar nach hinten los gehen.
Zunächst denke ich, dass es absolut unrealistisch ist Spiele wie Final Fantasy oder GTA4 in den Unterricht zu integrieren. Die Story ist viel zu lang und kann unmöglich im Unterricht durchgespielt werden.
Das Beispiel mit Harry Potter aus dem Video ist dort viel angebrachter, da es sich übergreifend auf ein spezielles Unterrichtsfach (Deutsch oder Englisch) bezieht, den Schülern ein besseres Verständnis zur Literatur bietet und verschiedene Kompetenzen schult, die unter anderem im Kerncurriculum verankert sind.
Solche Bezüge herzustellen ist bei vielen Spielen nicht ohne weiteres möglich.
Es müssen ja auch nicht 3D-Games / Ego-/Shooter sein.
Ich denke da z. B. an die Lucas-Arts Adventures, (Von Loom, über die Monkey Island, Maniac Mansion 1 + 2, Sam & Max usw.) Da gäb es einiges zu analysieren. Vor allem eine Handlung (die ich bei CS nun wirklich nicht entdecken kann...dann schon eher bei der Half Life Reihe.).
Grovel schrieb:
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> Es müssen ja auch nicht 3D-Games / Ego-/Shooter sein.
>
> Ich denke da z. B. an die Lucas-Arts Adventures, (Von Loom, über die Monkey
> Island, Maniac Mansion 1 + 2, Sam & Max usw.) Da gäb es einiges zu
> analysieren. Vor allem eine Handlung (die ich bei CS nun wirklich nicht
> entdecken kann...dann schon eher bei der Half Life Reihe.).
Achja...ich vergas zu erwähnen, dass man bei den Lucas Arts Adventures durchaus von Kultur sprechen kann. Zumindestens waren sie unter anderem zukunftsweisend und prägend für das gesamte Genre ihrer Zeit.
Nicht indiziert...
* The president is a duck? *
Anmerkung: es handelte sich doch um Schüler der Oberstufe also ab 11+ d.h. doch die sind ab ka Ende 12 Anfang 13 so gut wie 18 Jahre alt oder?
Um CS & co doch wieder in den Unterricht zu bringen:
Bei diesen Spielen wo es mit der Storry nun wirklich schwer ist wäre die Analyse eines sozialen Aspekte interessant. Immerhin sind die meist Spiele dieser Art nicht als Single Player Game gedacht und gerade CS weißt mit der Clanstruktur und dem e-Sport doch eine hohe soziale Verbindung auf.
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