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Weichsein und töten - kein widerspruch.

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  1. Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor Valentin Heinitz 22.03.10 - 12:46

    Ich sehe da kein Widerspruch. Gewalt ist Anzeichen der Schwäche.
    Was uns dieses Artikel aber unterjubeln will, ist die Botschaft: "Killerspiele sind harmlos". Dazu wird die glaubwürdigste aller Institutionen der Welt herangezogen - die US Armee. Nice try.

    P.S:
    Hier ist ein Beispiel für "ganz harmloses" Killerspiel.
    http://www.youtube.com/watch?v=vF0ornZ2LBM

  2. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor LaFleur 22.03.10 - 12:50

    Gewalt ist ein Anzeichen von Schwäche??? In welcher Welt lebst Du denn? In der Tierwelt ist Gewalt an der Tagesordnung.

  3. Gewalt != Töten

    Autor irgendwersonst 22.03.10 - 13:07

    Valentin Heinitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe da kein Widerspruch. Gewalt ist Anzeichen der Schwäche.
    > Was uns dieses Artikel aber unterjubeln will, ist die Botschaft:
    > "Killerspiele sind harmlos". Dazu wird die glaubwürdigste aller
    > Institutionen der Welt herangezogen - die US Armee. Nice try.
    >
    > P.S:
    > Hier ist ein Beispiel für "ganz harmloses" Killerspiel.
    > www.youtube.com

    1. In einem Spiel lernt man kein Töten, das lernt man bei der Metzgerausbildung

    2. Medien jeglicher Art können dumme oder leicht beeinflussbare Menschen zur Nachahmung animieren, das ist nicht auf Computerspiele beschränkt.

    3. Gewaltausübung kann ein Zeichen für geistige und/oder soziale Schwäche sein.

    4. Auf der Erde herrscht das Recht des Stärkeren, darüber sollte man sich keine Illusionen machen. Die Bundesrepublik Deutschland existiert nur durch Amerikas Gnaden.

  4. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor Antworter 22.03.10 - 13:08

    Zur ersten Frage: Sie kann ein Anzeichen von (mentaler) Schwäche sein. Ist allerdings die Gegenseite schwach, lässt sich der Einsatz nicht immer vermeiden.

    Zur zweiten Frage: Jedenfalls nicht in der Tierwelt ...

  5. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor Phil Dongle 22.03.10 - 13:15

    > Hier ein Beispiel...

    Ja, schone aus dem Zusammenhang gerissen. Erstens ist das Spiel nicht fuer Jugendliche (ist ab 18), weder hier in DE noch in den USA oder sonstwo wo es eine brauchbaren Jugendschutz gibt.

    Zweitens hat der Spieler die Wahl. Man muss nicht auf Zivilisten schiessen um zu gewinnnen.

    Drittens, das Spiel ist durchaus lehrreich. Es zeigt auf mit wem sich die Staaten der Welt (man spielt einen Undercover-Agenten) so einlassen und wie skrupellos sie Opfer hinnehmen um ihre Ziele zu erreichen. Wenn das ein Film waere, dann wuerden so Vorzeigepazifisten wie du sicher loben wie da Aufegklaert wird...

  6. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor ghakjgjh 22.03.10 - 13:31

    Naja um nochmal auf den Titel zurück zu kommen: ich sehe da auch keinen wiederspruch in deiner Fomulierung. Bei der Army kommt es nicht aufs töten drauf an, natürlich kann es dazu kommen das man in eine solche Situation kommt, aber das kann in Deutschland zum Glück jeder für sich selbst entscheiden.
    Es geht eher darum das die sogenannten Killerspiele (ja ich bin auch der meinung das der name nicht richtig ist), so weit von der realität entfernt sind wie wenn ich behaubte alle Katholischen Pfarrer vergewaltigen kleine Kinder.

    Und, das ist ein interner Befund der US-Army, warum sollten sie dabei lügen, das sie Pro Killerspiele und Pro Waffen sind ist ja auch jedem klar, aber sie sagen ja hier das Killerspiele nicht ausreichen (Womit sie ja recht haben meiner Meinung nach)

    Und ja es ist schwach, wenn man auf gewalt mit (überzogener) gegengewalt reagiert, und deswegen muss man genau solche Situationen üben (Entweder auf dem Pausenhof, im Sport oder halt bei der Army). Leute die immer nur einstecken und nie austeilen, tragen viel zu leicht psychische schäden davon. Austeilen heist irgendwo seine Agresionen abbauen und nicht gleich Amok laufen.

  7. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor Hans Schlau 22.03.10 - 15:07

    Valentin Heinitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > P.S:
    > Hier ist ein Beispiel für "ganz harmloses" Killerspiel.
    Und wenn ich Full Metal Jacket oder Apocalypse Now schaue, trainiere ich auch das Töten?

    Die gezeigte Szene ist grausam, das stimmt, aber komplett aus dem Kontext gerissen. Hier geht es nicht darum möglichst viele Unschuldige zu töten, sondern es wird gezeigt wozu jemand genötigt wird um seine Tarnung als Agent zu wahren. Solche Szenen gibt es in vielen Thrillern zu Hauf (z.B. 24).

  8. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor Drillhill 22.03.10 - 15:11

    Der Bericht hat ursprünglich doch gar nichts mit "Killerspielen" zu tun, sondern sagt nur, dass der Wehrdienstleistende von heute unsportlicher und undisziplinierter ist als früher. Dafür ist er aber intelligenter und kann besser mit Technik umgehen. Die Ausbildung wird also vom Hüttenarbeiter auf den Computernerd umgestellt.

    Wenn ich mal die Debatte um die Inkaufnahme von Kollateralschäden etc. durch die US Army außen vor lasse, geht es in der militärischen Ausbildung auch nicht gezielt um das Töten, sondern um den (körperlichen) Kampf. Nach humanitärem Idealbewusstsein endet ein Kriegsgefecht ja eigentlich mit der vollständigen Aufgabe einer Partei ohne Blutvergießen. Das kann man in der Tat in keinem Computerspiel lernen, denn es ist nämlich gerade nie das Ziel, Horden gewalttätiger Zombies gefangenzunehmen.

    Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass man von keinem fiktiven Computerspiel oder Kinofilm etwas lernen kann, da sie ja gerade immer Fiktion sind und damit den Anspruch haben, die Abweichung von der Wirklichkeit darzustellen.

  9. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor Der Eiermann 22.03.10 - 15:17

    "geht es in der militärischen Ausbildung auch nicht gezielt um das Töten, sondern um den (körperlichen) Kampf."

    In der Grundausbildung geht's erstmal darum, zu überleben und nicht gleich beim ersten Furz die Knifte wegzuschmeissen, sondern Disziplin zu halten. Aber hauptsächlich geht's ums Überleben.

  10. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor Drillhill 22.03.10 - 15:39

    Der Eiermann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "geht es in der militärischen Ausbildung auch nicht gezielt um das Töten,
    > sondern um den (körperlichen) Kampf."
    >
    > In der Grundausbildung geht's erstmal darum, zu überleben und nicht gleich
    > beim ersten Furz die Knifte wegzuschmeissen, sondern Disziplin zu halten.
    > Aber hauptsächlich geht's ums Überleben.

    Das ist ja an sich kein Widerspruch. Die Frage nach dem Überleben stellt sich ja erst im Kampf. Ziel ist es jedoch neben dem Überleben, als Sieger aus dem Gefecht hervorzugehen, wenn möglich ohne jemanden zu töten.

    Wenn es nur ums Überleben gehen würde, wäre die beste Strategie, einfach zu Hause zu bleiben.

  11. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor Hotohori 22.03.10 - 15:44

    Hans Schlau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Valentin Heinitz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > P.S:
    > > Hier ist ein Beispiel für "ganz harmloses" Killerspiel.
    > Und wenn ich Full Metal Jacket oder Apocalypse Now schaue, trainiere ich
    > auch das Töten?
    >
    > Die gezeigte Szene ist grausam, das stimmt, aber komplett aus dem Kontext
    > gerissen. Hier geht es nicht darum möglichst viele Unschuldige zu töten,
    > sondern es wird gezeigt wozu jemand genötigt wird um seine Tarnung als
    > Agent zu wahren. Solche Szenen gibt es in vielen Thrillern zu Hauf (z.B.
    > 24).

    Genau so ist es und wieder einmal fällt mir dieser Spruch dazu ein: gefährliches Halbwissen.

  12. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor Der Eiermann 22.03.10 - 15:45

    Na schön, Herr Haarespalter. Es geht darum, den Auftrag zu erfüllen, ohne dabei abgeknallt zu werden.

  13. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor fufu 22.03.10 - 16:02

    Man seid ihr harte Jungs. Wart wohl alle beim Bund ihr hardcore Killermaschinen...

  14. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor dying F 22.03.10 - 16:24

    Drillhill schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >Nach
    > humanitärem Idealbewusstsein endet ein Kriegsgefecht ja eigentlich mit der
    > vollständigen Aufgabe einer Partei ohne Blutvergießen. Das kann man in der
    > Tat in keinem Computerspiel lernen, denn es ist nämlich gerade nie das
    > Ziel, Horden gewalttätiger Zombies gefangenzunehmen.

    S.W.A.T. 1-4 ist da meiner meinung nach eines der wenigen, bei denen es genau darum geht, bei dem es auch zu punktabzügen für verletzte und tote opfer gibt.

    > Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass man von keinem fiktiven Computerspiel
    > oder Kinofilm etwas lernen kann, da sie ja gerade immer Fiktion sind und
    > damit den Anspruch haben, die Abweichung von der Wirklichkeit darzustellen.


    was ist das denn für ne aussage?, gut von der Radiosendung "Krieg der Welten" haben wir vielleicht auch nicht so viel gelernt,
    bei film unterscheidet es sich zwischen Spielfilm und Dokumentation!... schönes Beispiel wär nun auch Inglourius Basterds, für eine fiktive realität, die so hätte sein können, wie eigentlich jeder 2.te roman

    so sind es bei pc-spielen im wahrsten sinne des wortes "spiele" und simulationen
    sowohl dokumentationen als auch simulationen versuchen natürlich so nah wie möglich sich an der realität zu orientieren, vermitteln können sie dabei wissen, theoretische erfahrung (dachte dabei an flugsimulationen oder was auch immer)

    auch kann man durch spiele wie söldner und sämtlichen paletten an killerspielen die unterschiede der verschiedenen waffentypen und deren eigenschaften erlernen, vorrausgesetzt man beschäftigt sich auch im spiel mit solchen details und das spiel ist wie "söldner" "etwas" realitätsnah

  15. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor kelleri 22.03.10 - 16:33

    dying F schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Drillhill schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >Nach
    > > humanitärem Idealbewusstsein endet ein Kriegsgefecht ja eigentlich mit
    > der
    > > vollständigen Aufgabe einer Partei ohne Blutvergießen. Das kann man in
    > der
    > > Tat in keinem Computerspiel lernen, denn es ist nämlich gerade nie das
    > > Ziel, Horden gewalttätiger Zombies gefangenzunehmen.
    >
    > S.W.A.T. 1-4 ist da meiner meinung nach eines der wenigen, bei denen es
    > genau darum geht, bei dem es auch zu punktabzügen für verletzte und tote
    > opfer gibt.
    >
    > > Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass man von keinem fiktiven
    > Computerspiel
    > > oder Kinofilm etwas lernen kann, da sie ja gerade immer Fiktion sind und
    > > damit den Anspruch haben, die Abweichung von der Wirklichkeit
    > darzustellen.
    >
    > was ist das denn für ne aussage?, gut von der Radiosendung "Krieg der
    > Welten" haben wir vielleicht auch nicht so viel gelernt,
    > bei film unterscheidet es sich zwischen Spielfilm und Dokumentation!...
    > schönes Beispiel wär nun auch Inglourius Basterds, für eine fiktive
    > realität, die so hätte sein können, wie eigentlich jeder 2.te roman
    >
    > so sind es bei pc-spielen im wahrsten sinne des wortes "spiele" und
    > simulationen
    > sowohl dokumentationen als auch simulationen versuchen natürlich so nah wie
    > möglich sich an der realität zu orientieren, vermitteln können sie dabei
    > wissen, theoretische erfahrung (dachte dabei an flugsimulationen oder was
    > auch immer)
    >
    > auch kann man durch spiele wie söldner und sämtlichen paletten an
    > killerspielen die unterschiede der verschiedenen waffentypen und deren
    > eigenschaften erlernen, vorrausgesetzt man beschäftigt sich auch im spiel
    > mit solchen details und das spiel ist wie "söldner" "etwas" realitätsnah


    Naja er meine ja ausdrücklich Fiktion. Da gehört natürlich die Dokumentation eher weniger dazu.

    Aber jetzt mal ehrlich, ich glaube wenn ich eine Magnum in die Hand bekäme, könnte ich nicht deswegen damit schießen, weil ich sie bei cs immer benutze. Ich könnte auch keinen A380 fliegen, weil ich ihn im Flugsimulator immer fliege. Das ist halt alles nur Unterhaltung.

  16. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor HD user 22.03.10 - 16:35

    nicht benutzen.. aber du würdest sie zumindest erkennen!
    Das gleiche gilt auch für die x Flugzeugtypen im Flugsimulator..

    ist ja auch schonmal etwas oder? :)

  17. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor jfklglkklj 22.03.10 - 16:54

    Naja zwischen Theorie und Praxis liegt ein riesen unterschied, wer sich dafür interesiert kann sich ganz legal dazu diewerse Waffenbücher kaufen oder ausleihen, geschweige den im internet zeug dazu finden. Diese Simulationen wollen nur unterhalten, und manch einer findet solche zusaztinformationen unterhaltent, deswegen sind aber Killersimulationen nicht böser als jedes andere Medium!

  18. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor kelleri 22.03.10 - 16:56

    HD user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nicht benutzen.. aber du würdest sie zumindest erkennen!
    > Das gleiche gilt auch für die x Flugzeugtypen im Flugsimulator..
    >
    > ist ja auch schonmal etwas oder? :)


    Hast Recht, immerhin weiß ich jetzt, dass ne Magnum kein Eis am Stiel ist ;-)

  19. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor Lalaaaa 22.03.10 - 17:43

    Naja, für nen Amoklauf muss man nun nicht wirklich besonders körperlich gestählt sein. Da geht es nicht um Kilometermärsche und Überleben in widrigen Bedingungen wie bei der Armee nunmal gefordert. Deshalb sehe ich da auch keinen Widerspruch, den Golem da allzu bereitwillig sehen möchte. Ich glaube das ist der falsche Ansatzpunkt, um etwas zu beweisen.

  20. Re: Weichsein und töten - kein widerspruch.

    Autor Seratus 24.03.10 - 21:48

    Waffen ziehen und Leben nehmen ist keine Schwierigkeit, die Zeit davor auch nicht, die Zeit danach... Na ja wer es wissen will, die Fremdenlegion nimmt viele Menschen in sich auf.
    Warum nimmt sich den ein Amokläufer das Leben nach seiner Tat...
    Schon mal in einem Panzer gesessen und die Maschinenkanone bedient, sieht aus wie ein Videospiel... Unsere kleinen Kämpfer am PC sind gut darin, wenn die mal groß sind!
    Warum werden denn immer mehr und immer bessere Tötungsspiele programmiert? ...wenn die mal groß sind...!
    Die Tatsache im Krieg ist, in zu erleben, ein Spiel bereitet dich nur Mental darauf vor. Falls man glaubt es zu beherrschen wirst Du merken es beherrscht dich und dann besteht kein Unterschied mehr zum Amokläufer der sich die letzte Kugel gibt, kurz davor wird man vielleicht erkennen wie realistisch Spiele sein können.

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