[quote]...Handel mit gebrauchten Spielen zunehmend ein Problem - denn sie verdienen nur beim Erstverkauf an ihren Werken.[/quote]
Ach...
Wie sieht das denn aus mit Autos, Möbeln, Elektronik, Häusern??? (nur als Beispiel)
Will demnächst jeder Klempner bei einem Haus oder Wohnungsverkauf nochmal die Hand aufhalten, nur weil er mal einen Wasserhahn montiert hat, oder der Autohersteller, weil das Auto nach 5 Jahren Gebrauch noch nicht verschrottet wird?
Bring hier keinen auf dumme Ideen...
Aber Du hast natürlich recht, sehe es eher als Problem der Kunden, dass sich die Hersteller Maßnahmen gegen etwas ergreifen, dass bei hunderten von anderen Handelsgütern völlig üblich und rechtens ist.
Bei Kunstwerken gibts das übrigens.
Das Gesetz galt/gilt nicht überall sondern in einem Gebiet bzw. mehreren Ländern.
Gab ein Prozess weil ein Deutscher einem anderen Deutschen oder gebietsmitglied ein Kunstwerk in iirc New York oder Schweiz ausserhalb des Gebietes verkauft hat.
Die Familie wollte jetzt Kohle sehne. Iirc mussten die auch bezahlen. Aber sicher bin ich nicht mehr.
Den Namen des "Rechtes" (Unrechts-Rechte haben immer besonders euphemistische Namen) habe ich vergessen, aber eine Weile nach Erstverkauf kriegt dann Künstler oder Erben einen Prozentsatz beim Verkauf des Kunstwerkes.
Für Künstler mag das ok sein.
Die Linke müsste also gnadenlos den totalen Gebrauchtmarkt eröffnen wenn sie den Kapitalismus wirklich bekämpfen wollen. Das schöne ist: Merkel sieht ja auch nix davon (keine 19%).
Viele Leute verschenken auch viel. Warum soll ich ISDN-Leitungen wegwerfen ? Hier gibts leider keinen Schenk-Shop (man bringt 2 Sachen und kann 1 Mitnehmen oder anderen Modelle).
Bei Tauschticket gibts seit neuestem nicht nur Spiele, Bücher, CDs, DVDs/BDs sondern "AllMö"=Alles Mögliche. Leider nur Versand.
Aber tauschticket ist schon nicht schlecht im Vergleich zu den Gebrauchthändlern die oft leider zu teuer sind. Aber wenn man 19% draufschlagen muss (um Differenzbesteuerung zu machen, müsste der Gebrauchthändler Dir den Einkaufspreis verraten also lässt Er lieber Dich die vollen 19% zahlen! Differenzbesteurung ist also nur fiktiver Unfug von ForenSpacken die auch an Creationismus glauben) rechnet es sich halt nicht mehr.
hitflip gibts auch noch. Amazon Marketplace vielleicht auch.
Die Käufer bewerten leider wohl nicht gerne. 15% sind nicht toll aber dafür das Amazon das Inkasso macht, ist es ok. Ebay halte ich für Riskanter.
Siga9876 schrieb:
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> Bei Kunstwerken gibts das übrigens.
> Das Gesetz galt/gilt nicht überall sondern in einem Gebiet bzw. mehreren
> Ländern.
> Gab ein Prozess weil ein Deutscher einem anderen Deutschen oder
> gebietsmitglied ein Kunstwerk in iirc New York oder Schweiz ausserhalb des
> Gebietes verkauft hat.
> Die Familie wollte jetzt Kohle sehne. Iirc mussten die auch bezahlen. Aber
> sicher bin ich nicht mehr.
Sicher, dass es da nicht um "Beutekunst" ging?
> Das schöne ist: Merkel
> sieht ja auch nix davon (keine 19%).
Wenn du im Laden ein Gebraucht spiel kaufst, fällt da natürlich Steuer an.
__________
Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
- Francoise Sagan
bei den momentanen preisen für ein neuwertiges spiel brauchen sich die firmen auch nicht wundern, ...
ich ertappe mich auch immer öfter dabei ein günstiges gebrauchtes Spiel zu kaufen, als 60 - 70 Euro für ein neues auszugeben, für das ich dann auch nochmal draufzahlen muss, damit ich es im volen Umfang genießen kann (DLC). Ganz persönlich finde ich diese Prreispolitik nicht gut, weshalb der wachsende Anteil an gebrauchten Spielen in den Läden meiner Meinung nicht wirklich schlecht ist.
Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass man so an Spiele rankommt, die sonst nicht mehr verkauft werden,... ist sogar ein großer Pluspunkt.
Du vergleichst doch bitte nicht Autos, Möbel, Elektronik und Häuser mit Software und noch besser mit Spielen?
Spiele brauche ich nicht zum Release, ein gebrauchtes funktioniert 100% gleichgut wie ein neues (mal von kratzern abgesehen). Das ist mit materiellen und vor allem essentiellen Gütern nicht vergleichbar.
Sehe ich zwar auch mit gemischten Gefühlen, aber bei den Erwartungen, die ich an die Qualität neuer Spiele stelle, muss man auch den immensen Entwicklungsaufwand der Hersteller berücksichtigen
Plurey schrieb:
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> Du vergleichst doch bitte nicht Autos, Möbel, Elektronik und Häuser mit
> Software und noch besser mit Spielen?
>
> Spiele brauche ich nicht zum Release, ein gebrauchtes funktioniert 100%
> gleichgut wie ein neues (mal von kratzern abgesehen). Das ist mit
> materiellen und vor allem essentiellen Gütern nicht vergleichbar.
>
> Sehe ich zwar auch mit gemischten Gefühlen, aber bei den Erwartungen, die
> ich an die Qualität neuer Spiele stelle, muss man auch den immensen
> Entwicklungsaufwand der Hersteller berücksichtigen
So abwegig ist der Vergleich nicht... nehmen wir mal ein 10 Jahre altes Spiel (C&C 1) und ein 10 Jahre altes Auto. Würdest du noch den vollen Preis für C&C 1 zahlen? Nicht? Siehste. Es gibt immer Ausnahmen, im Spielebereich "Klassiker", bei den Fahrzeugen "Oldtimer".
Ein "Auto" brauchste auch nicht zum "Release", ein gebrauchtes funktioniert zwar nicht 100% gleichgut wie ein neues, dein 10€-Grabbeltisch Spiel sieht aber auch nicht mehr aus wie ein aktuelles.
Insoweit unterliegen beide der Alterung...
Und was ist mit CDs, DVDs und Büchern?
Das Argument mit dem höheren Entwicklungsaufwand ist schwach, denn Filme kosten meist noch mehr Geld als die Spiele. Die Spieleindustrie hat es ausserhalb Japans nur noch nicht geschafft mit Produkten um das Spiel herum auch gut zu verdienen. Hätten sie da den Bogen endlich raus, wären die Schwarzkopien auch kein so großes Problem mehr, denn diese Leute würden auch zusätzlich konsumieren, auch wenn sie das eigentliche Produkt nicht erworben haben.
Hier ist einfach mal ein wenig Kreativität gefragt.
@Plurey
Du magst recht haben, dass ein gebrauchtes Spiel rein von der Funktionsfähigkeit her auch gebraucht noch genauso gut läuft wie neu. Aber technisch und inhaltlich altert auch ein Spiel (Grafik, Bewegungen, Funktionen der Waffen).
Deswegen halte ich nichts davon, das ganze nur auf die Funktionsfähigkeit des Datenträgers zu beziehen. Weil dann müsste ein unverwüstlicher Golf II ja VW auch immer noch Geld bringen.
btw. mein altes Win98 liefe auch noch, aber ich will doch lieber Win7 - MSDNAA-Glücklicher-User
Oh man, das passiert wenn man zwischen "Antwort schreiben" und "Beitrag absenden" sich nen cappuccino macht xD. Ich schließe mich meinen beiden Vorredner einfach nachträglich an.
FranUnFine schrieb:
> Siga9876 schrieb:
> Sicher, dass es da nicht um "Beutekunst" ging?
Beutekunst ist zurückzugeben. Viele Künstler sind auch uralt tot.
Das hat einen doofen Namen. Spiegel-Leser vor. Sagt wie es heisst.
> > Das schöne ist: Merkel
> > sieht ja auch nix davon (keine 19%).
> Wenn du im Laden ein Gebraucht spiel kaufst, fällt da natürlich Steuer an.
Nein. Wenn ich sowas schreibe kamen bisher immer Foren-Spacken mit "Differenzbesteuerung" über die sie aber keinen Micrometer refklektiert haben. Da sieht man, das Schulwissen auf fruchtbaren Boden und nicht auf spacken-hirnzellen fallen muss.
Differenzbesteuerung (steht sicher bei Wikipedia erklärt) kann man wohl bei (manchen?) Gebrauchtgütern nutzen und besteuert wohl nur die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufs-Preis mit 19% (vielleicht bei Büchern 7%. aber das ist kompliziert wenn man einen kompletten Nachlass kauft. Sowas ist bei sowas also eher eher Fudellei.).
Dazu müsste man beim Auto aber auf die Quittung schreiben, zu welchem Preis man es gekauft hat. Lieber schneidet sich der Gebrauchthändler einen Finger ab. Also versteuert er (auf Deine Kosten wenn Du nicht Vorsteuer ziehen kannst) den kompletten Betrag mit fetten 19% und Merkel kriegt die Kohle.
Aha, ein frisch renoviertes Haus kann besser sein als zum Ersterbauungsdatum. Sollte man das auch nicht verkaufen dürfen? Vorallem nicht wenn man selbst Hand angelegt hat statt einen pfuschenden Handwerker zu beauftragen?
Verboten!
Irrtum. Die Entwicklungkosten für die meisten Spiele leigen schon seit einer Weile über den Produktionskosten für Spielfilme.
Wo steht geschrieben das Gebrauchtware in einem schlechteren Zustand sein muss als Neuware und dass sie zwingend Abnutzungserscheinungen haben muss?
SIga9876 schrieb:
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> FranUnFine schrieb:
> > Siga9876 schrieb:
>
> > Sicher, dass es da nicht um "Beutekunst" ging?
> Beutekunst ist zurückzugeben. Viele Künstler sind auch uralt tot.
> Das hat einen doofen Namen. Spiegel-Leser vor. Sagt wie es heisst.
>
> > > Das schöne ist: Merkel
> > > sieht ja auch nix davon (keine 19%).
> > Wenn du im Laden ein Gebraucht spiel kaufst, fällt da natürlich Steuer
> an.
> Nein. Wenn ich sowas schreibe kamen bisher immer Foren-Spacken mit
> "Differenzbesteuerung" über die sie aber keinen Micrometer refklektiert
> haben. Da sieht man, das Schulwissen auf fruchtbaren Boden und nicht auf
> spacken-hirnzellen fallen muss.
>
> Differenzbesteuerung (steht sicher bei Wikipedia erklärt) kann man wohl bei
> (manchen?) Gebrauchtgütern nutzen und besteuert wohl nur die Differenz
> zwischen Einkaufs- und Verkaufs-Preis mit 19% (vielleicht bei Büchern 7%.
> aber das ist kompliziert wenn man einen kompletten Nachlass kauft. Sowas
> ist bei sowas also eher eher Fudellei.).
> Dazu müsste man beim Auto aber auf die Quittung schreiben, zu welchem Preis
> man es gekauft hat. Lieber schneidet sich der Gebrauchthändler einen Finger
> ab. Also versteuert er (auf Deine Kosten wenn Du nicht Vorsteuer ziehen
> kannst) den kompletten Betrag mit fetten 19% und Merkel kriegt die Kohle.
Ah... bei dir ist wirklich einiges verloren. Steuer fällt auf jeden Fall an, egal ob Differenz oder nicht.
__________
Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
- Francoise Sagan
67i67 schrieb:
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> Irrtum. Die Entwicklungkosten für die meisten Spiele leigen schon seit
> einer Weile über den Produktionskosten für Spielfilme.
Nutzt aber nicht viel meiner Meinung nach, da eh 95% der Spiele einfach nur Mist sind. Sei es nun spielerisch, nicht fertig (kostenpflichtige Zusatzdownloads) oder durch Bugs verursacht.
Ich bin auch der Meinung, dass der Verkauf von gebrauchten Spielen richtig ist.
Nun. Kosten sind Kosten. Sie waren noch nie ein Garant für Qualität. Nicht bei Spielen, auch nich bei Filmen oder sonstwas.
Auch ich bin dafür dass man Spiele, wie auch jedes ander Gut, weiterhin gebraucht verkaufen darf.
moroon schrieb:
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> ...Handel mit gebrauchten Spielen zunehmend ein Problem - denn sie
> verdienen nur beim Erstverkauf an ihren Werken.
>
> Ach...
> Wie sieht das denn aus mit Autos, Möbeln, Elektronik, Häusern??? (nur als
> Beispiel)
Abwrackprämie
FranUnFine schrieb:
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> Ah... bei dir ist wirklich einiges verloren. Steuer fällt auf jeden Fall
> an, egal ob Differenz oder nicht.
Du solltest Bücher mal bei Amazon Marketplace oder besser eurobook/eurobuch suchen.
1 Cent + 3 Euro "Versand" liegen nah am "Einkaufspreis" wenn man das günstig berechnen darf. Da verdient keiner auch nur eine Differenz was wieder 0 Cent Umsatz-Steuer bei Differenz-Besteuerung macht.
100 Bücher für 50 Euro sind 50 Cent pro Buch. Und 50 Euro kriegst Du bei einer Erbschafts-Auflösung nicht für eine Bücherkiste. 10-50 Cent dürften also realistisch sein.
Wenn man hingegen keine Differenz-Besteuerung macht und jemandem für 5 Euro etwas abkauft muss man 19% also(20%) ca. 1 Euro also 5,99 Euro im Verkauf machen um keinen (Deckungsbeitrags)Verlust (Zeit/Aufwand ist eh verloren) und hat immer noch nichts gewonnen sondern nur Merkel 99 Cent.
Das macht beim Ankauf von Sammlungen usw. also deutlich etwas aus, wie/ob man Differenzbesteuerung anwenden kann.
Zurück zu Amazon: 2 Euro echte beweisbare Ausgaben (1,x Porto und LuftPolster-Hülle (ca. 20-40 Cent) macht 3-2 Euro echte Kosten also 1 Euro von dem Merkel also ca. 1/6 bekommt. Also 16 Cent an Merkel. Das Porto liegt eher höher.
Wie die Amazon_Gebühren da rein spielen weiss ich grade nicht. Das waren also nur fiktive Beispiele.
Die Bücher für 1 Cent+3 Euro sind also nur drin, um das Lager zu räumen und evtl. Porto-Mengen-Rabatte auszunutzen was normale Angebote für ein paar Euros versandtechnisch interessanter macht.
Plurey schrieb:
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> Sehe ich zwar auch mit gemischten Gefühlen, aber bei den Erwartungen, die
> ich an die Qualität neuer Spiele stelle, muss man auch den immensen
> Entwicklungsaufwand der Hersteller berücksichtigen
Komisch ist nur: Wo ist bei den ganzen Kosten für den Entwicklungsaufwand nur die Qualität geblieben? Seit Jahren kommt doch nur noch verbuggter Mist auf den Markt. Die wenigen Ausnahmen muß man schon mit der Lupe suchen.
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