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Wo man hinschaut...

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  1. Wo man hinschaut...

    Autor Zensurmöglichkeit 31.08.09 - 14:45

    ...nur noch irgendwelche Bestrebungen einen Umweg zur Zensur zu finden bei dem die Öffentlichkeit nicht meckert...

    Verweis auf:
    [...]USK auch die Prüfung von Onlineinhalten zu überlassen.

  2. Re: Wo man hinschaut...

    Autor Dietbert 31.08.09 - 16:02

    Ich bin kein Freund von Zensur, DRM oder sonstigem Unsinn. Ich befürchrte aber, dass in dieser Zeit des nahezu allumfassenden Medienangebotes auch wirkungsvoller Jugendschutz erforderlicher als je zuvor ist.

    Jugendschutz ist sinnvoll und notwendig. Leider wird in Deutschland oft auf eine sehr unbeholfene Weise versucht Jugendschutz durch Zensurmaßnahmen zu erreichen.

    Eine intelligente und wirkungsvoll durchsetzbare Maßnahme ohne Zensur für Volljährige wird auch in Deutschland dringend benötigt. Ich jedenfalls hab keine Lust meine Spiele aus Österreich zu importieren, weil für die Herren Jugendschützer wieder geschnitten werden musste.

  3. Re: Wo man hinschaut...

    Autor Mugambos 31.08.09 - 16:40

    Verbote helfen niemandem.
    Schon garnicht Kindern und Jugendlichen, bei denen wird durch Verbote vielfach erst Interesse geweckt. Zugang zu verbotenen Inhalten können die sich irgendwie schon beschaffen, die sind ja nicht blöd.
    Viel wichtiger wäre es Kinder und Jugendliche zum verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu erziehen.
    Das einzige was durch solche Verbote passiert ist Zensur unter dem Deckmäntelchen des Jugendschutzes, und Volljährige Konsumenten haben keine andere Wahl als beispielsweise Computerspiele mit gelbem Blut o.ä. zu kaufen.

  4. Re: Wo man hinschaut...

    Autor Dietbert 31.08.09 - 17:06

    Verantwortungsvoller Umgang mit Medien ist natürlich wichtig, schon deshalb sind vollständige Verbote großer Unsinn. Ich halte es aber für ebenso falsch zur Steigerung der Medienkompetenz sämtliche Schutzzäune vollständig einzureißen. Auch wenn es nach Totschlagsargument klingt, dürfte jedem klar sein, dass es sich bei GTA nicht um ein Kinderspiel handelt.

    Auch darf man nicht vergessen, dass die heutigen Möglichkeiten der Gewaltdarstellung in PC-Spielen ganz anders sind als zu zeiten Doom I. Gab es damals grobe rote Pixel, die suggerieren sollten, das dass Alien blutet, wäre es heute möglich detailiert und hochauflösend darzustellen was man da grade zermetzelt. Das sind schon unterschiedliche Qualitäten der Gewaltdarstellung.

    Wie ich eben schon geschrieben habe, wäre ein System schön, dass den volljährigen Nutzer nicht einschränkt und ja so ein System würde Erwachsenenspiele für Kiddies fazinierend machen. Aber immerhin den Zugang erschweren.

  5. Re: Wo man hinschaut...

    Autor Sieckenecke 31.08.09 - 17:12

    Restriktionen können schon helfen, auch wenn vernünftiger Medienumgang besser gelehrt werden sollte ist dies kein Ersatz für den Jugendschutz.
    Sonst könnten wir Pornos auch im Nachmittagsprogramm laufen lassen nur weil sie sich Pornos auch wo anders her beschaffen könnten. Den Jugendschutz den wir haben schafft zwar keine 100%igen Schutz vor falscher Mediennutzung aber grenzt ihn immerhin ein.
    Für Spiele sollte es die gleichen Massnahmen geben, wie für Filme, von denen ihr Distributor will, das sie auch von Minderjährige Personen konsumiert werden können. Und zwar durch eine cut und eine uncut Version, die auch im Inland nebeneinander Vermarktet werden.

  6. Re: Wo man hinschaut...

    Autor M_Kessel 31.08.09 - 20:43

    Bleibt mal locker. Die Vereinheitlichung hätte wenigstens eins zur Folge:

    Die Film/TV Gesellschaften könnten nicht mehr so einfach anderen Medien sprich Spieleherstellern, ans Bein pissen, weil sie sich durch die Verkettung/Vereinheitlichung der Bewertung IM GLEICHEN Boot befinden.

    Vielleicht werden wir ein Wunder erleben. Das Wunder, das Medienberichte mal objektiv mit Gewaltdarstellungen in Spielen umgehen. Es ist nämlich definitiv nichts anderes als die Gewaltdarstellung in Filmen. ;)

    Nur die armen, armen Politiker müssen dann einen anderen Sündenbock für unsere großen gesellschaftlichen Probleme finden.

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