...nur noch irgendwelche Bestrebungen einen Umweg zur Zensur zu finden bei dem die Öffentlichkeit nicht meckert...
Verweis auf:
[...]USK auch die Prüfung von Onlineinhalten zu überlassen.
Ich bin kein Freund von Zensur, DRM oder sonstigem Unsinn. Ich befürchrte aber, dass in dieser Zeit des nahezu allumfassenden Medienangebotes auch wirkungsvoller Jugendschutz erforderlicher als je zuvor ist.
Jugendschutz ist sinnvoll und notwendig. Leider wird in Deutschland oft auf eine sehr unbeholfene Weise versucht Jugendschutz durch Zensurmaßnahmen zu erreichen.
Eine intelligente und wirkungsvoll durchsetzbare Maßnahme ohne Zensur für Volljährige wird auch in Deutschland dringend benötigt. Ich jedenfalls hab keine Lust meine Spiele aus Österreich zu importieren, weil für die Herren Jugendschützer wieder geschnitten werden musste.
Verbote helfen niemandem.
Schon garnicht Kindern und Jugendlichen, bei denen wird durch Verbote vielfach erst Interesse geweckt. Zugang zu verbotenen Inhalten können die sich irgendwie schon beschaffen, die sind ja nicht blöd.
Viel wichtiger wäre es Kinder und Jugendliche zum verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu erziehen.
Das einzige was durch solche Verbote passiert ist Zensur unter dem Deckmäntelchen des Jugendschutzes, und Volljährige Konsumenten haben keine andere Wahl als beispielsweise Computerspiele mit gelbem Blut o.ä. zu kaufen.
Verantwortungsvoller Umgang mit Medien ist natürlich wichtig, schon deshalb sind vollständige Verbote großer Unsinn. Ich halte es aber für ebenso falsch zur Steigerung der Medienkompetenz sämtliche Schutzzäune vollständig einzureißen. Auch wenn es nach Totschlagsargument klingt, dürfte jedem klar sein, dass es sich bei GTA nicht um ein Kinderspiel handelt.
Auch darf man nicht vergessen, dass die heutigen Möglichkeiten der Gewaltdarstellung in PC-Spielen ganz anders sind als zu zeiten Doom I. Gab es damals grobe rote Pixel, die suggerieren sollten, das dass Alien blutet, wäre es heute möglich detailiert und hochauflösend darzustellen was man da grade zermetzelt. Das sind schon unterschiedliche Qualitäten der Gewaltdarstellung.
Wie ich eben schon geschrieben habe, wäre ein System schön, dass den volljährigen Nutzer nicht einschränkt und ja so ein System würde Erwachsenenspiele für Kiddies fazinierend machen. Aber immerhin den Zugang erschweren.
Restriktionen können schon helfen, auch wenn vernünftiger Medienumgang besser gelehrt werden sollte ist dies kein Ersatz für den Jugendschutz.
Sonst könnten wir Pornos auch im Nachmittagsprogramm laufen lassen nur weil sie sich Pornos auch wo anders her beschaffen könnten. Den Jugendschutz den wir haben schafft zwar keine 100%igen Schutz vor falscher Mediennutzung aber grenzt ihn immerhin ein.
Für Spiele sollte es die gleichen Massnahmen geben, wie für Filme, von denen ihr Distributor will, das sie auch von Minderjährige Personen konsumiert werden können. Und zwar durch eine cut und eine uncut Version, die auch im Inland nebeneinander Vermarktet werden.
Bleibt mal locker. Die Vereinheitlichung hätte wenigstens eins zur Folge:
Die Film/TV Gesellschaften könnten nicht mehr so einfach anderen Medien sprich Spieleherstellern, ans Bein pissen, weil sie sich durch die Verkettung/Vereinheitlichung der Bewertung IM GLEICHEN Boot befinden.
Vielleicht werden wir ein Wunder erleben. Das Wunder, das Medienberichte mal objektiv mit Gewaltdarstellungen in Spielen umgehen. Es ist nämlich definitiv nichts anderes als die Gewaltdarstellung in Filmen. ;)
Nur die armen, armen Politiker müssen dann einen anderen Sündenbock für unsere großen gesellschaftlichen Probleme finden.
Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40
Kommentare: 156 | letzter Beitrag 18:36 Uhr
Kommentare: 92 | letzter Beitrag 13:11 Uhr
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.