Genau wie Ferguson IMMER Befunde hat, die gegen eine Gewaltwirkung sprechen, findet der ebenso renomierte Anderson IMMER Befunde, die für eine Gewaltwirkung sprechen.
Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.
Praios schrieb:
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> Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.
Seh ich auch so. Das man wohl abstumpft wenn man zu viel Gewalt sieht glaube ich gerne. Vielleicht leidet dann die Empathie/das Mitgefühl. Aber ob man deshalb zum aktiven Täter wird?
Nein. Nicht prinzipiell. Nicht mehr als bei allen anderen Grausamkeiten dieser Welt die man sieht/hört/liest.
Praios schrieb:
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> Genau wie Ferguson IMMER Befunde hat, die gegen eine Gewaltwirkung
> sprechen, findet der ebenso renomierte Anderson IMMER Befunde, die für eine
> Gewaltwirkung sprechen.
Diese Angelegneheit kann nur auf EINE Weise gelöst werden.
Ab in die DONNERKUPPEL!
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Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
- Francoise Sagan
FranUnFine schrieb:
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> Diese Angelegneheit kann nur auf EINE Weise gelöst werden.
>
> Ab in die DONNERKUPPEL!
Zwei gehen rein, einer kommt raus. :-P
Gruß
Tantalus
Wenn doch auch bei Heise die Sache so kurz und knackig auf den Punkt gebracht wuerde wie in diesem Thread - Respekt! ;-)
diewahrheit schrieb:
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> Das man wohl abstumpft wenn man zu viel Gewalt sieht
> glaube ich gerne.
"wenn man zu viel *reale* Gewalt sieht" bitteschön. Es gibt genug Teenies da draußen, die schauen sich gerade Final Destination 4 an, in 3D, wo Leute in Fetzen gerissen werden (wortwörtlich zu nehmen) und das ganze auf Großleinwand und in 3D. Gut, der Film ist ab 18, aber wir alle wissen, man kommt auch in so einen Film wenn man nicht 18 ist (braucht man halt einen 18-jährigen Freund für, der die Karten kauft).
Genau die gleichen Teenies würden aber wenn sie einer realen Exekution beiwohnen (wo niemand in Fetzen gerissen wird, ein Kopfschuss, mit ein bisschen Blut und das war's auch schon) danach 3 Stunden kotzend am Kloh verbringen.
Wie kommt's? Ganz einfach: Nicht alleine das was wir sehen oder hören entscheidet darüber wie stark es uns berührt, sondern auch der Kontext, die Situation, in der wir uns befinden. Gib doch mal einen Jugendlichen, der 3 Stunden Killerspiele am Tag spielt und jeden Tag virtual 100 Leute um die Ecke bringt, eine reale Waffe in die Hand und sag ihm er soll ein reales Tier töten aus nächster Entfernung, sagen wir mal ein Eichhörnchen oder oder einen Spatz. Ich wette die meisten würden nicht einmal abdrücken und die, die abdrücken, und danach auch noch treffen, fühlen sich eine Woche lang beschiessen und haben Albträume.
Jemand mit meiner Maus virtuell auf den Bildschirm zu erschiesen ist leicht. Das traut sich jeder. Real das gleiche zu tun ist eine deutlich höhere Hürde. Und wer diese Hürde nicht mehr hat, der hat sie sicher nicht durch Computerspiele oder Filme verloren. Da muss schon was ganz anderes falsch gelaufen sein.
/Mecki
Donnerkuppel ist out. Zu wenig Blut und Gedärm. Heute müssen beide ins Hostel. ~g~
"Let us hear the suspicions. I will look after the proofs." Sherlock Holmes - The Adventure of the Three Students
~jaja~ schrieb:
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> Donnerkuppel ist out. Zu wenig Blut und Gedärm. Heute müssen beide ins
> Hostel. ~g~
Ich bin in der Hinsicht halt old skool.
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- Francoise Sagan
Musst du mir nicht sagen, ich weiss, dass du alt bist. :-)
Aber denk doch mal an das jüngere Publikum, die halten Sam Peckinpah vermutlich für eine neue Fast Food Kette. ;-)
"Let us hear the suspicions. I will look after the proofs." Sherlock Holmes - The Adventure of the Three Students
/signed!!!
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