Sim sala bim schrieb:
-------------------------------------------------------
> Das ist der Unterschied zu
> "virtuellen Frisuren".
aber was ist dann der unterschied zu echten frisuren? die können auch mal ein vermögen kosten und bringen keinen vorteil, also was daran ist so anders?
Und was bitte ist die DVD im heimischen Bücherregal? Der Datenträger ansich mag physisch sein, aber der eigentliche Kaufgrund, der Inhalt, ist virtuell. Soll man das auch verbieten?
Überhaupt... immer gleich mit der Verbieten-Keule zu kommen... Ich dachte, das beschränkt sich auf unsere Degierung.
Ich fordere: verbietet das Verbieten!
Yannick schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wenn Menschen sich anfangen über ihre virtuellen
> Avatare/Besitztümer zu definieren läuft wirklich
> etwas schief.
also genau wissen tue ich es nicht, aber ich würde einfach mal behaupten, du siehst die sache falsch: kauft man sich einen virtuellen gegenstand, erweitert man sein spielerlebnis. man erweitert also quasi das hauptspiel, weil man dessen inhalte "fertig" hat. mit einem neuen outfit kann man das spiel womöglich auf andere, neue art noch einmal spielen und neue aspekte daran entdecken. deswegen muß man sich ja nicht gleich mit seiner digitalen alter ego identifizieren, diese gegenstände sind wohl nur eine art add-on. alle leute die add-ons zu fallout oder wasauchimmer kaufen müßtest du demnach imho in die gleiche schublade stecken.
(wobei ich auch keine add-ons kaufe, genaugenommen spiele ich kaum, aber als gestört würde ich diese käufer jetzt auch nicht bezeichnen...)
Die Frisur manchem seiner Freundin kostet mehr als ein Vollpreisspiel.
(Finger)Nagelstudios gibts auch noch.
Sowas ist extrem schnell vergänglich und eigentlich auch ziemlich wertlos.
Blödinen-Witze spare ich mir mal.
Im Prinzip stellt sich schon die Frage, ob/wie das mit dem Nutzungsrecht/Eigentum ist:
- Weiterverkaufen
- Nutzung in allen anderen Spielen die man hat. D.h. Nintendo muss für seine Avatare oder wie die heissen die Sims-Frisuren importieren können müssen.
- Offene Märkte wo Frisurenstyler ihre Frisuren weltweit anbieten können. Braucht man für Fabs eh. Wird natürlich nicht kommen wegen der "Rechte""Inhaber" :-(
- Vererben
- ...
Yannick schrieb:
-------------------------------------------------------
> > > Unterscheidet sich Spiele-Content denn so
> von z.B.
> gegen Bezahlung heruntergeladener
> Musik? Beides
> sind nur Nullen und Einsen auf
> der Platte und
> machen (hoffentlich) Spaß.
>
> Ich hab nichts dagegen wenn man für zusätzlichen
> Spiele-Content Geld ausgeben soll (mehr Levels,
> Maps usw.)
>
> Hier jedoch geht es nur drum in virtuellen Welten
> den Konsument für virtuelle Gegenstände Geld
> ausgeben zu lassen. Außer der Möglichkeit, sich
> damit in der virtuellen Welt zu profilieren,
> bringt das absolut keinen Zusatznutzen.
>
du findest neue level und maps gut.
andere ein rotes t-shirt für ihre spielfigur.
du bist nicht der nabel der welt und entscheidest doch nicht was gefällt.
für andere ist das ein zugewinn, ein mehrwert, für dich argumentativ eine totgeburt.
> Ich finde auch nicht, dass man das ganze auch nur
> annähernd mit Musik vergleichen kann. Bei der
> Musik erwirbst du reale Kunst
du kannst auch keine mp3's rumtragen.
deinen usb-player vielleicht, aber -wie sagtest du- keine "einsen und nullen auf der platte".
mal abgesehen davon das du schon wieder gott spielen willst.
du entscheidest was kunst ist und was nicht.
und auch was real und was nicht real ist.
starker tobak für mich, für dich argumentativ nicht so gut gelaufen.
> die du (in der
> Regel) auch mit deinem Mp3 Player oder auf deiner
> Stereoanlage abspielen kannst. Deine virtuelle
> Frisur hingegen wirst du wohl kaum mit dir
> rumtragen.
deine einsen und nullen sind -wie ich schon erwartet habe- besser als andere einsen und nullen.
ich sag nur: usb-stick mit meinen im browser gespeicherten passwörtern, immer dabei, schnell zur hand, beim kollegen schnell eingesteckt und kurz ingame account gecheckt. ich kenne schon ein paar leute, die das genau so handhaben. "frisur" quasi immer dabei.
> Zumal halte ich es für sehr bedenklich dass man
> hier (virtuelle) Gegenstände kauft die von heute
> auf morgen weg sind wenn der Betreiber sich
> entschließt die Server runterzufahren.
>
ich halte es auch für bedenklich, das du dir die mühe machst darüber nachzudenken. denn du hast doch nichts damit am hut.
lehnst es ab.
und weisst aber auch schon, das der betreiber dicht macht.
der böse, macht einfach dicht, hat keine gesetze bezüglich handel zu beachten, kann kunden verarschen und bescheissen, und überhaupt blablabla.
fazit: wer will soll doch machen.
hast du auch so angedeutet. aber jetzt versuchst du zu überreden, das doch jeder sehen möge, wie scheisse sowas ist. ääääähhhh....wie scheisse du das findest, wollte ich sagen.
ich finds auch scheisse, aber prinzipiell gehts mir am arsch vorbei.
war nur lustig deinen post zu....begreifen.
Der Vergleich hinkt. Frequenzen sind ein rares Gut. Ist eine Frequenz belegt, kann sie nicht ein zweites Mal belegt werden (im selben Bereich). Somit stellen Frequenzen eine Ressource dar. Wieso sollte man den Unternehmen diese Ressource kostenfrei zu Verfügung stellen, wenn diese wiederum damit Geld verdienen?
Der braune Lurch schrieb:
-------------------------------------------------------
> Das ist es zumindest, was die Werbung einen
> glauben machen will. Dass es Qualität eben nur bei
> den Marken gibt.
>
> ------------------------------
> Der Molch macht's.
ja was aber oftmals auch zutrifft...
Also wenn ich die 20 euro hose vom h&m mit der vom boss für 200 euro verglecihe, dann ist MARKE (teuer) >(qualität)> NONAME (billig)
wirklich kein Text.
..nicht in Ordnung finden, so ist das auch nichts anderes, als wenn ich mir die ganzen Sims-Addons kaufe um mehr Gegenstände zu bekommen. Nach deiner Argumentation sollte man so gesehen schon für das Spiel kein Geld ausgeben, schließlich ist das komplett virtuell.
In meinen Augen zu kurz gedacht. Was hier angeprangert wird, und das zu recht, ist die Preispolitik USA -> Europa (hier speziell Deutschland) sowie die viel zu hohen Preise. Allerdings gibt es da einen ganz einfach Weg: Nicht kaufen, dann gehen die Preise schon runter. Aber wir Deutschen sind halt so dämlich und geben trotzdem Geld aus, statt den Verkäufer durch Verzicht abzumahnen. Ergo: Selber schuld!
Und als wenn das nur bei Spielen so wäre. Wir lassen uns bei so ziemlich allem abzocken. Bestes Beispiel, noch besser als Spiele, sind Klamotten!
Auch wenn ich die Umstände bedauere, sind es sicherlich nicht die Unternehmen, die soetwas anbieten, die das schlimmste verursachen. Es ist an den Eltern der betroffenen Teenies aufzuzeigen, was wichtig und was Mist ist. Wenn die sich diese stattdessen lieber mit sich selber beschäftigen...
Yannick schrieb:
-------------------------------------------------------
> > >
> Hier jedoch geht es nur drum in virtuellen Welten
> den Konsument für virtuelle Gegenstände Geld
> ausgeben zu lassen. Außer der Möglichkeit, sich
> damit in der virtuellen Welt zu profilieren,
> bringt das absolut keinen Zusatznutzen.
>
Oha. Die Wahl der Möbel in meinem Wohnzimmer hat nicht mit dem Wunsch sich bei seinen Gästen zu profilieren zu tun. Und ich vermute, dass ist bei vielen, vielleicht sogar den meisten Menschen so. Neben dem praktischen Nutzen geht es um Geschmack und Harmonie.
Der Praktikabilität von Einrichtungsgegenständen kommt bei dem Spiel sicherlich ein anderer Stellenwert zu, aber geschmackliche Belange sind dort sicherlich noch immer im Vordergrund.
Und die Frage, ob "man" dafür Geld ausgeben sollte, stellt sich doch eigentlich gar nicht. Interessant ist für mich am Ende doch nur, ob ich dafür Geld ausgeben würde. Und diese Frage ist schnell beatwortet.
Echtes/reales Geld auszugeben für virtuelle Gegenstände oder Leistungen (also ohne echten Gegenwert), ist was für Menschen, die zu Geld auch keine Wertvorstellung besitzen.
SOlchen Menschen empfehle ich meine Bankverbindung für Spenden, die Ihnen meinen ewigen Dank einbringen werden, worauf Sie vom Heiligen Geist auch mit Glücksmomenten und ethisch wertvollen Stimmungsklängen überzogen werden...
Also lieber Freund und Gönner hier meine Bankverbindung ...
überweise bitte hierhin:
Idiots & Badbank 4 All
BLZ 700 100 80
Kto 666 000 18
Du musst keinen Betreff nennen wenn DU möchtest, dann schreib das Kennwort "GLÜCK" in Großbuchstaben dazu (das ist sehr wichtig).
ó.O
bin isch Auddo?
Die Aussage ist viel zu banal. Hast du Musik zu Hause? Gekauft? Hmm.. Was ist denn das bitte für ein Gut? Hast du Software auf dem Rechner? Gekauft? Hmm.. Was ist denn das bitte für ein Gut?
Egal, aber wenn man so gesehen schon ein Spiel kauft, hat man nur ein virtuelles Gut.
Sich über die Preise beschweren, keine Frage. Sich über die USA -> Europa Preispolitik zu beschweren, auch keine Frage. Den Kauf virtueller Güter im Allgmeinen zu verurteilen? Blödsinn..
Deswegen zahlt man also in Amerika für eben diese Marken einen Bruchteil des Preises, den wir hier abgezockt bekommen?
Als ich im letzten Jahr in Boston war, habe ich mir einen Trainingsanzug von Adidas gekauft. Preis: 40$. Bei uns: 120€ und das im Internet. Und das für ein "deutsches" Produkt. Als ich der Verkäuferin erzählt habe, was bei uns der Anzug kostet meinte sie nur "You are kidding me!"
Stimmt, deswegen muss man auch gewalthaltige Computerspiele verbieten, denn die Spieler wissen ja nicht, was gut/schlecht für sie ist.
besser Bildung als Verbote...
Das heißt, ich bezahle den Kaufpreis für das Spiel, um mir weitere Dinge kaufen zu dürfen?
Kann man das Spiel überhaupt in vollem Umfang spielen, ohne etwas dazu kaufen zu müssen? Wenn nicht, würde ich DAS Betrug nennen!
Das heißt, ich bezahle den Kaufpreis für das Spiel, um mir weitere Dinge kaufen zu dürfen?
Kann man das Spiel überhaupt in vollem Umfang spielen, ohne etwas dazu kaufen zu müssen? Wenn nicht, würde ich DAS Betrug nennen!
es gibt halt schlaue menschen hier auf der welt die für virtuelle sachen mehr ausgeben können als in wirklichkeit.
das ist arm, sehr arm sogar...
Yannick schrieb:
-----------------------------------------------------------------
> Weil dadurch Menschen, die sich in der realen Welt niemals Luxusgüter
> leisten könnten auch noch das letzte Geld aus der Tasche gezogen wird, weil
> sie denken Sie könnten sich dadurch in ihrer virtuellen Welt profilieren.
> Als Ergebnis dessen verlieren sie jeglichen Rest-Bezug in ihrer realen Welt
> und sind nicht mehr gesellschaftsfähig.
Du kannst doch den Leuten nicht vorschreiben wie ihre Versuche glücklich zu sein auszusehen haben.
Du stellst dich hier hin und behauptest, Du wüsstest besser als sie,
was für sie gut ist, wärest also eine Art höheres Wesen, dass dies beurteilen kann.
Solange Jemand, durch seine Handlungen, nicht den Freiraum und die Rechte anderer beschneidet, soll er doch tun dürfen, was ihm beliebt.
Siri braucht sich nicht zu fürchten
MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb
Aussagen zur Internetsucht sind absurd
Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"
Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen
Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40
Kommentare: 150 | letzter Beitrag 16:24 Uhr
Kommentare: 92 | letzter Beitrag 13:11 Uhr
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.