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Deutscher Pressesprecher ...

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  1. Deutscher Pressesprecher ...

    Autor: Chevarez 16.01.13 - 20:53

    ... auch wenn er Recht hat, mit dem, was er über Wargames und WoT sagt, ist er mir total unsympathisch. Arrogant und schnöselig mit einem BWLer typisches Bullshit-Geseiere, das wie auswendig gelernt klingt.

    Und dann kommen auch noch Aussagen wie: "Ich weiß nicht, wieviele unserer 45 Millionen Spieler Geld bezahlen und wie viele nicht." Entweder er hat wirklich keine Ahnung, was irgendwie bezeichnend wäre, oder er hat sie und sollte sich derartige Aussagen dann einfach verkneifen. Denn so macht er sich lediglich unglaubwürdig.

    Auch wenn er mit seinen anderen Aussagen meine Meinung bestätigt, dass Wargaming mit WoT den Klassenprimus im Bereich des FTP-Genres geschaffen hat.

  2. Re: Deutscher Pressesprecher ...

    Autor: developer 16.01.13 - 21:57

    Chevarez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... auch wenn er Recht hat, mit dem, was er über Wargames und WoT sagt, ist
    > er mir total unsympathisch. Arrogant und schnöselig mit einem BWLer
    > typisches Bullshit-Geseiere, das wie auswendig gelernt klingt.

    Na dann sprich du doch mal spontan aus dem Bauch raus über irgendetwas mit dem sich 100.000 in deinem "Geltungs/Einflussbereich" befinden.

    Und das auch noch über sowas "heikles" wie Geld und Monetarisierung bei nem Free to play Game in nem Interview.

    Jede falsche Formulierung hat tendentiall das Potential nen Shitstorm und Verstimmungen zu verursachen.

    Da brauch man sich nicht wundern wenn die Leute sehr sehr genau vorher überlegen was sie sagen...

    Whatever you do, do it with: 5 + (sqrt(1-x^2(y-abs(x))^2))cos(30((1-x^2-(y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from -100 to 4.5

  3. Re: Deutscher Pressesprecher ...

    Autor: Chevarez 16.01.13 - 23:47

    Ja, da hast du natürlich Recht. Allerdings können das viele andere deutlich sympathischer und weniger gekünstelt und aufgesetzt. Ein Entwickler oder ein BWL-Manager muss das nicht zwingend können. Ein Pressesprecher sollte das jedoch schon in seinem Repertoire haben.

    Und zu Themen, die Dinge wie z. B. Monetarisierung konkret betreffen, muss man sich dann ja auch nicht äußern, wenn man eigentlich nichts Konkretes sagen will/darf. Sollte man jedenfalls nicht, wenn man es nicht konkret darf oder es nicht weiß. Denn dann besteht einfach die Gefahr, dass man unglaubwürdig wirkt.

    Die Aussage: "Jeder Spieler ist uns wichtig!" ist in meinen Augen eine positive. Die Aussage: "Ich weiß nicht, welcher Prozentsatz Geld zahlt und welcher nicht", ist schlicht unglaubwürdig. Wargaming weiß es, sonst würde es betriebswirtschaftlich nichts werden mit dem Unternehmen. Der Pressesprecher könnte es wissen oder weiß es sogar und darf oder will es nicht ansprechen, was ja durchaus nachvollziehbar ist.

    Warum dann aber doch ansprechen, dabei jedoch nichts sagen und eigentlich sogar etwas ganz anderes aussagen wollen? Dass jeder Spieler für das Weiterleben des Spiels und somit auch für Wargaming wichtig ist, hätte ja als Grundaussage völlig ausgereicht?

    Ich will mich aber gar nicht daran aufhängen, denn das war nur ein konkreter Punkt. Allgemein wirkt er halt einfach extrem unsympathisch auf mich und das ist ja zum Glück höchst subjektiv. Was er sonst so alles gesagt hat, fand ich vom Inhalt her ja auch durchaus sehr gut und absolut nachvollziehbar.

  4. Re: Deutscher Pressesprecher ...

    Autor: Moe479 17.01.13 - 01:04

    na wenn einem das so schwer fällt die sache sauber zu verkaufen, dann sollte man die sache wechseln. ich gebe z.b. keine produkte von denen ich nicht überzeugt bin an andere weiter, das gehört für mich zu einem gutem geschäft dazu, die sache auch aus überzeugung zu betreiben. irgendwie geld machen kann jeder ... mit klapprigen gebrauchtwagen oder so, keine ehrenwerte kunst für mich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.13 01:08 durch Moe479.

  5. Re: Deutscher Pressesprecher ...

    Autor: Chevarez 17.01.13 - 03:59

    Nicht dass ich da falsch verstanden wurde. Er sagt schon das Richtige (bis auf die Geschichte mit dem Prozentsatz der Kunden, die Geld zahlen bzw. nicht zahlen). Nur die Art, wie er das macht, und das auch noch als Pressesprecher, halte ich für wenig sympathisch.

    Damit wollte ich nicht sagen, dass er sich verstellt oder evtl. nicht hinter Wargaming steht. Das wollte developer sicher auch nicht so sagen. Ich kenne wirklich einige Typen, die so auch ohne Kamera sind. Nur sind die halt keine Pressesprecher. Darauf wollte ich eigentlich hinaus.

  6. Re: Deutscher Pressesprecher ...

    Autor: mikk 17.01.13 - 11:32

    Über die Art und Weise wie es rüber kam, kann man sich streiten.

    Es könnte aber tatsächlich sein, dass WG nicht weiß _welche_ Person Payer ist und welche nicht. Ich persönlich habe das Gefühl, sie lassen einen gehen, wenn man keine Lust mehr hat und freuen sich im Stillen, wenn man mal wieder ein paar Wochen anzockt. Dafür spricht, dass ich bisher noch nie eine Mail etc. bekommen habe, ob ich nicht Lust hätte wieder weiterzuspielen oder mir noch folgenden weitere Dinge zu kaufen.

    Was sie sicherlich wissen werden, wieviele Spieler und Spielertypen für welche Items bereit sind zu bezahlen. Ebenso wann Spieler anfangen die Kreditkarte zu zücken. Mit den Informationen bist Du bereits in der Lage deine Monetarisierung zu verbessern. Außerdem machen sie so unglaublich viel Asche, dass sie sich derzeit nicht wirklich über Monetarisierung Gedanken machen müssen. In der Tat denke ich, dass Balancing bei ihnen wirklich ganz oben auf der Liste steht, da Fehler in diesem Bereich dem Spiel das Genick brechen kann.

    Zwei Formulierungen von ihm sind unglücklich oder schlichtweg falsch:

    1. Die hohe Payer-Quote (ich habe mal gelesen sie sei bei fast 30%) resultiert hauptsächlich aus der Tatsache, dass das Spiel von Grund auf als F2P konzipiert wurde und keiner gezwungen würde. Bullshit - mag vielleicht eine marginale Ursache sein. Wesentlicher sind:
    - die Spieler erheblich älter sind, als in anderen F2P Titeln und dadurch oft über ein eigenes und gutes Einkommen verfügen. Sprich, sie haben Asche, die sie ausgeben können.
    - das Spiel vieles bietet, je nachdem was man bevorzugt: taktische Spielweise, Simulation, ArcadeShooter, Gemeinschaftsgefühl, Wettkampf mit anderen etc.
    - das Spiel eine absolute Nische und Männer-Kindheitstraum besetzt.
    - der Flow in dem Spiel sehr gut ist. Match vorbei, kein Ding, sofort geht das nächste los. Was würde hier passieren, wenn mal die Wartezeiten zwischen den Runden 5 Minuten dauern würden.
    - und der Spieler immer das Gefühl hat, es geht voran. Selbst wenn er in den HighTiers lange an einem Panzer "festhängt", kann er zwischen den Partien immer noch einen kleinen Panzer fahren und ihn ausstatten.

    Das alles sind Punkte die dem Spieler ein gutes Gefühl geben und den Widerstand freiwillig für ein kostenloses Spiel zu bezahlen sehr weit senkt. Bedeutet also, sie bezahlen für ein Spiel das ihnen Spass macht und nicht weil sie nicht dazu gezwungen werden.

    2. Seine Aussage es bestünde kein Zwang zu bezahlen. Stimmt so nicht. In HighTiers und durchschnittlichen Runden fährt man fast immer in die roten Zahlen (Credits). Selbst sehr gute Gefechte mit vielen Abschüssen, können das nicht ausgleichen. Bedeutet, dass Du HighTier viel seltener fahren kannst, als Du eigentlich möchtest um den Unterhalt wieder auszugleichen oder dass Du einfach bezahlen musst.

  7. Re: Deutscher Pressesprecher ...

    Autor: Chevarez 17.01.13 - 15:14

    mikk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 2. Seine Aussage es bestünde kein Zwang zu bezahlen. Stimmt so nicht. In
    > HighTiers und durchschnittlichen Runden fährt man fast immer in die roten
    > Zahlen (Credits). Selbst sehr gute Gefechte mit vielen Abschüssen, können
    > das nicht ausgleichen. Bedeutet, dass Du HighTier viel seltener fahren
    > kannst, als Du eigentlich möchtest um den Unterhalt wieder auszugleichen
    > oder dass Du einfach bezahlen musst.

    Alles richtig! Allerdings musst du ja nicht zwingend zahlen, nur um mit High-Tier-Tanks unterwegs zu sein. Wie du schon gesagt hast, muss man dann halt, wenn man nicht zahlen will, wieder mit Mid-Tiers ins Feld ziehen, um seine Top-Tiers querzufinanzieren. Das kostet einfach Zeit. Und die kann ich mir bei WoT quasi mit Geld erkaufen. Und das finde ich so gut an WoTs FreeToP(l)ay-System. Man erkauft sich keine essentiellen spielerischen Vorteile, sondern einfach nur Zeit. Und da schließt sich der Kreis zu deiner Argumentation. Die Spielerschaft von WoT hat im Schnitt wohl deutlich mehr Geld als Zeit, da für unsereins die Zeit eigentlich das wichtigste Gut ist. Unter anderem auch deshalb die hohe Monetarisierungs-Quote. Ich hab alleine schon knapp 200 Euro reingesteckt, da ich Anschluss zu meinen Kumpels haben wollte, die das Spiel schon ein Jahr vor mir angefangen haben und selber wohl eher unter 50 Euro in das Spiel gesteckt haben.

  8. Re: Deutscher Pressesprecher ...

    Autor: Allahu Snackbar 17.01.13 - 17:07

    Völlig richtig :)
    Ich hab auch ca. den selben Betrag investiert - und dennoch knapp 15 Tage "durchgezockt" und bin erst bei Tier 8 :) Liegt aber auch daran, dass ich mich in den VK2801 verliebt habe und gerne im Type 59 rumgeheizt bin :)

  9. Re: Deutscher Pressesprecher ...

    Autor: wmayer 18.01.13 - 09:45

    Solang du allein rumdüst kannst du natürlich sofort wieder ein Spiel starten.
    Fährst du aber in einer Gruppe wartest du so lange bis der Letzte auch geplatzt ist.
    Was mich wirklich wundert ist, dass so viele Leute dort alleine fahren.

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