das Verhältnis ist auch enorm, wobei nicht klar ist, ob damit jede bisher geschriebene Codezeile gemeint ist, oder die aktuelle Anzahl der Zeilen im Projekt.
bei 5 Jahren wow sind es 96 Zeilen Code pro Tag und Entwickler. Pro Arbeitsstunde also etwa 12 Zeilen. Das geht doch noch ;-)
Der Löwenanteil war wahrscheinlich bereits vor dem Release 2005 geschrieben.
Es werden Standardmäßig nur Codezeilen gezählt. Leerzeilen und Kommentare werden in der Regel nicht berücksichtigt.
(Dennoch: Eine Zeile mit nur einer öffnenden/schließenden Klammer ist gilt auch als Codezeile!)
Ist aber trotzdem leider völlig nichts sagend wie im Grunde alle Zahlen in dem Artikel. Aber Hauptsache wieder einen Beitrag mit "World of Warcraft" dick im Titel raus gebracht.
Interessant bzw. aussagekräftig wären die Zahlen, wenn dazu erwähnt wäre woraus sie sich zusammen setzen und erhoben werden. Bestes Beispiel hierfür die schier gigantische zahl an gefixten Bugs. Bedenkt man aber, dass jeder orthographische Fehler in einem Questtext als Bug aufgefasst werden kann, relativiert sich die Zahl doch schon ganz erheblich.
> Interessant bzw. aussagekräftig wären die Zahlen, wenn dazu erwähnt wäre
> woraus sie sich zusammen setzen und erhoben werden. Bestes Beispiel hierfür
> die schier gigantische zahl an gefixten Bugs. Bedenkt man aber, dass jeder
> orthographische Fehler in einem Questtext als Bug aufgefasst werden kann,
> relativiert sich die Zahl doch schon ganz erheblich.
Bei der Anzahl von Bugs ist es sehr wahrscheinlich, dass jeder klitzekleine Bug mitgezählt worden ist. Wow mit 180.000 schwerwiegenden Bugs? Es waren zwar viele, aber soviele dann doch wieder nicht :D!
@Ole: doch, das ist realistisch. Natürlich schafft ein guter Entwickler ein paar hundert Zeilen am Tag, manchmal auch über 1000. Aber wenn man in die Statistik das Bug suchen/fixen mit einrechnet, die design-meetings und andere "unproduktive" zeit etc etc, dann sind 12 zeilen am Tag schon realistisch.
club schrieb:
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> Es werden Standardmäßig nur Codezeilen gezählt. Leerzeilen und Kommentare
> werden in der Regel nicht berücksichtigt.
> (Dennoch: Eine Zeile mit nur einer öffnenden/schließenden Klammer ist gilt
> auch als Codezeile!)
Das normalerweise keine Leerzeilen gezählt werden ist mir klar.
Aber es kommt ja doch mal vor, das Code durch anderen ersetzt wird.
Die Frage zielte darauf, ob der ersetzte code mit gezählt, oder quasie die Anzahl der Codezeilen eines bestimmten Version gemeint ist.
cruppstahl schrieb:
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> @Ole: doch, das ist realistisch. Natürlich schafft ein guter Entwickler ein
> paar hundert Zeilen am Tag, manchmal auch über 1000. Aber wenn man in die
> Statistik das Bug suchen/fixen mit einrechnet, die design-meetings und
> andere "unproduktive" zeit etc etc, dann sind 12 zeilen am Tag schon
> realistisch.
Wie recht du hast. Es gab Tage, die zu meinen besten zählen, an denen ich nur in einer einzigen Zeile ein Zeichen ersetzt habe.
Klingt bescheuert, aber extrem kleine Bugs können Stunden an Suche kosten. Purer Wahnsinn.
> (Dennoch: Eine Zeile mit nur einer öffnenden/schließenden Klammer ist gilt
> auch als Codezeile!)
Wenn man sich natürlich an derart verquaste "Coding Conventions" hält, ist die Anzahl der Bugs am Ende auch kein Wunder. :-D
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
cruppstahl schrieb:
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> @Ole: doch, das ist realistisch. Natürlich schafft ein guter Entwickler ein
> paar hundert Zeilen am Tag, manchmal auch über 1000.
Einem Entwickler der soviel schreibt würde ich nicht trauen.
Ich bin immer stolz wenn ich wenig Code schreibe - der dafür viel macht ;-)
irata schrieb:
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> cruppstahl schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > @Ole: doch, das ist realistisch. Natürlich schafft ein guter Entwickler
> ein
> > paar hundert Zeilen am Tag, manchmal auch über 1000.
>
> Einem Entwickler der soviel schreibt würde ich nicht trauen.
> Ich bin immer stolz wenn ich wenig Code schreibe - der dafür viel macht ;-)
Alles eine Frage Umgebung. Die geschwätzigkeit einer Programmierspracher und der Bibliotheken ist da sehr entscheidend.
Dazu zählt ja auch gutes Code-Management. Man kann sich vor den Rechner setzen und täglich mehrere hundert Zeilen Code "runterhacken", der funktioniert und sogar bugfrei ist (nur mal angenommen ;)).
Man kann sich aber auch erstmal ein paar Tage hinsetzen und sich Gedanken über die Gesamtstruktur des Programms und der Interaktion der Klassen untereinander machen. Letztlich entwirft man damit zwar ein Programm, welches gleiche Funktionalität bei gleicher Bugfreiheit bietet, aber für zukünftige Umstrukturierungen wesentlich flexibler und wartungsfreundlicher ist. Da kann dann ein neues Feature auch mal mit einer kleinen neuen Klasse und 10-20 neuen Codezeilen umgesetzt werden, statt in X Klassen und Methoden hunderte neue Zeilen einzufügen.
nur so schrieb:
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> Man kann sich aber auch erstmal ein paar Tage hinsetzen und sich Gedanken
> über die Gesamtstruktur des Programms und der Interaktion der Klassen
> untereinander machen.
Ich weiß ja nicht wie das in deiner Welt so läuft, aber in meiner gehört Planung nicht zum Coden/Programmieren, sondern zur Entwicklung.
> Letztlich entwirft man damit zwar ein Programm,
> welches gleiche Funktionalität bei gleicher Bugfreiheit bietet, aber für
> zukünftige Umstrukturierungen wesentlich flexibler und wartungsfreundlicher
> ist.
Das kommt darauf an wie Kompetent man ist. Und wer wegen jeder kleinen Funktion erst mal Tagelang plant und voroptimiert, wird sich am ende vor allem *ver*planen.
Am Ende ist die Erfahrung wichtiger als das Design. Viele Probleme mus sman einfach real ausreichend lang durchspielen um zu merken wo die Problemstellen sind. Das kann man zwar vorher mit Musterlösungen abfangen, aber nie komplett lösen.
Ideal ist immer noch ein gesundes Mittelmaß. Insbesondere wenn man häufig wechselnde Anforderungen hat (was ja fast überall so ist). Man muss Agil bleiben und nicht seine Zeit mit Optimierungen verschwenden die schon veraltet sein können während sie geschrieben werden.
> Da kann dann ein neues Feature auch mal mit einer kleinen neuen Klasse
> und 10-20 neuen Codezeilen umgesetzt werden, statt in X Klassen und
> Methoden hunderte neue Zeilen einzufügen.
Und weiter? Bildest du dir etwa ein mit der richtigen Planung kriegt man ein Monster-Programm auf eine normale Papierserviette (in lesbarer Schriftgröße)? Ob man am ende fünf Millionen Zeilen hat oder nur eine hat keine Auswirkungen auf die Täglich zu generierenden Codezeilen.
Ich sehe in unseren beiden Beiträgen keine Widersprüche oder Reibungspunkte. Mein Beitrag war nur dazu gedacht klarzumachen, dass man von der Anzahl der Codezeilen meines Erachtens nicht auf die Qualität der Entwickler schließen kann, da man eben nicht weiß, nach welchen Kriterien die Software-Entwicklung betrieben wird. Je mehr Zeilen, desto fleißiger, stimmt eben nicht zwangsläufig.
Im praktischen Einsatz stimme ich zu, dass man insbesondere unter wirtschaftlichen Aspekten einen Mittelweg finden muss. Hier spielt dann insbesondere eine Rolle wie lang der Support und die Weiterentwicklung für dieses Produkt laufen wird.
Mir geht das vielfach so bei komplizierten Regex :-D
Da brauch ich nen Tag bis ich sie wieder versteh und dreh dann genau besagtes Zeichen ^^
So ist es und wie war gerade deine Message?
cruppstahl schrieb:
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> @Ole: doch, das ist realistisch. Natürlich schafft ein guter Entwickler ein
> paar hundert Zeilen am Tag, manchmal auch über 1000. Aber wenn man in die
> Statistik das Bug suchen/fixen mit einrechnet, die design-meetings und
> andere "unproduktive" zeit etc etc, dann sind 12 zeilen am Tag schon
> realistisch.
Also bei 1.000 Zeilen an einem Tag würde ich nicht nach möglichst dynamischer und parametrisierbarer Programmierarbeit ausgehen, eher von Copy&Paste-Programmierung. Schlimmstenfalls noch per Makros...
Grade bei großen Projekten (dazu würde ich so ein Spiel jetzt mal zählen wollen) mit vielen Beteiligten hat man viel mehr "Overhead" als wenn es nur um ein Ein-Mann/Frau-Team handelt. Es gibt dort viel mehr notwendige Treffen und Austausch zwischen den Entwicklern, Designern etc. Ich denke wer 50 Zeilen guten Code an einem Tag geschrieben hat, hat schon gute Arbeit geleistet. Ist aber natürlich auch immer abhängig vom Komplexitätsgrad.
Jaja, je kleiner sie sind (und je blinder man ist) desto länger dauerts halt.
;)
Gruß
RS
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