für diese Probleme ist Gameloft ganz alleine verantwortlich.
Google stellt für Android nicht umsonst den Market zur Verfügung, der die Kompatibilität der Programme mit dem System vor der Installation überprüft und dem Käufer ausserdem stets ein 24h-Rückgaberecht einräumt. Mit den im Market vorhandenen Anwendungen kann es solche Probleme also nicht geben.
Im Gegensatz zum iPhone ist Android allerdings ein offenes System und legt dem erfahrenen User keine Steine in den Weg, wenn er Anwendungen auch ohne Market installieren will. Dies ist allerdings wirklich eher für erfahrene Nutzer gedacht und geht AFAIK auch nicht ohne Zusatzsoftware.
Gameloft missbraucht nun offenbar die Offenheit des Android-Systems, um das Rückgaberecht zu umgehen. Das die Kundenfreundlichkeit darunter leidet scheint ihnen egal zu sein.
Die einzige Konsequenz die man als Anwender daraus ziehen kann ist die, dass man Gameloft-Spiele nicht kauft, solange sie nicht ganz normal im Marketplace zu den dortigen Konditionen angeboten werden.
Danke. Mal wieder ein sinnvolleres Posting als sonst so zu diesem Thema.
Gameloft würde vertriebskosten sparen. Zusätzlich kann man natürlich auch im eigenen Shop verkaufen. Das geht laut Postings hier ja auch teilweise recht bequem per Mobilfon-Rechnung usw. ohne Anmeldung. Gameloft schreibt ja schon 5-10 Jahre Spiele für alle möglichen Handies und muss daher (vor Appstore u.ä.) alle möglichen Zahlungs-Arten beherrschen. Im TV hatten die mal ganze IKEA-Schubladen voller Handies zum testen.
Aber es wäre auch eine Werbung. Nur so eine Möglichkeit: Wer mehr als 2 Spiele ohne vernünftige Kritik zurückgehen lässt, darf nie wieder Gameloft-Spiele kaufen oder darf sie nicht mehr zurückgeben.
Und es ist ja nicht so, das jemand der jeden Tag ein Spiel "klaut" (zurückgehen lässt), nicht nach 10-50 Tagen am Ende wäre, weil Gameloft keine weiteren Spiele hat. Oder man sperrt ihn für Gameloft-Käufe für 1 Woche.
Und wer ein Spiel zum zweiten Mal kauft, darf natürlich nicht mehr zurückgeben.
Und es wäre eine gute Werbung und ist eine Art Probe-Fahrt wie beim Auto.
Sowas ist wichtiger, den Apple-Fanbois vorzuhalten (ich hab auch ein Iphone und bin zufrieden) als der Zensur-krams den die meisten nicht bemerken was ja auch ein Ziel "guter"(gemeint ist "für die fiesen Machthaber erfolgreicher") Zensur ist.
Merkt Euch das für zukünftige Diskussionen.
Das könnte man sogar als Appstore-Konzept machen: Nach 24 Stunden entscheidet man, ob man bezahlen will oder nicht. Danach löscht sich die App selber. In USA wird das sicher morgen patentiert.... Manche Apps braucht man seltener. Die haben dann einen Countdown, nach dem bezahlt werden muss. Der Countdown kann Anzahl bestimmte Aktionen (z.b. Ebay-Snipes oder gespielte Levels) oder Nutzungs-Zeit oder User-CPU-Zeit oder Traffic o.ä. sein.
Die meisten Apps können Highscores, Webaccounts usw. im Internet zugreifen. D.h. man kann sie z.b. über eine ID oder individuellen Lizenz-Key oder einfach die Android-Phone-Owner-EMail-Adresse als ID ausknipsen, wenn sie nicht bezahlt wurden. Spätestens das nächte Update bekäme ein böser Raubkopierer dann nicht mehr (ohne weiteres). Und "ausknipsen"=Kein Zugriff auf den Webserver, der die jeweiligen Daten hostet. Weil man sich dort mit seiner ID/Key/EmailAdresse o.ä. anmelden muss.
Wegen "ohne Zusatzsoftware". Bei Linux gibts doch die Paketmanager. Da scheint keiner von zu lernen :-(
Offene Store-APIS wären nett, um für oma/opa Software installierbar zu haben. Die einfache Eleganz und Geschwindigkeit des AppStore-Kaufes im Apple-Appstore verstehen Leute nicht, die zu viel Zeit haben.
Was der AppleStore nicht hat, sind unterkategorien bzw. Tags/SubTags und auch keine Alternativen. Heise Software hat sowas z.b. Da sieht man dann andere Programme, die evtl interessant sind oder als (kostenlose *har*har*har* Alternative in Frage kommen könnten.
Apple-Store geht schnell in besser nachprogrammiert zu werden. Leider hat keiner der Androids die Intention.
Daran lernt man, wie miese Software entsteht. "Entfremdung" und Desinteresse am Ergebnis und am Kunden.
Dir ist schon klar, warum es die ganzen Light-Versionen beim Appstore gibt...
srws schrieb:
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> für diese Probleme ist Gameloft ganz alleine verantwortlich.
> Google stellt für Android nicht umsonst den Market zur Verfügung, der die
> Kompatibilität der Programme mit dem System vor der Installation überprüft
> und dem Käufer ausserdem stets ein 24h-Rückgaberecht einräumt. Mit den im
> Market vorhandenen Anwendungen kann es solche Probleme also nicht geben.
> Im Gegensatz zum iPhone ist Android allerdings ein offenes System und legt
> dem erfahrenen User keine Steine in den Weg, wenn er Anwendungen auch ohne
> Market installieren will. Dies ist allerdings wirklich eher für erfahrene
> Nutzer gedacht und geht AFAIK auch nicht ohne Zusatzsoftware.
> Gameloft missbraucht nun offenbar die Offenheit des Android-Systems, um das
> Rückgaberecht zu umgehen. Das die Kundenfreundlichkeit darunter leidet
> scheint ihnen egal zu sein.
> Die einzige Konsequenz die man als Anwender daraus ziehen kann ist die,
> dass man Gameloft-Spiele nicht kauft, solange sie nicht ganz normal im
> Marketplace zu den dortigen Konditionen angeboten werden.
Schon mal darüber nachgedacht, dass Gameloft die Spiele auch verkaufen will? Das wird nämlich reichlich schwierig, wenn 90% der Zielgruppe keine Kreditkarte haben und sich nicht bei Google Checkout anmelden können. Darin liegt meiner Meinung nach der einzige Grund, warum die Spiele nicht im Market liegen und das ist nicht die Schuld der Spieleentwickler, sondern Googles. Ein ordentliches Bezahlsystem würde wahrscheinlich auch die Piraterie eindämmen, aber Google kommt scheinbar nicht aus der Hüfte. Verhandlungen mit PayPal laufen ja schon einige Zeit.
Echt geil!
In dem Artikel gehts um Gamelofts Vertrieb von 3D-Spielen für Android.
Und was kommt hier in den Kommentaren? Apple Bashing! So cool.
BTW - Natürlich hat Apple im Store Kategorien und Tags. Aber da dürft ihr mit eurem Kraken OS ja nicht rein...
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