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Lebensgefährlich?

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  1. Lebensgefährlich?

    Autor SirRobin 24.07.12 - 07:40

    Sowas zeigt mal wieder, dass wirklich jeder Mist ans iPhone angedockt wird. Wer selbst taucht weiß dass so ein Tauchcomputer nieeeemals das Hirn ersetzten darf und sollte aber der weiß auch, dass es lebensgefährlich sein kann, wenn das Teil ausfällt und man es nicht redundant dabei hat.
    Hoffe keiner lässt sich ernsthaft auf so einen Schmarrn ein...

    . . . -- -- -- . . . -- -- -- . . . -- -- -- . . . -- -- -- . . . -- -- --
    Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, Du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

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  2. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Vollstrecker 24.07.12 - 07:54

    Moment! Ein Vorteil hat dieses iPhone Gadget: Bei einem Notfall kann man damit Hilfe rufen :D

    Mit welchem anderen Tauchcomputer kann man schon Telefonieren und SMS schreiben?

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  3. Re: Lebensgefährlich?

    Autor KillerKowalski 24.07.12 - 08:01

    Erst wenn auch das platte Land versorgt ist, darf GSM unter Wasser ausgebaut werden.

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  4. Re: Lebensgefährlich?

    Autor cry88 24.07.12 - 08:01

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moment! Ein Vorteil hat dieses iPhone Gadget: Bei einem Notfall kann man
    > damit Hilfe rufen :D
    >
    > Mit welchem anderen Tauchcomputer kann man schon Telefonieren und SMS
    > schreiben?

    ich stell mir gerade ernsthaft die frage ob das funktioniert und wenn ja bis in welche tiefe^^

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  5. Re: Lebensgefährlich?

    Autor snadir 24.07.12 - 08:06

    Und das ist jetzt lebensgefährlicher als andere Tauchcomputer, weil?

    Die ersetzen auch nicht das Hirn... Und zum anderen darf man eh nie alleine tauchen, also selbst wenn ein Tauchcomputer (bzw. das iPhone in dem Fall) ausfällt, haben die anderen/ bzw. der/die andere auch noch einen Computer oder ein Hirn dabei...

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  6. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Vollstrecker 24.07.12 - 08:16

    Schnell mal in die Liste der Vorurteile für iPhone User schauen....
    ... ich glaube der TS wollte "iPhone" und "Hirn" in eine Verbindung bringen :D

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  7. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Frost 24.07.12 - 08:28

    snadir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die ersetzen auch nicht das Hirn... Und zum anderen darf man eh nie alleine
    > tauchen, also selbst wenn ein Tauchcomputer (bzw. das iPhone in dem Fall)
    > ausfällt, haben die anderen/ bzw. der/die andere auch noch einen Computer
    > oder ein Hirn dabei...

    Da stimme ich dir zu, kommt noch dazu, dass man auch ohne Tauchcomputer noch sicher auftauchen kann, sicherheitstopp inklusive.

    Grundsätzlich finde ich die Hülle gut (auch wenn ich kei Apple will). Mir ist dabei aber noch etwas aufgefallen: Kann diese Hülle auch den Luftdruck in dem Tank erkennen? Je nach Taucher verbrauchen diese verschieden schnell die Luft & man sollte immer wissen wieviel Bar man noch in der Flasche hat! Da spielt auch die errechnete Nullzeit keine Rolle.

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  8. Re: Lebensgefährlich?

    Autor d1m1 24.07.12 - 08:28

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vollstrecker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > ich stell mir gerade ernsthaft die frage ob das funktioniert und wenn ja
    > bis in welche tiefe^^

    Wenn man an der Oberfläche Netz hat könnte man theoretisch die Antenne verlängern, also denke ich schon :D
    Allerdings bräuchte das auch mehr Strom.
    Sowas sollte es aber auch schon geben.

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  9. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Caliban81 24.07.12 - 08:31

    snadir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das ist jetzt lebensgefährlicher als andere Tauchcomputer, weil?
    >
    > Die ersetzen auch nicht das Hirn... Und zum anderen darf man eh nie alleine
    > tauchen, also selbst wenn ein Tauchcomputer (bzw. das iPhone in dem Fall)
    > ausfällt, haben die anderen/ bzw. der/die andere auch noch einen Computer
    > oder ein Hirn dabei...


    Weil das iPhone nicht dafür gemacht ist das eine App 100% sicher und zuverlässig arbeitet, sondern das darauf möglichst flexibel zu sein. Deine Frage ist so als würdest du einen Fleischhauer fragen warum er den nicht das Schweizertaschenmesser verwendet, damit kann man doch auch schneiden.

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  10. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Hadraniel 24.07.12 - 08:42

    Caliban81 schrieb:
    > Weil das iPhone nicht dafür gemacht ist das eine App 100% sicher und
    > zuverlässig arbeitet, sondern das darauf möglichst flexibel zu sein. Deine
    > Frage ist so als würdest du einen Fleischhauer fragen warum er den nicht
    > das Schweizertaschenmesser verwendet, damit kann man doch auch schneiden.

    Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

    Ein Tauchcomputer, ob iPhone oder konventionell, ist ein Komfort-Bonus, aber mitnichten ein Gerät an dem das Leben hängt. Die letzte redundante Stufe des Tauchzeiten-Trackings ist das Hirn. Lebenswichtig ist z.B. der Octopus, weshalb man davon immer zwei dabei hat, und der vorgeschriebene Tauch-Buddy ebenfalls nochmal zwei.

    Was macht man, wenn der Tauchcomputer ausfällt? Man hält sich an die konservativen Tauchtabellen, die man sich vorher eingeprägt hat. Oder man beginnt halt direkt mit dem Aufstieg. Ein Ausfall des Tauchcomputers gefährdet also nicht die Sicherheit, sondern reduziert lediglich die Dauer eines sicheren Tauchgangs.

    Ein defekter Tauchcomputer ist genauso "lebensgefährlich" wie der Ausfall von GPS-Geräten beim Sichtflug: auch ohne Navi muss man stets (wenigstens grob) wissen, wo man sich befindet, und wie man die eigene genaue Position mittels Auffanglinien ermittelt.

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  11. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Frost 24.07.12 - 08:46

    Caliban81 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil das iPhone nicht dafür gemacht ist das eine App 100% sicher und
    > zuverlässig arbeitet, sondern das darauf möglichst flexibel zu sein.

    Nun, wenn es gut und sicher verarbeitet / programiert wird, steht der Benutzung grundsätzlich nichts im wege.

    Selbstverständlich muss es Zertifiziert werden, bevor ich es benutzen würde.
    Ausserdem hast keine Garantie, dass ein herkömlicher Tauchcomputer zuverlässig funktioniert, darum ist es ja so wichtig auch alles zuvor zu planen/auszurechnen und die Tauchcomputer mit dem deiner Partner zu vergleichen, sicherheitshalber berechne ich auch im voraus die Nullzeiten manuell, nur damit ich auch gegen alles gewappnet bin.

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  12. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Blupp 24.07.12 - 08:47

    Denke schon, dass es gefährlicher ist, weil

    - Das Ding nur bis 40m ausgelegt ist. Klar, dass ist die max. Grenze beim Sporttauchen, aber was mache ich, wenn ich beim Tauchgang versehentlich über die 40 m komme? Flutet dann das Ding? Was mache ich dann? RDP-Tabelle ziehen und nachrechnen? Eher nicht. In der Situation muss ich mich auf meinen Computer verlassen können. Damit kommen wir zum nächsten Punkt:
    - Akku: Ich habe gehört es soll unterwasser auch mal kalt werden. Leiden darunter solche Akkus nicht? Wird so ein IPhone vor dem TG auch nicht für andere Dinge verwendet? Verbrauch sich der Akku nicht deutlich schneller, wenn das Display die ganze Zeit an ist? Und es muss die ganze Zeit an sein. Irgendeinen Knopf drücken, um mal eben zu sehen, wie tief ich bin oder wieviel RNZ ich habe, wäre für mich nicht akzeptabel! Meinen Tauchcomputer habe ich übrigens jetzt schon 2,5 Jahre und musste erst einmal die Batterie wechseln...

    Grundsätzlich finde ich das Konzept interessant und hat sicherlich Zukunft, aber nicht in der Kombi. Da sollen die Profis mal was entwicklen. Der Mares HD ist da ja schon ein Schritt in die Richtung. Außerdem kommt ja noch der Preis dazu : IPhone 600 ¤ + 300 ¤ das Gehäuse. Für den Preis bekommt schon einen schicken luftintegrierten Computer. Ok, der kann nicht telefonieren, aber das kann das IPhone UW auch nicht ;-)

    Ich halte das ganze für ein geschicktes Fanboy-Produkt. Die Apple-Jünger lassen sich aber zu gerne das Geld aus der Tasche ziehen ;-) BTW: Ich liebe meinen IPod und meinen AirExpress für Airplay, aber das IPhone ist mir zu hipp ;-) Das hat ja jeder ;-)

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  13. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Frost 24.07.12 - 09:06

    Blupp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denke schon, dass es gefährlicher ist, weil
    >
    > - Das Ding nur bis 40m ausgelegt ist. Klar, dass ist die max. Grenze beim
    > Sporttauchen, aber was mache ich, wenn ich beim Tauchgang versehentlich
    > über die 40 m komme? Flutet dann das Ding? Was mache ich dann? RDP-Tabelle
    > ziehen und nachrechnen? Eher nicht. In der Situation muss ich mich auf
    > meinen Computer verlassen können.

    Wer behauptet sein Gehäuse ist bis 40m dicht und es nur mit 5 Bar Druck testet ist sowieso unseriös. Mal ein Beispiel aus nem anderen Metier: Die Firma in der ich arbeite stellt Hydranten her, die sind für einen Betrieb bei 6 Bar ausgelegt, getestet werden sie mit 24 bar Druck und müssen perfekt dicht sein. Also nehme ich schwer an, das diese Hülle auch bei einem Not-Tauchgang auf 42 m dicht bleibt.

    > - Akku: Ich habe gehört es soll unterwasser auch mal kalt werden. Leiden
    > darunter solche Akkus nicht? Wird so ein IPhone vor dem TG auch nicht für
    > andere Dinge verwendet? Verbrauch sich der Akku nicht deutlich schneller,
    > wenn das Display die ganze Zeit an ist? Und es muss die ganze Zeit an sein.
    > Irgendeinen Knopf drücken, um mal eben zu sehen, wie tief ich bin oder
    > wieviel RNZ ich habe, wäre für mich nicht akzeptabel!

    Das ist aber ein problem, ich hab keine ahnung wie lange ein iPhone Akuu hält, aber wenn du ne Stunde Angry Birds spielst, ist dein Akku ja auch nicht komplett leer.

    Aber nochmal: die siehts mit dem Flaschendruck aus, kann das Iphone das auch anzeigen? auf dem Screenshot habe ich das nicht gesehen...

    Was ich aber gesehen habe ist, das man ja auch Fotos unter Wasser machen kann und eine Taschenlampe auch mit hat, das ist sehr nützlich!

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  14. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Schubiu 24.07.12 - 09:32

    Frost schrieb:

    >
    > Aber nochmal: die siehts mit dem Flaschendruck aus, kann das Iphone das
    > auch anzeigen? auf dem Screenshot habe ich das nicht gesehen...
    >



    Sieht laut Homepage nicht so aus als ob das Iphone den Flaschendruck anzeigen könnte. Dazu bräuchte es ja noch einen extra Funksender vom Hersteller den Du an die erste Stufe anschrauben müsstest. Der muss ja dann noch mit dem Telefon kommunizieren. Wenn es da nix proprietäres gibt vom Hersteller der Hülle da, würde dann vermutlich Bluetooth herhalten müssen.
    Aber evtl. kommt das ja noch.

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  15. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Ike_klar 24.07.12 - 09:48

    Ganz ehrlich.. Ein Tauchcomputer brauche ich nicht für die maximale Tauchzeit.. die hat man eh im Kopf..

    Ein Vorteil eines TG sehe ich in der "Luftprognose" der mir die Restzeit bei aktueller Tiefe inkl. Einbeziehung der zu machenden Sicherheitsstopps bein Auftauchen aufzeigt.. Dazu nen Kompass und ein Tiefenmesser..

    ggf. noch ein akustischer Alarm wenn ich auf Nitrox tauche und durch Blödheit in der nähe der toxischen Tiefengrenze komme.

    Das ist ein Spielzeug.. Sonst nix..

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  16. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Mr_Corleone 24.07.12 - 09:51

    Blupp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denke schon, dass es gefährlicher ist, weil
    >
    > - Das Ding nur bis 40m ausgelegt ist. Klar, dass ist die max. Grenze beim
    > Sporttauchen, aber was mache ich, wenn ich beim Tauchgang versehentlich
    > über die 40 m komme? Flutet dann das Ding? Was mache ich dann? RDP-Tabelle
    > ziehen und nachrechnen? Eher nicht. In der Situation muss ich mich auf
    > meinen Computer verlassen können. Damit kommen wir zum nächsten Punkt:
    > - Akku: Ich habe gehört es soll unterwasser auch mal kalt werden. Leiden
    > darunter solche Akkus nicht? Wird so ein IPhone vor dem TG auch nicht für
    > andere Dinge verwendet? Verbrauch sich der Akku nicht deutlich schneller,
    > wenn das Display die ganze Zeit an ist? Und es muss die ganze Zeit an sein.
    > Irgendeinen Knopf drücken, um mal eben zu sehen, wie tief ich bin oder
    > wieviel RNZ ich habe, wäre für mich nicht akzeptabel! Meinen Tauchcomputer
    > habe ich übrigens jetzt schon 2,5 Jahre und musste erst einmal die Batterie
    > wechseln...
    >
    > Grundsätzlich finde ich das Konzept interessant und hat sicherlich Zukunft,
    > aber nicht in der Kombi. Da sollen die Profis mal was entwicklen. Der Mares
    > HD ist da ja schon ein Schritt in die Richtung. Außerdem kommt ja noch der
    > Preis dazu : IPhone 600 ¤ + 300 ¤ das Gehäuse. Für den Preis bekommt schon
    > einen schicken luftintegrierten Computer. Ok, der kann nicht telefonieren,
    > aber das kann das IPhone UW auch nicht ;-)
    >
    > Ich halte das ganze für ein geschicktes Fanboy-Produkt. Die Apple-Jünger
    > lassen sich aber zu gerne das Geld aus der Tasche ziehen ;-) BTW: Ich liebe
    > meinen IPod und meinen AirExpress für Airplay, aber das IPhone ist mir zu
    > hipp ;-) Das hat ja jeder ;-)


    Nachdem ich was tauchen angeht keinerlei Erfahrung habe, kann ich lediglich das Akku-Thema ansprechen bzw. eine Behauptung aufstellen.

    Grundsätzlich hält ein iPhone (zumindest mein altes 3Gs was ich endlich los bin :D), wenn der Bildschirm dauer an ist, ich also Spiele und WLAN anhatte (nach 1 1/2 Jahren) immer noch bestimmt 3 Stunden. Zumal wenn man das ganze jetzt mal Technisch sieht (mag sein, dass das "erst" auf langen Strecken, ala "Stromnetze" eine Rolle spielt), dass die "Schaltkreise" bzw. die Kabel weniger Widerstand leisten, desto "kälter" sie sind. Wie sich die Kälte jetzt auf eine Batterie oder einen Akku auswirkt kann ich nicht sagen.

    "Wer der Meinung ist, dass man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist."
    - Benjamin Franklin -



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.12 09:53 durch Mr_Corleone.

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  17. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Hadraniel 24.07.12 - 09:51

    Blupp schrieb:
    > - Das Ding nur bis 40m ausgelegt ist. Klar, dass ist die max. Grenze beim
    > Sporttauchen, aber was mache ich, wenn ich beim Tauchgang versehentlich
    > über die 40 m komme? Flutet dann das Ding? Was mache ich dann? RDP-Tabelle
    > ziehen und nachrechnen? Eher nicht. In der Situation muss ich mich auf
    > meinen Computer verlassen können.
    Also bei meiner Tauchschule hat man mir beigebracht, auch bei Ausfall des Tauchcomputers noch sicher tauchen zu können.

    Wer so taucht, daß sein Leben am Computer hängt, sollte es besser ganz bleiben lassen.

    > - Akku: Ich habe gehört es soll unterwasser auch mal kalt werden. Leiden
    > darunter solche Akkus nicht? Wird so ein IPhone vor dem TG auch nicht für
    > andere Dinge verwendet? Verbrauch sich der Akku nicht deutlich schneller,
    > wenn das Display die ganze Zeit an ist? Und es muss die ganze Zeit an sein.
    Kälte reduziert die Leistung von Akkus. Ein iPhone hält bei Vollauslastung (GPS inklusive) rund 5 Stunden durch. Ohne GPS und dafür bei Kälte wird es nicht signifikant schlechter werden - in jedem Fall aber länger als jeder Hobby-Tauchgang.

    Das Gehäuse richtet sich wohl kaum an Unterwasser-Schweißer, die nach einem Arbeitstag am Grund auf 5m nochmal 24h in die Deko-Kammer gehen.

    > Ich halte das ganze für ein geschicktes Fanboy-Produkt. Die Apple-Jünger
    > lassen sich aber zu gerne das Geld aus der Tasche ziehen ;-)
    Wenn es funktioniert, warum nicht? Dann bekäme man für den Preis eines normalen Unterwasser-Kameragehäuses eine Unterwasser-HD-Videokamera plus Tauchcomputer obendrein.

    Wenn das Gehäuse jetzt nicht für iPhone sondern für ein Android-Smartphone wäre, wäre es hingegen innovativ und pfiffig?

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  18. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Zyrix2053 24.07.12 - 09:57

    Sorry, aber das Ding tut was es verspricht. Dinge wie Luftprognose haben doch bei weitem auch nicht alle Tauchcomputer, vor allem nicht zu dem Preis. Da kostet der Sensor für die Berechnung ja schon bald soviel wie die Hülle die hier angeboten wird.

    85% der Taucher (im Sporttauchbereich) tauchen so oder so nur Tauchgänge die man recht problemlos ohne Tauchcomputer machen könnte. Es ist sogar so das Tauchcomputer oft dazu verleiten sehr knapp an der Nullzeit Grenze zu tauchen und das ist bei vielen Wiederholungstauchgängen über mehrere Tage auch nicht mehr gesund.

    Ob das Ding jetzt was taugt oder nicht würde ich vor allem in der Präzision der Messdaten sehen. Wenn die genau sind und die Hülle dicht ist, dann spricht wenig dagegen, außer das ein Iphone am Handgelenk nicht unbedingt praktisch ist.

    Wer mehr Daten (wie Luftverbraucht) braucht, der muss halt tiefer in die Tasche greifen.

    Ich würde mir das Teil dennoch nicht kaufen, weil man für 330$ einen guten einfachen Tauchcomputer bekommen der robuster ist das das Iphone und bei dem man die Batterie einfacher selber wechseln kann :)

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  19. Re: Lebensgefährlich?

    Autor Oldschooler 24.07.12 - 10:09

    Vielleicht sollten alle Leute, die noch nie im Leben tauchen waren, hier besser gar nichts mehr sagen! Man verlässt sich unter Wasser nie alleine auf den Tauchcomputer, man sollte gut genug ausgebildet sein um immer ohne Tauchcomputer tauchen zu können. Ich sehe immer wieder "Urlaubstaucher", die nur auf ihre Uhr starren statt in die Umgebung, und dann immernoch nicht verstehen wie lange man noch tauchen kann. Daher ist es völlig egal ob man einen Computer in Form einer Uhr, eines Armschutzes oder eines eingepackten Handys hat... es ist und bleibt ein zusätzliches Hilfsmittel!

    Ich selber hatte noch nie einen Tauchcomputer dabei, da ich bisher kein Gerät gefunden habe, das meinen gehobenen Ansprüchen an Elektronisch zu einem vernünftigen Preis entspricht und ich mit den Finimeter und der Tauchtabelle sehr gut klarkomme. Da ich jedoch in meinem iPhone eh die Tauchgänge hinterlege und eine Software auf dem Gerät einfacher zu tauschen ist als auf den herkömmlichen Geräten, ist die Lösung schon sehr interessant.

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  20. Re: Lebensgefährlich?

    Autor the_crow 24.07.12 - 10:17

    Da kann ich nur zustimmen. Für Otto-Normal-Taucher ist ein ausgefallener Tauchcomputer nicht lebensgefährlich. Wenn die Technik ausfällt, dann taucht man eben auf. Solange man keine Deko-Tauchgänge macht ist das überhaupt kein Problem.

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