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Ich bin kein Entwickler, sondern Endanwender - Meine Ansichten

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  1. Ich bin kein Entwickler, sondern Endanwender - Meine Ansichten

    Autor: Wunderlich 29.12.12 - 23:23

    WALL OF TEXT AUF GRUND VON ZITATEN. WER KEINE LUST HAT SOLL VERSCHWINDEN, DANKE.


    Lest euch zuerst folgenden Artikel durch:
    http://www.talkandroid.com/99745-question-to-android-oems-manufacturers-whats-the-benefit-of-having-custom-skins-on-devices/

    Ich zitiere:
    "[...] While many Android users have an idea of their intentions for Androids, OEMs and manufacturers have another idea, so let’s talk about what a custom UI is. They are focused on addressing the perceived trends of today and tomorrow— the fastest, latest hardware in its devices, but keeping things especially simple and social-centric at the same time by mandating custom UI layers or "skins" on their devices. Let me explain: most consumers are not aware of the performance or benchmarks in devices - nor should they be aware. If an average consumer hears dual or quad-core, lots of RAM, high megapixel camera, that will raise their antennas and spark their interest. Similarly, the average consumer is focused and interested on what's visually appealing - and we all know nothing is more appealing than a bunch of useless and resource-hogging icons and widgets on a device which distinguish it from the competition to the average consumer. Let's face it - Apple's iOS is one hell of a nice UI, yet it's simple, clean and visually effective. Vanilla Android is well'; generally not so attractive to the human eye (although Android 4.0 is a step in the right direction). The major OEMs realize this and take the basic platform of the Android OS, jazz it up a little bit by including a skin such as Samsung&'s TouchWiz, HTC's Sense UI and Motorola&'s (MOTO)BLUR. Now that you have an idea of what a skin is, let's talk about what type of devices have which version of the Android ecosystem [...]"
    _________________________________________________________________________

    Genau an dieser Stelle machen es sich die User hier zu einfach, welche den Herstellern jetzt den schwarzen Peter zuschieben wollen. Diese folgen nämlich einfach den Trends welcher der 08/15-Käufer zur Zeit hinterher rennt. Da ist doch total frech hier Leuten irgendwelche Custom-ROMs und XDA-Threads aufschwatzen zu wollen. Selbst ich, als durchaus versierter Nutzer, hätte dafür wenig Interesse übrig. Schon gar nicht bei einem Smartphone.

    Wäre es technisch wirklich so schwierig gewesen, wenn man Unterbau und Oberfläche modularer und besser voneinander getrennt aufgebaut hätte?


    Wo wir gleich beim nächsten Punkt wären:
    "All of these aspects of development and research is not cheap by any means and is very costly. Instead of wasting potentially millions of dollars on the R&D of custom skins on advanced devices, manufacturers need to take advantage of stock Android on their devices. Once that is done, they wouldn't be so focused on spending millions on marketing and advertising on rolling out useless updates, but instead focusing on the quality and improvements of its device's hardware. Moreover, if OEMs and its carriers are trying to brand devices as unique, why have multiple devices of a brand be based off the same skin? These devices with the same skins, but different hardware and price points make it confusing for Android users to choose ... which ultimately puts the devices on the chopping board within months after not selling well and putting pressure on the manufacturers to push out more phones which also will be a bust and won't sell well. It's just a sad cycle and not what the effect of the Android platform should be."

    Genau an dieser Stelle hätte man das ganze System anders entwickeln müssen und zwar mit der Option, dass man das Vanilla-UI als Alternative nutzen kann. Natürlich kann man per Root die ganze Bloatware runterschmeißen und sich auch so oder so einen anderen Launcher installieren, aber sonderlich praktikabel bleibt diese Methode nicht, wenn sich die Android-OEMs so tief ins System einnisten können und man dann trotzdem ewig auf 'offizielle' Updates warten darf, falls überhaupt welche kommen.

    Ich bin wirklich kein Entwickler und habe auch von Linux kaum Ahnung, aber dass es Hardware-, Kernel-, Library-, Application- und GUI-Schichten gibt oder geben sollte ist mir durchaus bekannt. Ob es jetzt am Android-Aufbau selbst (Layer, Treiber, ...) oder den fehlenden Einschränkungen von Googles Seite aus liegt vermag ich nicht zu sagen, aber wer das ganze System in seiner jetzigen Form verteidigt hat den Schuss definitiv nicht gehört.

    Dass sich einige Linux-Nutzer über die tausenden Distributionen und deren Forks freuen ist eine Sache, aber auch wenn ich das schon auf dem Desktop für kritisch betrachte, kann dies auf dem Smartphone-Markt einfach nicht funktionieren. Tut es ja auch nicht, wenn man die Statistiken der verwendeten Android-Version betrachtet. Das hat nämlich auch den Nachteil, dass aktuelle Systeme 4.1/4.2 Programm-technisch wohl möglich gar nicht ausgereizt werden können, wenn 2.x-Kompatibilitäten von den Entwicklern beibehalten werden.


    PS: Davon abgesehen gibt es für viele Android-Smartphones gar keine Stock-ROMs, so dass man als _normaler_ User mit den Veränderungen leben muss welcher der Maintainer da eingepflegt hat. Auch wenn der 2.X-User zufrieden ist halte ich es für unsere Pflicht den Dau von den Tentakeln der Update-verweigernden Hersteller zu schützen.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 29.12.12 23:34 durch Wunderlich.

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  2. Re: Ich bin kein Entwickler, sondern Endanwender - Meine Ansichten

    Autor: azeu 30.12.12 - 04:06

    Google MUSS Android den Herstellern bis zu einem gewissen Grad nunmal offen halten, damit diese das OS überhaupt verwenden. Ansonsten müsste Google alles selber machen und auch die Hardware dazu selber liefern, so wie Apple.

    Der Fehler den die Hersteller machen, ist mMn, dass sie sich zu stark ins OS einmischen um sich von der Konkurrenz auch ja abzuheben. Das gelingt ihnen zwar durchaus, aber halt mit der Konsequenz, dass sie den Updates des regulären Androids dann selber nicht mehr nachkommen (wollen).

    Es bleibt natürlich auch die Frage, ob die Hersteller den Google-Updates nicht hinterher kommen, oder ob sie es einfach nicht wollen - bei gewissen Geräten, die nicht allzu verbreitet sind. Updates verursachen nunmal Kosten, die gedeckt werden wollen.

    Gruss an die NS of America

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  3. Re: Ich bin kein Entwickler, sondern Endanwender - Meine Ansichten

    Autor: Wunderlich 30.12.12 - 13:52

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Google MUSS Android den Herstellern bis zu einem gewissen Grad nunmal offen
    > halten, damit diese das OS überhaupt verwenden. Ansonsten müsste Google
    > alles selber machen und auch die Hardware dazu selber liefern, so wie
    > Apple.

    Deswegen denke ich doch, dass man das ganze System hätte stärker voneinander trennen müssen was die einzelnen Bestandteile angeht. Es ist wäre doch kein Problem, wenn Hersteller ihre 'Tweaks' als Erweiterungen einbinden können, welche der User auf Wunsch deaktivieren kann.

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  4. Re: Ich bin kein Entwickler, sondern Endanwender - Meine Ansichten

    Autor: azeu 30.12.12 - 16:13

    Dummerweise wollen die Hersteller das aber nicht. Für den Hersteller ist das OS - welches er selbst angepasst (vergewaltigt) hat - genauso sein Eigentum wie die Hardware. Der Hersteller möchte schlicht nicht, dass Du ein anderes OS auf Dein Smartphone/Tablet installierst. Das würde ja bedeuten, dass sein OS nicht gut genug für Dich als Kunde wäre :) Wäre schlecht für das Image. Also einfach zwingen das zu nutzen was Du bekommst und der Hersteller ist glücklich.

    Zumindest in meinem Weltbild :)

    Gruss an die NS of America

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  5. Re: Ich bin kein Entwickler, sondern Endanwender - Meine Ansichten

    Autor: cry88 30.12.12 - 22:54

    Wunderlich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen denke ich doch, dass man das ganze System hätte stärker
    > voneinander trennen müssen was die einzelnen Bestandteile angeht. Es ist
    > wäre doch kein Problem, wenn Hersteller ihre 'Tweaks' als Erweiterungen
    > einbinden können, welche der User auf Wunsch deaktivieren kann.

    trennen? google gibt den quellcode frei. den kann jeder runterladen und nutzen. die hersteller laden ihn runter und streichen unter anderem die zeilen in denen der update server von google steht einfach raus und tragen dort ihren eigenen ein. da is nichts mit trennen. die hersteller ändern nach belieben den code um!

    ohne diese freiheit hätte kein hersteller android genutzt

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