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Intel ist zu groß, um zu scheitern.

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  1. Intel ist zu groß, um zu scheitern.

    Autor Atalanttore 08.09.12 - 16:25

    Über kurz oder lang wird Intel an ARM vorbeiziehen und dann sind die Worte von ARM sprichwörtlich nur noch der Hochmut vor dem Fall.

    ARM entwickelt nur CPUs. Intel dagegen entwickelt nicht nur Prozessoren und produziert nebenbei all seine Chips auch noch selbst.

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  2. Re: Intel ist zu groß, um zu scheitern.

    Autor Freakgs 08.09.12 - 16:56

    Ich stimme mit Dir ja überein, dass große Unternehmen tendentiell nicht so schnell untergehen aber das dachte man auch bei einigen Banken. Dann kam die Krise und viele dieser Banken wären pleite gegangen, wenn es keine Hilfe von Staatsseite gegeben hätte.

    Bevor ich jetzt von irgend einer Seite Flames kriege: ich sage damit NICHT, dass Intel untergeht, sondern dass es nicht unmöglich ist.

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  3. Re: Intel ist zu groß, um zu scheitern.

    Autor defaulx 08.09.12 - 17:00

    Atalanttore schrieb:
    > ARM entwickelt nur CPUs. Intel dagegen entwickelt nicht nur Prozessoren und
    > produziert nebenbei all seine Chips auch noch selbst.

    Das stimmt so überhaupt nicht mehr. ARM entwickelt nebenbei auch GPU-Kerne (die Mali-Serie) und einen ganzen Haufen an Peripherie-Cores (verschiedene Schnittstellen, Bussysteme, etc.) für das ARM-Ecosystem. Und das machen sie im Moment sehr gut.

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  4. Re: Intel ist zu groß, um zu scheitern.

    Autor Atalanttore 08.09.12 - 17:02

    Freakgs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stimme mit Dir ja überein, dass große Unternehmen tendentiell nicht so
    > schnell untergehen aber das dachte man auch bei einigen Banken. Dann kam
    > die Krise und viele dieser Banken wären pleite gegangen, wenn es keine
    > Hilfe von Staatsseite gegeben hätte.

    Banken stellen, im Gegensatz zu Intel, auch nichts her, sondern verleihen im besten Fall nur Geld. Im schlechtesten Fall führen sie riskante (und ggf. auch menschenverachtende) Spekulationen mit dem Geld ihrer Kunden durch.


    > Bevor ich jetzt von irgend einer Seite Flames kriege: ich sage damit NICHT,
    > dass Intel untergeht, sondern dass es nicht unmöglich ist.

    Habe ich zumindest noch nie gemacht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.12 17:04 durch Atalanttore.

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  5. Re: Intel ist zu groß, um zu scheitern.

    Autor neocron 08.09.12 - 20:14

    Atalanttore schrieb:
    ----------------------------in, dass große Unternehmen tendentiell nicht
    > so
    > > schnell untergehen aber das dachte man auch bei einigen Banken. Dann kam
    > > die Krise und viele dieser Banken wären pleite gegangen, wenn es keine
    > > Hilfe von Staatsseite gegeben hätte.
    >
    > Banken stellen, im Gegensatz zu Intel, auch nichts her, sondern verleihen
    > im besten Fall nur Geld.
    Banken bieten dienstleistungen und stellen sehr wohl etwas her. Vermoegenswerte. Und koennen durch riskante Geschaefte oder Unvermoegen auf die gleiche Weise versagen, wie alle anderen!
    >Im schlechtesten Fall führen sie riskante (und
    > ggf. auch menschenverachtende) Spekulationen mit dem Geld ihrer Kunden
    > durch.
    Aehnliches kann intel machen, mit dem Kapital ihrer Glaeubiger oder Aktionaere!
    Meiner Meinung nach besteht kein Unterschied!
    >
    >

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  6. Re: Intel ist zu groß, um zu scheitern.

    Autor Atalanttore 08.09.12 - 20:56

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Banken bieten dienstleistungen und stellen sehr wohl etwas her.
    > Vermoegenswerte. Und koennen durch riskante Geschaefte oder
    > Unvermoegen auf die gleiche Weise versagen, wie alle anderen!

    Und die Produktion von "Vermögenwerten" ist vergleichbar kompliziert wie die Entwicklung/Produktion von Computerchips?

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  7. War Enron nicht auch zu groß, um zu scheitern ?

    Autor barforbarfoo 08.09.12 - 21:07

    http://de.wikipedia.org/wiki/Enron

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  8. Re: War Enron nicht auch zu groß, um zu scheitern ?

    Autor Atalanttore 08.09.12 - 21:09

    Intel ist kein betrügerischer Energiekonzern.

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  9. Re: Intel ist zu groß, um zu scheitern.

    Autor neocron 08.09.12 - 22:59

    Atalanttore schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neocron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Banken bieten dienstleistungen und stellen sehr wohl etwas her.
    > > Vermoegenswerte. Und koennen durch riskante Geschaefte oder
    > > Unvermoegen auf die gleiche Weise versagen, wie alle anderen!
    >
    > Und die Produktion von "Vermögenwerten" ist vergleichbar kompliziert wie
    > die Entwicklung/Produktion von Computerchips?
    1. Was hat der schwierigkeitsgrad damit zu tun?
    2. Es kann sogar wesentlich komplizierter sein!
    Bedingt aber, dass es nachts auch kaelter ist als draussen ...

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  10. Re: Intel ist zu groß, um zu scheitern. ... so wie Nokia?

    Autor Nogger 09.09.12 - 22:15

    Dachte man vor ein paar Jahren von Nokia auch.

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  11. Re: Intel ist zu groß, um zu scheitern.

    Autor swissmess 12.09.12 - 14:22

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aehnliches kann intel machen, mit dem Kapital ihrer Glaeubiger oder
    > Aktionaere!
    > Meiner Meinung nach besteht kein Unterschied!

    Einen (vielleicht) kleinen Unterschied sehe ich aber schon:
    - Basistechnologien
    - Lizenzierungen der Technologie
    - Patente auf die Technologie
    - Vermögenswerte des eigenen Besitzes

    Während eine Bank, wenn das eigene Produkt (Fond oder so spielst du ja an oder?) floppt oder schlechter ist als die Konkurrenz, in diesem Sinne nichts mehr besitzt ausser im schlechtesten Fall Schulden.
    Dann hat Intel aber immer noch viele Möglichkeiten:
    - einzelne Bereiche ausgründen/einstampfen (Könnte Bank u.U. auch)
    - Die eigene Technik und Wissen an Fremdunternehmen lizenzieren (zB AMD)
    Wenn alles zu spät ist:
    - können Sie immer noch die Patente verscherbeln
    - und alle Hochrein-Anlagen, Produktionsstrassen und Import/Export-ketten zu verticken / zu vermieten / ARM zu lizenzieren und zu produzieren

    Eine Standard-Bank kann ohne Vertrauen, Geld und Kapital eigentlich nur dichtmachen und alles entlassen oder?

    mgh -
    i aint a program, no user, I'm the administrator! tron4life



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.09.12 14:22 durch swissmess.

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  12. Re: Intel ist zu groß, um zu scheitern.

    Autor neocron 12.09.12 - 14:47

    swissmess schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neocron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aehnliches kann intel machen, mit dem Kapital ihrer Glaeubiger oder
    > > Aktionaere!
    > > Meiner Meinung nach besteht kein Unterschied!
    >
    > Einen (vielleicht) kleinen Unterschied sehe ich aber schon:
    > - Basistechnologien
    Auch Banken haben ein Basisgeschaeft, so wie zb. Privatkunden, Anleihen, Beratungsgeschaefte, und und und
    Banken bestehen doch nicht nur aus Risikoinvestitionen!?

    > - Lizenzierungen der Technologie
    Eine Technologie ist genau so nur ein Werttraeger wie GELD, Kredite, Aktien, Immobilien, ...
    Banken koennen diese genau so verkaufen, oder zb. Geld verleihen!


    > - Patente auf die Technologie
    ist das gleiche wie oben ... ob ich nun ein Patent veraeussere, oder Lizenziere ... es gibt ueberall Gegenbeispiele im Finanzsektor!

    > - Vermögenswerte des eigenen Besitzes
    und das haben Banken nicht?
    Schonmal die Tempel gesehen, die einige Banken errichtet haben?
    Auch fremdimmobilien, oder Anteile an sonstigen Geschaeften!?

    >
    > Während eine Bank, wenn das eigene Produkt (Fond oder so spielst du ja an
    > oder?) floppt oder schlechter ist als die Konkurrenz, in diesem Sinne
    > nichts mehr besitzt ausser im schlechtesten Fall Schulden.
    > Dann hat Intel aber immer noch viele Möglichkeiten:
    > - einzelne Bereiche ausgründen/einstampfen (Könnte Bank u.U. auch)
    > - Die eigene Technik und Wissen an Fremdunternehmen lizenzieren (zB AMD)
    du vergleichst aepfel mit birnen!
    Wenn du ein Szenario aufbaust in dem die Bank "schlechter ist als die Konkurrenz", dann sei so fair, und stelle das gleiche Szenario auch in der Chip Industrie hin. Und WENN das so waere, waere das Lizenzierungsmodell genau nutzlos, wer bitte kauft Lizenzen fuer etwas, was schlechter ist, als ein Konkurrenzprodukt?
    Natuerlich kannst du nicht jeden Aspekt haargenau abbilden, muss man aber auch nicht ... Es gibt nunmal die Produktionsindustrie, und es gibt die Dienstleistungsindustrie!
    Banken wuerde ich eher in letzteres stecken!

    > Wenn alles zu spät ist:
    > - können Sie immer noch die Patente verscherbeln
    > - und alle Hochrein-Anlagen, Produktionsstrassen und Import/Export-ketten
    > zu verticken / zu vermieten / ARM zu lizenzieren und zu produzieren
    Wie gesagt, Bankgeschaefte bestehen nicht nur aus Risikoinvestitionen ...
    Banken sind in allen Finanzierungsbereichen taetig, und selbst in der Beratung!

    >
    > Eine Standard-Bank kann ohne Vertrauen, Geld und Kapital eigentlich nur
    > dichtmachen und alles entlassen oder?
    Genau so wie ein Chiphersteller ohne Vertrauen, Geld und veralteten Technologien!

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  13. Re: Intel ist zu groß, um zu scheitern.

    Autor swissmess 12.09.12 - 16:20

    Das weiss ich schon aber du sagst:

    Meiner Meinung nach besteht kein Unterschied!

    und dann sagst du:
    Banken sind Dienstleistungssektor
    Intel ist Produktionsindustrie

    Du agierst hier als ob ich deine Argumentation zertreten, zerrissen und verfeuert hätte... falls du es nicht bemerkt hast, habe ich nicht widersprochen, sondern nur angemerkt, dass ich in diesen Punkten einen (VIELLEICHT) KLEINEN unterschied sehe...

    Ich sage nicht Banken haben kein Bankengeschäft, aber wenn man von einer Firma wie Intel ausgeht landet man bei einer Bank in der Grössenordnung von Deutscher Bank (mal auf Deutschland gesehen, klar gibts in Amerika grössere...). Was ist deren Hauptgeschäft, Devisenhandel, innerdeutsche Zahlungsabwicklung (Haben Sie glaube ich von der Postbank übernommen) und Investmentbanking. Soweit ich weiss sind sie im Wealth Management nicht so stark involviert.
    Klar können Banken mit Ihren Produkten ähnliche Sachen veranstalten wie Produktionsfirmen ala Intel, trotzdem finde ich den Vergleich legitim, dass wenn eine Bank in Schieflage gerät deren FINANZPRODUKTE aus Mangel an Vertrauen ziemlich schnell im Boden versacken und durch Kettenreaktionen siehe 2008 sowieso alles in Mitleidenschaft ziehen.
    Wenn eine Technologiefirma kurz vor der Insolvenz steht, verlieren vielleicht ihre Produkte an Wert ok da hast du recht, sie haben ja keinen Wert wenn sie so schlecht sind dass sie niemand kauft. Aber gerade auf Höchstreinräume und Produktionsanlagen kannst du das nicht schieben. Oder warum schieben sich die Asiaten in China, Taiwan und Japan die Produktionsanlagen nur so hin und her und kaufen sie sich ab obwohl Hersteller 1 mit seinen Produkten keinen Erfolg hatte?

    Aber eigentlich ist mir die Diskussion zuwider da ich dir ja grundsätzlich recht gebe.

    mgh -
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  14. Re: Intel ist zu groß, um zu scheitern.

    Autor neocron 12.09.12 - 17:23

    ich habe dir ja auch incht grundlegend widersprochen, sondern bin hauptsaechlich auf die Beispiele eingegangen, in denen Unterschiede meiner Meinung nach kleiner sind, als dargestellt!
    Das "kein Unterschied" bezog sich auf die Verlgeiche der Vorredner. Risiko, Instabilitaet und moegliche Optionen, die Unternehmen haben anders zu agieren.
    Natuerlich reden wir von unterschiedlichen Arten von Geschaeft, die generellen Konsequenzen (wenn etwas schiefgeht, und das Vorgehen sind fuer mich jedoch nicht sonderrlich unterschiedlich!)

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