Beim lesen der Kommentare wirft sich bei mir ein Verständnisproblem auf:
Die ganze Zeit wird davon geredet, dass kein schnelles Internet möglich ist, da anstatt Kupferleitungen Glasfaserkabel verlegt ist. Ist es nicht genau umgekehrt dass Glasfaserkabel schneller ist als Kupfer?
So legt z.B Orange (Frankreich) Glasfaser in Ballungsgebieten und bietet Internet mit bis zu 100Mbit/s. Gleiches gilt für kleinere Anbieter hier in Deutschland.
Kann mich bitte mal jemand aufklären was ich hier falsch verstanden habe?
Danke im Voraus :)
das ganze muss man zeitlich betrachten
erst war kupfer schneller dann glasfaser dann kupfer und nun hat glasfaser wieder aufgeholt
als nächstes ist ja FTTH geplant
FTTH = Firbe to the House
also Glasfasekabel bis in jedes haus zu verlegen
matürlich kann jede technik ihre stärke nur ausspielen wenn in den verteilerstationen die hardware neu ist
denn auchwenn glasfaser liegt oder kupfer bringt das nix wenn noch die alte hardware drin ist
leider sind diese geräte sehr teuer und die telekom tauscht diese nur wenn es sich lohnt, also genug leute schnelles inet wollen (nicht theoretisch genug leute da sind)
ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen
MfG TG Mrac
Die Telekom investiert nichts in ihre Infrastruktur. Die vorhanden Kupfernetze konnten dank der DSL-Technik weiterhin genutzt werden, ohne auch nur einen Cent in die Leitungen zu stecken (Nur die Vermittlungsstellen mussten umgebaut werden).
Bei Glasfaser müsste sie Geld investieren. Aber die Leitungen liegen. Meiner Meinung nach ist das ganze lächerlich. Da liegen feinste Mono-Mode-Fasern in der Erde - und für was? Modem und ISDN.
Es gibt auch anderes als OPAL.
Es gibt Glasfasergebiete. Teilweise synchron mit dem KabelTVNetz verlegt.
Grauer Kasten geht die Glasfaser und die Kupferkabel von den Häusern drumherum. Manchmal auch nur eine Straßenseite. Die andere hatte dann keine Glasfaser und DSL und die auf der anderen Seite waren gef*ckt.
Die grauen Glasfaserkästen haben Strom und umsetzer von Glasfaser auf kupferkabel. Wenn man dsl will, packt man einen DSLAM rein und alle die schnell genug waren, haben DSL. Die anderne haben Pech und "müssen" KabelTV-DSL nehmen.
Die normalen grauen Kästen ohne Glasfaser haben Vermittlungsstellen mit armdicken kupferkabel-bündeln. Di egehen in den grauen kasten und sind in einer schaltmatrix dann mit den häüsern verbunden. Diese Kästen haben keinen Strom, weil der Strom auf den Kabeln liegt.
D.h. glasfaser bis zum grauen kasten ist was anderes als bis ins haus oder bis in die wohnung.
Mit pointbased-discussion müsste man sowas nicht ständig neu erklären.
Hoffentlich finden sich bald anständige Foren, die das einführen.
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