Nachdem mein 1. Beitrag auf die Trollwiese verschoben wurde hier mein Beitrag ohne Ironie:
Wieso muss der umständliche Weg übers Internet zum Anbieter erfolgen, wenn doch eigentlich das ganze auch direkt auf dem Gerät durchgeführt werden könnte?
das hat mehrere gründe, zum einen ist der speicherplatz und die rechenleistung eines mobilen gerätes begrenzt, man kann sowas zwar heute ganz gut handlen aber leichtgewichte sind die tools trotzdem nicht unbedingt.
zum anderen verschenkt der hersteller das sicher nicht ohne grund. golem schreibt zwar, dass es nicht lernfähig wäre (was aber nur das sofortige lernen meint) aber in wirklichkeit wird das programm serverseitig sicher lernen und die werden sicher hergehen und die gesprochenen daten verwenden um sie zu analysieren und ihre produkte (nicht nur die für mobile geräte) weiter zu optimieren.
Xstream schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> und die werden sicher hergehen und die gesprochenen daten verwenden
> um sie zu analysieren
Ganz genau, das werden die (oder andere) tun.
Ich würde so etwas niemals nutzen, aber ich bin da wohl altmodisch. Selbst alle unsere Mails dürfen nur auf eigene Server, und auch Urlaubsfotos lade ich nicht auf fremde Server.
Ganz sicher aber gebe ich wildfremden ausländischen Firmen weder meinen akustischen noch sonsteinen Fingerabdruck, solange das nicht zwingend nötig ist.
titrat schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>
> Ich würde so etwas niemals nutzen, aber ich bin da wohl altmodisch. Selbst
> alle unsere Mails dürfen nur auf eigene Server, und auch Urlaubsfotos lade
> ich nicht auf fremde Server.
Du weißt aber schon, dass alle deine E-Mails schon über ’zig Server gelaufen sind und es da genügen Möglichkeiten für NSA und Co. gibt, die alle mitzulesen?
Netspy schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> titrat schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> >
> > Ich würde so etwas niemals nutzen, aber ich bin da wohl altmodisch.
> Selbst
> > alle unsere Mails dürfen nur auf eigene Server, und auch Urlaubsfotos
> lade
> > ich nicht auf fremde Server.
>
> Du weißt aber schon, dass alle deine E-Mails schon über ’zig Server
> gelaufen sind
Nein, das ist falsch. Unsere Mailserver liefern selbst direkt aus, und zwar nur an den jeweilig empfangenden Mailserver - im Idealfall verschlüsselt per SSL. Die meisten Kunden, mit denen ich zu tun habe, betreiben ihre Mailserver selbst - sollte eigentlich jede Firma tun, die etwas auf Ihre Daten hält.
> und es da genügen Möglichkeiten für NSA und Co. gibt, die
> alle mitzulesen?
Gefahren sehe ich weniger durch Geheimdienste als durch Hacker. Und die haben weitaus begrenztere Möglichkeiten, zudem dürfte ein zentraler Server voll derartiger Audiofiles ein interessanteres Ziel bieten als sonst vieles Andere.
titrat schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>
> Nein, das ist falsch. Unsere Mailserver liefern selbst direkt aus, und zwar
> nur an den jeweilig empfangenden Mailserver - im Idealfall verschlüsselt
> per SSL.
Du solltest dich noch mal mit dieser Technik beschäftigen, denn so läuft das nämlich nicht ab. Direkte Verbindungen gibt es im Internet kaum bis gar nicht und eine SSL-Verbindung zwischen Mailservern nützt dir auch nichts, wenn der empfangende Mailserver die Mails unverschlüsselt weiterleitet (was oft genug vorkommt).
> Die meisten Kunden, mit denen ich zu tun habe, betreiben ihre
> Mailserver selbst - sollte eigentlich jede Firma tun, die etwas auf Ihre
> Daten hält.
Dann hast du sehr ausgewählte Kunden.
> Gefahren sehe ich weniger durch Geheimdienste als durch Hacker. Und die
> haben weitaus begrenztere Möglichkeiten, zudem dürfte ein zentraler Server
> voll derartiger Audiofiles ein interessanteres Ziel bieten als sonst vieles
> Andere.
Für Hacker sind Firmen mit eigenen E-Mail-Servern oft ein leichtes Spiel, da sich nur große Firmen wirklich gute IT-Abteilungen leisten können, die ihre Server richtig warten, absichern und immer aktuelle Patches einspielen. Da wir bei uns in der Firma das nicht 100%ig absichern können, haben wir unsere E-Mails bei einer dafür spezialisierten Firma, die sich wirklich damit auskennt. Damit fühle ich mich deutlich sicherer.
Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40
Kommentare: 156 | letzter Beitrag 18:36 Uhr
Kommentare: 92 | letzter Beitrag 13:11 Uhr
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.