Bitte, bitte, bitte, nicht mehr diese Formulierung verwenden:
[...]Sie hatte gefordert, den Datenstrom der Blackberry-Nutzer zur Abwehr von Terrorattacken einsehen zu wollen.[...]
Das ist in diesem Fall nicht nur schlechtes Deutsch sondern sogar sachlich falsch. Die Regierung fordert etwas zu wollen? Ja warum wollen sie es denn nicht einfach? ...kündigt an etwas zu wollen.. ist praktisch IMMER falsch, da man idR entweder etwas will oder nicht und das nicht erst ankündigen muss.
Zum thema: Es mag nicht sache einer Firma sein sich quasi-politisch zu engagieren, aber ein per Produkt-Feature gegebenes Versprechen zu brechen ist m.E. ein KO-Kriterium.
Fenrir_1 schrieb:
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> nicht einfach? ...kündigt an etwas zu wollen.. ist praktisch IMMER falsch,
> da man idR entweder etwas will oder nicht und das nicht erst ankündigen
> muss.
Aha. Und woher weißt du, daß jemand etwas will, ohne dass er es kundtut, du Oberschlaumeier?
In dem Fall kündigt er an etwas zu TUN.
Nicht etwas zu wollen. Erst denken, dann trollen.
von deutsch versteh ich nicht viel, aber...
>In dem Fall kündigt er an etwas zu TUN. <- Drohung?
Nicht etwas zu wollen. <- Wenn ich nicht Millionär werde, möchte ich ... sonst...?
Ganz genau: Für den Fall, dass du nicht Millionär wirst, willst du eben so bleiben wie du bist.
Das willst du aber jetzt schon, auch wenn es erst in der Zukunft stattfinden wird/sollte.
Du GIBST BEKANNT, dass du das willst, denn der Plan steht schon.
Beispiel:
Fa. XY lässt verlauten:
Wir wollen uns in Zukunft mehr um Umweltschutz bemühen.
Falsche Schlagzeile:
Fa. XY gibt bekannt sich in Zukunft mehr um Umweltschutz kümmern zu wollen.
Richtige Schlagzeile:
Fa. XY gibt bekannt sich in Zukunft mehr um Umweltschutz zu bemühen.
oder
Fa. XY will sich in Zukunft mehr....
Das Wollen in der Originalaussage bezieht sich auf den bereits bestehenden Wunsch und nicht auf einen noch nicht existierenden Wunsch.
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