Nur eine Frage meinerseits zum Verständnis:
Haben die Mobilfunkanbieter nicht für die Frequenzen geboten?
So wie ich den Artikel jetzt verstanden habe, können sie jetzt auch bereits auf der GSM-Frequenz ihre UMTS-Dienste anbieten.
Oder habe ich da etwas ganz missverstanden?
Ja verstehe ich auch so - da werden sich die unternehmen die damals dei schweren Milliarden geboten haben aber bißchen ärgern. Es sei denn es hat natürlich andere technische vorteile nicht UMTS over GSM zu machen...!
> Haben die Mobilfunkanbieter nicht für die Frequenzen geboten?
> So wie ich den Artikel jetzt verstanden habe, können sie jetzt auch bereits
> auf der GSM-Frequenz ihre UMTS-Dienste anbieten.
>
> Oder habe ich da etwas ganz missverstanden?
Die Anbieter haben für UMTS-Frequenzen geboten, die nicht mit dem GSM-Frequenzen übereinstimmen. UMTS läuft i.d.R. zwischen 1,9 Ghz und 2,2GHz, GSM wie im Artikel geschrieben bei 900MHz oder 1800MHz. Je höher die Frequenzen sind, desto höher ist die Dämpfung (Luft, Gebäude etc.), weswegen mit den 900Mhz-Frequenzen von GSM wahrscheinlich etwas höhere Reichweiten drin sind(was aber nicht der Hauptgrund ist).
Jetzt sind alle Frequenzbereiche für die Nutzung mit UMTS und LTE (4G) freigegeben, vorher hätte nur auf den UMTS-Frequenzen die Technik genutzt werden.
DanielRevox schrieb:
> Haben die Mobilfunkanbieter nicht für die Frequenzen geboten?
Nein. UMTS wird derzeit bei Frequenzen oberhalb von 1800 MHz betrieben. Nachlesen kann Du dies unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Mobile_Telecommunications_System#FDD-Modus
Ich merke, das ich ausserhalb der Stadt schnell kein "3G" mehr angezeigt bekomme.
900 MHz könnten vielleicht besser für die Ausser-Orts-Versorgung mit UMTS sein. Eplus-GSM geht drinnen ja auch schlechter als vor der Tür, weil die 1800 Mhz von EPlus schlechter ins Haus reinkommen als die 900Mhz von D1/D2.
Draussen vor der Stadt ist die Nutzer-Dichte auch meist nicht so hoch, so das 900 MHz nicht "überlastet" werden. Die können ja nur halb so viel Daten tragen wie 1800 MHz. Wenn die Empfangs/Sende/Ausbreitungs-Bedingungen gleich wären. Spacken kommen dann immer mit Shannon (nicht Doherty)-Theorem das sie wohl nicht verstanden haben. Der hat noch viel kewlere Konzepte gehabt (siehe Todesbericht bei ct/heise.de).
Aber die technischen Auswirkungen von 900 MHz sind technische Dinge, die im Profi-News-Bereich jeder Leser sicher selber wissen muss. Daher braucht der Redakteur dazu nichts weiter zu schreiben... SCNR.
Siga9876 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich merke, das ich ausserhalb der Stadt schnell kein "3G" mehr angezeigt
> bekomme.
> 900 MHz könnten vielleicht besser für die Ausser-Orts-Versorgung mit UMTS
> sein.
richtig
> Eplus-GSM geht drinnen ja auch schlechter als vor der Tür, weil die
> 1800 Mhz von EPlus schlechter ins Haus reinkommen als die 900Mhz von
> D1/D2
richtig
>
> Draussen vor der Stadt ist die Nutzer-Dichte auch meist nicht so hoch, so
rcihtig
> das 900 MHz nicht "überlastet" werden.
> Die können ja nur halb so viel Daten
> tragen wie 1800 MHz.
FAIL !!!!!!!
> Wenn die Empfangs/Sende/Ausbreitungs-Bedingungen
> gleich wären. Spacken kommen dann immer mit Shannon (nicht Doherty)-Theorem
Du bist der Spack. Du schreibst zu jedem Thema irgenwelchen Müll, wobei das hier schon einer deiner qualitativ BESTEN Beiträge war.
Also Glashaus und so.
frequenz != bandbreite
Dafür gibts das "~"-Zeichen für proportional.
Doppelte Frequenz (doppelter Takt) erlaubt bei sonst gleichen ("ceteris paribus" oder ein anderer Begriff)-Bedingungen die doppelte Menge an Daten zu übertragen.
Doppelte Drehzahl der Reifen=doppelt so schnelles Auto.
Doppelter Takt = doppelt so schnelle CPU wenn man nicht auf RAM-Speicher o.ä. zugreifen muss, der nicht doppelt so schnell ist.
1800 MHz werden aber schneller gefiltert. Daher sind sie nicht doppelt so gut wie 900 MHz.
Siga9876 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Dafür gibts das "~"-Zeichen für proportional.
>
> Doppelte Frequenz (doppelter Takt) erlaubt bei sonst gleichen ("ceteris
> paribus" oder ein anderer Begriff)-Bedingungen die doppelte Menge an Daten
> zu übertragen.
> Doppelte Drehzahl der Reifen=doppelt so schnelles Auto.
> Doppelter Takt = doppelt so schnelle CPU wenn man nicht auf RAM-Speicher
> o.ä. zugreifen muss, der nicht doppelt so schnell ist.
>
> 1800 MHz werden aber schneller gefiltert. Daher sind sie nicht doppelt so
> gut wie 900 MHz.
Musst du deine Inkompetenz denn immer zur Schau stellen ?
Vllt. checkst du das hier:
Ein GSM Provider darf das Frequenzband zwischen 910MHz und 920 MHz benutzen. Er hat also 10MHz Bandbreite. Je nach spektraler Effizienz (angegeben in (bit/s)/Hz ) kann man damit eine bestimmte Datenrate erreichen, also zB. 10 MBit/s bei einer spektralen Effizienz von 1 bit/s / Hz.
Wenn Provider B das Band zwischen 1800 und 1810 MHz nutzen darf, hat dieser die selbe Bandbreite von 10MHz und kann (bei der selben spektralen Effizienz) das selbe übertragen.
Deshalb: Bandbreite != Frequenz
> Aber die technischen Auswirkungen von 900 MHz sind technische Dinge, die im
> Profi-News-Bereich jeder Leser sicher selber wissen muss. Daher braucht der
> Redakteur dazu nichts weiter zu schreiben... SCNR.
in erster linie würde ich behaupten dass er es nicht erwähnte weil es darum gar nicht ging. weder in dem artikel noch in der frage, auf die du geantwortet hast.
schreibst du eigentlich songs? eminem macht ne ganze menge kohle damit, dass er der welt vorheult wieviele drogen seine mutter genommen hat als sie mit ihm schwanger war... da seh ich auch bei dir noch potential!
Ach jetzt weiss ich, was Du meinst.
Die Frage ist jetzt, welche Kodierung benutzt wird.
Und ob sie aus 1800 MHz mehr rausholt als aus 900 MHz.
Es ging aber auch um die Frage, ob man die "schnellen" Worte unter 900 Mhz "langsamer" sprechen muss, weil die 900 Mhz die sonst nicht stabil tragen können.
Anders gesagt: Wenn man schneller spricht, sollte man auch deutlicher sprechen.
Aber na gut. Egal. Die Profis hier wissen das sicher alle.
Siga9876 schrieb:
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> Die Frage ist jetzt, welche Kodierung benutzt wird.
> Und ob sie aus 1800 MHz mehr rausholt als aus 900 MHz.
Die Frage ist eher wie niedrig Dein IQ sein muß, das Du nicht kapierst das nicht 900 oder 1800 Mhz sondern die Bandbreite eines Datenkanals zur Verfügung stehen.
Ich tippe auf _ganz_ knapp zweistellig. Mit einer Küchenschabe Schach zu spielen dürfte für mit einem ganz knapp zweistelligen IQ eine echte Herausforderung sein.
Siga9876 schrieb:
> Ach jetzt weiss ich, was Du meinst.
Nein, Siga<Nummer>, das weißt Du nicht.
Du unterstellst falscherweise das die Kanäle identisch nutzbar sind. Das ist ziemlich vermutlich sicher bei 1800-1810 MHz und 1810-1820 MHz der Fall (ausser wenn DECT-Telefone oder sonstwas dort funkt).
Aber vermutlich nicht bei 900 und 1800 MHz.
Hast du schonmal was von Träger-/Nutzsignal gehört ?
Ich glaube nicht Tim.
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