War/ist denn nicht Bedingung für die Lizenzvergabe, dass die Anbieter erst die Fläche gänzlich abdecken müssen, bevor sie in den Ballungsgebieten das Netz aufbauen dürfen?
Aber macht es denn Sinn ein Pilot-Netz auf dem Lande aufzubauen, oder eher dort von man schon Breitbandnetz hat und es nur in den Äther streuen muss?
Icestorm schrieb:
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> War/ist denn nicht Bedingung für die Lizenzvergabe, dass die Anbieter erst
> die Fläche gänzlich abdecken müssen, bevor sie in den Ballungsgebieten das
> Netz aufbauen dürfen?
Nur mit den 800MHz Frequenzen.
In den städten dürfen die sofort zuschlagen.
das land kann "verkommen".
ver kommen schrieb:
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> In den städten dürfen die sofort zuschlagen.
> das land kann "verkommen".
Kann man so pauschal nun auch wieder nicht sagen.
Wie schon öfter angemerkt, ist für den 800 MHz Bereich eine strikte Reglementierung vorgesehen. Bis 2016 müssen die Frequenzinhaber 90% der Bevölkerung mit Breitband über diese Frequenzen erreicht werden. eine regelmäßige Berichterstattung gegenüber der BNetzA ist erforderlich. Bei Nichteinhaltung kann die Frequenzzuteilung widerrufen werden. Also mit Ausruhen is da nichts.
Und Zuschlagen werden die Frequenzinhaber natürlich in den Städten. Mit dem Frequenzen im GHz Bereich. Da gibt es keine Reglementierung. Daher wurden in München und Halle auch die LTE Netze mit 2,6 GHz errichtet. Teutschenthal und Ebersberg sind bei O2 mit 800 MHz versorgt.
Wer eine Telefonbuch-Checker-CD benutzt, kann vermutlich nach kleinsten Städten sortieren. Da dürfte dann fett auffallen, das 10% der Bevölkerung vielleicht 20-30% der Fläche ausmachen!
Oder wikipedia oder de-statis-Server oder wolfram-alpha wissen es.
Weil die Leute scharenweise in den Städten "zusammengerottet" sind.
Laut T-Com konnten ja auch nur 2% oder sowas kein DSL bekommen und die "nerven" die Foren zu.
Aber danke für die Ergänzungen, die in der normalen Berichterstattung fehlen. Investigativer Journalismus fehlte auch bei DSL und UMTS schon immer.
Es wurde immer nur behauptet, die Glasfaserghettos gäbe es nur in den neuen Ländern. Das viel mehr Glasfaser-Opfer vermutlich allein in NRW wohnen, interessierte niemals jemanden.
wer in der Nähe der Autobahn wohnt, hat durch 800 evtl bessere Chancen als UMTS, was nur eine kurze Reichweite hat, und steht vielleicht auch besser da als EDGE.
Auch stellt sich die Frage nach Eplus. Die haben ja keine 800er-Frequenzen. Wie viel müssen die abdecken... .
Alles Infos, die korrekterweise bekannt wären, weil die Presse sie berichtet... .
"Laut T-Com konnten ja auch nur 2% oder sowas kein DSL bekommen und die "nerven" die Foren zu."
Wenn du zu den 2% gehören würdest, würdest du dich auch beschweren. Kannst ja mal dein DSL abmelden und dich per ISDN oder Modem einwählen.
ICH weiss, das es glasfaserghettos in nrw gibt, wo unitymedia erst ausgebaut hat, als es tdsl für die ersten 16 anmelder gab, weil danach der dslam voll war.
Die ct wusste das bis heute nicht, und hat es immer als reines ossiproblem dargestellt. Die eigenen ghettos in der eigenen stadt gleich neben der expo wurden iimmer gnoriert.
"Toller" journalismus.
Es geht hier aber primär darum, das 10% bevölkerung durchaus locker 30-60% der fläche ausmachen können.
80% der franzosen leben in/um paris herum. Island wohl so ähnlich.
Wieso misst nicht mal wer vom handelsblatt oder analyst die flächen der bürgeranzahlniedrigsten gemeinden oder landkreise zusammen, bis man 10% der bürger beisammen hat.
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