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Und wer zahlt die Lösung (z.B. Dachantenne für DVB-T)? Der Kunde.

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  1. Und wer zahlt die Lösung (z.B. Dachantenne für DVB-T)? Der Kunde.

    Autor PatTheBaker 23.03.10 - 14:47

    Das ist also die digitale Dividende: das "Überall-Fernsehen" ist dann also noch öfter nur noch mit Dachantenne störungsfrei möglich, Notebook-Karten ohne vollen Antennenanschluss? Egal!
    Und wofür? Damit jemand anders die "Digitale Dividende" einstreicht: Mobilfunkfirmen, Antennenbauer, Kabelfernseh-Anbieter und der Staat.

    Klingt ja altbekannt...

  2. Re: Und wer zahlt die Lösung (z.B. Dachantenne für DVB-T)? Der Kunde.

    Autor Dr. Rooney 23.03.10 - 14:50

    Staat und Wirtschaft sind dann zufrieden, wenn du dein mühsam verdientes Geld möglichst komplett wieder ausgibst.

  3. Re: Und wer zahlt die Lösung (z.B. Dachantenne für DVB-T)? Der Kunde.

    Autor WinnieW 23.03.10 - 19:45

    PatTheBaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist also die digitale Dividende: das "Überall-Fernsehen" ist dann also
    > noch öfter nur noch mit Dachantenne störungsfrei möglich, Notebook-Karten
    > ohne vollen Antennenanschluss? Egal!
    Dort wo zum Empfang von DVB-T eine Dachantenne notwendig ist nutzt es lediglich eine einstellige Prozentzahl an Nutzern.
    Notebook mit Anschluss an eine Dachantenne habe ich auch noch nicht gesehen.
    Zumal sich die Störungen mit Hilfe eines Bauteils im Cent-Bereich, welche an die Antenne geklemmt würde, leicht reduzieren lassen würden.

  4. Re: Und wer zahlt die Lösung (z.B. Dachantenne für DVB-T)? Der Kunde.

    Autor blub 23.03.10 - 20:34

    WinnieW schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal sich die Störungen mit Hilfe eines Bauteils im Cent-Bereich, welche
    > an die Antenne geklemmt würde, leicht reduzieren lassen würden.


    Des erklärst mal genauer bitte.

  5. Re: Und wer zahlt die Lösung (z.B. Dachantenne für DVB-T)? Der Kunde.

    Autor WinnieW 23.03.10 - 22:25

    Nennt sich Tiefpassfilter. Eine Kombination aus Spule und Kondensator. Jeder Antennenverstärker hat so etwas im Signaleingang, damit kann der Bereich oberhalb 830 MHz - welcher die stärksten Störungen durch Signalübersteuerung bei den DVB-T-Receivern verursacht gedämpft werden.

  6. Re: Und wer zahlt die Lösung (z.B. Dachantenne für DVB-T)? Der Kunde.

    Autor Nachrüsten 24.03.10 - 08:57

    Nachrüsten wird aber nicht so einfach sein, für jedermann.
    Also muss sich ein Großteil ein neues Gerät kaufen für 30-50 €, weil ein kleines bauteil imwert von 2 Cent drin ist...
    Das klingt für mich logisch und passt zu dem Konjunkturpaket, nur das es nicht aus der Staatskasse kommt sondern einfach direkt von den Bürgern. Umverteilung der Kosten und schon sieh die Welt wieder rosig aus...

  7. Re: Und wer zahlt die Lösung (z.B. Dachantenne für DVB-T)? Der Kunde.

    Autor Dr. Rooney 24.03.10 - 09:59

    > Das klingt für mich logisch und passt zu dem Konjunkturpaket, nur das es
    > nicht aus der Staatskasse kommt sondern einfach direkt von den Bürgern.

    Sehr richtig, und genauso stand es auch mal in einer Pressemitteilung des BMWi. Nicht ganz genau so im Wortlaut, aber in etwa so: Dadruch dass nun etliche Systeme zu Elektroschrott gemacht werden, gibt es für die Wirtschaft neue Entwicklungsmöglichkeiten. So sorgen unsere Politiker für uns.

  8. Re: Und wer zahlt die Lösung (z.B. Dachantenne für DVB-T)? Der Kunde.

    Autor WinnieW 24.03.10 - 20:57

    Nachrüsten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nachrüsten wird aber nicht so einfach sein, für jedermann.
    > Also muss sich ein Großteil ein neues Gerät kaufen für 30-50 €, weil ein
    > kleines bauteil imwert von 2 Cent drin ist...

    Es würde bereits eine neue Antenne reichen, welche den Frequenzbereich oberhalb 800 MHz dämpft, es muss kein neuer Receiver sein.
    Meine Erfahrung ist dass sich 9 von 10 Leuten bei denen zum Empfang eine Dachantenne erforderlich wäre sich ohnehin für Satellitenempfang entscheiden.

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