München und Halle sind sicherlich DSL technisch noch nicht erschlossen. LOL. Direkt die Lizenz wieder entziehen.
Das soll nur ein Pilotnetz sein, also zum testen.
Ich denke(/hoffe) das hängt damit zusammen.
Das Forum hat solche Informationen geleaked, welche von der Presse nicht genannt wurden.
Diese Erschliessung in Stufen betrifft wohl "nur" die 800er-Frequenzen. Daher hatten schlaue Poster schon vermutet, das Eplus als Rosinenpicker agieren darf, weil sie ja gar keine 800er-Frequenzen ersteigert hatten.
Aber das Forum bezweifelte ja auch, das man mehrere Infrastruktur-Firmen wie Ericcson, Huaiwei, Siemens,... das Netz aufbauen lassen könnte.
So gesehen kann man mit den 3 anderen Frequenzbereichen die keine oder nicht so starke Verpflichtungen haben, vermutlich schnell alle verstopften UMTS-Gebiete erschliessen.
Leider gibts keine km-Abschätz-Angaben der Techniken und Frequenzen untereinander bzw. zu GSM, EDGE und UMTS von der Presse.
Relativ würde ja reichen. Klar, das hängt immer vom Wetter und Sonnenstand ab, aber so pi mal daumen sowas wie "LTE800 geht 3.5mal so weit wie GSM800 und 2.1mal so weit wie GSM1700" oder "LTE-2600 geht 1.5mal so weit wie UMTS" usw. wären ja doch mal ganz nett.
Manche Leute wissen ja, wo das EDGE-Gebiet oder ihre UMTS-Zone anfängt und wenn sie leider falsch wohnen, wie viele Meter "fehlen" oder wo sie bei der Fahrt zur Arbeit UMTS machen können.
Bei EPlus ist es einfach: An der Stadtgrenze ist UMTS meist Schluss.
Aber EDGE-Gebiete sind schlechter abschätzbar, weil es keine investigativen Journalisten gibt.
licht und schatten schrieb:
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> Diese Erschliessung in Stufen betrifft wohl "nur" die 800er-Frequenzen.
Richtig.
> Leider gibts keine km-Abschätz-Angaben der Techniken und Frequenzen
> untereinander bzw. zu GSM, EDGE und UMTS von der Presse.
> Relativ würde ja reichen. Klar, das hängt immer vom Wetter und Sonnenstand
> ab, aber so pi mal daumen sowas wie "LTE800 geht 3.5mal so weit wie GSM800
> und 2.1mal so weit wie GSM1700" oder "LTE-2600 geht 1.5mal so weit wie
> UMTS" usw. wären ja doch mal ganz nett.
Das hängt von Sendeleistung und belegter Bandbreite ab.
LTE2600 dürfte in etwa so weit kommen wie UMTS.
Zu LTE800 kann ich nichts sagen da mir die erlaubte Sendeleistung da noch gar nicht bekannt ist.
GSM800 hätte eine theoretische Reichweite von 35 km (bei freier Sichtverbindung Handy - Basisstation). Bei LTE800 wollen die Anbieter 11 km nicht überschreiten.
Die 35 km kommen aber wohl aufgrund des Sende-Vorlaufes bei GSM-Zeitschlitzen, der dem Handy von 0..63 * 0.35uS oder sowas von der Sendestation befohlen wird, damit seine Pakete wegen der Laufzeit passend ankommen.
Steht so oder so ähnlich zumindest im Wikipedia-Artikel zu GSM.
Wegen der Vergleiche:
Man kann viele Parameter variieren, so das man ceteris-paribus mit ein paar festgelegten Parametern argumentieren muss. In anderen Ländern soll und will und wird man möglicherweise andere Sendestärken oder Parameter benutzen, um größere Gebiete abdecken zu können.
So gesehen wäre schon schön, wenn man so halbwegs bei gleichen deutchen Konditionen km-Angaben hätte, um die Antennendichte oder Verfügbarkeit abschätzen zu können.
Vermutlich zieht sich das trotzdem leider nicht viel kürzer hin, wie schon damals bei UMTS :-(
Ende des Jahres :-((( Dann Probleme, Verzögerungen, noch mehr Verzögerungen, Anti-LTE-FUD... usw. .
Licht und Schatten schrieb:
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> Die 35 km kommen aber wohl aufgrund des Sende-Vorlaufes bei
> GSM-Zeitschlitzen, der dem Handy von 0..63 * 0.35uS oder sowas von der
> Sendestation befohlen wird, damit seine Pakete wegen der Laufzeit passend
> ankommen.
> Steht so oder so ähnlich zumindest im Wikipedia-Artikel zu GSM.
Das ist mit ein Grund, allerdings ist die Sendeleistung des Handys auf 2 Watt begrenzt und viel weiter könnte man mit dieser Sendeleistung kein Signal ohne Störungen zur Basisstation übertragen. Der umgekehrte Weg, Basisstation zum Handy wäre hingegen kein so großes Problem.
anonfag schrieb:
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> Das soll nur ein Pilotnetz sein, also zum testen.
> Ich denke(/hoffe) das hängt damit zusammen.
Dann teste ich den Piloten da, wo später auch betrieben wird, oder? Die ländliche Versorgung ist eine primäre Auflage gewesen. Wenn die jetzt anfangen 800MHz in den Städten zu testen, dann sollte sich die BNA mal genauer damit beschäftigen.
800 wird und braucht nicht in den Städten getestet zu werden.
Und nur auf 800 bezog sich anscheinend die Ausbau-Bestimmung.
Ende des Jahres ist eh viel zu lang hin.
Hueiwei und Nokia und Ericson usw. wussten doch, was versteigert wird. Die hätten sich nach der Auktion an die Straße vor der RegTP stellen und die Endgeräte an einem Stand verkaufen können. Das war leicht übertrieben dargestellt.
Also für andere: Huawei und Siemens usw. hätten schon Kapazitäten usw. für LTE einplanen können und die Verträge einen Tag nach der Auktion unterschreiben und sobald die Kohle überwiesen wurde, wären die Fabriken angesprungen und eine Schiffs-Fracht-Ladungs-Dauer später die ersten LTE-Anlagen in Deutschland angeliefert worden.
Da letztes Jahr die Projekt-Auslastung eh nicht gut war, hätte man diese Pläne problemlos vorbereiten und sofort ausrollen können.
Da sind viele vermeidbare Verzögerungen drin.
Wenn man Verschwörungs-Theoretiker ist, weiss man klar, wer dort seine Finger drin hat, um LTE möglichst lange zu verzögern... : (Folgendes ist Satire:)
- Brasilien. Weil sie teures Kupfer für die letzte Meile produzieren.
- PHPler. Weil sie schlankere Seiten programmieren müssten, die mobil schneller geladen sind.
- Die Grünen. Um die Funkverstrahlung zu verhindern.
- ... weitere Ergänzungen möglich ...
Halle ist als Stadt 21 in der Rangliste der meissten Firmen immer hinten runtergefallen (Top10 bzw. Top20).
Auch besteht Halle aus zwei ehemals einzelnen Städten. Ein Teil davon (Halle-Neustadt) besitzt wie viele ostdeutsche Städte einen kompletten Glasfaserausbau ohne Kupferüberbau und schaut damit seit Jahren in die Röhre. 100.000 Haushalte auf engstem Raum sind nicht via DSL oder ähnlichem angebunden.
LTE ist für diesen Stadtteil eine enorme Chance und auch ein gutes Feld für einen Massentest. Auch wenn es im mittelbahren Umfeld wie in allen ländlichen Gegenden ebenfalls bitter nötig ist, einen brauchbaren Zugang zum Netz zu schaffen, Halle ist mal ein guter Anfang. Siehe München, ich möchte nicht wissen, wie viele Breitbandalternativen sich hier mittlerweile tummeln.
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