Das Android-Ökosystem ist ähnlich wie das Ökosystem um dessen Kernel, nämlich die Linux-Distributionen.
Da gibt es auch eine Fragmentierung, obwohl Linux ein offenes System ist.
Und sie ist im Moment eher stark.
Wie kann das sein?
Ganz einfach:
In unsicheren Phasen, wie dem Umbruch im PC-Markt, beginnt die Fragmentierung, weil nicht klar ist, welches Rezept das Erfolgsrezept ist.
Wird man weiterhin klassische Desktops verwenden oder soll man die Oberflächen den Tablets nähern?
Fragmentierung ist ein Mittel das herauszufinden - wobei es nicht bewusst, sondern eher als Folge von Meinungsverschiedenheiten in evolutionär entwickelten Systemen auftritt.
Als Android neu war, war auch noch unsicher, ob es gegen iOS besteht wird.
Nun aber dürfte sich die Fragmentierung Android herum "beruhigen", da Android keine sehr unsicheren Zeiten vor sich hat.
Natürlich gibt es viele Hersteller, deren Zukunft unsicher ist, obwohl sie vielleicht Android-Handys produzieren, daher wird die Fragmentierung im grösseren Sinne unter den anderen linuxbasierten MobilOSen noch grösser, aber das hat in dem Sinne nichts mehr mit Android zu tun.
Elops Statements sind hier völlig verwirrend.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Sehr schöner Kommentar, man findet freitag nachmittag dann doch noch lesenswertes hier.
Ich hab dazu nur eine Frage: Anscheinend tritt der Effekt bei Android stärker auf als es bei Linux in 20 Jahren je der Fall war. Liegt das an dem gesteigerten Interesse an Mobilgeräten in der Öffentlichkeit oder profitiert Android hier einfach aus den gelernten lektionen von Linux? Es gab ja in den Vergangenen Jahren auch den einen oder anderen Innovationsschub bei 'normalen' Betriebssystemen, sei es Hardware oder auch Benutzerschnittstellen. Linux konnte davon ja nicht in dem Maße profitieren wie Android,. Waren das verschlafene Chancen oder Naivität? Es wäre einfach hier Microsoft als den bösen Chancenverhinderer darzustellen, aber das wäre dann vielleicht ein wenig zu einfach.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Inwiefern tritt der Effekt bei Android viel stärker auf? Ich sehe bisher eine Fragtmentierung nur darin, dass jeder Hersteller eigene Treiber liefert und manche eine eigene Oberfläche dazu geben. Denk ich an Linux, fallen mir weitaus mehr Dinge (tausende Distributionen) ein. Bei Android sind mir höchstens ein paar kleine Forks bekannt, wie bspw. Cyanogen. Wobei ich nicht finde, dass hier eine so starke Fragmentierung stattfindet. Solang für den User, die Apps auf allen Android-Varianten laufen, dürfte ihm das auch ziemlich egal sein.
Aber vielleicht habe ich dich da einfach falsch verstanden.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.13 16:20 durch berlusio.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
berlusio schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Inwiefern tritt der Effekt bei Android viel stärker auf? Ich sehe bisher
> eine Fragtmentierung nur darin, dass jeder Hersteller eigene Treiber
> liefert und manche eine eigene Oberfläche dazu geben. Denk ich an Linux,
> fallen mir weitaus mehr Dinge (tausende Distributionen) ein.
Was weniger an den Distrubtions selber liegt (der mindere Versionwirwar bei Android ist ähnlich), es liegt daran das es ein Festes System gibt mit eine Toolkit. So das Devs. sich keine gedanken über DEs oder ähnliches Gedanken machen müssen, ein Distro die ähnlich das ganze handhabt und ähnlich gut beworben wird ist das gleiche Ergebnis.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
berlusio schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Inwiefern tritt der Effekt bei Android viel stärker auf? Ich sehe bisher
> eine Fragtmentierung nur darin, dass jeder Hersteller eigene Treiber
> liefert und manche eine eigene Oberfläche dazu geben. Denk ich an Linux,
> fallen mir weitaus mehr Dinge (tausende Distributionen) ein.
Sind dann die Anpassungen nicht auch direkt Distributionen? Kubuntu ist ja auch im Prinzip nurn Ubuntu mit anderer GUI, aber trotzdem ne eigene Distri.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Ja Kubuntu ist eine eigene Distribution, weil KDE mit einem anderen Framework (Qt) arbeitet und Gnome bspw. mit GTK+. Also ganz so stark sind die Differenzen bei Android noch nicht. Ich denke wenn es irgendwann mal soweit ist, kann man von einer eigenständigen Distribution sprechen. Aber wie genau das nun definiert ist, kann ich auch nicht sagen. Die anderen Oberflächen bei Android laufen einfach nur über der standardmäßigen. Aber berichtigt mich, wenn es nicht stimmen sollte.
Die verschiedenen Versionen hast du doch bei iOS auch. Aber man hat eigentlich immer eine Abwärtskompatibilität. Die ist bei klassischem Linux nicht unbedingt gegeben. Gerade dann wenn Frameworks gewechselt werden, oder essentielle Bestandteile des Kernels oder wichtige Module. Bei Linux existieren weiterhin noch verschiedene Paketsysteme, durch die man die Distributionen charakterisieren kann. Sollte sich das so entwickeln, dass man bei Android anfangen muss, Quellcodes für das eigene System zu kompilieren, dann stimme ich der "eigenen" Distri auch durchaus zu. Ganz so ist es aber nicht.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.13 20:09 durch berlusio.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Nein, Linux ist abwärtskompatibel. Zentrale Philosophie des syscall interface.
Im Userspace gilt das auch für Anwendungen, die nicht im Paketsystem geliefert werden. Es gibt vereinzelt Entwickler, die versehentlich gegen Bleeding Edge linken, aber das ist selten.
Das Paketsystem ist explizit interdistroinkompatibel, da es essenzielle Differenzierung bereitstellt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.01.13 12:11 durch Tapirleader.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Linux ist Community basierend, die Hersteller sind bis auf einige wenige darauf eingestellt verstärkt zusammen zu arbeiten. Auch ist die Entwicklergemeinde untereinander sehr verwachsen, es gibt somit einen ständigen aktiven Austausch untereinander.
Die Mobilfunkbranche ist dagegen komplett anders gestrickt. Die Entwicklung ist traditionell in sich geschlossener. Dazu wird alles doppelt und dreifach mit patenten, NDAs und was es sonst alles gibt abgesichert. Die Unternehmensphilosophie ist somit schon komplett anders. Noch entscheidender ist aber die Eigenständigkeit der einzelnen Hersteller. Wie können sich die Hersteller (wie Samsung, Sony, HTC, Huawei, ZTE, ...) voneinander unterscheiden, alle bringen das gleiche Android mit? Vom Gehäusedesign mal abgesehen, bleibt nur noch der Preis. Also versucht jeder das Android soweit zu modifizieren, dass es man sich von den anderen Wettbewerbern irgendwie abhebt. Eine derartige Fragmentierung finde ich auch gar nicht schlimm, wenn jeder seinen Job richtig macht und die eigenständigen Anpassungen auch funktionieren würden.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk
Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit
Microsofts Tablet überzeugt als Notebook
Bundesweite Störung beim mobilen Internet der Telekom
Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One
Kommentare: 424 | letzter Beitrag 10:56 Uhr
Kommentare: 233 | letzter Beitrag 10:43 Uhr
Kommentare: 212 | letzter Beitrag 07:25 Uhr
Kommentare: 208 | letzter Beitrag 08:37 Uhr
Kommentare: 159 | letzter Beitrag 10:49 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Das iPad 5 soll dank neuer Displaytechnik flacher und leichter werden als das aktuelle Modell. Die Testproduktion soll in Kürze anlaufen und bereits ab Juli 2013 soll die Massenherstellung starten, heißt es in einem unbestätigten Bericht.

Mit Web Components, die derzeit vom W3C standardisiert werden, kann sich jeder seine eigenen HTML-Elemente bauen - samt Aussehen und Logik - und sie wie Standardelemente in HTML-Dokumenten nutzen. Mit Googles neuer Bibliothek Polymer funktioniert das auch in den heute verfügbaren Browsern.

Das Original stammt von 3D Realms und aus dem Jahr 1997, nun kündigt das Entwicklerstudio Flying Wild Hog eine Neuinterpretation an, die für Windows-PC und später für Next-Generation-Konsolen erscheinen soll.

Nur Tage, nachdem Brian Krzanich zum CEO von Intel wurde, beginnt die Reorganisation: Außer der Fertigungssparte will Krzanich alle Abteilungen direkt kontrollieren und die Entwicklung neuer Geräte vorantreiben.

Klarmobil hat mit Allnet-Starter einen neuen Tarif für monatlich 9,95 Euro gestartet. Dafür wird das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom verwendet und im Preis sind neben einer gedrosselten Datenflatrate Freiminuten und Gratis-SMS enthalten.

Der Fahrradlenker Helios hat eine Frontlampe, Blinker, einen Akku und zwei Rücklichter, einen Tacho und ein GPS zum Orten des Rads im Falle eines Diebstahls. In Kombination mit einem Smartphone soll so aus jedem Fahrrad ein Smartbike werden.