Golem.de schrieb
> Die Asha-Handys arbeiten mit der S40-Plattforn und werden unter anderem deswegen
> nicht als Smartphones eingestuft, weil sich darauf jenseits von Java-Apps keine
> Anwendungen von Drittherstellern installieren lassen.
Mit der Aussage wären dann die ganzen Android-Smartphones auch keine mehr. Schliesslich werden Andoid-Apps üblicherweise in Java erstellt.
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man kann sie aber auch mit dem ndk erstellen...
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Nokia dürfte auch in der Lage sein, Applikationen für S40 auszuliefern, die näher an der Hardware dran sind, als die Java-VM es zulässt. Daß das dafür notwendige SDK nicht frei verfügbar ist, macht die Geräte ja nicht weniger smart.
Praktisch gesehen ist vor allem der Begriff Smartphone recht dumm, wenn man bedenkt, was im Laufe der Zeit alles als Smartphone bezeichnet wurde und was heutzutage selbst relativ preiswerte Mobiltelefone schon zu bieten haben.
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ja das ist ein anderes thema...
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Definition Smartphone laut Wikipedia:
> Ein Smartphone [ˈsmɑːtˌfəʊn] ist ein Mobiltelefon, das mehr Computerfunktionalität und -konnektivität als ein herkömmliches fortschrittliches Mobiltelefon zur Verfügung stellt.
Das ist bei den Asha-Modellen gegeben. Es gibt einen eigenen Appstore, das Zeug ist Internetfähig, hat WLAN, etc. also den ganzen Käse den "normale" Smartphones auch haben.
Insofern halte ich die Aussage des Golem-Artikels in dieser Hinsicht auch für "unpräzise".
Wenn man Nokia vorhalten möchte, dass sie nicht genügend Lumia-Smartphones verkauft haben, dann bitte auch so schreiben. Schönrechnerei als Unterstellung so im Artikel stehen zu lassen, ist in meinen Augen nicht gerechtfertigt. =/
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Quantium40 schrieb:
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> Golem.de schrieb
> > Die Asha-Handys arbeiten mit der S40-Plattforn und werden unter anderem
> deswegen
> > nicht als Smartphones eingestuft, weil sich darauf jenseits von Java-Apps
> keine
> > Anwendungen von Drittherstellern installieren lassen.
>
> Mit der Aussage wären dann die ganzen Android-Smartphones auch keine mehr.
Keine mehr? Waren die jemals welche? :D
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Smartphones müssen iOS-Anwendungen ausführen können. Ist doch ganz klar. Golems Standardisierungsabteilung hat das klar festgelogen.
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Quantium40 schrieb:
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> Mit der Aussage wären dann die ganzen Android-Smartphones auch keine mehr.
> Schliesslich werden Andoid-Apps üblicherweise in Java erstellt.
Android-Apps können auch Native Apps sein. Und das auch von Fremdanbietern.
Allerdings ist dies im Grunde kein Argument für oder gegen die Bezeichnung Smartphone. Das iPhone war am Anfang ohne Store ausgeliefert worden, dort gab es nur Web-Apps, dennoch nannten es alle Smartphone.
Insofern ist es fraglich, ob ein Store oder ob Native/nicht Native wirklich die Unterscheidung bringt.
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Aber das NDK ist erst sehr spät auf den Markt gekommen, als die Spieleentwickler sich über zu wenig Performance beklagten.
Also waren Android-Geräte zur Anfangszeit keine Smartphones?!
Na, hoffentlich werdne jetzt nicht ein paar Andoid-Taliban Bomben werfen....
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EqPO schrieb:
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> Smartphones müssen iOS-Anwendungen ausführen können. Ist doch ganz klar.
> Golems Standardisierungsabteilung hat das klar festgelogen.
nunja, ich nahm naiverweise an Smartphones haetten etwas mit Smart zu tun ... daher eher meine skepsis ... :D
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Völlig falsche Storichtung. Viele Android-Handys sind keine Smartphones, weil sie ohne Internetzugang und ohne die Installation einer einzigen App. betrieben werden.
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Golem hat sich hier etwas ungünstig ausgedrückt.
Mit Java ME lassen sich nur "kleinere" Anwendungen programmieren, die Funktionalität ist sehr stark eingeschränkt.
Bei Android hingegen kannst du fast alles machen, was du willst. Da ist schon ein gravierender Unterschied vorhanden.
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Welche Einschränkung meinst du? Du kannst von Nokias Java Runtime 2.0 auf alle Gerätefunktionen zugreifen.
Oder meinst du die App-Größe selbst? Die liegt bei 2 MB gezipt (JAR ist ein ZIP-Archiv, also entpackt mehr als 2 MB). Das ist schon recht ordentlich für eine App. Und in 4 MB Heap-RAM kann man Daten die man bei _laufender_ Anwendung benötigt auch recht viel unterbringen... alles andere kann auf 32 GB SD-Card zwischengeparkt werden.
http://www.developer.nokia.com/Devices/Device_specifications/Asha_311/
Man kann sich immer alles so hinbiegen, das etwas nicht ausreicht. Aber die Inder, Chinesen, Lateinamerikaner und andere Schwellenländer können wegen ihrer Infrastruktur eh kein iPhone 5 oder Galaxy ausnutzen. Für die sind Ashas ideal.
Und die Welt besteht nicht nur aus Hitech-Europa. Nokia ist ein globaler Player, der kann und muss sein Geld überall verdienen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.13 17:15 durch HansiHinterseher.
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HerrMannelig schrieb:
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> Golem hat sich hier etwas ungünstig ausgedrückt.
>
> Mit Java ME lassen sich nur "kleinere" Anwendungen programmieren, die
> Funktionalität ist sehr stark eingeschränkt.
Und was ist mit Blackberry? Ist das nicht aktuell die letzte J2ME-Burg die mit BB10 demnächst fällt?
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JensM schrieb:
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> HerrMannelig schrieb:
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> -----
> > Golem hat sich hier etwas ungünstig ausgedrückt.
> >
> > Mit Java ME lassen sich nur "kleinere" Anwendungen programmieren, die
> > Funktionalität ist sehr stark eingeschränkt.
>
> Und was ist mit Blackberry? Ist das nicht aktuell die letzte J2ME-Burg die
> mit BB10 demnächst fällt?
Auf BB <10 sind nur JavaME-Apps, wie bei S40, möglich. Ab BB10 sind auch C++-Apps für App-Entwickler möglich.
Aber wenn das Argument Java-ME nicht reicht, würden die Android-Taliban das Argument bringen, das nur ein Full-Display-Touch ein Smartphone ist. Wie oft habe ich schon gehört und gelesen, das BB mit Keyboard keine Smartphones sind... unglaublich.
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HansiHinterseher schrieb:
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> JensM schrieb:
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> > HerrMannelig schrieb:
> >
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> > -----
> > > Golem hat sich hier etwas ungünstig ausgedrückt.
> > >
> > > Mit Java ME lassen sich nur "kleinere" Anwendungen programmieren, die
> > > Funktionalität ist sehr stark eingeschränkt.
> >
> > Und was ist mit Blackberry? Ist das nicht aktuell die letzte J2ME-Burg
> die
> > mit BB10 demnächst fällt?
>
> Auf BB <10 sind nur JavaME-Apps, wie bei S40, möglich. Ab BB10 sind auch
> C++-Apps für App-Entwickler möglich.
>
> Aber wenn das Argument Java-ME nicht reicht, würden die Android-Taliban das
> Argument bringen, das nur ein Full-Display-Touch ein Smartphone ist. Wie
> oft habe ich schon gehört und gelesen, das BB mit Keyboard keine
> Smartphones sind... unglaublich.
Es muss schon ein iPhone oder Galaxy sein, sonst ist es kein Smartphone.
Diese Definition ist einfach zu merken und ist so richtig wie dieser Newsartikel.
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einige androidgeraete sind auch mit internet und apps meiner meinung nach keine smartphones ...
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Ich hätte da eine viel wirklichkeitsnähere Definition anzubieten:
Ein Mobiltelefon ist dann ein "SmartPhone", wenn es in der Lage ist den Nutzer durch seine diversen Funktionen dazu zu bringen sein halbes Leben darin zu speichern und es immer bei sich zu tragen und es dann, dank versteckter Software wie z.B. Carrier IQ es war, selbstständig Daten vom Nutzer sammelt, diese aufbereitet und an den Provider/Hersteller/Ermittler übermittelt. Wenn es das alles kann, ohne das der Benutzer etwas davon merkt, dann wird es im Kontrast zu dem dummen Nutzer, der für sein "SpyPhone" auch noch Geld zahlt und so seinen persönlichen Spion auch noch selbst finanziert, als SmartPhone bezeichnet. Es öffentlich als SpyPhone zu bezeichnen wäre ja auch nicht wirklich smart.
Vielleicht spielt das in ein paar Jahren aber auch garkeine Rolle mehr. Da schon seit Jahrzehnten nur noch die Leute wirklich viel Nachwuchs bekommen, die geistig nicht mal in der Lage sind Verhütungsmittel effektiv einzusetzen, wird sich die Gesellschaft von morgen wohl nicht einmal mehr wundern, wenn man die Dinger tatsächlich SpyPhones statt SmartPhones nennen würde. Die sehen dann einfach nur noch so ein Mobiltelefon in der Hand eines James Bond Darstellers (Warum muss man diese Filme eigentlich nicht inzwischen als Dauerwerbesendung kennzeichnen?) und denken sich: "Voll fett. Deshalb heissen die Teile also SpyPhone! So eins will ich auch." Da soll noch einer behaupten, dass Dummheit das Leben nicht einfacher macht. ;-)
Wenn ich mir ansehe, wie viele Leute inzwischen mit sowas herumlaufen obwohl mittlerweile jedem aufgefallen sein müsste, dass ständig neue Datenschutzskandale in der Presse auftauchen und es schon lange Spezialfirmen gibt, die Leute auch mit Hilfe von deren Handys ausspionieren (so geschehen z.B. bei der Telekom, die ihre eigenen Mitarbeiter per Handy bespitzelte), Privatkundendaten aus Handys im Internet gehandelt werden und die bekannt werdenden Fälle nur die Spitze des Eisbergs sein werden, dann sind wir von dieser Gesellschaft der Dummen offenbar nicht mehr so weit entfernt. Ignoranz gegenüber der Realität zugunsten der eigenen Bequemlichkeit zu üben und sich dabei auch noch wohlzufühlen ist eben ein Privileg der Dummen. Sonst würden sie auf ein Handy verzichten, wo immer es geht.
Denkt mal darüber nach, wenn Ihr noch könnt. ;-)
P.S. Leider konnten schon die "Nicht-SmartPhones" in den 90ern vom Provider "ferngesteuert" und so z.B. nicht nur die Position zur Erstellung von Bewegungsprofilen ermittelt, sondern sogar das Mikrofon in der Tasche eines stolzen Handybesitzers aktiviert und so dessen Umgebung abgehört werden. Nachdem ich das damals in einem Praktikum im Netzaufbau eines grösseren Mobilfunkbetreibers mal selber ausprobieren konnte, habe ich mein damaliges Handy schnellstens verkauft (für die Dinger hat man damals noch richtig Geld bekommen ;-) ) und bis heute keines mehr angeschafft.
Seitdem frage ich mich, warum viele Menschen Orwells Roman "1984" für ein Schreckensszenario halten, die heutige Realität aber scheinbar nicht? Handybesitzer leben längst unter besserer Überwachung als die Menschen in Orwells "Zukunftsvision". In der Gesellschaft die Orwell beschreibt wusste wenigstens jeder, dass er überwacht wird. Das ist in unserer "Mobilfunk"-Gesellschaft offenbar nicht der Fall. Den einzigen Fehler, den die Machthaber in Orwells Roman begangen haben, ist ihren dummen Schäfchen das Ausleben niederer Triebe zu verbieten. So dumm sind unsere heutigen Machthaber nicht. Die nutzen die niederen Triebe ihrer Schäfchen um diese besser Scheren bzw. ihnen das Geld aus der Tasche ziehen zu können.
Hierzulande findet die Polizei das weggeworfene Handy eines entführten Kindes inzwischen in 5 Minuten, das Kind selbst Jahre später tot in einem Wald und niemand scheint sich seinen Teil dazu zu denken. Heben die Ermittler heute überhaupt noch ihren breiten Hintern aus dem Bürostuhl um eine Person zu suchen, oder heisst es mittlerweile: "Die Person trug ihr Handy nicht bei sich. Tut uns leid, in dem Fall können wir nichts machen um ihren Angehörigen zu finden. Versuchen sie es mal mit einer Vermisstenmeldung im Fernsehen." ?
Orwell konnte sich damals scheinbar nicht vorstellen, dass Menschen mal so dumm sein und sich ihre elektronischen Spione sogar selber kaufen würden und sich dann auch noch von Staat, privaten Ermittlern UND Konzernen gleichzeitig bespitzeln lassen würden. Das war damals selbst für einen Science-Fiction-Roman zu weit hergeholt und daher unglaubwürdig. Heute ist es traurige Realität.
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NeverDefeated schrieb:
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einen sehr langen Artikel
Du sitzt an einem Freitag um 23h vorm PC und schreibst so einen Artikel?
*seufz*
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HansiHinterseher schrieb:
> Also waren Android-Geräte zur Anfangszeit keine Smartphones?!
>
> Na, hoffentlich werdne jetzt nicht ein paar Andoid-Taliban Bomben
> werfen....
Als Taliban muss ich sagen,
dass man inzwischen sowohl auf Android als auch Symbian
ausgewachsene Qt Anwendungen in C++ schreiben kann und
auch ohne "Äpp-Store" vertreiben kann.
Siehe unser: http://pvbrowser.org
Da wird die gesamte Qt Bibliothek incl. WebKit verwendet.
Die eigentliche Anwendung hätte unter 64Bit SuSI auch schon ein paar Byte
-rwxr-xr-x 1 yeti users 1866909 31. Dez 19:01 pvbrowser
Und dynamisch wird auch noch einiges an Speicher angefordert.
Wenn Digia nicht nur leere Worte macht, wird Qt auch bald unter iOS kommen.
Nur vom Windows Phone hört man nix,
obwohl Qt ja mal (zwischenzeitlich) Nokia gehört hat.
Das macht Windows Phone also für uns erst mal uninteressant und
nicht so "smart".
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