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OT - The Microsoft design language

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  1. OT - The Microsoft design language

    Autor: Vaporware 14.01.13 - 20:22

    The Microsoft design language

    content before chrome

    Für die, die wissen wollen warum Kacheln anstatt Icons ;)
    Zwar schon etwas älter, evtl. kennts der eine oder andere nicht.

    Nicht ganz off topic aber fast :)

    PS: Und ja, auch bei ner Livepräsentation darf man mal den Rechner tauschen ;)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.13 20:25 durch Vaporware.

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  2. Re: OT - The Microsoft design language

    Autor: motzerator 14.01.13 - 23:35

    Vaporware schrieb:
    ---------------------------
    > content before chrome

    Übersetzt soll das soviel heissen wie "Inhalte statt Bedienelemente", das Ergebniss dieser Fehlentwicklung sind dann User, die mangels Bedienelementen nicht mehr wissen, was zu tun ist.

    Ich finde "Chrome" sehr wichtig, weil ich den "Content" auch bearbeiten möchte und dabei nicht gerne mit unsichtbaren Werkzeugen herum hantiere.

    Vielleicht stören sichtbare Werkzeuge ja das Design, aber sie erhöhen zugleich die Funktionalität und machen die Bedienung einfacher und komfortabler und dadurch auch zugleich viel bequemer. Windows 8 geht genau den entgegengesetzten Weg, es verbirgt die Werkzeuge und nennt sie abfällig "Chrome", als währen sie nutzloser Ballast.

    Sichtbare Werkzeuge erinnern den Anwender auch daran, das es sie gibt. Selten benutzte Werkzeuge vergisst man wieder. Ich hatte anfangs herausgefunden, wie man die Überschriften im Startbildschirm von Windows 8 verändert. Habe es dann längere Zeit nicht gebraucht und musste es wieder googeln.

    Ich wusste noch, das es da eine Funktion für gibt, aber mangels Icon habe ich herumsuchen müssen und da war Googeln einfach schneller. Bei einer klassischen Oberfläche hätte ich mich an das Icon und seine grobe Position erinnert und es gefunden.

    DIE GRÖßE DER KACHELN

    Im Vortrag redet er auch darüber, das die größe der Kacheln eine Gewichtung der Inhalte erlauben. Das ist korrekt, denn größere Objekte werden schneller wahrgenommen. Leider gibt es in vielen Situationen keine Möglichkeit, dies den eigenen Wünschen anzupassen.

    Beispielseise das Dashboard der XBOX360. Ich spiele im Moment ein heruntergeladenes Game, das kann man zwar theoretisch an den Startbildschirm pinnen, tatsächlich landet es aber in einem Unterbildschirm und auf dem Startbildschirm ist nur eine Kachel "Angepinnte Spiele" und die hat natürlich die kleinste Größe. Die großen Flächen brauch man ja für die scheiss Werbung!

    Genauso ist es im XBOX Live Shop und im Windows Live Shop von Windows 8, nicht die Navigation wird einem durch die großen Flächen erleichtert, sie dienen statt dessen der Werbung. Einfach nur ärgerlich und in diesen Fällen kann man es auch nicht anpassen.

    DESIGN FOR TOUCH

    Da haben wir es doch, Windows 8 ist auf Touch fokussiert, aber wenn man das erwähnt bekommt man ja immer zu hören, man habe keine Ahnung. Dabei ist es auch ohne solche Vorträge schon offensichtlich, das genau diese Vermutung stimmt. Dumm nur, das die Mehrheit mit ganz normalen Computern arbeitet.

    ACTIVE TILES VS STATIC ICONS

    Statische icons mögen ja ein wenig altbacken sein, aber sie sind einfach gut.

    - Sie sehen immer gleich aus! Man kann sie sofort wiedererkennen.
    - Farbe und Form unterscheiden sich. Man kann sie anhand von Farbe und Form sofort erkennen ohne genau hin zu sehen. Man kann sie daher auch viel schneller bedienen.

    Viele Aktive Kacheln sind einfach nur lästig, ständig buhlen sie um Aufmerksamkeit und sind zugleich viel schwerer zu erkennen, weil man sich den Inhalt viel genauer ansehen muss. Das ganze ist Design, aber nicht parktisch.

    DO MORE WITH LESS

    Schön währe es, wenn das in Windows 8 umgesetzt währe. Das Konzept ist genial, mit weniger Aufwand mehr erreichen. Erst nachdenken, bevor man etwas tut, damit man die Methode findet, sein Ziel mit so wenig Anstrengung und Aufwand wie möglich zu erreichen.

    Leider ist genau das in Windows 8 nicht zu finden. Es gibt viele Situationen, wo man in Windows 7 das gleiche Ziel mit weniger Aufwand erreicht. beispielsweise beim Start:

    Windows 7: Anschalten, Passwort eingeben, der Desktop ist da.
    Windows 8: Anschalten, Lockscreen Wegklicken, Passwort eingeben, Metro wegklicken, der Desktop ist da.

    Und bevor ein paar Schlaumeier sagen, man könne ja gleich eine Anwendung im Metro starten: Selbst wenn man den Klick zum Desktop nicht mitzählt, ist Windows 8 schon einen Klick aufwendiger und ich für meinen Teil will erstmal auf der Arbeitsoberfläche ankommen bevor ich anfange zu arbeiten und dann sind es schon zwei Klicks mehr.

    Oder das Herunterfahren eines Computers mit der Maus und solche Beispiele gibt es viele, wo man in Windows 8 einfach unkomfortabler dasteht. Ich habe für soetwas ein feines Gespür, das ist der Hauptgrund warum ich Windows 8 nicht mag, mir ist ständig klar das es mit Wndows 7 bequemer währe, wenn ich etwas mit Windows 8 mache.

    > Für die, die wissen wollen warum Kacheln anstatt Icons ;)
    > Zwar schon etwas älter, evtl. kennts der eine oder andere nicht.

    Ja einiges war schon neu, aber die Designrichtlinien sind als hauptursache für die Windows 8 Katastrophe schon bekannt.

    > PS: Und ja, auch bei ner Livepräsentation darf man
    > mal den Rechner tauschen ;)

    Microsoft halt, ich sag nur Surface... :)

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  3. Re: OT - The Microsoft design language

    Autor: Vaporware 15.01.13 - 00:13

    Respekt, hätte nicht gedacht dass gerade Du Dir das anschaust.

    Siehste, schaust Dir dann einfach noch die restlichen Sessions an und evtl. noch
    design.windows.com und alles wird gut ;)

    Und nein es war kein Surface, ganz am Anfang meint er ja er muss noch etwas warten bis er seins kriegt ;)
    , im Unterschied zu den Leuten im Publikum...

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  4. Re: OT - The Microsoft design language

    Autor: motzerator 15.01.13 - 04:22

    Vaporware schrieb:
    ---------------------------
    > Respekt, hätte nicht gedacht dass gerade Du Dir das anschaust.

    Mich interessiert das Thema, warum sollte ich es mir nicht ansehen? Letztendlich ist es noch mal eine gute Erklärung, warum ich Metro für einen Irrweg halte. Das ist einfach zu viel Design und zu wenig Funktion.

    Ich brauche sichtbares Werkzeug, um effizient zu arbeiten. Er hat ja auch ganz stolz den IE für Metro gezeigt, der alle Bedienelemente versteckt. Sicher kann man sich dann ganz auf den Inhalt konzentrieren, aber das konnte man auch schon früher, ich glaube jeder Browser hat einen Vollbildmodus, ich nutze ihn nur nie weil der Bildschirm groß genug ist und es bequemer ist, die Bedienelemente sichtbar zu halten, statt sie ständig aus- und wieder einzublenden.

    Oder die Geschichte mit dem Share über das uncharmante Charm Menü. Er kann jetzt also ein Wort in der Wikipedia nachschlagen. Kann ich auch so wunderbar: Markieren, Rechtsklick "mit google suchen" und schon hab ich in der Regel ganz vorne den Eintrag von Tante Wiki.

    Für mich am Desktop erkenne ich in den ganzen Metro Apps keinen Sinnund ich glaube das geht selbst den meisten Windows 8 Nutzern so.

    Wenn ich lese, das von 60 Mio vertriebenen Kopien bisher 120 Mio Apps heruntergeladen wurden dann denke ich das da irgend etwas nicht stimmt. Das sind 2 Apps pro verkaufter Kopie. Da habe ich ja schon mehr heruntergeladen und ausprobiert. Das sieht mir eher danach aus, das ein nicht unerheblicher Teil der Windows 8 Nutzer das Metro trotz aller Zwangsmasnahmen einfach ignoriert.

    Viele die Windows 8 verteidigen schreiben inzwischen ja auch so Dinge wie: Ich nutze Start8, mich stört Metro nicht, ich sehe es nie. Das liest man immer häufiger.

    > Siehste, schaust Dir dann einfach noch die restlichen Sessions
    > can und evtl. noch design.windows.com und alles wird gut ;)

    Das Designkonzept gefällt mir einfach nicht, daran wird auch eine intensivere Ausseinandersetzung nichts mehr ändern, allerdings erfahre ich dadurch immer mehr, warum es mir nicht gefällt.

    Selbst wenn Microsoft die vielen Inkonsistenzen auflöst, was ich ihnen durchaus zutraue und Metro sich dann wenigstens berechenbarer und weniger Überraschend verhält, wird es mich nie begeistern können. Mal schauen was danach kommt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.13 04:24 durch motzerator.

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  5. Re: OT - The Microsoft design language

    Autor: phytec 15.01.13 - 10:50

    Von ca. 100 Artikeln von motzerators Art zu Windows 8, ist das der Dritte, zu dem ich auch einmal etwas schreibe.

    1. Sprechen für Ottonormaluser (mit leicht erweiterten Kenntnissen) wie mich eine Reihe objektiver Gründe für Windows 8:

    - bspw. enthält die für 50¤ im Handel erhältliche Pro Version (ein sehr bequemes) Bitlocker und einen für mich sehr sinnvollen Dateiversionsverlauf

    - Windows 8 startet iVm. SSDs unglaublich schnell (so wie ein PC schon immer starten sollte und schneller als ein iPad vom ausgeschalteten Zustand startet)

    2. Habe ich auch subjektiv Gefallen an dem neuen Design gefunden (vllt. auch, weil ich seit 1/1/2 Jahren ein Windows Phone nutze)

    - die (auch mit der Maus) sehr gut ansteuerbaren Livetiles bringen für mich relevante Informationen (Wieviele Mails habe ich, mit welchem Betreff und von wem?; Wie ist das Wetter?; Was gibt es neues in der Welt/auf Golem? ... sehr sinnvoll und sicher in Zukunft für eine ganze Reihe Applikationen interessant) und es überfordert meine kognitiven Fähigkeiten auch nicht, den bunten, sich abwechselnden Tiles eindeutige Funktionen zuzuordnen (EMail-App, Wetter-App, Golem-App...)

    - der Lockscreen (der ach so viele Klicks erfordert) lässt sich statt mit einem Passwort auch mit einem PIN beseitigen (sehr schnell!)

    - lässt sich der Startscreen wunderbar nach Gruppen sortieren, sodass ich häufig schneller bin, als ich über den Desktop/das Startmenü jemals gewesen wäre

    - verbessert das bunte Design die Laune ;)

    Sicher, vielleicht lässt sich Windows 8 designmäßig weniger anpassen, als die Vorgänger - wer allerdings schon mal probiert hat sein iOS System zu personalisieren, muss vor Möglichkeiten jubeln.

    Sicher, vielleicht ist halb Metro halb Desktop inkonsequent, aber in einer Übergangsphase unvermeidbar.

    Sicher, sollte Microsoft den User in zukünftigen Versionen vollständig entmündigen (Dateisystemzugriff etc.) bin ich bei Linux ;)

    Aber bis dahin finde ich das plattformübergreifende Konzept eine zukunftsweisende Idee und bin mit dem (seit 2 Monaten eingesetzten) sehr stabilen Windows 8 sehr zufrieden.

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  6. Re: OT - The Microsoft design language

    Autor: redmord 15.01.13 - 12:07

    Weshalb gibt es Menschen, die derart beharrlich die Unwahrheit verbreiten?

    Metro bricht deutlich mit alten Paradigmen der Usebility und genau deswegen ist es bei einigen so unbeliebt. Dabei ist Metro extrem flach gehalten und klar strukturiert. Die Struktur von Metro ist derart straff, dass hier bis in die UX von Anwendungen hinein gegriffen wird. Aus diesem Grund gewährt Metro weit weniger Ausnahmen als z.B. Android, bei dem fast jede App anders bedient werden will.
    Die Live-Funktionen der Tiles muss kein User zwingend nutzen. Darüber hianus hat Metro iOS und Android innerhalb kürzester Zeit stärker beeinflußt als Hater es wahrhaben wollen. So gab es z.B. vor WP7 in keinem modernen Betriebssystem integrative Funktionalität.

    Die Tatsache, dass man das innerhalb eines fünfminütigen Tests nicht verstanden hat, bedeutet nicht, dass Metro irgendwelche "Ausnahmen" habe Nenne nur ein Beispiel.

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