Markteilnahme nurnoch für Multinationale Konzerne mit Offshore-Sitz und weltweitem Gesamt-Steueraufkommen von 0,00 ...
Statt Steuern zu bezahlen, wird Lobbyismus finanziert, damit Regierungsentscheidungen die Steuergelder des Fußvolks für Konzerninteressen einsetzen.
Wären die Märkte frei, könnte auch ich zusammen mit Oma Erna mitmachen.
So siehts übrigens überall aus. Versucht doch mal Rohöl zu kaufen, weil ihr eure eigene kleine Raffinerie aufmachen wollt ...
FreiMarktteilnehmer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Markteilnahme nurnoch für Multinationale Konzerne mit Offshore-Sitz und
> weltweitem Gesamt-Steueraufkommen von 0,00 ...
>
> Statt Steuern zu bezahlen, wird Lobbyismus finanziert, damit
> Regierungsentscheidungen die Steuergelder des Fußvolks für
> Konzerninteressen einsetzen.
>
> Wären die Märkte frei, könnte auch ich zusammen mit Oma Erna mitmachen.
>
> So siehts übrigens überall aus. Versucht doch mal Rohöl zu kaufen, weil ihr
> eure eigene kleine Raffinerie aufmachen wollt ...
Airdata hätte bei solchen Summen, worum es sich hier drehen wird eh nicht mithalten können. Vermute ich zumindest mal :)
Na und? Dann werden die halt überboten. Wenigstens kann man dann aber behaupten, die Auktion wäre für alle Interessenten offen gewesen.
Wo kommen wir den hin, wenn man zu Versteigerungen nur noch bestimmte Teilnehmer zulässt, das führt deren Grundgedanken, dass jeder mitmachen kann, ad absurdum.
Im Übrigen hätte etwas frischer Wind im tendenziell monopolistischen Generalabzocker-Mobilfunkmarkt nicht geschadet.
Mal ganz abgesehen davon, dass die E-Netzbetreiber sowieso im Nachteil sind, da diese ein höheres Frequenzband mit entsprechend höherer Dämpfung und damit kleinerem Versorgungsbereich pro Zelle deutlich mehr Masten aufstellen müssen als die D-Netzbetreiber Telekom und Vodafone.
Bei UMTS sind aber alle "gleich", weil die Frequenzen beieinander liegen. Und D1/D2 aufzubauen war sicher teurer, weil die Technik noch nicht so "normalo" war, das man GSM-Sende-Equipment bei Ebay bekommt. (übertrieben ausgedrückt)
Die EU hat neulich erlaubt, das die Funk-Inhaber gemeinsam zusammenarbeiten dürfen. Mal sehen wie die T-Com die EU-Vorgaben (die vielleicht einfach auch nix taugen) unterwandert und verschleppt (verschleppen lässt ist natürlich gemeint).
Ich hätte mich mit den zwei anderen anständigen Anbietern zu einer Bietgemeinschaft zusammengetan.
Da kann man dann die besten Antennenmasten aus dem 2-3fachen Antennen-Verteilung gegenüber Böser-Anbieter auswählen. Oder stellt gibt gleich viel Antennenmasten zur Verfügung und die Fixkosten werden geteilt und die variablen Kosten variabel nach Traffic-Menge und Traffic-Sorte aufgeteilt.
Das wäre für alle Bürger besser, aber das Forenfolk will das nicht verstehen. Weil es bezahlt wird.
Das sehe ich auch so. Denn die Mobilfunkunternehmen werden die Kosten fürs Netz 1:1, wenn nicht sogar noch höher, auf den Kunden umlegen. Seit etlichen Jahren haben wir in Deutschland mit die höchsten Mobilfunkgebühren in ganz Europa, das ist unter anderem dem Bietrausch bei der UMTS-Versteigerung geschuldet.
Meiner Ansicht nach sollte es nur ein einziges Netz geben, das dem Staat gehört, der wiederum an Unternehmen Bandbreite untervermietet. So ähnlich wie bei der Bahn. So bleibt die infrastruktur unter staatlicher Kontrolle, die Kosten werden minimal gehalten und die Abdeckung ist optimal ungeachtet wirtschaftlicher Rentabilität abgelegener Gegenden. So finanziert sich auch wieder die Modernisierung des Netzes kontinuierlich. Schade, dass wir in einem solch knochenkapitalistisch von Lobbies gelenktem Land leben. Andererseits ist es anderswo genauso.
Die Überlegung klingt prinzipiell gut, hat meiner Meinung nach aber einen Haken: wenn der Staat das (Infrastruktur-)Netzmonopol hat, dann wird man auf noch längere Sicht Modernisierungen und Innovationen vermissen, als es bisher schon der Fall in den bestehenden Netzen ist. Da müssen dann Beschlüsse gefasst werden und es muss erstmal monatelang debattiert werden, wenn Veränderungen anstehen. Das wäre m.E. also eher kontraproduktiv.
Eine offenere Vergabe und nicht so hohe Kosten, verbunden mit einer festgelegten Mindestanzahl von von Betreibern wäre sicher sinnvoller. Man muss sich nämlich überlegen, wofür das Netz dann aufgebaut werden soll - nicht in erster Linie zur Gewinnmaximierung der Anbieter. Natürlich sollen die was daran verdienen - nur nicht eine goldenen Kloschüssel mehr und auch nicht den dritten Satz Rado für den gesamten Aufsichtsrat - es soll im Rahmen bleiben. Dann haben alle etwas davon!
Der Staat hat noch nie wirtschaftlich gehandelt.
Hier im Forum gabs die Idee mit Microgenossenschaften.
Alle Beteiligten sind eine Genossenschaft. Nicht fürs ganze Netz sondern nur für die Antennen bzw. Sendeanlagen. Die Flussschiffahrsgemeinschaft hat also Anteile an den Antennen am Fluss. Oder die Autobahnmeisterei an den Antennen an der Autobahn. Oder Netcologne bzw. HanseNet oder WilhelmTel an Antennen in Köln bzw. Hamburg. Usw.
Jedes Handy kann an jeder (passenden) Antenne einbuchen usw.
Ob Eplus jetzt eine Glasfaser zur Antenne legt oder die Glasfaser von O2 mitbenutzt, ist deren Sache. Aber jeder muss seine Infrastrukturen zum gleichen preis an alle weitervermieten.
Das Netz darf nicht Gewinngetrieben sein. Manager gibt es keine.
Offene Ausshreibung. Das Ziel ist, das ericcson, siemens, huaiwei gleich viele Aufträge kriegen und voll konkurrieren.
Das Ziel ist NICHT, das D1 nur Siemens beauftragt und EPlus nur Ericcson und O2 nur Huaiwei und Vodafone nur wen-auch-immer.
Usw.
Momentan gibts zu viele Antennen und man kann nur 1/4 davon benutzen. Stellt Euch das mal für Tankstellen vor wenns nur Diesel oder nur Super-Tankstellen gäbe.
Das ist einfach dumm und 2-3.5 mal so teuer, wie ein vollflächiges Netz sein würde, wenn jeder alle Antennen mitbenutzen kann.
Andere Argumentationen sind auch sinnvoll, aber die Sache mit den zu vielen Antennen ist m.E. am einfachsten zu verstehen.
Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40
Kommentare: 156 | letzter Beitrag 18:36 Uhr
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 19:45 Uhr
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.

Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass der Blogger und Rechtsanwalt Markus Kompa für ein via Youtube eingebettetes ZDF-Video als Verbreiter haftet. Geklagt hat ein umstrittener Arzt aus München, der zuvor erfolgreich gegen den Bericht der ZDF-Sendung Wiso vorgegangen war.
Das Unternehmen Owncloud entwickele nur Software und biete Support für Kunden, sagte Technikchef Frank Karlitschek auf dem Linuxtag 2012. Darüber hinaus verriet er einige technische Details zu Owncloud 4 und kommenden Entwicklungen.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.