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Möglicher Grund für die Ablehnung

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  1. Möglicher Grund für die Ablehnung

    Autor Balder 07.03.10 - 11:24

    Ich denke ein möglicher Grund für die Ablehnung von Airdata und den "Vorraussetzungen" die die Bundesnetzagentur geschaffen hat, ist die Frequenzen vor "Frequenztrollen" zu schützen.

    Sprich Unternehmen die im Grunde kein wirkliches Interesse darin haben Bundesweite Netze zu betreiben und statts dessen die Frquenzen rechte weiterverkaufen oder versteigern wollen, was letzten Endes für die Deutsche Infrastruktur schlecht wäre, da es die Investitionskosten in die höhe treibt.

    Aber das ist nur eine Vermutung

  2. Re: Möglicher Grund für die Ablehnung

    Autor nur vier 07.03.10 - 11:38

    Die Investitionskosten sind eh hoch.

    Schlaues D2,E1,E2 hätten sich zu einer Bietgemeinschaft zusammengeschlossen.

    Und die T-Com hat damals angeblich die Preise vermeidbar unnötig hochgetrieben, weil sie noch für eine dritte Umts-Lizenz geboten haben. Später hatten dann alle doch nur 2 Frequenzen soweit ich weiss.

    Staat und T-Com arbeiten gut zusammen.
    Wer hindert den Staat, die T-Com 100 Milliarden für eine Lizenz bezahlen zu lassen ? Keiner. Die T-Com-Aktionäre werden niemals einen Gewinn aus ihrer Investition erhalten. Der Staat kriegt 100 Mrd. Individual-Ökonomisch ist das die korrekte Vorgehensweise für den Staat.

    Es wäre zumindest schön, wenn jeder einen Frequenzblock bekommt und nur das Mindestgebot bezahlt. Doof nur, das man jeweils andere Geräte braucht. Oder modular arbeitet, was bei USB-Sticks vielleicht ginge. Bei Handies kann man es fast vergessen.

    Im Gegensatz zu normalen Auktionen, wo der totale Maximal-Gewinn erzielt werden soll, müssen hier die Bürger diese Kosten über die Tarife bezahlen. Von daher ist das zum Nachteil der Bürger. D.h. ein Maximal-Umsatz ist gar nicht vom Volk gewollt. Weil die Zinsen die Firmen steuerlich arm rechnen und die Tarife überteuert sind und das netz viel langsamer ausgebaut wird.

    Eine Idee wäre also, das man weniger bezahlt, dafür aber schneller ausbauen muss. Und günstigere Tarife für die Bürger anbieten muss.

    Bei verschiedenen Frequenzbereichen mit verschiedenen Reichweiten pro Funkzelle ist das natürlich blöd. Bei UMTS war der Frequenzblock am Stück. Bei 800, 2,4 usw. kommt man mit mehr oder weniger Antennen aus. Möglicherweise ist die Bandbreite bei 800 MHz auf 10 km Umkreis (habe ich mir ausgedacht) schlechter als bei 2,4 auf 3 km Umkreis. In dichter besiedelten Gebieten würde man also die 800 MHz-Antennen dichter aufstellen. Wo keiner wohnt bzw. an Autobahnen reicht dann alle 15-20 km eine 800MHz-Antenne.

    Wenigstens existieren die dicht verteilten UMTS-Sendemasten (ausser auf dem Land) die jeder Anbieter benutzen kann.

    Aber das Bürger günstig mobil telefonieren und non-video-gucker auf DSL verzichten können, interessiert Politiker leider nicht.

  3. Re: Möglicher Grund für die Ablehnung

    Autor leser123456789 08.03.10 - 14:33

    Die Versteigerungen an sich treiben die Preise auch schon in die Höhe. Was meinst was passiert wenn die Versteigerung rum ist? Genau, die Hersteller der Hardware haben auf einmal unter der Konjunktur zu leiden und verdoppeln mal eben die Preise.

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