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was soll der mist?

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  1. was soll der mist?

    Autor p0werr4nger 02.11.09 - 17:41

    ist das gleiche wie bei dsl... in ballungszentren werden absurd hohe geschwindigkeiten ermöglicht, während eine flächendeckende versorgung mit "normalen" geschwindigkeiten noch nicht einmal annähernd gewährleistet ist. verstehe nicht, wieso nicht erstmal für ein ordentliches grundlevel gesorgt wird. stattdessen ist deutschland ein flickenteppich aus bereichen, in denen gar nichts geht, und einzelnen stellen mit denen man das gesamte internet in wenigen minuten leersaugen kann...

  2. Re: was soll der mist?

    Autor Fred erik 02.11.09 - 19:39

    Irgendwo muss man HSPA+ doch ausprobieren, etwa in Hintertupfing? Nur weil in München jetzt ein paar Bereichen damit ausgebaut werden heißt doch nicht, dass man den UMTS/HSPA-Ausbau in unerschlossenen Gebieten ad acta legt.

  3. Freie Marktwirtschaft -- Re: was soll der mist?

    Autor Suomynona 02.11.09 - 20:38

    p0werr4nger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist das gleiche wie bei dsl... in ballungszentren werden absurd hohe geschwindigkeiten ermöglicht, während eine flächendeckende versorgung mit "normalen" geschwindigkeiten noch nicht einmal annähernd gewährleistet ist.

    Willkommen in der segensreichen Marktwirtschaft, 2 Telefonnetze (Tkomiker und Arcor/Vodafone) und 4 GSM-Netze, und ein Flickenteppich an unterschiedlichen Ausbaustufen bei quasi allen aktuellen Ubertragungsverfahren, von vollstaendiger Mobilfunkabdeckung (einfach nur Telefonie) in ganz Deutschland ganz zu schweigen.

    Allein wenn ich an das Geld denke, das in die 4 GSM-Netze (D1, D2, E1/E-Plus und E2/O2) gesteckt wurde und mit jeder neuen Ausbaustufe (GPRS, UMTS/HSDPA, HSDPA+) weiterhin gesteckt wird, die Endkundepreise betrachte, sowie das alles ins Verhaeltnis zu gebotenen Leistung setzte koennt ich grad nen Tag lang ohne Unterbrechung kotzen.

    > verstehe nicht, wieso nicht erstmal für ein ordentliches grundlevel gesorgt wird.
    Die Gewinnspanne ist nicht optimal und darum "regelt der Markt" es ganz von allein, dass auf dem Land kein Netzausbau stattfindet der nicht zwingend (lies: Wettbewerbsnachteile) notwendig ist.

    > stattdessen ist deutschland ein flickenteppich aus bereichen, in denen gar nichts geht, und einzelnen stellen mit denen man das gesamte internet in wenigen minuten leersaugen kann...

    Infrastruktur in Privathand ist moderne Wegelagerei, aber solange eine laute Minderheit (z.B. 15% FDP) dem Goetzen Mammon huldigt, wird sich diese Erkenntnis nicht durchsetzen.
    Mobilfunk ist laengst von Mangerspielzeug zur alltaeglichen Infrastruktur geworden und als solche waere sie in Staatshand besser aufgehoben, denn mit all den Resourcen die bisher in 4 unabhaengige GSM-Netze gesteckt wurden, haette man locker ein flaechendeckendes GSM-Netz mit besserer Kapazitaet aufbauen koennen; deutschlandweite HSDPA-Verfuegbarkeit waere vermutl. auch noch drin gewesen.

    snafu,
    Suomynona

  4. wie wäre es erstmal mit denken?

    Autor adfasdasdf 02.11.09 - 21:21

    was sagt die Bandbreite aus? "bis zu" - und im Bereich Mobiles Internet heißt das pro Zelle, in der sich sicherlich einige Leute einwählen...



    und ich glaube das Internet kann man selbst mit der 1000fachen Geschwindigkeit nicht so schnell leersaugen, bzw. hat man keine Anlage im Petabyte oder mehr Speicherbreich, und Rechenleistung nicht zu vergessen, hat man Zuhause sicher auch nicht genug ;)

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