Wenn ich ein Ultraschall brauche und der Arzt mit sowas ankommt, schicke ich ihn weg. Glaubt man wirklich mit dem Spielzeug kann man eine fundierte Diagnose erstellen?
Naja... Alternativ könnte der Arzt auch direkt eine Untersuchung mit dem Mittelfinger an der Prostata durchführen. Und wenn Du Dich wehrst, lässt er sogar die Vaseline weg!!!
Die Diagnose erstellt nicht das Gerät, sondern der Arzt - und wenn das Gerät zugelassen ist ...
Deine Äusserung erinnert mich ein wenig an den Monty Python Sketch und die Maschine mit dem Ping ... aber vermutlich ist das wirklich in vielen Bereichen so: Der Schein ist wichtiger als das Sein ... das selbe hellblaue Gerät angeschlossen an irgendeinen Mainframe Schrank o.ä., der auch noch möglichst viel Lärm macht, und schon gibt es keinen Zweifel mehr an der Präzision der Diagnose.
SoniX schrieb:
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> Wenn ich ein Ultraschall brauche und der Arzt mit sowas ankommt, schicke
> ich ihn weg. Glaubt man wirklich mit dem Spielzeug kann man eine fundierte
> Diagnose erstellen?
Würd ich dir so Recht geben, wenn ich in nen KH oder inner Arztpraxis wäre!!!!
An allen anderen Orten würde ich den damit nicht wegschicken lieber eine Diagnose die fundiert ist, als gar keine. Auch wenn ich mir das schwer vorstellen kann wie man auf dem kleinen Bildschirm alles genau erkennen kann der Arzt wird das schon können sonst hätte er es net:
Ich meinte das eher Technisch. Wie soll ein Teil angeschlossen an ein Handy mit mikriger Auflösung zuverlässige Ergebnisse liefern?
Beim Ultraschall gibts ja viele Feinheiten die es zu beachten gilt. Frequenz, Genauigkeit, Eintrittstiefe, Stärke, auflösung etc.
Das hat schon seinen Grund warum diese Geräte eine gewisse Grösse haben. Die sind nicht nur so gross, damits besser aussieht.
Is ja auch n Unterschied ob man n 10 Euro Lötkolben einsetzt oder einen um 200. Mit dem einen würde n Profi nie arbeiten, weil er weiß es ist nicht gut.
Du schickst den Notarzt also weg, wenn die Feuerwehr dich gerade aus einem Wrack geschnitten hat und du - auf der Autobahn liegend - auf irgendwelche inneren Verletzungen, Quetschungen oder Blutungen per "grob Voruntersuchungs Ultraschall" untersucht werden sollst um deine Transportfähigkeit zu analysieren.
Bist du Dir da wirklich sicher?
Dass das Ding nicht stationär in einem Krankenhaus oder einer Arztpraxis verwendet werden soll dürfte das "Portabel: ..." oder "Mobile ..." im Artikel eigentlich schon andeuten.
Und du weißt das - ohne das Gerät selbst zu kennen - besser als die Zulassungsbehörde, die es zwei Jahre lang intensiv getestet hat? Das Gerät kostet soviel wie vergleichbare unhandlichere Geräte, dein Lötkolbenvergleich ist damit hinfällig.
Außerdem kennst du die Auflösung des Kopfes gar nicht, nur die Displayauflösung - und das bedeutet höchstens, dass man in Feinheiten reimzoomen muß, nicht, dass diese nicht erkennbar wären.
Aber sicher schickst du trotzdem sofort den Notarzt weg, wenn du in einer Situation bist, in der ein Notfallultraschall nötig ist. Klar doch...
Die Zulassungsbehörde prüft ja nicht wie gut das Gerät im Einsatz funktioniert, sondern ob es auch sicher im Einsatz ist. Da wird eher geguckt ob man eh keine Stromschläge bekommt als wie gut das Bild ist.
Haste auch wieder Recht. Habe nur an Praxen gedacht.
Du nennst es selbst "grob Voruntersuchungs Ultraschall" *g*
Dann sind wir uns einig, dass es mit den grossen nicht mithalten kann.
Und nein, natürlich würde ich einen Notarzt nicht wegschicken.
Ich gebe zu, ich habe bei meinem Post eher nur an Praxen und Krankenhäuser gedacht.
:-)
Ob es mit den großen Geräten mithalten kann, keine Ahnung (bin kein Experte in dem Bereich und kenne das Gerät auch nicht).
Neben den von mir schon angedeuteten Einsatzgebiet könnte ich mir auch vorstellen, dass so ein Gerät bei Land-Veterinären oder in Ländern mit extrem dünner Befölkerungsdichte (Australien - Die fliegenden Ärzte - Mehr Platz für anderes Material) dienlich sein könnte.
Beim Veterinär dürfte das Mitschleppen eines der großen Geräte in den Schweine oder Kuhstall (von der nachfolgenden Desinfektion mal abgesehen) etwas umständlicher sein als so eine kleine Kiste. Und wenn bei der Untersuchung mit dem kleinen Teil dem Arzt irgendwas nicht 100% geheuer erscheint kann man ja immer noch die Kuh mal zur Praxis fahren (oder den 17" Laptop/Das Tablet an das Gerät anschliessen - sofern es die Software und Treiber auch für PC/Tablett-Betriebssysteme gibt.).
SoniX schrieb:
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> Dann sind wir uns einig, dass es mit den grossen nicht mithalten kann.
Und wir wissen es alle drei nicht, weil der Artikel das nicht hergibt. Klar, können wir mal schwer von ausgehen, aber wir wissen es nicht. Also, ich nicht. *g*
> Ich gebe zu, ich habe bei meinem Post eher nur an Praxen und Krankenhäuser
> gedacht.
Die haben eh stationäre Geräte, die sie wegen so was eher nicht aussortieren werden ...
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