Nokia hatte sehr wohl ihre Vorstellung eines solchen Gerätes vor Apple auf den Markt gebracht: http://de.wikipedia.org/wiki/Nokia_Internet_Tablet
Das zeigt, das es eben nicht reicht, etwas ähnliches zu tun. Diese Geräte könnte man als erste Mini-Tablets bezeichnet. Nur: Ein Erfolg waren sie nicht wirklich. Warum auch, ihnen fehlte vieles, was die Käufer wollen.
Etwas "ähnliches" zu machen, bringt noch keinen Erfolg.
Und mit verlaub, so lange wie Nokia an Symbian festhält, so sehr zeigt es auch, das sie niemals wirklich vor Apple geistig bereit gewesen wären, ein so stark entschlacktes Konzept umzusetzen. Selbst NACH dem iPhone hat Nokia das ja nicht selbst gepackt.
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Auch Apple hatte lange vorher schon experimentiert. Da war Pippin, eine Art Laptop ohne Festplatte, nur für das Internet. Oder Newton, ein Kleinrechner, den man in einer Hand halten konnte, mit Touchscreen.
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Jedoch war Apple in der Zeit von `85-`97 ein anderes Apple.
Sind ja nicht umsonst kurz vorm Aus gewesen, dank solcher geschichten wie dem Newton oder Pippin.
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Das stimmt. Es änderte sich mit dem iPod und iTunes. Dann kam als nächster Schrittmacher das iPhone mit den Apps. Wobei die Idee mit den Apps auch schon beim Newton da war. Aber erst durch iTunes auf einem Mac lief es rund.
Man kann auch sagen: Ein Gerät lässt sich nur einmal verkaufen, aber iTunes wird ständig gebraucht und wirft auch ständig Geld ab.
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Raumzeitkrümmer schrieb:
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> Auch Apple hatte lange vorher schon experimentiert. Da war Pippin, eine Art
> Laptop ohne Festplatte, nur für das Internet. Oder Newton, ein
> Kleinrechner, den man in einer Hand halten konnte, mit Touchscreen.
ähm pippin war kein laptop sondern ne spielkonsole die sehr floppte
http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Pippin
und dein kleinrechner für die hand heisst halt pda
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Die Geschichte mit Pippin als Spielekonsole kam erst später, die Grundidee war ein Rechner nur fürs Internet. Nur war das Internet noch nicht so verbreitet, als das sich jemand extra dafür ein Gerät gekauft hätte. Der Trend ging eher in die Richtung, mit dem PC "alles" machen zu können.
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PDA, drei Buchstaben und schon hast du damit alles exakt erklärt.
Dieser digitale Assistent war mehr, als nur ein Terminkalender oder ein Adressbuch. Das Gerät war für handschriftliche Notizen ausgelegt. Weiterhin gab es unzählige Programme dafür, heute nennen die sich Apps.
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Der Apple Pippin war die erste Web-TV Box der Welt, lief auf PPC unter OS9, also ein Vorläufer von Apple TV. Das war der erste Versuch, mit dem Internet ins Wohnzimmer zu kommen. Es war neben Apple auch Bandai aus Japan und Kazmedia aus Canada beteiligt. Gekillt wurde es von Jobs, als er zrückkam und die Lizensierungspoltik für Mac OS wieder änderte. Für Apple selbst war das zu der "Krisenzeit" kein nachhaltiges Produkt und die Partner wurden durch die Zurücknahme von OS-Lizenzen ausgebremst.
Es war ein tolles Produkt, funktioniert heute noch und schmückt mein kleines Apple- Museum genauso wie der Newton.
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Ich hab auch noch so ein N770. Zwei sogar, weil meine Frau auch eins wollte nachdem ich eins hatte. Das war 2005. Die waren auch gar nicht schlecht, für Nerds jedenfalls, von Hand per Kommandozeile unionfs reparieren musste man schon können, sonst war das Teil in kürzester Zeit unbenutzbar. Unionfs legt für jede gelöschte Datei ja eine versteckte an um zu markieren, dass die Datei gelöscht ist, auch wenn sie einem der unterliegenden fs noch existiert. Wenn man firefox eine Weile benutzt hat, hat er in der Defaultkonfiguration so langsam aber sicher den inode-Pool aufgefressen. Zum Lesen von ebooks war es aber damals schon ganz gut. Nur leider konnte man sonst nicht viel damit machen. Surfen über WLAN war so ziemlich das einzige, was normale Leute sonst noch interessiert hätte. Spätere Geräte haben dann Features wie GPS dazu bekommen, aber ein vollwertiges Telefon gab es eben erst 2009 mit dem N900. Das hab ich auch. Das war genauso buggy wie das N770, für normale Leute schwer länger zu benutzen, auch ich hab meins dann irgendwann durch ein iPhone ersetzt. Es ist zwar cool wenn man eine Kommandozeile hat mit der man die sqlite-Datenbank in der die SMS gespeichert sind reparieren kann, aber irgendwie wird das auf Dauer auch alt.
Die Idee alleine reicht eben nicht. Die Umsetzung war bei Nokia unter aller Sau, jedenfalls für den Massenmarkt, wobei man sagen muss dass sie das gar nicht probiert haben und von vornherein die Geräte als "nicht für den Massenmarkt" vermarktet haben. Da hilft eben die Idee zuerst haben auch nicht, wenn man sie nicht implementiert bekommt.
Mal davon abgesehen dass Apple mit dem 1993 veröffentlichten (!) Newton auch schon ursprünglich das Konzept eines standalone-Geräts verfolgt hatte. Da sind sie zwar später auch zu "Zubehör zu einem Mac" umgeschwenkt, aber die Idee war da.
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