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Für ihre Kunden wäre das kein Gewinn

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  1. Für ihre Kunden wäre das kein Gewinn

    Autor /mecki78 26.01.12 - 15:55

    Der Mobilfunkanbieter, mit dem zweit schlechtesten Netz in Dtl., schwärmt also davon zur "Nummer Eins" aufzusteigen, wenn er sich mit dem Mobilfunkanbieter mit dem schlechtesten Netz in Deutschland zusammenschließen würde? Die "Nummer Eins" worin? Im Versagen beim Netzausbau? Oder ist die Überlegung: Zweite schlechte Netze ergeben zusammengenommen ein gutes? Eine doch eher fragwürdige Überlegung. Wann immer E-Plus von Netzwerkausbau spricht, hagelt es nur so kritische Kommentare von Kunden, die sich über die miserable Netzwerkqualität beschweren und O2 Kunden außerhalb von Großstädten sind bei weiten auch nicht immer so begeistert von der Netzqualität. Und es gibt keinen Grund anzunehmen, warum ausgerechnet der Netzausbau des einen Netzes dort gut ist, wo der Netzausbau des anderen schlecht ist; es ist eher zu erwarten, dass beide Netze in den gleichen Gebieten gut und auch in den gleichen Gebieten schlecht ausgebaut sind.

    Mit Aussagen, wie

    "Ein normales Smartphone kann technisch nicht mehr als 1 bis 2 MBit/s in der Datenleitung verarbeiten. Da ist die Frage, brauche ich LTE mit 50 MBit/s, um ein solches Smartphone zu versorgen? Eigentlich nicht."

    disqualifiziert sich E-Plus praktisch schon selber. Zum einen können aktuelle SmartPhones natürlich mehr als 2 MBit/s an Daten verarbeiten, einfachstes Beispiel ist hier der Download einer App, der bei einer WLAN Anbindung durchaus mit mehr als 2 MBit/s von statten geht; die Rechenleistung aktueller SmartPhones ist mehr als ausreichend um über 10 MBit/s an Daten zu verarbeiten, sofern bei dieser Verarbeitung keine komplizierten Rechenvorgänge zur Anwendung kommen. Zum anderen wird die Tatsache, dass alle Nutzer einer Funkzelle sich die Bandbreite teilen müssen, völlig außer Acht gelassen. Auch wenn ein SmartPhone nur 2 MBit/s verarbeiten könnte, könnte eine LTE Zelle mit 50 MBit/s gerade mal 25 Kunden gleichzeitig versorgen bevor die Bandbreite nachlassen würde. Selbst in Großstädten, wo die Zellen verhältnismäßig klein sind, dafür aber auch die Bevölkerungsdichte relativ hoch ist, als auch auf dem Land, wo die Zellen deutlich größer sind bei kleiner Bevölkerungsdichte, ist es bei enorm steigender Zahl an SmartPhone Benutzern nicht weiter ungewöhnlich, dass eine Zelle ab und an deutlich mehr 25 Nutzer gleichzeitig mit Internetdaten versorgen muss.

    Abgesehen davon, dass ich es immer für extrem vermessen halte, wenn eine Firma glaubt mir vorschreiben zu müssen, was ich brauche und was nicht, bzw. mit wie viel ich mich zufrieden zu geben habe. Derartiges möchte ich dann doch lieber selber entscheiden.

    Ich mag weder die Telekom, noch mag ich Vodaphone, aber deren Netze sind nachweislich deutlich besser ausgebaut als die von E-Plus oder O2. Auch wenn sie manchmal der neusten Entwicklung etwas hinterher hinken, zumindest werden sie konsequent weiter ausgebaut und hierbei wird auch immer auf eine gute Netzabdeckung geachtet.

    /Mecki

  2. Re: Für ihre Kunden wäre das (k)ein Gewinn

    Autor Atalanttore 27.01.12 - 16:19

    Für Vielnutzer kommen momentan nur die Telekom oder vodafone als Mobilfunkanbieter in Frage. Für sie wäre also ein dritter großer Mobilfunkanbieter, der mit der Konkurrenz beim zukünftigen Netzausbau mithalten kann, sicherlich nicht schlecht.

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