Werte golem.de'er,
das SoC-Prinzip scheint sich geschwindigkeitstechnisch zu lohnen.
Ich denke dabei an einen Vergleich zwischen einem iPad 2 und einem aktuellen Pad von ASUS.
In der aktuellen Ausgabe der c't wird nämlich das ASUS Eee Pad Transformer Prime getestet - und zwar auch für sehr gut befunden, jedoch selbst mit Tegra 3 Quadcore-CPU und seinen 1024 MB RAM für nicht so flüssig bedienbar befunden wie das letzte iPad 2 mit der Hälfte an RAM.
Entweder sitzen bei Apple Magier-Programmierer, die ein ruckeln mit Hogwart'scher Gewandheit weggezaubert haben oder es liegt an der potenten Hardware, die ein Gefühl der besonderen "Smootheness" ermöglichen. Oder doch an Android bzw. iOS?
Ich weiß es natürlich nicht zu 100%, vielleicht greif' ich mit meiner Vermutung auch gerade ins Klo - wobei ich mich gerne eines Besseren belehren lasse - aber das SoC und die damit einhergehenden Geschwindigkeitsvorteile scheinen hier schon zum tragen zu kommen.
Ich besitze zwar kein Pad, jedoch will ich auch keines, solange das iPad das Nonplusultra bleibt, ich als alter iTunes-Fan ;-)
MfG,
M.
Es ist immer einfacher etwas für ein ganz bestimmtes spezifisches System zu programmieren, als es offen über mehrere SoCs und unzählige angeschlossene Systeme (Cam, usw.) hinweg umzusetzen. Von daher bleibt dann auch mehr Zeit auf die geringere Anzahl an Systemen Optimierungen vorzunehmen.
Darum sitzen da keine Magier und machen "Hex Hex".
Aber je weiter sich die SoC entwickeln, je schneller die werden, desto unwichtiger wird der Vorteil den Apple im Moment noch hat.
>In der aktuellen Ausgabe der c't wird nämlich das ASUS Eee Pad Transformer Prime getestet - und zwar auch für sehr gut befunden, jedoch selbst mit Tegra 3 Quadcore-CPU und seinen 1024 MB RAM für nicht so flüssig bedienbar befunden wie das letzte iPad 2 mit der Hälfte an RAM.
Tegra ist auch ein SoC. Wie der andere Forenteilnehmer schon schrieb, hat ein System mit hochgradig angepaßter und vor allem nativer Software deutliche Performanceforteile gegenüber einem general-purpose System, bei dem selbst Teile des Betriebssystems in einer Java-VM laufen, statt nativ programmiert zu sein. Dazu kommt, daß Apple schon immer auf eine GPU-beschleunigte GUI gesetzt hat, während sich das bei den Androiden gerade erst durchsetzt...
Misdemeanor schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> In der aktuellen Ausgabe der c't wird nämlich das ASUS Eee Pad Transformer
> Prime getestet - und zwar auch für sehr gut befunden, jedoch selbst mit
> Tegra 3 Quadcore-CPU und seinen 1024 MB RAM für nicht so flüssig bedienbar
> befunden wie das letzte iPad 2 mit der Hälfte an RAM.
Ne XBox ist auch um Welten langsamer als ein aktueller PC, trotzdem laufen alle Spiele eigentlich genauso flüssig. Liegt wohl daran dass die Spiele dort speziell optimiert werden konnten, weils ja nur EIN System ist, nicht wie beim PC mit seinen tausenden Hardwarekombinationen.
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die Grafikeinstellungen auf der XBOX viel niedriger sind, als auf dem PC?
Ich will damit nicht sagen, dass diese Optimierungen keinen Unterschied machen, aber dein Vergleich hinkt.
>Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die Grafikeinstellungen auf der XBOX viel niedriger sind, als auf dem PC?
Die PS3 hätte für das Beispiel auch besser gepaßt, da es dort wirklich eine Reihe erstklassiker Exklusivtitel gibt, die ausschließlich auf diese Hardware zugeschnitten wurden, und die sich locker mit technisch anspruchsvollen Titeln auf deutlich leistungsfähigeren PCs messen können. Microsoft dagegen hat zwei Produkte zu untersützen, nämlich Windows als Spieleplattform und eben die XBox - wodurch XBox Titel auch immer für den PC portiert werden und nicht ausschließlich auf die 360 zugeschnitten werden können.
Es kommt neben diesem Vergleich aber noch ein wichtiger Faktor dazu: Auch wenn Devlik eine hochoptimierte Java-VM ist, es bleibt eine VM mit allen Vor- und Nachteilen. Auf dieses Beispiel bezogen müßten die PC-Spiele also zusätzlich noch allesamt in Java entwickelt werden...
Ich kann mir durchaus vorstellen, das es auch an Android liegt, wenn man z.B. Die Audioschnittstelle ansieht: http://www.golem.de/1201/89154.html
kann man sich gut vorstellen, dass es so auch unter der Grafikverarbeitung noch Optimierungspotential gibt.
Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40
Kommentare: 157 | letzter Beitrag 20:46 Uhr
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 19:45 Uhr
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.