Welches Netz wollen sie denn ausbauen, wenn sie keines (kein eigenes) mehr haben?
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keiner schrieb:
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> Welches Netz wollen sie denn ausbauen, wenn sie keines (kein eigenes) mehr
> haben?
Kann mir nur vorstellen das Sie Anfangen "Siemens Lufthaken" zu verkaufen :-)
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Ampel schrieb:
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> Kann mir nur vorstellen das Sie Anfangen "Siemens Lufthaken" zu verkaufen
> :-)
Dies war auch mein erster Gedanke - vor allem bei wartungstechnisch bedingten steigenden Mietkosten... ;)
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keiner schrieb:
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> Welches Netz wollen sie denn ausbauen, wenn sie keines (kein eigenes) mehr
> haben?
Tatsächlich irgendwie unklar. Aber ich sags mal so: Jemand hat ein Autohaus. Dieses verkauft er aber, um Geld für neue Autos zu haben. Ziemlich logisch also.
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also ich versteh es auch nicht... wie geht sowas???? oO
vielleicht kann golem da noch etwas aufklären?!?! update.....
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quadronom schrieb:
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> Tatsächlich irgendwie unklar. Aber ich sags mal so: Jemand hat ein
> Autohaus. Dieses verkauft er aber, um Geld für neue Autos zu haben.
> Ziemlich logisch also.
Dies ist soweit schon klar. Doch wer degradiert sich denn freiwillig selbst um mindestens eine Stufe in der Nahrungskette? Für das Geld, welches der Verkauf der Sendemasten einbringt schafft sich eplus sicherlich Transponder an und verteilt diese auf fremden/anderen Sendemasten. Aber was passiert wohl, wenn die Wartungskosten des Betreibers im Laufe der Zeit zunehmen? Die Mieten werden erhöht und entweder bezahlt eplus dann denn Mehraufwand oder wir sind wieder bei den Siemens Lufthaken...
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Ich bezweifel das der potentielle Käufer Eplus irgendwie ins Handwerk pfuschen wird.
Eplus wird die Masten zurückleasen und das ganze ist somit dann nicht mehr als ein "alternativer" Kredit.
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Das Netz soll laut welt.de quasi wieder zurückgemietet werden.
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> Dies ist soweit schon klar. Doch wer degradiert sich denn freiwillig selbst
> um mindestens eine Stufe in der Nahrungskette?
Das Problem ist ein Anderes. E-Plus hat aktuell ein VOICE-Netz. Das ist auch bei den Sprachdiensten qualitativ sehr hochwertig. Was E-Plus nicht hat, ist ein zukunftssicheres Datennetz. Die Anschaffung von Netzwerkausrüstung dafür, sprengt aber aktuell E-Plus Liquiditätsrahmen.
In der Folge verliert E-Plus mit fortschreitender Smartphoneverbreitung an Wettbewerbsfähigkeit. Das können sie nur rausholen, wenn sie Gelder aufbringen um diesen Ausbau voranzutreiben. Die Muttergesellschaft aus Holland steht leider auch nicht so rosig da, und ist aktuell eher damit bedacht Gewinne abzuschöpfen als zu investieren.
E-Plus verdient sein Geld darüber hinaus aktuell so oder so nicht mit ähnlich hohen Margen wie T-Mobile oder Vodafone im Business-Geschäft, sondern mit dem immer neuen Ausdenken von (pseudo) Billigtarifen für Endkunden. Das ist eine klare Abschöpfung mit ganz krassem Vertriebsfokus.
Der einzig strategisch gangbare Weg ist unter diesen Umständen der Ausstieg aus dem Netzbetrieb. Dass Herr Dirks mit dieser Situation alles Andere als glücklich ist, brauchen wir hier wohl nicht in Frage stellen.
> Für das Geld, welches der Verkauf der Sendemasten einbringt schafft sich eplus
> sicherlich Transponder an und verteilt diese auf fremden/anderen Sendemasten.
Oder auf den ehemals eigenen. Wichtig ist die Cashinfusion durch den Verkauf.
> Aber was passiert
> wohl, wenn die Wartungskosten des Betreibers im Laufe der Zeit zunehmen?
> Die Mieten werden erhöht und entweder bezahlt eplus dann denn Mehraufwand
> oder wir sind wieder bei den Siemens Lufthaken...
E-Plus wird dann langfristig seine Billig-Strategie nicht aufrechterhalten können.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.12 14:44 durch Buchkam.
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