Ist in Japan gang und gebe: Die Handies (selbst die Einfachen) senden keine SMS'en mehr sondern direkt Emails, da hat auch jedes Handy eine eigene Email-adresse.
Funktioniert echt super, hat man den gleichen Provider kann man sogar kostenlos telefonieren; aber bis sowas in Deutschland kommt dauerts nochmal ein Jahrzehnt...
Das ganze Joyn Zeug oder wie sie es auch immer nennen mögen: Es wird sich nicht mehr auf Smartphones durchsetzen! Der großteil der Leute hat bereits mitbekommen, dass Smartphones mit ner 10Euro Internetflat praktisch unbegrenzt Nachrichten schicken können. Verteuerte alte Krüppel wie diese Apps haben einfach keine Chance, das sogar zu Recht (und zum Glück!)
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Der Overhead von E-Mails ist mal völlig übertrieben.
Man sollte schon auf Protokolle setzen, die für einzelne Nachrichten optimiert sind. Zum Beispiel macht Google es mit Google Talk, dass das XMP-Protokoll (aka XMPP) nutzt schon richtig. Dort kann man mit ein bisschen Hintergrundwissen auch recht einfach den Facebook-Chat mit einbinden.
Ansonsten könnte der Android-Client aber gerne noch eine Dateiübertragung gebrauchen und eine Update-Möglichkeit, so dass auch ältere Geräte den Sprach- und Videochat bekommen.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
chriz.koch schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> da hat auch jedes Handy eine eigene Email-adresse.
Ich denke, die Zukunft ist die, dass eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse einer Person zugeordnet wird und nicht einem Gerät.
Ich will ja mit meinem Anruf/meiner E-Mail eine bestimmte Person erreichen. Wie schön wäre es, wenn ich nur eine Telefonnummer anrufe und der Anruf an das Gerät durchgestellt wird, wo meine Zielperson gerade ist. Kein Durchprobieren von vielen Telefonnummern mehr erforderlich.
Analog die E-Mails: Ich kann ja dank IMAP meine E-Mails auf vielen Geräten abrufen und habe den gleichen Stand auf allen Geräten.
Und auch bei Jabber/XMPP ist vorgesehen, dass ich mich mit mehreren Geräten anmelden kann und ich meine Nachrichten auf dem bevorzugten empfange.
Das bietet SMS, MMS, Joyn und WhatsApp nicht an. Die sind zugeordnet zu Geräten, nicht zu Personen. Ich kann zu Hause nicht den PC nutzen, sondern muss meine Nachrichten auf einem Minibildschirm lesen und auf einer Zehnertastatur schreiben.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Hm. Rein Subjektiv gehen Emails selbst bei schlechter (EDGE) Verbindung innerhalb von Sekunden raus. Finde Emails auch besser, wenn ich vorm Rechner sitze kann ich auch gleich auf ner anständigen Tastatur antworten.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Ich finde E-Mail eigentlich auch perfekt zur Nachrichtenübermittlung.
Das einzige Problem ist, dass die meisten Menschen einfach keine Lust haben sich einen E-Mail Client einzurichten. Und weil sie zu faul sind schauen sie die Mails auch nur einmal täglich im Browser nach. Bei den iPhone Usern gibt es da eine Ausnahme.
Ich frage mich allerdings wie sich Whatsapp durchsetzen konnte obwohl ICQ und MSN recht verbreitet war und zuletzt auch noch Facebook dazu kam.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Genau so funktioniert iMessage!
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
natürlich, er redet ja eben von Byte bis hundert Byte ;)
Email würde ja auch gehen, wobei ich als SMS evtl. eher ne IM sehen würde, als besseren Ersatz.
Das ist z.B. mit Whatsapp umsetzbar - wenn auch total dumm.
Denn warum nicht ein offenes Protokoll nehmen, auf das dann hunderte von Clients, Apps funktionieren, und somit wirklich jedes Betriebssystem dabei ist... von Mobile bis Desktop-PC.
Aber nein, es muss sich Facebook und IMs aufs Handy/Smartphone reduziert durchsetzen.
Apropos, ich nutze seit 2004 bereits mobile E-Mails.
Bis heute kann man sich aber nicht darauf verlassen, man muss also immer noch, selbst in Zeiten von Smartphones, darauf gucken, wer wie E-Mails behandelt.
Meine sind dank push usw. in Sekunden weg/da. Selbst bei einer GSM-Verbindung. (Wenn es nur um Text geht ;) )
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
wobei deine genannten IMs ja auch nicht besser sind ;)
Aber ja, davon gab es wenigstens so gut wie überall apps/clients.
Ich war aber eher ein gtalker, jabber usw.
Ich glaub gtalk hatte ich seit 2006 aufn BB drauf, BBM war mal klasse, ist noch gut, aber was nützt es schon ;) (bzw. wer >;) )
Whatsapp hat sich glaub ich durchgesetzt, weils ein Datenschutzgau gemacht hat.
Immerhin greift das Ding soweit ich weiß auf die Kontakte zu, und lädt die hoch, um dann deine Kontakte mit den bereits gezogenen zu vergleichen, und dir dann eine Auswahl anzubieten.
Sicher, praktisch, aber mich kotzt sowas an.
Die Daten sind für immer (und wer weiß was andere Informationen in den Kontaktdaten) bei dieser Firma...
Gilt natürlich auch für FB.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
chriz.koch schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Der großteil der Leute hat bereits
> mitbekommen, dass Smartphones mit ner 10Euro Internetflat praktisch
> unbegrenzt Nachrichten schicken können. Verteuerte alte Krüppel wie diese
> Apps haben einfach keine Chance, das sogar zu Recht (und zum Glück!)
Zumindest bei Vodafone und Telekom ist es ja so, dass dieser Dienst auch nichts extra kostet, sobald man einen Datentarif hat. Bei der Telekom kommt noch hinzu, dass das Joyn-Datenvolumen noch nicht mal für das ungedrosselte Volumen zählt. Wer also öfter mal Daten verschickt oder empfängt (z.B. Bilder) kommt da mit Joyn unter Umständen besser weg. Ich sehe preislich eigentlich keinen Nachteil...
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Na Super. Also das Paradies für Spam-Mails?…
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
caso schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich frage mich allerdings wie sich Whatsapp durchsetzen konnte obwohl ICQ
> und MSN recht verbreitet war und zuletzt auch noch Facebook dazu kam.
Das hab ich mich auch gefragt und recherchiert. Es ist der simple Fakt das man sich nicht anmelden braucht. Wenn man sie App installiert wird man anhand seiner Telefonnummer identifiziert und diese wird auf deren Server übertragen. Dazu wird auch das gesamte Telefonbuch übertragen und die Nummern mit den auf dem Server gespeicherten abgeglichen. So weiss die App sofort wer der Freunde auch die App hat und man kann diese sofort anschreiben ohne Login und Passwort. Ein datenschutztechnischer Albtraum, der sicher bald von Google oder Facebook gekauft wird. Denn die App weiß genau wer wen kennt und nebenbei ist es schlecht verschlüsselt.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
chromax schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> caso schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Ich frage mich allerdings wie sich Whatsapp durchsetzen konnte obwohl
> ICQ
> > und MSN recht verbreitet war und zuletzt auch noch Facebook dazu kam.
>
> Das hab ich mich auch gefragt und recherchiert. Es ist der simple Fakt das
> man sich nicht anmelden braucht. Wenn man sie App installiert wird man
> anhand seiner Telefonnummer identifiziert und diese wird auf deren Server
> übertragen. Dazu wird auch das gesamte Telefonbuch übertragen und die
> Nummern mit den auf dem Server gespeicherten abgeglichen. So weiss die App
> sofort wer der Freunde auch die App hat und man kann diese sofort
> anschreiben ohne Login und Passwort. Ein datenschutztechnischer Albtraum,
> der sicher bald von Google oder Facebook gekauft wird. Denn die App weiß
> genau wer wen kennt und nebenbei ist es schlecht verschlüsselt.
Das wusste ich gar nicht und hört sich total bequem an. So wird heute der Mainstream erreicht.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Kommentare: 719 | letzter Beitrag 19:02 Uhr
Kommentare: 568 | letzter Beitrag 14:41 Uhr
Kommentare: 251 | letzter Beitrag 17:14 Uhr
Kommentare: 170 | letzter Beitrag 08:02 Uhr
Kommentare: 166 | letzter Beitrag 18:46 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Steve Wilhite, früherer Mitarbeiter von Compuserve, hat einen Webby Award für die Entwicklung des Grafikformates Gif erhalten. Aus diesem Anlass hat der Erfinder noch einmal auf der korrekten Aussprache beharrt.

Echte Computerviren gibt es in Industrieländern kaum noch. Wer umgangssprachlich von Viren spricht, meint Trojaner, Adware oder Würmer. Doch Microsoft sieht sie vor dem Comeback - in Regionen mit schlechter Internet- und Patch-Versorgung.

Google hat die Android-Apps Drive und Chrome aktualisiert. Die Google-Drive-App im aktualisierten Erscheinungsbild bringt eine Bildvorschau, eine Scanfunktion und eine Downloadmöglichkeit. Chrome bringt einen Vollbildmodus und eine Verlaufsfunktion innerhalb eines Browsertabs.

Eine Preissenkung bei den Software-Lizenzen hilft Windows 8-Geräten. Ihr Anteil soll auf 10 bis 20 Millionen steigen.

Der Chaos Computer Club hat das Grundgesetz als Open Data veröffentlicht. Die dafür eingerichtete Plattform steht auch anderen Nutzern offen, die weitere Dokumente aus der Verwaltung dort veröffentlichen sollen.

Die Nutzungsordnung der Herzog August Bibliothek, die noch aus dem Druckzeitalter stammt, ist für das Internet nicht mehr geeignet. Angesichts laufender Abmahnwellen für illegal genutztes Bildmaterial heben die Betreiber sie jetzt auf und führen die Creative Commons Lizenz BY-SA ein.