Wir sollen alle Ultrabooks kaufen. Weil man da mehr dran verdient. Daher werden Netbooks seit 5 Jahren kaum weiterentwickelt.
Ein Netbook hat heute mindestens 10" (zu groß), eine mikrige Auflösung von 1024x600 (viel zu niedrig), einen lahmen Atom Prozessor, keinen Touchscreen, kein 3G, nicht mal eine Klappe wo man einen 3G USB Stick IM GEHÄUSE hinter einer Klappe verstecken könnte und Standby von 10 Stunden.
Schuld daran ist die Industrie. Vor allem Intel und MS.
Intel hält den Atom schön langsam, optimiert nur den Standby immer weiter. Man würde sich ja sonst Konkurrenz bei den Core I3 / Pentium / Celeron Prozessoren machen. Das Problem ist: Der ATOM ist ZU LANGSAM für viele Anwendungen.
Microsoft wiederum stellt klare Anforderungen an das System, vor allem Maximale Auflösung (1024 x 600) und Speicherausstattung (ich glaub inzwischen 2 GB oder ist das noch 1 GB???) um an die begehrten besonders günstigen Windows Lizenzen für Netbooks zu kommen.
Das Ergebniss ist eine unbrauchbar gewordene Geräteklasse, die einem Tablet ausser der Tastatur nichts mehr entgegen zu setzen hat.
Würden Intel und MS endlich mal erkennen, das ihr Versuch die Ultrabooks durch Austrocknen des Netbook Marktes zu fördern in die Hose geht, dann würden die Netbooks wieder attraktiv werden.
Ich würde mein Google Nexus 7 Tab 3G plus 200.- Euro sofort gegen ein 7" Netbook mit gleicher Auflösung, gleichem Touchscreen und einem Intel Pentium (abgespeckter Core I3) tauschen. Nur sowas gibt es nicht.
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sehe ich genau so
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Ein Netbook mit einem Subnotebook oder Ultrabook zu vergleichen ist witzlos.
Ein echtes Subnotebook ist ein leistungsfähiges aber dennoch leichtes und energiesparendes Produkt, das entsprechend teuer ist und ein Netbook war einfach ein Ramschgerät für die Aldi-Klientel, schon immer mit zu wenig Leistung und schlechter Ergonomie. Zum Arbeiten kaum brauchbar, nicht mal gescheit zum Flmschauen im Zug geeignet, eigentlich nur zweckentfremdbar als Server oder sowas.
Ist doch kein Wunder, dass dieser Krampf nicht mal gegen Tablets anstinken kann, ein echtes Notebook kann es aber auch nicht ersetzen.
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Also ein Gerät welches bei VS und Office nicht zusammenbricht würde ich nicht als "kaum brauchbar" bezeichnen...
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Nimmst halt eins mit AMD, der e-450 ist nochimmer super fürn netbook
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Bei Netbooks mit ARM-CPU's wie Snapdragon oder Tegra würde schon die Post abgehen. Es fehlt "nur" die Software.
Die deutsch-deutsche Verfassung ist ungültig,
solange nicht darüber abgestimmt wurde.
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"Hauptgrund dafür ist der Boom bei Tablet-PCs und Smartphones".
Da kann ich ja nur lachen!
Der Hauptgrund dafür ist schlicht der Stillstand in der Netbook Entwicklung. Netbooks wurden von den Herstellern aufgegeben, als die Profitmargen für sie zu klein wurden. Versucht heute mal etwa ein Quadcore Netbook mit Windows aufzutreiben... Fehlanzeige, gibts nicht.
Mit zeitgemäßer Technik würde ich den Netbook Formfaktor jedem Tablet vorziehen. Aber wieso für 250 Euro kleine praktische Netbooks verkaufen, wenn man der trotteligen Kundschaft auch auf hübsch getrimmte Ultrabooks für 700 Euro und mehr andrehen kann?
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Das Problem ist eher, dass es es kein ordentliches Windows für Netbooks gibt. Windows 7 Starter hat die Hardware schon ziemlich begrenzt. Da war kein Spielraum für Entwicklung mehr. Windows 8 unterstützt gar keine Netbooks mehr und wenn bei MS ein Hersteller anklopft, dann bekommt der wahrscheinlich lediglich Windows RT angedreht.
Linux wäre eine Alternative, aber es würden sich nur ein paar Prozent der potentiellen Kundschaft wirklich drauf einlassen. Wenn auf einem Computer kein Windows drauf ist wird er vom Großteil der Leute gleich gar nicht angeschaut.
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> Wenn auf einem Computer kein Windows drauf ist wird er vom Großteil der Leute gleich gar nicht angeschaut
Das liegt aber auch daran, das für Windows&Mac jede Menge gute Software angeboten wird, die es unter Linux nicht gibt und auch erstmal nicht geben wird. Denn Linux ist alles und gleichzeitg garnichts. Jeder kocht sein eigenes Süppchen. Ausserhalb der Kernel-Entwicklung ist sogut wie alles Fragmentiert, Geforkt und Inkompatibel zueinander.
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