Eigentlich ist das ja durchaus zu begrüßen. Nur: Was passiert mit den unterschiedlichen Spannungen? Immerhin benötigen viele Handys mehr als die obligatorischen 5 Volt des USB Ports. Mehr Spannung könnte zwar vom Netzteil kommen, nur wenn die Leute dann auch ihre MP3 Player anschließen, die nur maximal 5 Volt vertragen, ist der Ärger (und andere Unannehmlichkeiten) vorprogrammiert.
Fragwürdiger schrieb:
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> Eigentlich ist das ja durchaus zu begrüßen. Nur: Was passiert mit den
> unterschiedlichen Spannungen?
Dann werden die Handys halt so gebaut, dass sie nur die 5V brauchen, alte Handys werden ja eh nich umgerüstet. Ich sehe da kein Problem.
Zudem ist in den Handys nur ein Akku mit einer Zelle verbaut, die sowieso nur 3,7Volt her gibt, daher seh ich kein Problem mit den 5V die der USB nur hat.
Was vll. in Zukunft ein Problem dar stellen könnte, das der USB nur 500mA liefert, was Schnellladegeräte so faktisch unmöglich macht.
Evtl. ist das ein Türöffner für vereinheitlichung.
Mobile DECT-Telefone usw. lassen sich dann u.U. auch so laden.
Und Handies die mehr als 5V brauchen sind vermutlich speziell oder alt.
Schaut doch mal auf Eure Handy-Akkus.
Nokia oft 3,7 Volt. GPS-Mäuse wohl oft auch.
Mein LG lässt sich auch per USB laden. Und das ohne speziellen Windows-Treiber! den manche dummen Handies wohl manchmal brauchen und sich nicht über USB laden lassen.
Was auch vergessen wird: Spezielle Datenkabel (LG :-(((( ) braucht es dann auch nicht mehr. Sehr angenhm.
Siga9876 schrieb:
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> Was auch vergessen wird: Spezielle Datenkabel (LG :-(((( ) braucht es dann
> auch nicht mehr. Sehr angenhm.
Wie sollen die Hersteller denn dann Geld verdienen, wenn sie kein proprietäres Zubehör mehr verkaufen können!?
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Wenn einer fuddelt, dann klatscht et. aber richtig!
> Was vll. in Zukunft ein Problem dar stellen könnte, das der USB nur 500mA
> liefert, was Schnellladegeräte so faktisch unmöglich macht.
Das ist doch schon jetzt ein problem. Ladegerät eines motorola handys 5V 550mA. Ladegerät eines Navigon Navigationssystems 5V 1A. Beide benutzen einen mini usb stecker. Sind übrigens nicht austauschbar, so wird halt mit standards umgegangen.
Ich denke nicht, das es den Geräten viel aus macht, das sie weniger Strom bekommen, sie werden einfach nur länger zum laden brauchen, was ich mir vorstellen könnte, unter umständen recht nervig sein wird, somal die technische Begrenzung eine Altlast währe.
Wieso soll das ein Problem sein? Man kann, wenn es denn unbedingt am USB des PC geladen werden muss, auch mehr als einen USB-Port nutzen. Viele USB-Laufwerke nutzen diese Option schon jetzt.
Fragwürdiger schrieb:
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> Eigentlich ist das ja durchaus zu begrüßen. Nur: Was passiert mit den
> unterschiedlichen Spannungen? Immerhin benötigen viele Handys mehr als die
> obligatorischen 5 Volt des USB Ports.
Tatsaechlich? Nenn mal bitte Beispiele fuer aktuelle Geraete (Handy, MP3-Player, etc.) die mehr als 5V brauchen. Ich glaube du hast seit 10 Jahren nicht mehr auf deine Steckernetzteile geschaut und deswegen verpasst, dass 5V (auch ohne USB) inzwischen nahezu durchgaengier Standard sind. Das ist schon allein deswegen sinnvoll weil inzwischen in allen aktuellen Geraeten LiIon- oder LiPoly-Akkus zum Einsatz kommen und diese eine Zellenspannung von 3.7V haben. Sollte ein Geraet tatsaechlich eine hoehere Spannung benoetigen wuerde dies mehrerer Akku-Zellen beduerfen, was die Kosten fuer den Akku erheblich steigert, doch selbst dann koennten diese in Reihe geschalteten Zellen, parallel (also quasi einzeln) geladen werden.
> Mehr Spannung könnte zwar vom Netzteil kommen, nur wenn die Leute dann auch ihre MP3 Player anschließen, die nur maximal 5 Volt vertragen, ist der Ärger (und andere Unannehmlichkeiten) vorprogrammiert.
Mehr als 5V ueber einen USB-Stecker waere eine saudaemliche Idee. Es gibt inzwischen unzaehlige Geraete die Mini-USB als Stromversorgung nutzen und alle lassen sich am Rechner per USB betreiben und ebenso lassen sich Steckernetzgeraete austauschen.
Nicht nur wuerde ein Geraet das die standardisierten 5V ueberschreitet mit einem "Killernetzteil" geliefert, das fremde Geraete zerstoert, auch wuerde das Geraet selbst an keinem USB-Port und damit an keinem Computer funktionieren, da es die Stromversorgung des USB-Ports ueberlasten wuerde und damit diesen bestenfalls zur Notabschaltung zwingt oder gar den USB-Port zerstoert.
Da USB lizenziert werden muss, muss die USB-Spezifkation (5V und USB2:500mA/USB3:900mA) eingehalten werden, was uns gluecklicherweise bis auf weiteres vor "Killernetzgeraeten" bewahren duerfte.
snafu,
Suomynona
wer sag denn überhaupt das am anderen ende ein USB Typ A schlummert ? wahrscheinlicher ist ein Netzteil für die Steckdose am andern Ende .Wie sollten sonnst die Leute Ihre Handy laden wenn Sie keinen PC haben.
mrquaarkas schrieb:
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> wer sag denn überhaupt das am anderen ende ein USB Typ A schlummert ?
Das spielt doch garkeine Rolle, am Mobiltelefon ist eine USB-Schnittstelle verbaut, welches physiche Format (Mini-A, -B, Micro) ist dabei ziemlich egal, die Schnittstelle muss sich an den USB-Standard halten und der definiert 5V und 500mA.
> wahrscheinlicher ist ein Netzteil für die Steckdose am andern Ende .Wie
> sollten sonnst die Leute Ihre Handy laden wenn Sie keinen PC haben.
Der Hersteller kann sein Netzteil voller Elektronik stopfen, mit dem Mobiltelefon kommunizieren und dadurch eine andere Spannung und mehr Stromaufnahme "aushandeln" aber ohne diesen Schnickschnack muss sich auch das Netzgeraet an den USB-Standard halten.
Kurz gesagt, der Hersteller kann sich einfach mit dem USB-Standard abfinden und ein Netztgeraet fuer 99Cent beilegen oder er kann wahre Klimmzuege veranstalten die das Netzgeraet entweder gross oder teuer oder gross und teuer werden lassen.
snafu,
Suomynona
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