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Was wurde aus DIRC und Co.? Mesh-Boxen für TV/Radio/Internet/Telefon...

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  1. Was wurde aus DIRC und Co.? Mesh-Boxen für TV/Radio/Internet/Telefon...

    Autor Tobias Claren 27.03.11 - 21:22

    Ich erinnere mich noch an "DIRC".
    Das sollten Boxen sein, die per Funk Verbindung zu weiteren Boxen ihrer Art herstellen, und sich so automatisch vernetzen.
    Also quasi ein Mesh-Netzwerk.

    Darüber sollte Internet, Telefon, Radio, Fernsehen, was auch immer laufen.
    Auch Mobiltelefonie wäre ja kein Problem.
    Ein Festnetz oder Internetanschluss wäre nicht nötig.
    Es braucht natürlich genug die mitmachen. Da lag wohl das Problem der Einführung.

    Man müsste eine Einführung erdenken, wo nicht einzelne Interessenten ihr Gerät erhalten und dann keine anderen Geräte in der Nähe sind. Und ein paar verteilte Zugänge zum Internet muss es ja auch noch geben.

    Auf einer Karte (unter Mithilfe von Funkausbreitungsberechnungen) Privathaushalte, Firmen usw. raussuchen, und denen so ein Gerät billig oder kostenlos anbieten. Dort wird das Gerät dann aufgestellt. Evtl. mit externer Antenne. Wenn möglich hoch.

    Ja, klingt wie ein Mobilfunknetz, aber hier geht es um "Mikrozellen", und die Nutzer dazwischen sind selbst weitere Mikrozellen.
    Wenn die Personen des Anfangsnetzes sich alle erreichen, dann sollte eigentlich auch jeder Ort dazwischen Empfang haben. Notfalls auch mit Dachantenne. Aber das akzeptiert der Bürger ja auch schon um Sat zu empfangen. Und der nächste empfängt evtl. schon das Netz ohne Dachantenne. Irgendwann kann man mit kleinen Handgeräten in diesen Netzen telefonieren. Dann wäre es natürlich praktisch, wenn Mobiltelefone dieses Netz unterstützen.

    Um so mehr mitmachen, um so eher könn(t)en alle auf Dachantennen verzichten.
    Abgesehen von dieser Initialzündings-Starthilfe ein selbstaufbauendes Netzwerk.
    Und um so mehr mitmachen, um so schneller wächst es.
    Ein Abbau einer externen macht zumindest aus einem Grund Sinn, Geld für die Antenne, und ein Gebrauchtmarkt für andere in dünn versorgten Gebieten.


    So wäre ein Aufbau realistisch. Fehlt nur ein Frequenzbereich der möglichst nicht für andere Anwendungen genutzt wird.
    Ein extra Band. Das ist ja hier das Thema. Ideal für ein "DIRC"-Netzwerk.


    EDIT:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8778738.html
    "monatlichen Gerätemiete", der hat wohl einen Schaden aus der Postzeit zurückbehalten ;D . €25/Monat hat der sich vorgestellt ;D .
    Soll Google sich ein kostenloses Konzept ausdenken. Ich installiere denen auch gerne Kamera(s) an dem Anschluss für "Live-Street-View".....

    http://www.itwissen.info/definition/lexikon/digital-inter-relay-communication-DIRC.html
    Da ist sogar ein Frequenzbereich mit 2,3-2,4Mhz angegeben.
    Dem Prinzip dürfte das aber egal sein welche Frequenz das ist.
    Multicastfähigkeit sollte in so einem Netz wohl selbstverständlich sein.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.11 21:39 durch Tobias Claren.

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