Im Prinzip ist jedes Handy ein UMTS-Modem.
gprsconnect von Knoppix macht es vor.
Und im Gegensatz zu Software-Firmen scheinen Telefonanbieter und deren Handies bei solchen Protokollen teilweise besser genormt zu sein.
Faktisch gibt es qualcomm und noch ein paar weitere Handy-Chip-Hersteller. Das vereinfacht die Implementierung vermutlich auch noch, weil man nur ein paar wenige verschiedene Chat, pap, chap...-Skripte bzw. Abläufe programmieren braucht.
Signalqualität auslesen und ähnliche Dinge sind dann vielleicht etwas unterschiedlicher.
Und laut golem soll es günstige UMTS-Handies für 39 Euro von Nokia geben. Die sind dann wohl billiger als die UMTS-USB-Sticks für 60 Euro oder spezielle UMTS_Modems. Eine passende Antenne an ein geeignetes Fenster zu kleben, kann aber nicht schaden. Dann liegt man auch bei 60 Euro. Und hätte den USB-Stick gleich direkt ans Fenster hängen können.
Und die guten USB-Sticks brauchen keine komplizierten Treiber und Protokolle. Die simulieren 1-3 serielle Schnittstellen für Sprache, Kontroll-Daten oder so etwas und werden mit AT-Kommandos ganz normal angesprochen fast genau so wie normale uralte Analog-Modems.
Schön wären einheitliche Archive wo man die Spezialitäten in einer kostenlosen Datenbank hat. Dann weiss man, wie man einen Stick oder Handy anwählt, wie man die Signalstärke ausliest, wie man GSM abschaltet oder herausfindet, ob HSDPA und welche Geschwindigkeiten verfügbar sind usw.
Damit könnte man jeden Router um UTMS oder GSM-Fallback nachrüsten indem man einen UMTS_Stick oder Handy per USB anschliesst. Und man könnte sich diese teure Dial-Software für Macs oder Windows oder Linux sparen.
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