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Cloud?!

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  1. Cloud?!

    Autor Guest 12.01.10 - 12:24

    Also das grenzt schon an eine Begriffs-Vergewaltigung von Cloud -.-

  2. Re: Cloud?!

    Autor KKK 12.01.10 - 12:28

    Naja, der Begriff "Cloud" selbst ist schon eine Vergewaltigung von dem was eigentlich dahinter steckt.

    Cloud ist nichts anderes als ein lächerliches Buzzword für Marketing und Vertriebspfeifen für BWL/VWL - Entscheider.

    Sorry :) aber das musste nun einfach mal gesagt werden

  3. Re: Cloud?!

    Autor M.C. 12.01.10 - 13:17

    Für mich ist das eher eine Begriffs-entfremdung, oder?

    Das ist ein dynamischer vServer, mehr nicht.

    Wenn ich über Host-Grenzen hinweg die Leistung beliebig sklalieren könnte, dann ok, aber so!

  4. Re: Cloud?!

    Autor RcRaCk2k 12.01.10 - 16:06

    Jupp, eine vertikale Skalierung über verschiedene Systeme hinweg wäre auch in meinem Interesse. Bisher dachte ich auch, dass sich genau das hinter CLOUD versteckt, aber wie M.C. schon gesagt hat, es ist nur ein V-SERVER der auf beliebiger Hardware laufen kann.

    * Zentraler Storage (NAS über iSCSI z.B. / FIBRE-Channel)
    * Mehrere unterschiedliche Server z.B. 4 Kern Intel Core i7
    * Mehrere unterschiedliche Server mit 16, 32, 64, 128 GB RAM
    * XEN drauf

    Jetzt muss mann nur noch den V-SERVER per "xm migrate" live auf ein anderes System mit mehr / weniger RAM verschieben, und fertig.

    Die Frage ist nur, wie schaffen die es, bei XEN den RAM zu justieren? Gut mit dem BALOONING-Support für den Kernel kann ich den RAM größer machen, aber wie bekomm ich ihn wieder kleiner? :-D

    Grüße,
    Michael.

  5. Re: Cloud?!

    Autor XEN-User 12.01.10 - 16:58

    Also das mitm RAM verkleinern klappt in XEN erstaunlich gut - ich kann problemlos ne 1 GB RAM VM auf meinem Server auf 256 MB RAM kürzen - natürlich nur, wenn sie gerade sagen wir mal weniger als 200 MB wirklich braucht.
    Trotzdem ist je nach Kernel gerade auch das Vergrößern / Echtzeit-Anpassung teilweise etwas buggy (vor allem bei hoher Last).
    "Cloud" ist natürlich ein schönes Modewort geworden, jedoch ging es bei dem Grundgedanken mal um das auslagern beliebiger Anwendungen in das Internet - auch im Sinne von Dokumenten, E-Mails (was wir ja alle bereits haben), Projektdaten usw. bei zentralen Drittanbietern.
    Ein vServer, der täglich umkonfigurierbar ist fällt nicht wirklich in den Definitionsbereich von Cloud...

  6. Re: Cloud?!

    Autor Frost 12.01.10 - 20:12

    Wo bitte steht denn, dass die Anpassung von RAM oder CPUs online passiert.
    Es gibt nur wenige Betriebssysteme die das können und dann auch meist nur in eine Richtung nämlich größer oder besser mehr.
    Ich möchte wetten, dass hier ein Reboot notwendig ist!

  7. Re: Cloud?!

    Autor Frost 12.01.10 - 20:23

    So.. Hab dann noch mal nachgeschaut. Es ist wie ich gesagt habe. Der Server muss neu gestartet werden.
    Diese Infos habe ich von der 1un1 HP:
    "Nutzer können die Einstellungen während der gesamten Vertragslaufzeit über ein einfach zu bedienendes Control-Panel jederzeit flexibel an die individuellen Bedürfnisse anpassen. Gewählt werden können bis zu vier Prozessorkerne, zwischen ein und 15 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie zwischen 100 und 800 Gigabyte Festplattenplatz. Ein Up- oder Downgrade dauert in der Regel weniger als 5 Minuten. Der Server wird anschließend automatisch neu gestartet und der Kunde per E-Mail über die erfolgte Änderungen der Konfiguration informiert"
    Ich bin nicht 100% sicher, aber meiner Meinung nach gibt es bis jetzt nur ein x86 OS welches im laufenden Betrieb die Memory und CPU Anzahl erhöhen kann und das ist Windows 2008 R2 Enterprise.
    Auch Xen kann das im übrigen nicht. Hier braucht man schon eine VMware vSphere Umgebung.

  8. Re: Cloud?!

    Autor RcRaCk2k 13.01.10 - 08:59

    Frost schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin nicht 100% sicher, aber meiner Meinung nach gibt es bis jetzt nur
    > ein x86 OS welches im laufenden Betrieb die Memory und CPU Anzahl erhöhen
    > kann und das ist Windows 2008 R2 Enterprise.
    Und Linux. XEN hat verschiedene Kernel-Module entwickelt, die es möglich machen, den Memory zu ändern "BALOONING".

    > Auch Xen kann das im übrigen nicht. Hier braucht man schon eine VMware
    > vSphere Umgebung.
    Nunja XEN ist ja nur der Hypervisor für die virtuelle Umgebung. XEN kann Festplatten zur Laufzeit wirklich nicht größer machen, aber die Liunux-Tools können des.

    Zitat: XFS provides the xfs_growfs utility to perform online resizing of XFS file systems.

    Gut, also mit XFS kann ich online mein Filesystem vergrößern. Mit LVM kann ich meine "virtuellen" storage devices durch Zusammenführen mehrerer Platten / Partitionen vergrößern. Da das auch Online geht, sollte eine Downtime des Servers vermieden werden können, wenn man mehr Speicher zur Verfügung haben möchte.

    Das verkleinern von XFS geht leider nicht wie der XFS Artikel auf Wikipedia schreibt.

    Zitat: XFS partitions cannot (as of August 2009) be shrunk in place, although several possible workarounds have been discussed.

    Dass das verkleinern des RAMs funktioniert finde ich interessant. Aber was mich fragt: Gehen wir davon aus, ich habe dem Guest 2 GB Ram zugewiesen, er nutzt gerade 2 GB Ram, weil er z.B. MySQL laufen hat, ich setze per XenMananger den Ram auf 1GB, lagert der Linuxkernel nun die anderen 1GB im SWAP-Space aus, oder wird mir die Kiste sofort einfrieren?

  9. Re: Cloud?!

    Autor CloudUser 13.01.10 - 09:51

    Ein Blogeintrag dazu!

    Die 1&1 Cloud Computing Mogelpackung!!! - http://clouduser.org/2010/01/12/die-11-cloud-computing-mogelpackung/

  10. Re: Cloud?!

    Autor Frost 14.01.10 - 08:58

    1. Linux und Windows sind Betriebssysteme - Xen und VMware sind Hypervisor
    2. RAM und CPU im laufenden Betrieb verändern zu können müssen beide Unterstützen. Sowohl OS als auch Hypervisor.
    3. VMware ESX 4 kann im laufenden Betrieb einer VM mehr RAM, mehr CPU und mehr Festplatte geben. Im laufenden Betrieb von 2 auf 1 CPU gehen kann kein Hypervisor. Xen kann meines Wissens nach nur mehr Platte im laufenden Betrieb geben.
    4. Was nützt mir aber das ganze wenn das OS welches in der VM läuft nix damit anfangen kann, dass theoretisch auf einmal eine CPU mehr da ist. Deswegen muss neben dem Hypervisor auch noch das OS dies unterstützen und das kann bis jetzt nur Windows 2008.

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